Politische Inhalte

Wir unterstützen verantwortungsvolle politische Werbung und erwarten, dass alle politischen Anzeigen und Ziele den nationalen rechtlichen Erfordernissen der Regionen entsprechen, auf die sie ausgerichtet sind. Dazu gehören beispielsweise Gesetze im Hinblick auf Wahlen und Wahlkämpfe sowie Zeiträume, in denen gemäß geltendem Gesetz kein Wahlkampf betrieben werden darf. Politische Inhalte umfassen Anzeigen für politische Organisationen, für politische Parteien, zur Vertretung politischer Interessen, für die Beschaffung von Spendengeldern sowie für einzelne Kandidaten und Politiker.

Die Nichteinhaltung unserer Richtlinien zu politischen Inhalten kann dazu führen, dass Informationen über Ihr Konto und Ihre politischen Anzeigen öffentlich gemacht oder an zuständige Behörden und Aufsichtsbehörden weitergegeben werden.

Wahlwerbung

Wahlwerbung darf mit Einschränkungen in bestimmten Ländern geschaltet werden. Im Folgenden erfahren Sie, wie wir Wahlwerbung in den einzelnen Ländern oder Regionen definieren und welche Anforderungen Werbetreibende erfüllen müssen.

Wahlwerbung – eingeschränkte Ausrichtung

Die folgenden Vorgaben für eingeschränkte Ausrichtungskriterien werden Ende November für Wahlwerbung im Vereinigte Königreich wirksam. In der EU gelten sie ab Ende des Jahres und in anderen Ländern, in denen die Identität von Werbetreibenden überprüft werden muss, damit sie Wahlwerbung schalten können, ab dem 6. Januar 2020.

Für die Ausrichtung von Wahlwerbung dürfen nur die folgenden Kriterien verwendet werden:

 Standort mit Ausnahme des Umkreises um einen Standort

 Alter und Geschlecht

 Kriterien für das Kontext-Targeting, wie Anzeigen-Placements, Themen oder Keywords in Bezug auf Websites, Apps, Seiten und Videos

Alle anderen Arten der Ausrichtung sind für Wahlwerbung nicht zulässig. Das schließt alle Produkte für die Ausrichtung auf Zielgruppen, Remarketing, den Kundenabgleich, die umkreisbezogene Ausrichtung und Drittanbieterzielgruppen wie hochgeladene Listen ein.

Wahlwerbung in der Europäischen Union

 

EU-Wahlwerbung umfasst Anzeigen, in denen:

  • für eine politische Partei, einen Amtsträger oder einen Kandidaten für das EU-Parlament geworben wird.
  • für eine politische Partei, einen Amtsträger oder einen Kandidaten für ein nationales Amt in einem EU-Mitgliedsstaat geworben wird. Beispiele: Mitglieder eines nationalen Parlaments und direkt gewählte Präsidenten.
  • eine Referendumsfrage zur Abstimmung oder eine Kampagnengruppe für ein Referendum enthalten ist oder in denen zur Abstimmung in einem nationalen Referendum oder einem Referendum zur Souveränität auf staatlicher oder provinzieller Ebene aufgerufen wird.

Anzeigen für Produkte oder Dienstleistungen gelten nicht als Wahlwerbung. Darunter fallen politische Merchandise-Artikel wie T-Shirts oder Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu politischen Parteien, EU-Kampagnen, Kandidaten oder Amtsträgern geworben wird.

Im Folgenden finden Sie die Anforderungen, die Werbetreibende erfüllen müssen, um Wahlwerbung in der EU zu schalten.


Eine Identitätsüberprüfung ist Voraussetzung für das Schalten von Wahlwerbung in der EU

Eingeschränkt zulässig Wahlwerbung in der EU darf nur dann geschaltet werden, wenn der Werbetreibende von Google überprüft wurde.

Weitere Informationen zum Beantragen der Überprüfung

Problembehebung
  1. EU-Wahlwerbung darf nur innerhalb der Europäischen Union und von überprüften Werbetreibenden geschaltet werden. Achten Sie darauf, dass dies bei Ihren Anzeigen der Fall ist. Weitere Informationen zum Überprüfungsprozess 

  2. Wenden Sie sich an uns, um Ihre Anzeige nochmals prüfen zu lassen, oder nehmen Sie Änderungen daran vor. Dadurch werden die Anzeige und ihr Ziel noch einmal eingereicht. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.

