Chrome-Richtlinien für Nutzer festlegen

Dieser Artikel richtet sich an Administratoren von Chrome for Work und Chrome for Education.

In der Google Admin-Konsole können Sie Richtlinien für die Chrome-Geräte Ihrer Organisation konfigurieren, die sich nach dem jeweils angemeldeten Nutzer richten. Diese in der Cloud verwalteten Einstellungen werden auch angewendet, wenn Nutzer sich mit ihrem Google Apps-Konto auf einem nicht unternehmensverwalteten Computer (z. B. ein privater oder öffentlicher Computer) in Google Chrome anmelden. Informationen zum Festlegen von Richtlinien auf Geräteebene für durch Ihre Organisation verwaltete Windows-, Mac- und Linux-Computer finden Sie unter Chrome-Richtlinien für Geräte festlegen.

Wenn eine Einstellung nicht für alle Geräte gilt, wird neben der Einstellung in der Admin-Konsole eine Glühbirne angezeigt. Diese gibt an, um welche Einschränkung es sich handelt, beispielsweise "Unterstützung nur auf folgenden Geräten: Windows, Mac, Linus, Chrome".

Chrome-Verwaltung aktivieren

Die Chrome-Verwaltung muss in der Admin-Konsole unter Apps > Sonstige Google-Dienste aktiviert werden. Erst dann sind die cloudbasierten Richtlinien in der von Ihnen angegebenen Org.-Einheit für Chrome auf Windows-, Mac- oder Linux-Computern wirksam. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, werden Ihre cloudbasierten Richtlinien nicht mehr auf den Windows-, Mac- und Linux-Geräten Ihrer Nutzer erzwungen. Falls Sie allerdings Lizenzen für die Chrome-Geräteverwaltung erworben haben, werden die cloudbasierten Richtlinien auch nach der Deaktivierung der Option Chrome Management weiterhin durchgesetzt, wenn sich Ihre Nutzer auf einem verwalteten Chrome-Gerät anmelden. Weitere Informationen über das Aktivieren und Deaktivieren von Einstellungen in der Admin-Konsole

So verwalten Sie Nutzereinstellungen:

  1. Melden Sie sich in der Admin-Konsole an.
  2. Klicken Sie auf Geräteverwaltung > Chrome-Verwaltung > Nutzereinstellungen.
  3. Wählen Sie die Organisationseinheit aus, auf die Sie die Einstellungen anwenden möchten.
  4. Konfigurieren Sie die Einstellungen auf der Seite.
  5. Klicken Sie am unteren Bildschirmrand auf Änderungen speichern. Die Einstellungen werden in der Regel innerhalb von Minuten wirksam, es kann jedoch bis zu einer Stunde dauern, bis sie für die gesamte Organisation übernommen wurden.

Mobil

Nutzereinstellungen für Chrome auf Mobilgeräten anwenden

Achtung: Dies ist eine experimentelle Funktion. Informieren Sie Ihre Nutzer, bevor Sie diese Richtlinien ändern. Geben Sie uns Feedback oder melden Sie Probleme hier.

Wenn Sie ein Kunde von Google Play for Education sind, ist das Kontrollkästchen "Unterstützte Nutzereinstellungen für Chrome auf Android anwenden" standardmäßig aktiviert.

Anhand dieser Einstellung können Sie festlegen, ob unterstützte Richtlinien auch für Chrome auf Mobilgeräten gelten sollen. Bevor Sie diese Einstellung auswählen können, muss die Chrome-Verwaltung aktiviert sein. Nachdem die Chrome-Verwaltung und die Einstellung aktiviert wurden, erhalten Nutzer, die mit dem Konto Ihrer Organisation in Chrome auf Android oder iOS angemeldet sind, die von Ihnen festgelegten Nutzereinstellungen. Wenn Sie prüfen möchten, ob eine Richtlinie auf Android oder iOS unterstützt wird, sehen Sie sich in der Admin-Konsole die Glühbirne neben der entsprechenden Richtlinie an. Wenn ein Nutzer sich von seinem verwalteten Konto abmeldet, gilt die Richtlinie nicht länger und das lokale Chrome-Profil auf dem Gerät wird gelöscht.

Allgemeines

Benutzerdefinierter Hintergrund

Ersetzen Sie den Standardhintergrund durch einen eigenen benutzerdefinierten Hintergrund. Sie können Bilder im JPG-Format (.jpg- oder .jpeg-Dateien) bis zu einer maximalen Größe von 16 MB hinzufügen. Andere Dateitypen werden nicht unterstützt.

Smart Lock für Chrome

Mit Smart Lock für Chrome können Ihre Nutzer ihr Chrome-Gerät ohne ein Passwort freischalten, indem Sie Ihr Android-Smartphone nutzen. Solange Ihre Nutzer ihr Android-Gerät griffbereit haben und diese Einstellung von Ihnen aktiviert wurde, müssen die Nutzer zum Freischalten ihres Chrome-Geräts kein Passwort mehr eingeben. Voraussetzungen: Android-Gerät mit Version 5.0 und höher und ein Chrome-Gerät mit Version 40 und höher.

Steuerelemente für die Registrierung

Geräteanmeldung

Wenn Sie die Option Derzeitigen Standort des Chrome-Geräts beibehalten auswählen, gilt Folgendes: Wenn Sie das Chrome-Gerät anmelden, bleibt es auf der obersten Organisationsebene Ihrer Domain und bezieht die Geräteeinstellungen entsprechend von dort.

Wenn Sie die Option Chrome-Gerät erhält Standort in der Organisation des Nutzers auswählen, gilt Folgendes: Wenn Sie das Chrome-Gerät anmelden, wird das Gerät in der Organisationseinheit geführt, in der sich der entsprechende Nutzer befindet. Die Einstellungen, die Sie für die Organisationseinheit dieses Nutzers festgelegt haben, werden auch auf das Gerät angewendet.

Die Einstellung Chrome-Gerät erhält Standort in der Organisation des Nutzers ist praktisch, wenn Sie viele Geräte manuell anmelden müssen. Die Geräteeinstellungen, die speziell für die Organisationseinheit des Nutzers gelten, werden automatisch dem Gerät hinzugefügt. Es ist also kein zusätzlicher Schritt nötig, um die einzelnen Geräte nach der Anmeldung in eine spezifische Organisationseinheit zu verschieben.

Hinweis: Diese Richtlinie wird nur wirksam, wenn das Gerät das erste Mal in der Domain angemeldet wird oder bei dem Gerät zuvor die Bereitstellung aufgehoben wurde.

