Chrome-Richtlinien für Nutzer festlegen

Dieser Artikel richtet sich ausschließlich an Administratoren von Chrome for Business and Education.

Sie können in der Google Admin-Konsole Richtlinien für die Chrome-Geräte Ihrer Organisation entsprechend dem Nutzer konfigurieren, der sich jeweils anmeldet. Diese in der Cloud verwalteten Einstellungen werden auch angewendet, wenn Nutzer sich mit ihrem Google Apps-Konto auf einem nicht unternehmensverwalteten Computer (z. B. ein privater oder öffentlicher Computer) in Google Chrome anmelden. Informationen zum Festlegen von Richtlinien auf Geräteebene für Ihre unternehmensverwalteten Windows-, Mac- und Linux-Computer finden Sie unter Chrome-Richtlinien für Geräte festlegen.

Wenn sich eine Einstellung nur auf ein Chrome-Gerät oder ein bestimmtes Betriebssystem bezieht, erscheint in der Admin-Konsole eine Glühbirne neben der Einstellung, die Sie auf diese Einschränkung hinweist, beispielsweise "Nur unterstützt auf: Chrome-Geräten".

So verwalten Sie Nutzereinstellungen:

  1. Melden Sie sich in der Admin-Konsole an.
  2. Klicken Sie auf Geräteverwaltung > Chrome-Verwaltung > Nutzereinstellungen.
  3. Wählen Sie die Organisationseinheit aus, für die die Einstellungen gelten sollen.
  4. Konfigurieren Sie die Einstellungen auf der Seite.
  5. Klicken Sie am unteren Bildschirmrand auf Änderungen speichern. fDie Einstellungen werden in der Regel innerhalb von Minuten wirksam, es kann jedoch bis zu einer Stunde dauern, bis sie für die gesamte Organisation übernommen wurden.

Allgemeines

Richtlinien-Aktualisierungsrate

Legt fest, wie oft das Chrome-Gerät nach Aktualisierungen der Richtlinieneinstellungen der Organisation sucht. Der Standardwert liegt bei 120 Minuten (2 Stunden). Der Mindestwert ist 30 Minuten, der Maximalwert 1440 Minuten (1 Tag).

Die Einstellung steuert, wie oft ein eingeschaltetes Chrome-Gerät nach Änderungen der Einstellungen sucht. Unabhängig von dem hier festgelegten Wert prüfen Chrome-Geräte zusätzlich bei jedem Hochfahren, ob Richtlinienaktualisierungen vorliegen.

Apps und Erweiterungen

Zugelassene Typen von Apps und Erweiterungen

Standardmäßig können Nutzer jede gewünschte Chrome-Web-App oder Chrome-Erweiterung herunterladen. Mit dieser Einstellung können Sie bestimmte Arten von Apps für Nutzer sperren, indem Sie das Kontrollkästchen für den entsprechenden App-Typ deaktivieren.

App-Typ
Klicken Sie auf die Links, um mehr über die einzelnen App-Typen zu erfahren.

Vorinstallierte Apps und Erweiterungen

Über diese Einstellung können Sie wählen, welche Apps oder Erweiterungen automatisch für die Chrome-Version des Nutzers installiert werden. Klicken Sie auf Vorinstallierte Apps verwalten, um das Dialogfeld Vorinstallierte Apps und Erweiterungen aufzurufen. Weitere Informationen zur Verwaltung von Chrome-Apps und -Erweiterungen

Zugelassene Apps und Erweiterungen

Sie können Apps zulassen oder blockieren, indem Sie auf Verwalten klicken und damit das Dialogfeld Blockierte Apps und Erweiterungen aufrufen. Weitere Informationen zur Verwaltung von Chrome-Apps und -Erweiterungen

Startseite des Chrome Web Store

Sie können die Startseite des Chrome Web Store für Ihre angemeldeten Nutzer zu einer benutzerspezifischen Startseite umgestalten. Ebenso können Sie zum Beispiel Apps und Erweiterungen für Ihre Domain in einer eigenen, nach der Domain benannten Sammlung im Chrome Web Store empfehlen.

