Andere eingeschränkt zulässige Unternehmen

Wir schließen bestimmte Arten von Unternehmen von der Werbung bei uns aus, um zu verhindern, dass Nutzer ausgebeutet werden, selbst wenn bestimmte Einzelfirmen unsere sonstigen Richtlinien offensichtlich einhalten. Auf Grundlage unserer laufenden Überprüfungen und des Feedbacks von Nutzern und Verbraucherschutzorganisationen ermitteln wir gelegentlich Produkte oder Dienstleistungen, bei denen ein hohes Missbrauchsrisiko besteht. Wenn bestimmte Arten von Unternehmen unserer Ansicht nach ein unzumutbares Risiko für die Sicherheit der Nutzer und die Nutzererfahrung darstellen, lassen wir Vorsicht walten und stellen die Auslieferung entsprechender Anzeigen ein.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Inhalte, die für Anzeigen nicht zulässig sind. Informieren Sie sich, was bei Richtlinienverstößen geschieht.

Spendensammlung

Nicht zulässig Das Werben für die Sammlung von Geldmitteln oder Spenden gestatten wir nur Politikern, politischen Parteien und steuerbefreiten gemeinnützigen Organisationen.

Hinweis: Im Ziel der Anzeige muss deutlich darauf hingewiesen werden, ob Spenden von der Steuer befreit sind oder nicht.
 
Abgelehnte Anzeigen korrigieren 

Kostenlose Computersoftware

 

Nicht zulässig Werbung für kostenlose Desktop-Software ist nur zulässig, wenn die Anzeige den genauen Namen der beworbenen Software enthält und zur offiziellen Onlinevertriebsquelle dieser Software führt.

Beispiele: ausführbare Dateien wie etwa EXE-, DMG- und ZIP-Dateien, Erweiterungen, Plug-ins, Add-ons und Desktop-Anwendungen, die auf Desktop-Computern, Laptops oder Notebooks ausgeführt werden können und bei denen keine Zahlungsinformationen für den Download erforderlich sind; Gratis-Softwaredownloads, beispielsweise kostenlose Testversionen, Freeware, Shareware, Freemium-Software sowie Demos, bei denen herunterladbare Inhalte angeboten werden
 
Hinweis: Die offizielle Quelle darf in der Vergangenheit nicht gegen Richtlinien verstoßen oder einen derartigen Ruf haben.

 

Fehlerbehebung: Unzulässiges Unternehmen
  1. Registrieren Sie Ihre Website als offizielle Vertriebsquelle, wenn Sie der Publisher der Software sind, für die in Ihrer Anzeige geworben wird. Wenn wir feststellen, dass Ihre Website die offizielle Vertriebsquelle ist, können wir Ihre abgelehnten Anzeigen freigeben.
  2. Ändern Sie das Ziel der Anzeige: Wenn bereits eine andere Website als offizielle Vertriebsquelle für Ihre Software registriert ist, bearbeiten Sie Ihre Anzeige so, dass die finale URL zum zugelassenen Ziel führt.

Sobald Sie die Änderungen gespeichert haben, wird die Anzeige zur Überprüfung an uns gesendet. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.

Falls Sie diese Verstöße nicht beheben können oder möchten, entfernen Sie die Anzeige. So verhindern Sie, dass Ihr Konto zu einem späteren Zeitpunkt gesperrt wird, weil es zu viele abgelehnte Anzeigen enthält. 

Lokale Dienstleistungen

Im Rahmen eines limitierten Betaprogramms gelten bei Anzeigen für Schlüsseldienste und Garagentorreparaturen in bestimmten Regionen Einschränkungen. Für Werbung in diesen Gebieten ist eine erweiterte Bestätigung erforderlich. Weitere Informationen

Außerhalb dieser Regionen können Werbetreibende nach wie vor Anzeigen für lokale Dienste schalten, auch wenn das Unternehmen den Bestätigungsprozess nicht durchlaufen hat.