Registrierungsberechtigungen

Standardmäßig dürfen Nutzer in dieser Organisation neue Geräte und Geräte mit aufgehobener Bereitstellung registrieren. Wenn Sie die Option Nutzer in dieser Organisation dürfen keine neuen Geräte oder Geräte mit aufgehobener Bereitstellung registrieren auswählen, dürfen Nutzer, wie Kursteilnehmer in einer Unterorganisation, keine neuen Geräte anmelden. Hinweis: Diese Richtlinie betrifft keine Geräte, deren Wiederanmeldung erzwungen wird.

Apps und Erweiterungen

Zugelassene App- und Erweiterungstypen

Standardmäßig können Nutzer jede gewünschte Chrome-Web-App oder Chrome-Erweiterung herunterladen. Mit dieser Einstellung können Sie bestimmte Typen von Apps für Nutzer sperren, indem Sie das Kontrollkästchen für den entsprechenden App-Typ deaktivieren.

App-Typ
Klicken Sie auf die Links, um mehr über die einzelnen App-Typen zu erfahren.

Quellen für die Installation von Apps und Erweiterungen

Hier können Sie angeben, welche URLs Erweiterungen, Apps und Designs installieren dürfen. Wenn beispielsweise eine URL, unter der Sie eine CRX-Datei haben, mit der Liste übereinstimmt, wird die Chrome-Aufforderung zur Installation angezeigt, wenn der Nutzer auf die URL klickt. Geben Sie ein URL-Muster pro Zeile an. Weitere Beispiele auf der Entwickler-Website für Chrome

Vorinstallierte Apps und Erweiterungen

Über diese Einstellung können Sie wählen, welche Apps oder Erweiterungen automatisch für die Chrome-Version der Nutzer installiert werden. Klicken Sie auf Vorinstallierte Apps verwalten, um das Dialogfeld Vorinstallierte Apps und Erweiterungen aufzurufen. Weitere Informationen zur Verwaltung von Apps und Erweiterungen mit Chrome

Zugelassene Apps und Erweiterungen

Sie können Apps zulassen oder blockieren, indem Sie auf Verwalten klicken und damit das Dialogfeld Blockierte Apps und Erweiterungen aufrufen. Weitere Informationen zur Verwaltung von Apps und Erweiterungen mit Chrome

Vorgemerkte Apps und Erweiterungen

Mit dieser Einstellung werden Apps und Erweiterungen in der App-Übersicht vorgemerkt, die Ihre Nutzer bei der Anmeldung auf ihrem Chrome-Gerät sehen.

Startseite des Chrome Web Store

Sie können die Startseite des Chrome Web Store für Ihre angemeldeten Nutzer zu einer benutzerspezifischen Startseite umgestalten. Ebenso können Sie zum Beispiel Apps und Erweiterungen für Ihre Domain in einer eigenen, nach der Domain benannten Sammlung im Chrome Web Store empfehlen.

Berechtigungen für den Chrome Web Store

Wenn Sie das Kontrollkästchen Nutzern erlauben, im Chrome Web Store Apps zu veröffentlichen, die auf Ihre Domain beschränkt sind aktivieren, können Nutzer private Apps veröffentlichen, die auf Ihre Domain im Chrome Web Store beschränkt sind. Weitere Informationen darüber, wie Sie eine private Chrome App-Sammlung erstellen und private Chrome Apps veröffentlichen

Wenn Sie das Kontrollkästchen Nutzer dürfen die Prüfung für Websites übergehen, deren Eigentümer sie nicht sind aktivieren, können Nutzer auf Ihre Domain beschränkte Apps veröffentlichen, ohne dass geprüft wird, ob sie der Eigentümer der Domain sind, auf die sie verweisen. Diese Funktion ist hilfreich, wenn Sie private Lesezeichen-Apps für Ihre Organisation erstellen möchten. Beachten Sie, dass diese Funktion nur auf private Apps angewendet wird, die auf Ihre Domain beschränkt sind.

Sicherheit

Passwortmanager

Korrespondiert mit den Optionsfeldern Speichern von Passwörtern anbieten und Passwörter nie speichern auf der Seite "Privates" in den Chrome-Einstellungen.

Wenn Sie den Passwortmanager aktivieren, können Nutzer Passwörter durch Google Chrome speichern lassen, damit diese bei der nächsten Anmeldung auf einer Website automatisch abgerufen werden. Wenn Sie den Passwortmanager deaktivieren, können Nutzer weder Passwörter speichern noch bereits gespeicherte Passwörter verwenden. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Schaltfläche "Passwort anzeigen"

Korrespondiert mit der Schaltfläche Gespeicherte Passwörter verwalten unter den Optionsfeldern Speichern der Passwörter anbieten und Passwörter nie speichern auf der Seite "Privates".

Wenn Sie diese Funktion aktivieren, können die Nutzer ihre Passwörter im Passwortmanager in Klartext anzeigen. Wenn Sie diese Funktion nicht aktivieren, zeigt der Passwortmanager gespeicherte Passwörter nicht in Klartext an.

Bildschirmsperre

Legt fest, ob das Chrome-Gerät den Nutzer zur Eingabe seines Passworts auffordert, wenn das Gerät aus dem Standby-Modus "geweckt" werden soll.

Standardmäßig kann der Nutzer diese Option über das Kontrollkästchen Für die Aktivierung aus Standby Passwort abfragen auf der Seite Privates in den Chrome-Einstellungen konfigurieren.

Sie können außerdem zwischen den Optionen Inaktiven Bildschirm immer sperren oder Inaktiven Bildschirm niemals sperren wählen. Diese beiden Einstellungen können vom Nutzer nicht geändert werden.

Inkognito-Modus

Legt fest, ob Chrome die Nutzung des Browsers im Inkognito-Modus zulässt.

Wird diese Richtlinie auf Inkognito-Modus nicht zulassen festgelegt, können Nutzer zwar keine neuen Inkognito-Fenster öffnen, bereits geöffnete Inkognito-Fenster werden jedoch nicht geschlossen und Nutzer können in diesen Fenstern weiterhin neue Tabs öffnen.
Browserverlauf

Steuert, ob der Browser den Browserverlauf des Nutzers speichert.

Ephemeral-Modus durchsetzen

Legt fest, ob Nutzer im Ephemeral-Modus im Internet surfen.