Berechtigungen für den Chrome Web Store

Wenn Sie das Kontrollkästchen Nutzern erlauben, im Chrome Web Store Apps zu veröffentlichen, die auf Ihre Domain beschränkt sind aktivieren, können Nutzer private Apps veröffentlichen, die auf Ihre Domain im Chrome Web Store beschränkt sind. Weitere Informationen zum Erstellen einer privaten Chrome-App-Sammlung und zur Veröffentlichung einer privaten Chrome-App

Wenn Sie das Kontrollkästchen Nutzer dürfen die Prüfung für Websites übergehen, deren Eigentümer sie nicht sind aktivieren, können Nutzer auf Ihre Domain beschränkte Apps veröffentlichen, ohne dass geprüft wird, ob sie der Eigentümer der Domain sind, auf die sie verweisen. Diese Funktion ist hilfreich, wenn Sie private Lesezeichen-Apps für Ihre Organisation erstellen möchten. Beachten Sie, dass diese Funktion nur auf private Apps angewendet wird, die auf Ihre Domain beschränkt sind.

Sicherheit

Passwortmanager

Korrespondiert mit den Optionsfeldern Speichern von Passwörtern anbieten und Passwörter nie speichern auf der Seite "Privates" in den Chrome-Einstellungen.

Wenn Sie den Passwortmanager aktivieren, können Nutzer Passwörter durch Google Chrome speichern lassen, damit diese bei der nächsten Anmeldung auf einer Website automatisch abgerufen werden. Wenn Sie den Passwortmanager deaktivieren, können Nutzer weder Passwörter speichern noch bereits gespeicherte Passwörter verwenden. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Schaltfläche "Passwort anzeigen"

Korrespondiert mit der Schaltfläche Gespeicherte Passwörter verwalten unter den Optionsfeldern Speichern der Passwörter anbieten und Passwörter nie speichern auf der Seite "Privates".

Wenn Sie diese Funktion aktivieren, können die Nutzer ihre Passwörter im Passwortmanager in Klartext anzeigen. Wenn Sie diese Funktion nicht aktivieren, zeigt der Passwortmanager gespeicherte Passwörter nicht in Klartext an.

Bildschirmsperre

Legt fest, ob das Chrome-Gerät den Nutzer auffordert, sein Passwort einzugeben, wenn das Gerät aus dem Standby-Modus "geweckt" werden soll.

Standardmäßig kann der Nutzer diese Option über das Kontrollkästchen Für die Aktivierung aus Standby Passwort abfragen auf der Seite Privates in den Chrome-Einstellungen konfigurieren.

Sie können außerdem zwischen den Optionen Inaktiven Bildschirm immer sperren oder Inaktiven Bildschirm niemals sperren wählen. Diese beiden Einstellungen können vom Nutzer nicht geändert werden.

Inkognito-Modus

Legt fest, ob Chrome die Nutzung des Browsers im Inkognito-Modus zulässt.

Wird diese Richtlinie auf Inkognito-Modus nicht zulassen festgelegt, können Nutzer zwar keine neuen Inkognito-Fenster öffnen, bereits geöffnete Inkognito-Fenster werden jedoch nicht geschlossen und Nutzer können in diesen Fenstern weiterhin neue Tabs öffnen.
Browserverlauf

Steuert, ob der Browser den Browserverlauf des Nutzers speichert.

Safe Browsing

Diese Einstellung gibt an, ob Safe Browsing für die Nutzer aktiviert ist.

Mithilfe der Safe Browsing-Funktion in Chrome werden Nutzer vor Websites geschützt, die möglicherweise Malware oder Phishing-Inhalte enthalten. Die Standardeinstellung lautet Nutzer kann entscheiden, ob Safe Browsing verwendet werden soll. Alternativ können Sie auch die Optionen Safe Browsing immer aktivieren oder Safe Browsing immer deaktivieren auswählen.

