Politische Inhalte

Wir unterstützen verantwortungsvolle politische Werbung und erwarten, dass alle politischen Anzeigen und Ziele den nationalen rechtlichen Erfordernissen der Regionen entsprechen, auf die sie ausgerichtet sind. Dazu gehören beispielsweise Gesetze im Hinblick auf Wahlen und Wahlkämpfe sowie Zeiträume, in denen gemäß geltendem Gesetz kein Wahlkampf betrieben werden darf. Politische Inhalte umfassen Anzeigen für politische Organisationen, für politische Parteien, zur Vertretung politischer Interessen, für die Beschaffung von Spendengeldern sowie für einzelne Kandidaten und Politiker.

Die Nichteinhaltung unserer Richtlinien zu politischen Inhalten kann dazu führen, dass Informationen über Ihr Konto und Ihre politischen Anzeigen öffentlich gemacht oder an zuständige Behörden und Aufsichtsbehörden weitergegeben werden.

Wahlwerbung

Wahlwerbung darf mit Einschränkungen in bestimmten Ländern geschaltet werden. Im Folgenden erfahren Sie, wie wir Wahlwerbung in den einzelnen Ländern oder Regionen definieren und welche Anforderungen Werbetreibende erfüllen müssen.

Wahlwerbung in der Europäischen Union

 

EU-Wahlwerbung umfasst Anzeigen, in denen

  • für eine politische Partei, einen aktuellen Amtsträger oder einen Kandidaten für das EU-Parlament geworben wird.
  • für eine politische Partei, einen aktuellen Amtsträger oder einen Kandidaten für ein gewähltes nationales Amt in einem EU-Mitgliedsstaat geworben wird. Beispiele: Mitglieder eines nationalen Parlaments und direkt gewählte Präsidenten.
  • eine Referendumsfrage zur Abstimmung, eine Kampagnengruppe für ein Referendum oder ein Aufruf zur Abstimmung in einem nationalen Referendum oder einem Referendum zur Souveränität auf staatlicher oder provinzieller Ebene enthalten ist.

Nicht als Wahlwerbung gelten Anzeigen für Produkte oder Dienstleistungen. Darunter fallen politische Merchandise-Artikel wie T-Shirts oder Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu Referenden, politischen Parteien, EU-Kampagnen, Kandidaten oder aktuellen Amtsträgern geworben wird.

Im Folgenden finden Sie die Anforderungen, die Werbetreibende erfüllen müssen, um Wahlwerbung in der EU zu schalten.


Die Identitätsüberprüfung ist Voraussetzung für das Schalten von Wahlwerbung in der EU

Eingeschränkt zulässig Wahlwerbung in der EU darf nur dann geschaltet werden, wenn der Werbetreibende von Google überprüft wurde.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und dem Beantragen einer Überprüfung

Problembehebung
  1. EU-Wahlwerbung darf nur innerhalb der Europäischen Union geschaltet werden. Achten Sie darauf, dass dies bei Ihren Anzeigen der Fall ist. EU-Wahlwerbung darf außerdem nur von Werbetreibenden geschaltet werden, deren Identität überprüft wurde. Weitere Informationen zum Überprüfungsprozess 

  2. Wenden Sie sich an uns, um Ihre Anzeige nochmals prüfen zu lassen, oder nehmen Sie Änderungen daran vor. Dadurch werden die Anzeige und ihr Ziel noch einmal eingereicht. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.

  3. Wenn Ihre Identitätsüberprüfung nicht abgeschlossen werden kann, entfernen Sie alle Inhalte, die gegen die Richtlinien zur Wahlwerbung verstoßen.

Wahlwerbung in Indien

 

Seit dem 15. Oktober 2019 gelten die Richtlinien für Wahlwerbung von Google für Anzeigen, die eine politische Partei, einen politischen Kandidaten oder ein aktuelles Mitglied der Vidhan Sabha enthalten, oder die von einer politischen Partei, einem politischen Kandidaten bzw. einem aktuellen Mitglied der Vidhan Sabha geschaltet werden. Werbetreibende können jetzt eine Überprüfung beantragen und die Zertifizierung für ihre Anzeigen einreichen.

Wahlwerbung in Indien umfasst Anzeigen, in denen eine politische Partei, ein politischer Kandidat oder ein aktuelles Mitglied der Lok Sabha bzw. Vidhan Sabha vorkommt, oder Anzeigen, die von einer politischen Partei, einem politischen Kandidaten oder einem aktuellen Mitglied der Lok Sabha bzw. Vidhan Sabha geschaltet werden.