Im Ephemeral-Modus können Ihre Mitarbeiter vom eigenen Laptop aus arbeiten oder mit einem gemeinsam genutzten Gerät, das sie als vertrauenswürdig einstufen. Gleichzeitig wird die Wahrscheinlichkeit gesenkt, dass Informationen zum Browserverlauf auf dem Gerät bleiben.

Hinweis: Wir empfehlen bei der Verwendung dieser Einstellung, dass Sie die Google Chrome-Synchronisierung in der Admin-Konsole nicht deaktivieren.

Online-Sperrüberprüfungen

Erweiterte Funktion: Wenn Sie Online-OCSP/CRL-Überprüfungen durchführen aktivieren, führen Chrome-Geräte Online-Sperrüberprüfungen von HTTPS-Zertifikaten durch.

Safe Browsing

Diese Einstellung gibt an, ob Safe Browsing für die Nutzer aktiviert ist.

Mithilfe der Safe Browsing-Funktion in Chrome werden Nutzer vor Websites geschützt, die möglicherweise Malware oder Phishing-Inhalte enthalten. Die Standardeinstellung lautet Nutzer kann entscheiden, ob Safe Browsing verwendet werden soll. Alternativ können Sie auch die Optionen Safe Browsing immer aktivieren oder Safe Browsing immer deaktivieren auswählen.

Schädliche Websites

Konfigurieren Sie, ob Ihre Nutzer von einer Warnseite aus auf eine potenziell schädliche Webseite zugreifen können.

Geostandort

Legt fest, ob Websites den Standort eines Nutzers ermitteln dürfen.

Korrespondiert mit den Nutzeroptionen in den Chrome-Einstellungen des Nutzers unter Datenschutz > Inhaltseinstellungen > Standort. Die Ermittlung des Standorts kann standardmäßig zugelassen oder abgelehnt werden, oder der Nutzer kann jedes Mal gefragt werden, wenn eine Website den Standort ermitteln möchte.

Mindestversion von SSL

Anhand dieser Einstellung wählen Sie die für Ihre Nutzer zugelassene Mindestversion von SSL oder TLS aus. Diese Einstellung funktioniert ab Chrome 39. Weitere Informationen finden Sie auf der Chromium-Website.

Anmeldehäufigkeit mit Einmalanmeldung (SSO)

Legt die Häufigkeit erzwungener Online-Anmeldeabläufe für SAML-basierte Konten mit Einmalanmeldung (SSO) fest. Lesen Sie sorgfältig alle Anforderungen im Artikel SAML-Einmalanmeldung (SSO) für Chrome-Geräte konfigurieren, bevor Sie diese Richtlinie auf Chrome-Geräten verwenden.

Einmalanmeldung (SSO)

Damit können Sie die SAML-basierte Einmalanmeldung (SSO) für Chrome-Geräte aktivieren oder deaktivieren. Lesen Sie sorgfältig alle Anforderungen im Artikel SAML-Einmalanmeldung (SSO) für Chrome-Geräte konfigurieren, bevor Sie diese Richtlinie verwenden.

Netzwerk

Proxy-Modus

Legt fest, wie sich Google Chrome mit dem Internet verbindet.

Wenn Sie die Standardeinstellung Nutzer die Konfiguration erlauben beibehalten, kann der Nutzer die Proxy-Konfiguration in den Chrome-Einstellungen ändern. Wenn Sie eine der anderen Proxy-Modus-Optionen auswählen, kann der Nutzer die Konfiguration nicht ändern.

Nie einen Proxy verwenden bedeutet, dass das Chrome-Gerät stets eine direkte Verbindung zum Internet herstellt, ohne einen Proxy-Server zu verwenden. Eine direkte Verbindung ist auch in der Standardkonfiguration für Chrome-Geräte festgelegt, wenn Sie keine Richtlinie definieren und der Nutzer die Konfiguration nicht ändert.

Proxy immer automatisch erkennen weist das Chrome-Gerät an, mithilfe des Web Proxy Autodiscovery Protocol (WPAD) den passenden Proxy-Server für die Verbindung zu finden.

Mit Immer den unten angegebenen Proxy verwenden kann festgelegt werden, welcher Proxy-Server Anfragen von diesem Nutzer bearbeiten soll. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie die URL des Proxy-Servers in das nachfolgende Textfeld Proxy-Server-URL eingeben. Formatieren Sie die Proxy-Server-URL als "IP-Adresse:Port", z. B. "192.168.1.1:3128". Haben Sie eine andere Proxy-Modus-Einstellung ausgewählt, lassen Sie das Feld leer.

Geben Sie in das Textfeld zur Proxy-Umgehungsliste etwaige URLs ein, die den Proxy-Server umgehen sollen, der die anderen Nutzeranfragen bearbeitet. Wenn mehrere URLs eingegeben werden müssen, geben Sie jeweils eine URL pro Zeile ein.

Verwenden Sie für den Proxy-Server immer die unten angegebene automatische Konfiguration. Geben Sie als URL für die automatische Konfigurationsdatei des Proxy-Servers die URL der PAC-Datei ein, die für Netzwerkverbindungen verwendet werden soll.

SSL Record Splitting

Erweiterte Funktion: Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird SSL Record Splitting in Chrome zugelassen. Record Splitting ist eine Problemumgehung für eine Schwäche bei SSL 3.0 und TLS 1.0, kann jedoch zu Kompatibilitätsproblemen mit einigen HTTPS-Servern und Proxys führen. Diese Funktion wird nur auf Chrome-Geräten unterstützt.

Datenkomprimierungs-Proxy

Der Datenkomprimierungs-Proxy kann die Datennutzung über das Mobilfunknetz reduzieren und das mobile Surfen im Netz beschleunigen, indem bei Google gehostete Proxy-Server zur Optimierung der Website-Inhalte zum Einsatz kommen.

Sie können entweder Datenkomprimierungs-Proxy immer aktivieren oder Datenkomprimierungs-Proxy immer deaktivieren auswählen. Die Standardeinstellung lautet Nutzer legt fest, ob ein Datenkomprimierungs-Proxy zu verwenden ist.

Beim Start

Schaltfläche "Startseite"

Legt fest, ob in der Symbolleiste eine Schaltfläche für die Startseite angezeigt wird. Korrespondiert mit der Nutzereinstellung Schaltfläche "Startseite anzeigen" auf der Seite "Grundeinstellungen".

Startseite

Legt die Startseite fest, die angezeigt wird, wenn der Nutzer Google Chrome startet oder einen neuen Tab öffnet.