Schädliche Websites

Konfigurieren Sie, ob Ihre Nutzer von einer Warnseite aus auf eine potenziell schädliche Webseite zugreifen können.

Geostandort

Legt fest, ob Websites den Standort eines Nutzers ermitteln dürfen.

Entspricht den Nutzeroptionen in den Chrome-Einstellungen des Nutzers unter Datenschutz > Inhaltseinstellungen > Standort. Die Ermittlung des Standorts kann standardmäßig zugelassen oder abgelehnt werden, oder der Nutzer kann jedes Mal gefragt werden, wenn eine Website den Standort ermitteln möchte.

Proxy-Einstellungen

Proxy-Modus

Legt fest, wie sich Google Chrome mit dem Internet verbindet.

Wenn Sie die Standardeinstellung Nutzer die Konfiguration erlauben beibehalten, kann der Nutzer die Proxy-Konfiguration in den Chrome-Einstellungen ändern. Wenn Sie eine der anderen Optionen für den Proxy-Modus auswählen, kann der Nutzer die Konfiguration nicht ändern.

Nie einen Proxy verwenden bedeutet, dass das Chrome-Gerät stets eine direkte Verbindung zum Internet herstellt, ohne einen Proxy-Server zu verwenden. Eine direkte Verbindung ist auch in der Standardkonfiguration für Chrome-Geräte festgelegt, wenn Sie keine Richtlinie festlegen und der Nutzer die Konfiguration nicht ändert.

Mit Proxy immer automatisch erkennen wird das Chrome-Gerät angewiesen, mithilfe der JavaScript-Funktion in einer Proxy-Auto-Configuration-Datei (PAC-Datei) den passenden Proxy-Server für jede Nutzeranfrage zu finden. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie unten in das Textfeld URL zur automatischen Konfigurationsdatei des Proxy-Servers die URL für die PAC-Datei eingeben.

Mit Immer den unten angegebenen Proxy verwenden kann festgelegt werden, welcher Proxy-Server Anfragen von diesem Nutzer bearbeiten soll. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie die URL des Proxy-Servers in das nachfolgende Textfeld Proxy-Server-URL eingeben.

Proxy-Server-URL

Wenn Sie Immer den unten angegebenen Proxy verwenden auswählen, geben Sie in dieses Textfeld die URL des Proxy-Servers ein. Haben Sie eine andere Proxy-Modus-Einstellung ausgewählt, lassen Sie das Feld leer. Geben Sie die Proxy-Server-URL im Format ":" ein, wie zum Beispiel "192.168.1.1:3128".

URL zur automatischen Konfigurationsdatei des Proxy-Servers

Wenn Sie Proxy immer automatisch erkennen auswählen, geben Sie in dieses Textfeld die URL der Proxy-Auto-Configuration-Datei (PAC-Datei) ein. Haben Sie eine andere Proxy-Modus-Einstellung ausgewählt, lassen Sie das Feld leer.

Proxy-Umgehungsliste

Geben Sie in dieses Textfeld etwaige URLs ein, die den Proxy-Server umgehen sollen, der die anderen Nutzeranfragen bearbeitet. Wenn Sie mehrere URLs eingeben möchten, geben Sie jeweils eine URL pro Zeile ein.

Beim Start

Schaltfläche "Startseite"

Legt fest, ob in der Symbolleiste eine Schaltfläche für die Startseite angezeigt wird. Korrespondiert mit der Nutzereinstellung Schaltfläche "Startseite anzeigen" auf der Seite "Grundeinstellungen".

Startseite

Legt die Startseite fest, die angezeigt wird, wenn der Nutzer Google Chrome startet oder einen neuen Tab öffnet.