Nicht als Wahlwerbung gelten Anzeigen von nicht politischen Rechtspersönlichkeiten für politische Merchandise-Artikel wie T-Shirts. Auch Anzeigen von Nachrichtenagenturen, die für die Berichterstattung zu politischen Parteien, Wahlkampagnen für Lok Sabha und Vidhan Sabha oder Kandidaten bzw. aktuelle Mitglieder der Lok Sabha und Vidhan Sabha werben, fallen nicht unter Wahlwerbung.

Im Folgenden finden Sie die Anforderungen, die Werbetreibende erfüllen müssen, um Wahlwerbung in Indien zu schalten.

Überprüfung zum Schalten von Wahlwerbung in Indien erforderlich
Eingeschränkt zulässig Wahlwerbung in Indien darf nur dann geschaltet werden, wenn die Identität des Werbetreibenden von Google überprüft wurde. Werbetreibende, die noch nicht verifiziert sind, müssen die Überprüfung beantragen, bevor sie Wahlwerbung in Indien schalten können. 
Die Vorzertifizierung ist Voraussetzung für das Schalten von Wahlwerbung in Indien

Eingeschränkt zulässig Werbetreibende, die Wahlwerbung in Indien schalten möchten, müssen für jede Anzeige eine gültige Vorzertifizierung der indischen Wahlkommission (Election Commission of India, ECI) oder einer von der ECI autorisierten Quelle einreichen.

Hinweis: Die Identität von Werbetreibenden muss durch Google überprüft werden, bevor sie eine Vorzertifizierung einreichen können.
 

Wenn Sie bereits von Google überprüft wurden, können Sie hier die Vorzertifizierungen für Ihre Wahlwerbung einreichen

Problembehebung
  1. Indische Wahlwerbung darf nur in Indien geschaltet werden. Achten Sie darauf, dass dies bei Ihren Anzeigen der Fall ist. Außerdem muss Ihre Identität als Werbetreibender von Google überprüft werden und Sie müssen für jede Anzeige eine Vorzertifizierung einreichen. Weitere Informationen zum Überprüfungsprozess

  2. Wenden Sie sich an uns, um Ihre Anzeige nochmals prüfen zu lassen. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.

  3. Wenn Ihre Identitätsüberprüfung nicht abgeschlossen werden kann oder Sie keine Vorzertifizierung haben, entfernen Sie alle Inhalte, die gegen die Richtlinien zur Wahlwerbung verstoßen.

Wahlwerbung in Taiwan

In Taiwan ist vom 15. November 2019 bis zum 17. Januar 2020 auf Google-Plattformen Folgendes verboten:

 Anzeigen für eine politische Partei, einen Kandidaten oder aktuellen Amtsinhaber für das gewählte Amt des Präsidenten, Vizepräsidenten oder Mitglieds des taiwanesischen Parlaments (Legislative Yuan).
 

Wahlwerbung auf Bundesebene in den USA

Wahlwerbung in den USA umfasst Anzeigen für einen aktuellen Amtsträger oder Kandidaten für ein gewähltes Bundesamt, etwa den Präsidenten oder Vizepräsidenten der USA, oder für Mitglieder des US-Repräsentantenhauses bzw. des US-Senats.

Nicht als Wahlwerbung gelten Anzeigen für Produkte oder Dienstleistungen. Darunter fallen Anzeigen für politische Merchandise-Artikel wie T-Shirts oder Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu Wahlkampagnen, Kandidaten oder aktuelle Amtsträger auf Bundesebene geworben wird.

Im Folgenden finden Sie die Anforderungen, die Werbetreibende erfüllen müssen, um Wahlwerbung auf Bundesebene in den USA zu schalten.

Überprüfung zum Schalten von Wahlwerbung in den USA erforderlich

Eingeschränkt zulässig Wahlwerbung in den USA darf nur dann geschaltet werden, wenn die Identität des Werbetreibenden von Google überprüft wurde. 