Die Standardeinstellung ist Nutzer die Konfiguration erlauben, das heißt, der Nutzer kann in den Chrome-Einstellungen seine neue Startseite festlegen. Wenn Sie dem Nutzer die Änderung der Startseite nicht erlauben möchten, können Sie entweder die Option Startseite ist immer die "Neuer Tab"-Seite oder die Option Startseite ist immer die unten festgelegte Startseiten-URL auswählen. Wenn Sie Letzteres auswählen, müssen Sie in das Textfeld URL der Startseite die URL für die Startseite eingeben.

Wenn Sie Startseite ist immer die unten festgelegte Startseiten-URL auswählen, geben Sie in dieses Textfeld die URL für die Startseite ein. Mit dieser Option können Nutzer ihre Startseite in Google Chrome nicht ändern.

Beim Start zu ladende Seiten

Ermöglicht es Ihnen, URLs für Seiten anzugeben, die geladen werden sollen, wenn der Nutzer das Chrome-Gerät startet. Die angegebene Startseite wird auf dem aktiven Tab angezeigt. Sämtliche Seiten, die Sie hier auflisten, werden auf zusätzlichen Tabs angezeigt.

Inhalt

SafeSearch

Durch die Auswahl der Option Immer SafeSearch für Google Websuche-Abfragen verwenden wird für alle Google-Suchanfragen Ihrer Nutzer in Chrome die Aktivierung von SafeSearch erzwungen. Ab Chrome-Version 38 erzwingt diese Einstellung außerdem den sicheren Modus in YouTube. Weitere Informationen zu dieser Einstellung finden Sie auf der Chromium-Website.

Screenshot

Steuert, ob Nutzer in Ihrer Organisation auf Chrome-Geräten Screenshots erstellen können. Die Richtlinien gelten für alle Screenshots, unabhängig davon, ob sie mit den Tastenkombinationen, Apps oder Erweiterungen erstellt wurden, die zum Erstellen von Screenshots die Chrome-API verwenden.

Client-Zertifikat für diese Websites automatisch auswählen

Mit dieser Einstellung können Sie eine Liste von URL-Mustern (z. B. einen JSON-String) für die Websites angeben, für die Chrome Client-Zertifikate automatisch sammelt. Wenn diese Einstellung konfiguriert ist, überspringt Chrome die Aufforderung zur Auswahl des Client-Zertifikats für übereinstimmende Websites. Voraussetzung dafür ist, dass ein gültiges Client-Zertifikat installiert ist. Wenn diese Richtlinien nicht festgelegt sind, erfolgt die automatische Auswahl nicht für Websites, die Zertifikate anfordern.

Der ISSUER/CN-Parameter gibt den Klarnamen der Zertifizierungsinstanz an, die die automatisch ausgewählten Client-Zertifikate als Herausgeber haben müssen.

So formatieren Sie einen JSON-String:

{"pattern":"https://www.example.com","filter":{"ISSUER":{"CN":"certificate issuer name"}}}

Beispiel für einen JSON-String:

{"pattern": "https://[*.]ext.example.com", "filter": {}},
{"pattern": "https://[*.]corp.example.com", "filter": {}},
{"pattern": "https://[*.]intranet.usercontent.com", "filter": {}}

3D-Inhalte

Steuert, ob der Browser zulässt, dass Webseiten die WebGL API und Plug-ins verwenden. WebGL (Web-based Graphics Library) ist eine Softwarebibliothek, die JavaScript aktiviert, sodass es interaktive 3D-Grafiken erstellen kann.

Cookies

Standardeinstellung für Cookies legt fest, ob Websites Browserinformationen, wie Ihre Website-Einstellungen oder Profilinformationen, speichern dürfen.

Korrespondiert mit den Nutzeroptionen im Abschnitt Cookies in den Chrome-Einstellungen. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass Cookies immer, nie oder nur für die Dauer der Nutzersitzung zugelassen sind.

Cookies für URL-Muster zulassen

Mit dieser Richtlinie können Sie eine Liste von URL-Mustern festlegen, um anzugeben, welche Websites Cookies setzen dürfen. Sie können URLs beispielsweise in einem der folgenden Formate in separaten Zeilen angeben: "http://www.ihrebeispielurl.de" und "[*.]ihrebeispielurl.edu". Falls diese Richtlinien nicht festgelegt sind, gilt Ihre Festlegung unter Standardeinstellung für Cookies als globaler Standard oder ein Nutzer kann eine eigene Konfiguration festlegen.

Cookies für URL-Muster blockieren

Mit dieser Richtlinie können Sie eine Liste von URL-Mustern festlegen, um anzugeben, welche Websites keine Cookies setzen dürfen. Sie können URLs beispielsweise in einem der folgenden Formate in separaten Zeilen angeben: "http://www.ihrebeispielurl.de" und "[*.]ihrebeispielurl.edu". Falls diese Richtlinie nicht festgelegt ist, gilt Ihre Auswahl unter Standardeinstellung für Cookies als globaler Standard oder Nutzer können ihre eigene Konfiguration festlegen.

Für URL-Muster Cookies nur für diese Sitzung zulassen

Mit dieser Richtlinie können Sie eine Liste von URL-Mustern festlegen, um anzugeben, welche Websites Cookies nur für diese Sitzung setzen dürfen. Sie können URLs beispielsweise in einem der folgenden Formate in separaten Zeilen angeben: "http://www.ihrebeispielurl.de" und "[*.]ihrebeispielurl.edu". Die Cookies werden nach den jeweiligen Sitzungen gelöscht. Falls diese Richtlinien nicht festgelegt sind, gilt Ihre Festlegung unter Standardeinstellung für Cookies als globaler Standard oder ein Nutzer kann eine eigene Konfiguration festlegen.

Blockieren von Drittanbieter-Cookies

Die Standardrichtlinie ist "Nutzer kann entscheiden, ob Cookies von Drittanbietern zugelassen werden sollen". Wenn Sie "Drittanbieter-Cookies zulassen" auswählen, sind Cookies von Drittanbietern bei Chrome zulässig. Wenn Sie die Einstellung deaktivieren, werden sie blockiert.

Bilder

Legt fest, ob Websites Bilder anzeigen dürfen. Geben Sie für Bilder auf diesen Websites anzeigen und Bilder auf diesen Websites blockieren eine URL pro Zeile an.