Die Standardeinstellung ist Dem Nutzer die Konfiguration gestatten, sodass Nutzer eine neue Startseite in den Einstellungen von Chrome konfigurieren können. Wenn Sie dem Nutzer die Änderung der Startseite nicht erlauben möchten, können Sie entweder die Option Startseite ist immer die "Neuer Tab"-Seite oder die Option Startseite ist immer die unten festgelegte Startseiten-URL auswählen. Wenn Sie Letzteres auswählen, müssen Sie in das Textfeld URL der Startseite die URL für die Startseite eingeben.

Wenn Sie Startseite ist immer die unten festgelegte Startseiten-URL auswählen, geben Sie in dieses Textfeld die URL für die Startseite ein. Mit dieser Option können Nutzer ihre Startseite in Google Chrome nicht ändern.

Beim Start zu ladende Seiten

Ermöglicht es Ihnen, URLs für Seiten anzugeben, die geladen werden sollen, wenn der Nutzer das Chrome-Gerät startet. Die angegebene Startseite wird auf dem aktiven Tab angezeigt. Sämtliche Seiten, die Sie hier auflisten, werden auf zusätzlichen Tabs angezeigt.

Inhalt

Safe Search

Steuert, ob Nutzer in Ihrer Organisation Google SafeSearch deaktivieren können. Diese Richtlinien sind erst ab Chrome-Version 25 verfügbar.

Screenshot

Steuert, ob Nutzer in Ihrer Organisation auf Chrome-Geräten Screenshots erstellen können. Die Richtlinien gelten für alle Screenshots, unabhängig davon, ob sie mit dem Tastaturkürzel, Apps oder Erweiterungen erstellt wurden, die zum Erstellen von Screenshots die Chrome-API verwenden.

3D-Inhalte

Steuert, ob der Browser zulässt, dass Webseiten die WebGL API und -Plug-ins verwenden. WebGL (Web-based Graphics Library) ist eine Softwarebibliothek, die JavaScript aktiviert, sodass es interaktive 3D-Grafiken erstellen kann.

Cookies

Standardeinstellung für Cookies legt fest, ob Websites Browserinformationen wie Ihre Website-Einstellungen oder Profilinformationen speichern dürfen.

Diese Einstellung entspricht den Nutzeroptionen im Abschnitt Cookies der Einstellungen von Chrome. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass Cookies immer, nie oder nur für die Dauer der Nutzersitzung zugelassen sind.

Cookies für URL-Muster zulassen

Mit dieser Richtlinie können Sie eine Liste von URL-Mustern festlegen, um anzugeben, welche Websites Cookies setzen dürfen. Sie können URLs beispielsweise in einem der folgenden Formate in separaten Zeilen angeben: "http://www.maxmustermann.de" und "[*.]maxmustermann.edu". Falls diese Richtlinie nicht festgelegt ist, gilt Ihre Festlegung unter Standardeinstellung für Cookies als globaler Standard oder ein Nutzer kann eine eigene Konfiguration festlegen.

Cookies für URL-Muster blockieren

Mit dieser Richtlinie können Sie eine Liste von URL-Mustern festlegen, um anzugeben, welche Websites keine Cookies setzen dürfen. Sie können URLs beispielsweise in einem der folgenden Formate in separaten Zeilen angeben: "http://www.maxmustermann.de" und "[*.]maxmustermann.edu". Falls diese Richtlinie nicht festgelegt ist, gilt Ihre Festlegung unter Standardeinstellung für Cookies als globaler Standard oder ein Nutzer kann eine eigene Konfiguration festlegen.

Für URL-Muster Cookies nur für diese Sitzung zulassen

Mit dieser Richtlinie können Sie eine Liste von URL-Mustern festlegen, um anzugeben, welche Websites Cookies nur für diese Sitzung setzen dürfen. Sie können URLs beispielsweise in einem der folgenden Formate in separaten Zeilen angeben: "http://www.maxmustermann.de" und "[*.]maxmustermann.edu". Die Cookies werden nach den jeweiligen Sitzungen gelöscht. Falls diese Richtlinie nicht festgelegt ist, gilt Ihre Festlegung unter Standardeinstellung für Cookies als globaler Standard oder ein Nutzer kann eine eigene Konfiguration festlegen.