Verbraucherwarnungen

Für Geschäftsbereiche, in denen Verbraucherwarnungen gängige Praxis sind, kann Google Einschränkungen für Anzeigen zu entsprechenden Produkten und Dienstleistungen festlegen.

Beispiel: Penny Auctions. Über Google Ads werden nur dann Anzeigen für solche Auktionen geschaltet, wenn in der Suchanfrage "penny auction" oder ähnliche Begriffe verwendet werden. Im Google Displaynetzwerk werden diese Anzeigen nur auf Websites bereitgestellt, die im Zusammenhang mit Auktionen stehen.

Was sind Verbraucherwarnungen?

Mithilfe von Verbraucherwarnungen werden Nutzer über Risiken und Vorteile bestimmter Produkte und Dienstleistungen informiert. Diese Warnungen werden in der Regel von Organisationen ausgegeben, die sich dem Verbraucherschutz verschrieben haben. Beispiele für Organisationen, die Verbraucherwarnungen ausgeben, sind die Federal Trade Commission (USA), das Office of Fair Trading (Vereinigtes Königreich), die Consumer Affairs Agency (Japan) und andere regionale Agenturen, die sich für den Schutz von Verbraucherinteressen einsetzen. Organisationen, die Verbraucherwarnungen ausgeben, werden möglicherweise durch die Regierung kontrolliert. Es kann sich bei diesen Organisationen jedoch auch um Verbraucherschutzgruppen unter der Kontrolle von Dritten handeln.

Wie wirken sich Verbraucherwarnungen auf die Anzeigen aus?

Wenn für ein bestimmtes Produkt in einem Land eine Verbraucherwarnung ausgegeben wird, ändert Google möglicherweise weltweit die Bereitstellung von Anzeigen für das entsprechende Produkt. Nutzer, die gezielt nach diesen Arten von Produkten und Dienstleistungen suchen, sehen dann weiterhin Anzeigen dafür. Andere Nutzer, die sich der Bedenken im Hinblick auf ähnliche Produkte nicht bewusst sind, werden hingegen davor geschützt.

Verkauf kostenloser Produkte

Dies ist nicht zulässig:

Not allowed Kosten für Produkte oder Dienstleistungen erheben, wenn der Hauptbestandteil des Angebots von einer Behörde oder öffentlichen Einrichtung kostenlos oder zu einem niedrigeren Preis zur Verfügung gestellt wird.

Beispiele: Dienstleistungen in Verbindung mit der Beantragung von Reisepässen und der Anmeldung für Führerscheine oder der Anmeldung für eine Krankenversicherung; Dokumenten aus amtlichen Registern wie beispielsweise Geburtsurkunden, Heiratsurkunden oder Unternehmensregistrierungen; Prüfungsergebnisse; Steuerberechnungen; kostenpflichtige Telefonverzeichnis-, Anrufweiterleitungs- oder Anrufaufzeichnungsdienste, die in Anzeigen und/oder Keyword-Content Telefonnummern von anderen, nicht verbundenen Unternehmen bewerben.

Hinweis: Sie können ein kostenloses Angebot mit einem anderen Produkt oder einer Dienstleistung verbinden. TV-Anbieter dürfen beispielsweise öffentlich verfügbare mit kostenpflichtigen Inhalten kombinieren, und eine Reiseagentur kann einen Visumantrag mit einer Pauschalreise verknüpfen. Der kostenlose Teil des Angebots darf allerdings nicht als Hauptbestandteil des Angebots beworben werden.
 