  3. Wenn Ihre Identitätsüberprüfung nicht abgeschlossen werden kann, entfernen Sie alle Inhalte, die gegen die Richtlinien zur Wahlwerbung verstoßen.

Wahlwerbung in Indien

 

Wahlwerbung in Indien umfasst Anzeigen, in denen eine politische Partei, ein politischer Kandidat oder ein Mitglied der Lok Sabha bzw. der Vidhan Sabha vorkommt, oder Anzeigen, die von einer politischen Partei, einem politischen Kandidaten oder einem Mitglied der Lok Sabha bzw. der Vidhan Sabha geschaltet werden.

Nicht als Wahlwerbung gelten Anzeigen von nicht politischen Rechtspersönlichkeiten für politische Merchandise-Artikel wie T-Shirts. Auch Anzeigen von Nachrichtenagenturen, die für die Berichterstattung zu politischen Parteien, Wahlkampagnen für Lok Sabha und Vidhan Sabha oder Kandidaten bzw. Mitglieder der Lok Sabha und Vidhan Sabha werben, fallen nicht unter Wahlwerbung.

Im Folgenden finden Sie die Anforderungen, die Werbetreibende erfüllen müssen, um Wahlwerbung in Indien zu schalten.

Eine Identitätsüberprüfung ist Voraussetzung für das Schalten von Wahlwerbung in Indien
Eingeschränkt zulässig Wahlwerbung in Indien darf nur dann geschaltet werden, wenn die Identität des Werbetreibenden von Google überprüft wurde. Werbetreibende, die noch nicht verifiziert sind, müssen die Überprüfung beantragen, bevor sie Wahlwerbung in Indien schalten dürfen. 
Vorzertifizierung für Wahlwerbung in Indien erforderlich

Eingeschränkt zulässig Werbetreibende, die Wahlwerbung in Indien schalten möchten, müssen für jede Anzeige eine gültige Vorzertifizierung der indischen Wahlkommission (Election Commission of India, ECI) oder einer von der ECI autorisierten Quelle einreichen.

Hinweis: Bevor Werbetreibende eine Vorzertifizierung einreichen, muss Google ihre Identität prüfen.
 

Wenn Sie bereits von Google überprüft wurden, können Sie hier die Vorzertifizierungen für Ihre Wahlwerbung einreichen

Problembehebung
  1. Indische Wahlwerbung darf nur in Indien geschaltet werden. Achten Sie darauf, dass dies bei Ihren Anzeigen der Fall ist. Außerdem muss Ihre Identität als Werbetreibender von Google überprüft und für jede Anzeige eine Vorzertifizierung eingereicht werden. Weitere Informationen zum Überprüfungsprozess

  2. Wenden Sie sich an uns, um Ihre Anzeige nochmals prüfen zu lassen. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.

  3. Wenn Ihre Identitätsüberprüfung nicht abgeschlossen werden kann oder Sie keine Vorzertifizierung haben, entfernen Sie alle Inhalte, die gegen die Richtlinien zur Wahlwerbung verstoßen.

Wahlwerbung in Taiwan

In Taiwan sind vom 15. November 2019 bis zum 17. Januar 2020 die folgenden Arten von Anzeigen auf Google-Plattformen verboten:

 Anzeigen für eine politische Partei, einen Kandidaten oder einen Amtsinhaber für das gewählte Amt des Präsidenten, Vizepräsidenten oder für ein Mitglied des taiwanesischen Parlaments (Legislative Yuan)

Wahlwerbung in den Vereinigten Staaten

Wahlwerbung in den USA umfasst Anzeigen mit folgenden Inhalten:

  • Werbung für einen aktuellen Amtsträger oder Kandidaten für ein gewähltes Bundesamt, etwa den Präsidenten oder Vizepräsidenten der USA sowie Mitglieder des US-Repräsentantenhauses oder des US-Senats.
  • Werbung für einen aktuellen Amtsträger oder Kandidaten für ein bundesstaatliches Amt, beispielsweise Gouverneure, Minister oder Mitglieder der Legislative des Bundesstaates.
  • Werbung für eine politische Partei auf Bundes- oder Landesebene.
  • Werbung für ein landesweites Volksbegehren, eine Initiative oder ein Vorhaben, das im entsprechenden Bundesstaat zur Abstimmung qualifiziert ist.