Blockieren von Drittanbieter-Cookies

Die Standardrichtlinie ist "Nutzer kann entscheiden, ob Cookies von Drittanbietern zugelassen werden sollen". Wenn Sie "Drittanbieter-Cookies zulassen" auswählen, sind Cookies von Drittanbietern bei Chrome zulässig. Wenn Sie die Einstellung deaktivieren, werden sie blockiert.

Bilder

Legt fest, ob Websites Bilder anzeigen dürfen.

JavaScript

Legt fest, ob Websites JavaScript ausführen dürfen. JavaScript wird häufig genutzt, um Websites interaktiver zu gestalten. Durch die Deaktivierung von JavaScript funktionieren einige Websites möglicherweise nicht richtig.

Benachrichtigungen

Legt fest, ob Websites Desktop-Benachrichtigungen anzeigen dürfen. Desktop-Benachrichtigungen können standardmäßig zugelassen oder abgelehnt werden, oder der Nutzer kann jedes Mal gefragt werden, wenn eine Website Desktop-Benachrichtigungen anzeigen möchte.

Plug-ins

Legt fest, ob Websites Plug-ins ausführen dürfen. Plug-ins werden von Websites genutzt, um bestimmte Arten von Webinhalten zu aktivieren, die Chrome nicht standardmäßig verarbeiten kann, beispielsweise Flash- oder Windows Media-Dateien.

Aktivierte oder deaktivierte Plug-ins

Aktivierte Plug-ins ist eine Liste von Plug-ins, die in Chrome immer aktiviert sind (beispielsweise Java und Shockwave Flash). Der Nutzer kann diese Einstellung nicht ändern. Achten Sie bei der Eingabe der Namen auf die Groß- und Kleinschreibung und geben Sie pro Zeile jeweils ein Plug-in ein.

Setzen Sie die Plug-ins in Anführungszeichen und trennen Sie sie durch Kommas. Platzhalter in den Namen sind zulässig. Das Symbol "*" entspricht einer beliebigen Anzahl an Zeichen, während "?" ein optionales einzelnes Zeichen festlegt. Das Escape-Zeichen für die als Platzhalter verwendeten Zeichen ist der umgekehrte Schrägstrich (\). Wenn also das Zeichen *, ? oder \ als Namensbestandteil interpretiert werden soll, setzen Sie jeweils ein \ davor.

Geben Sie zum Beispiel "Chrome PDF Viewer","*Gears*" auf getrennten Zeilen ein, um das Plug-in "Chrome PDF Viewer" und alles mit "Gears" im Namen zu aktivieren. Hinweis: Diese Einstellung wird ignoriert, wenn Sie in den Plug-ins-Einstellungen Alle Plug-ins blockieren aktiviert haben.

Mit Deaktivierte Plug-ins können Sie eine Liste mit blockierten Plug-ins festlegen, die nicht gestartet werden.

Unter Ausnahmen von der Liste "Deaktivierte Plug-ins" können Sie angeben, welche Plug-ins von den Nutzern in Chrome aktiviert oder deaktiviert werden können, selbst wenn sie mit einem oder mehreren Einträgen in der Liste Deaktivierte Plug-ins übereinstimmen.

Plug-in-Autorisierung

Die Standardeinstellung sieht vor, dass die Nutzer nach einer Berechtigung gefragt werden, wenn Sie Plugins ausführen möchten, die die Sicherheit gefährden könnten. Wenn stattdessen die Einstellung "Plug-ins, die eine Autorisierung erfordern, immer ausführen" auswählen, werden Plug-ins, die nicht veraltet oder deaktiviert sind, in Chrome ausgeführt, ohne dass der Nutzer nach einer Berechtigung gefragt wird.