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und dem Beantragen einer Überprüfung

Problembehebung
  1. US-Wahlwerbung darf nur in den USA und nur von überprüften Werbetreibenden geschaltet werden. Achten Sie darauf, dass dies bei Ihren Anzeigen der Fall ist. Weitere Informationen zum Überprüfungsprozess 
  2. Wenden Sie sich an uns, um Ihre Anzeige nochmals prüfen zu lassen, oder nehmen Sie Änderungen daran vor. Dadurch werden die Anzeige und ihr Ziel noch einmal eingereicht. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.
  3. Wenn Ihre Identitätsüberprüfung nicht abgeschlossen werden kann, entfernen Sie alle Inhalte, die gegen die Richtlinien zur Wahlwerbung verstoßen.

Wahlwerbung auf Bundesstaatenebene in den USA

Zusätzlich zu den oben genannten Anforderungen gelten in einigen US-Bundesstaaten für Wahlwerbung auf Bundesstaaten- oder Kommunalebene weitere Einschränkungen. Im Folgenden finden Sie Details zu den Regelungen der einzelnen Bundesstaaten.

Einschränkungen für Maryland
Folgendes ist nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene
Einschränkungen für New Jersey
Folgendes ist nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene
Einschränkungen für New York

Damit Ausschüsse für unabhängige Wahlausgaben (Independent Expenditure Committees) im Bundesstaat New York politische Anzeigen kaufen können, ist Folgendes erforderlich:  

Eingeschränkt zulässig Ausschüsse für unabhängige Wahlausgaben, die Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren oder Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- bzw. Kommunalebene im Bundesstaat New York kaufen möchten, müssen Google über ihren Status informieren. Außerdem müssen sie eine Kopie des beim New York State Board of Elections eingereichten Registrierungsdokuments vorlegen. 
 
Füllen Sie dieses Formular aus, um zu bestätigen, dass Sie die oben genannten Anforderungen erfüllen.  
Wenn Sie Display & Video 360 verwenden, füllen Sie dieses Formular aus, um zu bestätigen, dass Sie die oben genannten Anforderungen erfüllen.
Einschränkungen für Nevada
Folgendes ist nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene
Einschränkungen für Washington
Folgendes ist nicht zulässig:
 Anzeigen in Zusammenhang mit Volksbegehren und Kandidaten für Wahlen auf Bundesstaaten- und Kommunalebene

Wahlwerbung in Kanada

In Kanada sind vom 30. Juni bis zum 27. Oktober 2019 folgende Arten von Anzeigen nicht auf Google-Plattformen zulässig:

 Anzeigen für eine Bundespartei oder einen Vorsitzenden einer solchen Partei, ein aktuelles Mitglied des kanadischen Parlaments oder einen Kandidaten bzw. Nominierungskandidaten für die Mitgliedschaft im Parlament

Hinweis: Nicht als Wahlwerbung eingestuft werden Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu den Wahlen geworben wird.

Themenbezogene Anzeigen in Kanada

In Kanada sind vom 27. August bis zum 27. Oktober 2019 folgende Arten von Anzeigen nicht auf Google-Plattformen zulässig:

 Anzeigen zu einem bestimmten Thema, das mit einer Bundespartei oder einem aktuellen Mitglied des kanadischen Parlaments bzw. mit einem Kandidaten für die Mitgliedschaft im Parlament in Verbindung steht

Hinweis: Nicht als Wahlwerbung eingestuft werden Anzeigen von Nachrichtenagenturen, mit denen für die Berichterstattung zu den Wahlen geworben wird.

Offenlegungspflichten für Wahlwerbung 

Bei Wahlwerbung in der EU, in Indien und in den USA muss offengelegt werden, wer für die Anzeige bezahlt hat. Für die meisten Anzeigenformate erstellt Google automatisch eine Offenlegung mit der Bezeichnung "Bezahlt von". Dazu werden die bei der Überprüfung angegebenen Informationen verwendet. 

Eingeschränkt zulässig Bei den folgenden Anzeigenformaten und -funktionen von Google ist der Werbetreibende selbst dafür verantwortlich, direkt in der Anzeige eine Offenlegung mit der Bezeichnung "Bezahlt von" einzufügen, gefolgt vom Namen der Organisation oder natürlichen Person, die für die Anzeige bezahlt hat. Diese Offenlegung muss jederzeit in der Anzeige zu sehen sein.

Diese Offenlegung ersetzt keine anderen Offenlegungen, die eventuell für Ihre Anzeige gesetzlich vorgeschrieben sind.

Weitere Informationen zur Korrektur von abgelehnten Anzeigen 

 

Benötigen Sie Unterstützung?

Wenn Sie Fragen zu unseren Richtlinien haben, wenden Sie sich bitte an den Google Ads-Support.
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