JavaScript

Legt fest, ob Websites JavaScript ausführen dürfen. JavaScript wird häufig genutzt, um Websites interaktiver zu gestalten. Durch die Deaktivierung von JavaScript funktionieren einige Websites nicht richtig.

Benachrichtigungen

Legt fest, ob Websites Desktop-Benachrichtigungen anzeigen dürfen. Desktop-Benachrichtigungen können standardmäßig zugelassen oder abgelehnt werden, oder der Nutzer kann jedes Mal gefragt werden, wenn eine Website Desktop-Benachrichtigungen anzeigen möchte.

Plug-ins

Legt fest, ob Websites Plug-ins ausführen dürfen. Plug-ins werden von Websites genutzt, um bestimmte Arten von Webinhalten zu aktivieren, die Chrome nicht standardmäßig verarbeiten kann, beispielsweise Flash- oder Windows Media-Dateien.

Aktivierte und deaktivierte Plug-ins

Aktivierte Plug-ins ist eine Liste von Plug-ins, die in Chrome immer aktiviert sind (beispielsweise Java und Shockwave Flash). Der Nutzer kann diese Einstellung nicht ändern. Achten Sie bei der Eingabe der Namen auf die Groß- und Kleinschreibung und geben Sie pro Zeile jeweils ein Plug-in ein.

Setzen Sie die Plug-ins in Anführungszeichen und trennen Sie sie durch Kommas. Platzhalter in den Namen sind zulässig. Das Symbol "*" entspricht einer beliebigen Anzahl an Zeichen, während "?" ein optionales einzelnes Zeichen festlegt. Das Escape-Zeichen für die als Platzhalter verwendeten Zeichen ist der umgekehrte Schrägstrich (\). Wenn also das Zeichen *, ? oder \ als Namensbestandteil interpretiert werden soll, setzen Sie jeweils ein \ davor.

Geben Sie zum Beispiel "Chrome PDF Viewer","*Gears*" in separaten Zeilen ein, um das Plug-in "Chrome PDF Viewer" und alles mit "Gears" im Namen zu aktivieren. Hinweis: Diese Einstellung wird ignoriert, wenn Sie in den Plug-ins-Einstellungen Alle Plug-ins blockieren aktiviert haben.

Mit Deaktivierte Plug-ins können Sie eine Liste mit blockierten Plug-ins festlegen, die nicht gestartet werden.

Unter Ausnahmen von der Liste "Deaktivierte Plug-ins" können Sie angeben, welche Plug-ins von den Nutzern in Chrome aktiviert oder deaktiviert werden können, selbst wenn sie mit einem oder mehreren Einträgen in der Liste Deaktivierte Plug-ins übereinstimmen.

Plug-in-Suche

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, kann Chrome automatisch nach fehlenden Plug-ins suchen und diese auf den Chrome-Geräten Ihrer Nutzer installieren.

Plug-in-Autorisierung

Die Standardeinstellung sieht vor, dass die Nutzer nach einer Berechtigung gefragt werden, wenn Sie Plug-ins ausführen möchten, die die Sicherheit gefährden könnten. Wenn stattdessen die Einstellung "Plug-ins, die eine Autorisierung erfordern, immer ausführen" auswählen, werden Plug-ins, die nicht veraltet oder deaktiviert sind, in Chrome ausgeführt, ohne dass der Nutzer nach einer Berechtigung gefragt wird.

Veraltete Plug-ins

"Berechtigung zur Ausführung veralteter Plug-ins bei Nutzer erfragen" ist die Standardeinstellung. Wenn Sie die Einstellung "Veraltete Plug-ins nicht zulassen" auswählen, wird die Ausführung veralteter Plug-ins in Chrome blockiert. "Verwendung veralteter Plug-ins als normale Plug-ins zulassen" bedeutet, dass die veralteten Plug-ins als normale Plug-ins ausgeführt werden dürfen.

Pop-ups

Legt fest, ob Websites Pop-ups anzeigen dürfen. Immer dann, wenn der Browser Pop-ups auf einer Website blockiert, werden Sie über das Symbol Warnung über blockierte Pop-ups in der Adressleiste darauf hingewiesen. Der Nutzer kann auf das Symbol klicken, um die Pop-ups anzuzeigen, die blockiert wurden.

Schwarze URL-Liste

Verhindert, dass Chrome-Geräte auf bestimmte URLs zugreifen.

Zur Konfiguration dieser Richtlinie können Sie bis zu 1.000 URLs, jede in einer separaten Zeile, eingeben. Jede URL muss aus einem gültigen Hostnamen (zum Beispiel google.com), einer IP-Adresse oder einem Stern (*) anstelle des Hosts bestehen. Der Stern fungiert als Platzhalter und steht für alle Hostnamen und IP-Adressen.

Die URLs können zudem Folgendes enthalten:

  • das URL-Schema, entweder http, https oder ftp, gefolgt von der Zeichenfolge ://
  • eine gültige Port-Angabe zwischen 1 und 65535
  • den Pfad zur Ressource
  • Suchparameter

Wichtige Hinweise:

  • Sie können den Abgleich von Subdomains wahlweise deaktivieren, indem Sie vor dem Host einen zusätzlichen Punkt einfügen.
  • Sie können keine user:pass-Felder, wie zum Beispiel http://user:pass@ftp.ihrebeispielurl.de/pub/bigfile.iso, verwenden. Geben Sie stattdessen http://ftp.ihrebeispielurl.de/pub/bigfile.iso ein.
  • Für Fälle, in denen sowohl der Filter für die schwarze Liste als auch der Filter für die Ausnahmen von der schwarzen Liste mit der gleichen Pfadlänge zutreffen, hat der Filter für die Ausnahmen Vorrang.
  • Wenn vor dem Host ein zusätzlicher Punkt steht, filtert die Richtlinie nur exakte Treffer für Hosts heraus.
  • Die Richtlinie sucht nach Platzhaltern (*) zuletzt.
  • Die optionale Anfrage besteht aus einem Satz an Schlüssel/Wert- und Nur-Schlüssel-Tokens, die durch "&" getrennt sind.
  • Die Schlüssel-Wert-Tokens sind durch "=" getrennt.
  • Optional kann an das Ende eines Anfrage-Tokens ein "*" gesetzt werden, um eine Präfixübereinstimmung anzugeben. Die Reihenfolge der Tokens wird beim Abgleich ignoriert.