Nicht als Wahlwerbung gelten Anzeigen für Produkte oder Dienstleistungen. Darunter fallen Anzeigen für politische Merchandise-Artikel wie T-Shirts oder Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu Wahlkampagnen, für Kandidaten oder für aktuelle Amtsträger auf Bundesebene geworben wird.

Im Folgenden finden Sie die Anforderungen, die Werbetreibende erfüllen müssen, um Wahlwerbung auf Bundesebene in den USA zu schalten.

Identitätsüberprüfung des Werbetreibenden

Eingeschränkt zulässig Wahlwerbung in den USA darf nur dann geschaltet werden, wenn der Werbetreibende von Google überprüft wurde.

Weitere Informationen zum Beantragen einer Überprüfung

Problembehebung
  1. US-Wahlwerbung darf nur in den USA und nur von überprüften Werbetreibenden geschaltet werden. Achten Sie darauf, dass dies bei Ihren Anzeigen der Fall ist. Weitere Informationen zum Überprüfungsprozess
  2. Wenden Sie sich an uns, um Ihre Anzeige nochmals prüfen zu lassen, oder nehmen Sie Änderungen daran vor. Dadurch werden die Anzeige und ihr Ziel noch einmal zur Überprüfung eingereicht. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.
  3. Wenn Ihre Identitätsüberprüfung nicht abgeschlossen werden kann, entfernen Sie alle Inhalte, die gegen die Richtlinien zu Wahlwerbung verstoßen.

Wahlwerbung auf Bundesstaatenebene in den Vereinigten Staaten

Zusätzlich zu den oben genannten Anforderungen gelten in einigen US-Bundesstaaten für Wahlwerbung auf Bundesstaaten- oder Kommunalebene weitere Einschränkungen. Im Folgenden finden Sie Details zu den Regelungen der einzelnen Bundesstaaten.

Einschränkungen für Kalifornien

Die folgenden Bestimmungen gelten für Regierungsausschüsse in Kalifornien, die planen, als gesponsert gekennzeichnete politische Anzeigen für einen kalifornischen Kandidaten oder eine Abstimmung in Kalifornien zu schalten (sogenannte "online platform disclosed advertisements"). Gemäß §84504.6 (2018) des kalifornischen Gesetzbuchs (California Government Code) sind diese Ausschüsse dazu verpflichtet, die Betreiber der betroffenen Onlineplattformen ausdrücklich auf ihr Vorhaben hinzuweisen.

Eingeschränkt zulässigRegierungsausschüsse in Kalifornien, die als gesponsert gekennzeichnete Anzeigen schalten möchten, müssen: (1) Google ausdrücklich darauf hinweisen und zusätzliche Informationen über sich selbst für unseren Transparenzbericht und die Offenlegung zu Wahlwerbung zur Verfügung stellen und (2) ihr Kontobestätigen.

Bitte senden Sie uns dieses Formular, um das Expressmeldeverfahren abzuschließen. Wenn Sie Display & Video 360 verwenden, füllen Sie einfach dieses Formular aus, um zu bestätigen, dass Sie die oben genannten Anforderungen erfüllen.

Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, sind alle Anzeigen in Ihrem Konto gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zur Offenlegung aktiv. Die Offenlegungsinformationen werden über das Symbol "Warum sehe ich diese Werbung?" angezeigt. Daher kann dieses Symbol nicht entfernt werden. Weitere Informationen zu diesem Verfahren und Empfehlungen zur Kontoverwaltung finden Sie in unserem Best Practices-Leitfaden.