Abgelehnte Anzeigen korrigieren 

Fehlerbehebung: Kostenpflichtige Telefonverzeichnisdienste

Bei der Beurteilung, ob Anzeigen für einen kostenpflichtigen Telefonverzeichnisdienst gegen die Richtlinien für den Verkauf kostenloser Produkte verstoßen, berücksichtigen wir Folgendes:

  • Ob sich der Keyword-Content auf nicht verbundene Unternehmen und/oder staatliche Dienstleistungen bezieht. Ihre Anzeige kann beispielsweise abgelehnt werden, wenn Sie Keywords wie "Sozialversicherung", "Rentenversicherung" oder Namen von Unternehmen/Keywords mit Markenbezug verwenden.

  • Ob im Anzeigentext der Eindruck erweckt wird, es handele sich um das Callcenter einer Behörde und/oder eines nicht verbundenen Unternehmens und nicht um einen kostenpflichtigen Telefonverzeichnisdienst. 

  • Ob eine Landingpage das Aussehen der Website eines nicht verbundenen Unternehmens und/oder einer Behörde imitiert, um zu verschleiern, dass es sich bei dem bereitgestellten Dienst um einen Telefonverzeichnis- bzw. Anrufweiterleitungsdienst handelt.

Sie dürfen Ihren Dienste über Google Ads bewerben, wenn Sie Keywords wie "Telefonverzeichnisdienst" verwenden, die Art des Dienstes und der Preis eindeutig aus der Anzeige hervorgehen und die Anzeige nicht gegen die Google Ads-Richtlinien verstößt.

Sollten wir allerdings feststellen, dass eine Anzeige dagegen verstößt, wird sie abgelehnt und nicht ausgeliefert. Sie werden dann per E-Mail darüber informiert, dass Ihre Anzeige abgelehnt wurde und erfahren, gegen welche Richtlinie sie verstößt. Sollte es wiederholt zu Verstößen kommen, kann dies dazu führen, dass Sie keine Anzeigen mehr auf den entsprechenden Landingpages oder in den betroffenen Konten präsentieren können.

Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es auch länger dauern. Falls Sie diese Verstöße nicht beheben können oder möchten, entfernen Sie die Anzeige. So verhindern Sie, dass Ihr Konto zu einem späteren Zeitpunkt gesperrt wird, weil es zu viele abgelehnte Anzeigen enthält.

Verkauf von Veranstaltungstickets

Nicht zulässig Wiederverkäufer von Veranstaltungstickets dürfen Anzeigen schalten, wenn sie von Google zertifiziert sind. Falls Sie Tickets weiterverkaufen oder Links zu Websites angeben, auf denen Tickets weiterverkauft werden, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich der Zielseite erfüllen, um die Zertifizierung zu erhalten.

Anforderungen an Anzeigen für den Weiterverkauf von Veranstaltungstickets

Folgendes ist nicht zulässig:

Nicht zulässig Anzeigen, über die Wiederverkäufer Veranstaltungstickets verkaufen oder Nutzer an Websites weiterleiten, auf denen Tickets weiterverkauft werden, und die nicht den geltenden Anforderungen entsprechen 

Kautionsdienstleistungen

Folgendes ist nicht zulässig:

Nicht zulässig Werbung für Kautionsdienstleistungen

Beispiele: kommerzielle Kautionsagenten, Dienstleistungen zur Kautionsfinanzierung, Bounty Hunter (Kopfgeldjäger), Kautionsbüros und Kautionsdienstleistungen für Einwanderer sowie für Häftlinge

Technischer Support für Verbraucher durch Drittanbieter

Werbung für Folgendes ist nicht zulässig:
 
Nicht zulässig Durch Drittanbieter geleisteter technischer Support für Produkte und Onlinedienste im Bereich "Verbrauchertechnologie"
 
Beispiele (nicht abschließende Aufzählung): technischer Support in Zusammenhang mit Fehlerbehebung, Sicherheit, Virenentfernung, Internetkonnektivität, Onlinekonten (z. B. Passwortzurücksetzung oder Unterstützung bei der Anmeldung) oder Softwareinstallation
 

Benötigen Sie Hilfe?

Wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen zu diesen Richtlinien haben:
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