Beispiele für die schwarze URL-Liste

Eintrag in schwarzer URL-Liste Folge
ihrebeispielurl.de Blockiert alle Anfragen an ihrebeispielurl.de, www.ihrebeispielurl.de und sub.www.ihrebeispielurl.de.
http://ihrebeispielurl.de Blockiert alle HTTP-Anfragen an ihrebeispielurl.de und alle zugehörigen Subdomains, lässt jedoch HTTPS- und FTP-Anfragen zu.
https:// Blockiert alle HTTPS-Anfragen an jede Domain.
mail.ihrebeispielurl.de Blockiert Anfragen an mail.ihrebeispielurl.de, jedoch nicht an www.ihrebeispielurl.de oder ihrebeispielurl.de.
.ihrebeispielurl.de Blockiert ihrebeispielurl.de, jedoch nicht die zugehörigen Subdomains, wie ihrebeispielurl.de/docs.
.www.ihrebeispielurl.de Blockiert ihrebeispielurl.de, jedoch nicht die zugehörigen Subdomains.
* Blockiert alle Anfragen außer der Anfrage, Ausnahme-URLs auf die schwarze Liste zu setzen. Dazu gehören alle URL-Muster, z. B. http://google.com, https://gmail.com und chrome://policy.
*:8080 Blockiert alle Anfragen an Port 8080.
*/html/crosh.html Blockiert Chrome Secure Shell (auch bekannt als Crosh)
chrome://settings-frame Blockiert alle Anfragen an chrome://settings.
ihrebeispielurl.de/inhalte Blockiert alle Anfragen an ihrebeispielurl.de/inhalte und die zugehörigen Subdomains.
192.168.1.2 Blockiert Anfragen an 192.168.1.2.
youtube.com/watch?v=V1 Blockiert Youtube-Videos mit ID V1
Ausnahmen von der schwarzen URL-Liste

Gibt Ausnahmen von der schwarzen URL-Liste an.

Zur Konfiguration dieser Richtlinie können Sie bis zu 1.000 URLs, jede in einer separaten Zeile, eingeben. Die URLs müssen einen gültigen Hostnamen wie google.de oder eine IP-Adresse enthalten.

URLs können darüber hinaus noch Folgendes enthalten:

  • das URL-Schema, entweder http, https oder ftp, gefolgt von der Zeichenfolge ://
  • eine gültige Port-Angabe zwischen 1 und 65535
  • den Pfad zur Ressource
  • Suchparameter

Wichtige Hinweise:

  • Sie können den Abgleich von Subdomains wahlweise deaktivieren, indem Sie vor dem Host einen zusätzlichen Punkt einfügen.
  • Sie können keine "user:pass"-Felder, wie zum Beispiel http://user:pass@ftp.ihrebeispielurl.de/pub/bigfile.iso, verwenden. Geben Sie stattdessen http://ftp.ihrebeispielurl.de/pub/bigfile.iso ein.
  • Für Fälle, in denen sowohl der Filter für die schwarze Liste als auch der Filter für die Ausnahmen von der schwarzen Liste mit der gleichen Pfadlänge zutreffen, hat der Filter für die Ausnahmen Vorrang.
  • Wenn vor dem Host ein zusätzlicher Punkt steht, filtert die Richtlinie nur exakte Treffer für Hosts heraus.
  • Die optionale Anfrage besteht aus einem Satz an Schlüssel/Wert- und Nur-Schlüssel-Tokens, die durch "&" getrennt sind.
  • Die Schlüssel-Wert-Tokens sind durch "=" getrennt.
  • Optional kann an das Ende eines Anfrage-Tokens ein "*" gesetzt werden, um eine Präfixübereinstimmung anzugeben. Die Reihenfolge der Tokens wird beim Abgleich ignoriert.

Beispiele für Ausnahmen von der schwarzen URL-Liste

Eintrag in schwarzer URL-Liste Eintrag in Ausnahmen von schwarzer URL-Liste Folge
*

mail.ihrebeispielurl.de
wikipedia.org
google.de
chrome:

Der Stern (*) im Feld der schwarzen Liste blockiert alle Ergebnisse.

Die URLs, die in das Ausnahmefeld eingegeben werden, geben die zugelassenen Websites an. So gewährt "chrome://*" allen Chrome-Systemseiten eine Ausnahme.

ihrebeispielurl.de https://mail.ihrebeispielurl.de
.ihrebeispielurl.de
.www.ihrebeispielurl.de
Blockiert jeglichen Zugriff auf die Domain ihrebeispielurl.de, außer auf den E-Mail-Server, der HTTPS verwendet, und auf die Hauptseite.
youtube.com youtube.com/watch?v=V1
youtube.com/watch?v=V2
Blockiert sämtlichen Zugriff auf YouTube, mit Ausnahme der ausgewählten Videos (V1 und V2).
Google Drive-Synchronisierung

Hiermit können Administratoren konfigurieren, ob Nutzer auf ihren Chrome-Geräten eine Synchronisierung mit Google Drive durchführen dürfen. Administratoren können die Drive-Synchronisierung aktivieren oder deaktivieren oder dies von den Nutzern selbst in deren Chrome-Einstellungen auswählen lassen.

Google Drive-Synchronisierung über Mobilfunknetz

Hiermit können Administratoren konfigurieren, ob Nutzer auf ihren Chrome-Geräten über eine Mobilfunkverbindung eine Synchronisierung mit Google Drive durchführen dürfen (z. B. eine 3G-Verbindung). Administratoren können die Drive-Synchronisierung über Mobilfunkverbindungen aktivieren oder deaktivieren.

Webplattform

Hiermit können Sie veraltete Webplattformfunktionen für einen begrenzten Zeitraum wieder aktivieren. Sie können diese veralteten Funktionen vorübergehend wieder aktivieren, indem Sie den String-Tag der Funktion in das dafür vorgesehene Feld einfügen. Diesen finden Sie auf der Chromium-Website. Falls diese Richtlinie nicht konfiguriert ist, die Liste leer ist oder nicht mit dem unterstützten String-Tag übereinstimmt, bleibt die veraltete Webplattformfunktion deaktiviert.

Drucken

Drucken

Sie können das Drucken aktivieren oder deaktivieren. Wenn das Drucken deaktiviert ist, können Ihre Nutzer nicht aus dem Chrome-Menü, aus Erweiterungen, JavaScript-Anwendungen usw. heraus drucken.

Druckvorschau

Wählen Sie Verwendung der Druckvorschau erlauben aus, um Ihren Nutzer in Google Cloud Print die Ansicht einer Druckvorschau zu gestatten. Wenn Sie Immer das systemeigene Dialogfeld "Drucken" statt der Druckvorschau verwenden auswählen, wird beim Drucken statt Cloud Print das Dialogfeld "Drucken" des Computers verwendet.