Einschränkungen für Maryland
Folgende Arten von Anzeigen sind nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene
Einschränkungen für New Jersey
Folgende Arten von Anzeigen sind nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene
Einschränkungen für New York

Damit Ausschüsse für unabhängige Wahlausgaben (Independent Expenditure Committees) im Bundesstaat New York politische Anzeigen kaufen dürfen, ist Folgendes erforderlich:  

Eingeschränkt zulässig Ausschüsse für unabhängige Wahlausgaben, die Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren oder Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- oder Kommunalebene im Bundesstaat New York kaufen möchten, müssen Google über ihren Status informieren. Außerdem ist eine Kopie des beim New York State Board of Elections eingereichten Registrierungsdokuments vorzulegen. 
 
Füllen Sie dieses Formular aus, um zu bestätigen, dass Sie die oben genannten Anforderungen erfüllen.  
Wenn Sie Display & Video 360 verwenden, füllen Sie dieses Formular aus, um zu bestätigen, dass Sie die oben genannten Anforderungen erfüllen.
Einschränkungen für Nevada
Folgende Arten von Anzeigen sind nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene
Einschränkungen für Washington
Folgende Arten von Anzeigen sind nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene

Wahlwerbung in Kanada

In Kanada sind vom 30. Juni bis zum 27. Oktober 2019 folgende Arten von Anzeigen nicht auf Google-Plattformen zulässig:

 Anzeigen für eine Bundespartei oder einen Vorsitzenden einer solchen Partei, ein aktuelles Mitglied des kanadischen Parlaments oder einen Kandidaten bzw. Nominierungskandidaten für die Mitgliedschaft im Parlament

Hinweis: Nicht als Wahlwerbung eingestuft werden Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu den Wahlen geworben wird.

Themenbezogene Anzeigen in Kanada

In Kanada sind vom 27. August bis zum 27. Oktober 2019 folgende Arten von Anzeigen nicht auf Google-Plattformen zulässig:

 Anzeigen zu einem bestimmten Thema, das mit einer Bundespartei oder einem aktuellen Mitglied des kanadischen Parlaments bzw. mit einem Kandidaten für die Mitgliedschaft im Parlament in Verbindung steht

Hinweis: Nicht als Wahlwerbung eingestuft werden Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu den Wahlen geworben wird.

Politische Werbeanzeigen in Singapur

In Singapur sind die folgenden Arten von Anzeigen auf Google-Plattformen verboten:

Anzeigen zur Beeinflussung oder versuchten Beeinflussung
  • von Wahlergebnissen bei der Präsidentschaftswahl, bei einer Parlamentswahl, bei einer Nachwahl eines Parlamentsmitglieds oder bei einem Referendum
  • der öffentlichen Meinung zu Angelegenheiten, die Gegenstand des öffentlichen Interesses oder öffentlicher Konflikte in Singapur sind, wichtige Beispiele: Ethnie oder Religion
  • des Gesetzgebungsprozesses oder seiner Ergebnisse in Singapur oder Anzeigen zum Herbeiführen oder versuchten Herbeiführen von Gesetzesänderungen im ganzen Land oder in Landesteilen
Anzeigen zur Förderung der Interessen einer politischen Partei oder einer anderen zu politischen Zwecken organisierten Personengruppe in Singapur

Offenlegungspflichten für Wahlwerbung 

Bei Wahlwerbung in der EU, in Indien und in den Vereinigten Staaten muss offengelegt werden, wer für die Anzeige bezahlt hat. Für die meisten Anzeigenformate erstellt Google automatisch eine Offenlegung mit der Bezeichnung "Bezahlt von". Dazu werden die bei der Überprüfung angegebenen Informationen verwendet. 

Eingeschränkt zulässig Bei den folgenden Anzeigenformaten und ‑funktionen von Google ist der Werbetreibende selbst dafür verantwortlich, direkt in der Anzeige eine Offenlegung mit der Bezeichnung "Bezahlt von" einzufügen, gefolgt vom Namen der Organisation oder natürlichen Person, die für die Anzeige bezahlt hat. Diese Offenlegung muss jederzeit in der Anzeige zu sehen sein.

Diese Offenlegung ersetzt keine anderen Offenlegungen, die eventuell für Ihre Anzeige gesetzlich vorgeschrieben sind.

Weitere Informationen zur Korrektur von abgelehnten Anzeigen 

 

Benötigen Sie Unterstützung?

Wenn Sie Fragen zu unseren Richtlinien haben, wenden Sie sich bitte an den Google Ads-Support.
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