Veraltete Plug-ins

"Berechtigung zur Ausführung veralteter Plug-ins bei Nutzer erfragen" ist die Standardeinstellung. Wenn Sie die Einstellung "Veraltete Plug-ins nicht zulassen" auswählen, wird die Ausführung veralteter Plug-ins in Chrome blockiert. "Verwendung veralteter Plug-ins als normale Plug-ins zulassen" bedeutet, dass die veralteten Plug-ins als normale Plug-ins ausgeführt werden dürfen.

Pop-ups

Legt fest, ob Websites Pop-ups anzeigen dürfen. Immer dann, wenn der Browser Pop-ups auf einer Website blockiert, werden Sie über das Symbol Benachrichtigung zu blockiertem Pop-up in der Adressleiste darauf hingewiesen. Der Nutzer kann auf das Symbol klicken, um die Pop-ups anzuzeigen, die blockiert wurden.

Schwarze URL-Liste

Verhindert, dass Chrome-Geräte auf bestimmte URLs zugreifen.

Zur Konfiguration dieser Richtlinie können Sie bis zu 100 URLs, jede in einer separaten Zeile, eingeben. Jede URL muss aus einem gültigen Hostnamen (zum Beispiel google.com), einer IP-Adresse oder einem Stern (*) anstelle des Hosts bestehen. Der Stern fungiert als Platzhalter und steht für alle Hostnamen und IP-Adressen.

Die URLs können zudem Folgendes enthalten:

  • das URL-Schema, entweder http, https oder ftp, gefolgt von der Zeichenfolge ://
  • eine gültige Port-Angabe zwischen 1 und 65535
  • den Pfad zur Ressource

Beachten Sie dabei Folgendes:

  • Sie können den Abgleich von Sub-Domains wahlweise deaktivieren, indem Sie vor dem Host einen zusätzlichen Punkt einfügen.
  • Sie können keine user:pass-Felder, wie zum Beispiel http://user:pass@ftp.maxmustermann.de/pub/bigfile.iso, verwenden. Geben Sie stattdessen http://ftp.maxmustermann.de/pub/bigfile.iso ein.
  • Die Richtlinie ignoriert URL-Parameter.
  • Für Fälle, in denen sowohl der Filter für die schwarze Liste als auch der Filter für die Ausnahmen von der schwarzen Liste mit der gleichen Pfadlänge zutrifft, hat der Filter für die Ausnahmen Vorrang.
  • Wenn vor dem Host ein zusätzlicher Punkt steht, filtert die Richtlinie nur exakte Treffer für Hosts heraus.
  • Nach Platzhaltern (*) sucht die Richtlinie zuletzt.

Beispiele für eine schwarze URL-Liste

Eintrag in schwarzer URL-Liste Folge
maxmustermann.de Blockiert alle Anfragen an maxmustermann.de, www.maxmustermann.de und sub.www.maxmustermann.de.
http://maxmustermann.de Blockiert alle HTTP-Anfragen an example.com und alle zugehörigen Sub-Domains, lässt jedoch HTTPS- und FTP-Anfragen zu.
https://* Blockiert alle HTTPS-Anfragen an jede Domain.
mail.maxmustermann.de Blockiert Anfragen an mail.maxmustermann.de, jedoch nicht an www.maxmustermann.de oder maxmustermann.de.
.ihremusterdomain.de Blockiert ihremusterdomain.de, jedoch nicht die zugehörigen Subdomains wie ihremusterdomain.de/docs
.www.ihremusterdomain.de Blockiert maxmustermann.de, jedoch nicht die zugehörigen Sub-Domains.
* Blockiert alle Anfragen, ausgenommen Anfragen an URLs, die Ausnahmen von der schwarzen Liste darstellen. Dazu gehören beliebige URL-Schemas wie etwa http://google.com, https://gmail.com oder chrome://policy.
*:8080 Blockiert alle Anfragen an Port 8080
chrome://settings-frame Blockiert alle Anfragen an chrome://settings
ihremusterdomain.de/inhalte Blockiert alle Anfragen an maxmustermann.de/inhalte und die zugehörigen Sub-Domains.
192.168.1.2 Blockiert Anfragen an 192.168.1.2
Ausnahmen von der schwarzen URL-Liste

Gibt Ausnahmen von der schwarzen URL-Liste an.