Google Cloud Print-Berechtigung

Mit dieser Einstellung wird festgelegt, ob Nutzer sich zum Drucken im Cloud Print-Dienst anmelden können. Wenn Sie diese Einstellung unter Windows, Mac und Linux deaktivieren, können Nutzer weiterhin über das Systemdialogfeld drucken. Nutzer können allerdings nicht aus Chrome OS drucken, wenn diese Einstellung deaktiviert ist.

Google Cloud Print Proxy

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, agieren die Chrome-Browser Ihrer Nutzer auf einem Windows-, Mac- oder Linux-Computer als Proxy zwischen Google Cloud Print und Druckern, die mit ihrem Gerät verknüpft sind. Ihre Nutzer können Google Cloud Print unter https://www.google.com/cloudprint einrichten und sich mit ihrem Google-Konto anmelden.

Wenn Sie "Ablehnen" auswählen, verhindert Chrome, dass die Drucker Ihres Geräts mit Google Cloud Print geteilt werden.

Nutzererfahrung

Verwaltete Lesezeichen

Damit können Sie eine Liste mit Lesezeichen bereitstellen, die Ihre Chrome-Nutzer auf allen Plattformen, auch Mobilgeräten, nutzen können. Auf Chrome-Geräten und in der Desktopversion von Chrome werden die Lesezeichen in einem Ordner auf der Lesezeichenleiste von Chrome angezeigt. Nutzer können den Inhalt dieses Ordners nicht ändern, ihn bei Bedarf jedoch auf der Lesezeichenleiste ausblenden. In der Mobilversion von Chrome erscheinen diese Inhalte ebenfalls in einem Ordner in den Lesezeichen.

Lesezeichenleiste

"Nutzer kann entscheiden, ob die Lesezeichenleiste aktiviert sein soll" ist die Standardeinstellung. Sie können diese Einstellung aktivieren oder deaktivieren, um festzulegen, ob in Chrome eine Lesezeichenleiste angezeigt werden soll.

Bearbeiten von Lesezeichen

Nutzer können Lesezeichen bearbeiten und auf diese Weise Elemente ihrer Chrome-Lesezeichenleiste hinzufügen, bearbeiten oder entfernen. Administratoren können diese Einstellung aktivieren oder deaktivieren.

Download-Verzeichnis festlegen

Hierüber wird der Standard-Download-Pfad für Chrome-Geräte festgelegt und angegeben, ob Nutzer diesen Pfad ändern dürfen. Folgenden Optionen stehen für die Richtlinien zum Download-Pfad zur Verfügung:

  • Google Drive als Standard festlegen – vom Nutzer zu ändern
  • Lokaler Download-Ordner – vom Nutzer zu ändern
  • Google Drive erzwingen

Wenn der Nutzer bereits ausdrücklich ein anderes Download-Verzeichnis festgelegt hat, bevor Sie eine der beiden ersten Richtlinien auswählen, wird durch Auswahl der Optionen Google Drive als Standard festlegen – vom Nutzer zu ändern oder Lokaler Download-Ordner – vom Nutzer zu ändern die ursprüngliche Selektion des Nutzers beibehalten. Wenn der Nutzer noch kein Download-Verzeichnis festgelegt hat, bevor Sie eine dieser beiden Richtlinien ausgewählt haben, wird die Standardeinstellung gesetzt, der Nutzer kann diese jedoch zu einem späteren Zeitpunkt ändern.

Wenn Sie die Option Google Drive erzwingen auswählen, wird unabhängig von der vorherigen Auswahl des Nutzers Google Drive als Download-Ordner erzwungen. Die Nutzer können diese Einstellung nicht ändern. Mithilfe der App "Dateien" können die Nutzer jedoch weiterhin Dateien zwischen lokalen Ordnern und Google Drive verschieben.

Webdienst für die Rechtschreibprüfung

Hiermit können Administratoren konfigurieren, ob der Webdienst für die Rechtschreibprüfung in Chrome aktiviert wird. Administratoren können den Webdienst für die Rechtschreibprüfung aktivieren oder deaktivieren oder den Nutzern die Entscheidung in ihren lokalen Chrome-Einstellungen überlassen.

Google Übersetzer

Damit können Administratoren festlegen, ob Chrome Google Übersetzer verwenden soll. Dieser Dienst bietet eine Übersetzung von Webseiten in Sprachen an, die nicht in den Spracheinstellungen auf dem Chrome-Gerät eines Nutzers angegeben sind. Administratoren können festlegen, dass Chrome stets eine Übersetzung anbietet oder nie eine Übersetzung anbietet, oder den Nutzern die Auswahl in ihren lokalen Chrome-Einstellungen selbst überlassen.

Alternative Fehlerseiten

Steuert, ob Google Chrome Vorschläge für die gesuchte Seite anzeigt, wenn keine Verbindung mit der Webadresse möglich ist. Dem Nutzer wird vorgeschlagen, zu anderen Bereichen der Website zu navigieren oder über Google nach der Seite zu suchen.

Korrespondiert mit der Nutzeroption Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben in den Chrome-Einstellungen. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Entwicklertools

Steuert, ob im Menü Tools die Option Entwicklertools angezeigt wird. Die Entwicklertools ermöglichen Webentwicklern und Programmierern einen umfassenden Zugriff auf das Innere des Browsers und seine Webanwendungen. Weitere Informationen über die Tools finden Sie im Überblick über die Entwicklertools.

Standardmäßig ist die Option Verwendung von eingebauten Entwicklertools immer gestatten ausgewählt. Wenn Sie die Entwicklertools deaktivieren, werden sämtliche Tastenkombinationen, Menüeinträge und Kontextmenüeinträge, die die Entwicklertools oder die JavaScript-Konsole öffnen, deaktiviert.

AutoFill für Formulare

Legt fest, ob der Nutzer die AutoFill-Funktion verwenden kann, um das Ausfüllen von Online-Formularen zu vereinfachen. Wenn ein Nutzer zum ersten Mal ein Formular ausfüllt, speichert Google Chrome automatisch die eingegebenen Informationen, wie den Namen, die Adresse, die Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse, als AutoFill-Eintrag.

Korrespondiert mit der Nutzeroption AutoFill aktivieren auf der Seite "Privates". Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

DNS-Vorabruf

Wenn DNS-Vorabruf (Domain Name System) aktiviert ist, sucht Google Chrome die IP-Adressen aller Links auf der angezeigten Webseite. Dadurch werden die vom Nutzer angeklickten Links schneller geladen werden.

Entspricht der Nutzeroption Netzwerkaktionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern in den Chrome-Einstellungen. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Mehrfachanmeldung

Bitte lesen Sie den Artikel Mehrfachanmeldung verwalten, bevor Sie diese Funktion aktivieren.

Omnibox-Suchanbieter

Suchvorschläge

Wenn ein Nutzer etwas in die Adressleiste eingibt, kann Google Chrome einen Vervollständigungsdienst verwenden, um die Webadressen oder Suchbegriffe zu vervollständigen. Wenn Sie beispielsweise "new york" in die Adressleiste eingeben, könnte die Website http://www.nytimes.com oder der Suchbegriff [ new york city ] vorgeschlagen werden. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Entspricht der Nutzeroption Vervollständigungsfunktion verwenden, um in die Adressleiste eingegebene Suchanfragen und URLs zu vervollständigen in den Chrome-Einstellungen.

Omnibox-Suchanbieter

Legt den Namen des Standardsuchanbieters fest. Wenn Sie Omnibox-Suchanbietereinstellungen auf unten angegebene Werte festlegen auswählen, wird eine Reihe von Textfeldern angezeigt, die Sie individuell anpassen können.

Name des Omnibox-Suchanbieters

Geben Sie einen Namen ein, den Sie für die Omnibox verwenden möchten. Wenn Sie keinen Namen angeben, verwendet Chrome den Hostnamen aus der Such-URL des Omnibox-Suchanbieters.

Suchbegriff des Omnibox-Suchanbieters

Gibt den Suchbegriff an, der zum Einleiten der Suche verwendet wird.

Such-URL des Omnibox-Suchanbieters

Gibt die URL der Suchmaschine an.

Die URL muss den String "{searchTerms}" enthalten, der zum Zeitpunkt der Suchanfrage durch die Begriffe ersetzt wird, nach denen der Nutzer sucht, z. B. "http://search.mein.unternehmen/search?q={searchTerms}".

Suggest-URL des Omnibox-Suchanbieters

Legt die URL der Suchmaschine fest, die Suchvorschläge bereitstellt.

Die URL muss die Zeichenfolge "{searchTerms}" enthalten, die zum Zeitpunkt der Suchanfrage durch den Text ersetzt wird, den der Nutzer bereits eingegeben hat.

Instant-URL des Omnibox-Suchanbieters

Legt die URL der Suchmaschine fest, die für Instant-Ergebnisse verwendet wird.

Die URL muss die Zeichenfolge "{searchTerms}" enthalten, die zum Zeitpunkt der Suchanfrage durch den Text ersetzt wird, den der Nutzer bereits eingegeben hat.

Symbol-URL für Omnibox-Suchanbieter

Legt die URL des Symbols für den Suchanbieter fest.

Codierungen des Omnibox-Suchanbieters

Legt die vom Suchanbieter unterstützte Zeichencodierung fest.

Die Codierung wird als Zeichensatzname, wie UTF-8, GB2312 oder ISO-8859-1, angegeben. Die Codierungen werden in der angegebenen Reihenfolge ausprobiert. Der Standardzeichensatz ist UTF-8.

Hardware

Externe Speichergeräte

Steuert, ob die Nutzer in Ihrer Organisation auf Chrome-Geräten externe Laufwerke, wie USB-Speichersticks, externe Festplatten, optische Speicher, SD-Karten (Secure Digital) und andere Speicherkarten, einbinden können. Wenn Sie diese Richtlinie so festlegen, dass externe Speichermedien nicht zugelassen werden, und ein Nutzer versucht, ein externes Laufwerk einzubinden, informiert Chrome den Nutzer darüber, dass die Richtlinie in Kraft ist.

Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen auf Google Drive oder interne Speicher, wie zum Beispiel im Download-Ordner gespeicherte Dateien.

Audioeingabe

Steuert, ob Nutzer in Ihrer Organisation Websites den Zugriff auf die Audioeingabe über das im Chrome-Gerät eingebaute Mikrofon erlauben können.

Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen auf die Eingabe über externe Audioeingabegeräte, wie etwa an den USB-Anschluss angeschlossene Mikrofone. Wenn ein Nutzer ein externes Audioeingabegerät anschließt, wird die Audioausgabe auf dem Chrome-Gerät sofort laut geschaltet.

Durch Ändern des Aufnahmekanals in den Google Talk-Einstellungen wird die Audioeingabe des eingebauten Mikrofons unabhängig von dieser Richtlinie laut geschaltet.

Audioausgabe

Steuert, ob die Nutzer in Ihrer Organisation auf ihren Chrome-Geräten Audiodaten abspielen können. Die Richtlinie gilt für alle Audioausgaben auf Chrome-Geräten, wie etwa über die eingebauten Lautsprecher, die Kopfhörerbuchsen und externe, an einen HDMI- oder USB-Anschluss angeschlossene Geräte.

Wenn Sie die Richtlinie so konfigurieren, dass Audio deaktiviert ist, zeigt Chrome zwar noch die Audio-Steuerelemente an, die Nutzer können diese jedoch nicht ändern. Zudem wird ein "Stumm"-Symbol angezeigt.

Videoeingabe

Legt fest, ob Websites auf die eingebaute Webcam des Chrome-Geräts zugreifen können.

Durch Deaktivierung der Videoeingabe wird die Webcam nicht für Google Voice und Video-Chat deaktiviert. Deaktivieren Sie die Webcam für Google Voice- und Video-Chat, indem Sie die Einstellung Zugelassene Apps und Erweiterungen in den Nutzereinstellungen verwenden, um die folgende Erweiterung zu blockieren: hfhhnacclhffhdffklopdkcgdhifgngh.
Tastatur

Bestimmt das Verhalten der oberen Tastenreihe auf der Tastatur. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert ist oder die Einstellung Medientasten lautet, werden die Tasten der oberen Tastaturreihe als Medientasten genutzt. Wenn die Einstellung dieser Richtlinie "Funktionstasten" lautet, werden die Tasten der oberen Tastaturreihe als Funktionstasten genutzt (z. B. F1, F2). In beiden Fällen können die Nutzer das Verhalten der Tasten anpassen. Zudem können Nutzer Medientasten als Funktionstasten und umgekehrt nutzen, indem sie die Suchtaste gedrückt halten.