Zur Konfiguration dieser Richtlinie können Sie bis zu 100 URLs, jede in einer separaten Zeile, eingeben. Die URLs müssen aus einem gültigen Hostnamen wie google.com oder einer IP-Adresse bestehen. Sie dürfen einen Stern (*) als Platzhalter enthalten.

Die URLs können zudem Folgendes enthalten:

  • das URL-Schema, entweder http, https oder ftp, gefolgt von der Zeichenfolge ://
  • eine gültige Port-Angabe zwischen 1 und 65535
  • den Pfad zur Ressource

Beachten Sie dabei Folgendes:

  • Sie können den Abgleich von Sub-Domains wahlweise deaktivieren, indem Sie vor dem Host einen zusätzlichen Punkt einfügen.
  • Sie können keine "user:pass"-Felder, wie zum Beispiel http://user:pass@ftp.maxmustermann.de/pub/bigfile.iso, verwenden. Geben Sie stattdessen http://ftp.maxmustermann.de/pub/bigfile.iso ein.
  • Die Richtlinie ignoriert URL-Parameter.
  • Für Fälle, in denen sowohl der Filter für die schwarze Liste als auch der Filter für die Ausnahmen von der schwarzen Liste mit der gleichen Pfadlänge zutrifft, hat der Filter für die Ausnahmen Vorrang.
  • Wenn vor dem Host ein zusätzlicher Punkt steht, filtert die Richtlinie nur exakte Treffer für Hosts heraus.

Beispiele für Ausnahmen von der schwarzen URL-Liste

Eintrag in schwarzer URL-Liste Eintrag in Ausnahmen von schwarzer URL-Liste Folge
*

mail.maxmustermann.de
wikipedia.org
google.com
chrome://*

Der Stern (*) im Feld der schwarzen Liste blockiert alle Ergebnisse.

Die im Ausnahmefeld eingetragenen URLs geben bestimmte Seiten an, die zugelassen werden sollen. "chrome://*" gewährt eine Ausnahme für alle Chrome-Systemseiten.

ihremusterdomain.de https://mail.maxmustermann.de
.ihremusterdomain.de
.www.maxmustermann.com
Blockiert jeglichen Zugriff auf die Domain maxmustermann.de, außer auf den Mailserver, der HTTPS verwendet, und auf die Hauptseite.

Nutzererfahrung

Google Drive-Synchronisierung

Hiermit können Administratoren konfigurieren, ob Nutzer auf ihren Chrome-Geräten eine Synchronisierung mit Google Drive durchführen dürfen. Administratoren können die Drive-Synchronisierung aktivieren oder deaktivieren oder dies von den Nutzern selbst in deren Chrome-Einstellungen auswählen lassen.

Google Drive-Synchronisierung über Mobilfunknetz

Hiermit können Administratoren konfigurieren, ob Nutzer auf ihren Chrome-Geräten über eine Mobilfunkverbindung eine Synchronisierung mit Google Drive durchführen dürfen (z. B. eine 3G-Verbindung). Administratoren können die Drive-Synchronisierung über Mobilfunkverbindungen aktivieren oder deaktivieren.

Drucken

Sie können das Drucken aktivieren oder deaktivieren. Wenn das Drucken deaktiviert ist, können Ihre Nutzer nicht aus dem Chrome-Menü, aus Erweiterungen, JavaScript-Anwendungen usw. heraus drucken.

Lesezeichenleiste

"Nutzer kann entscheiden, ob die Lesezeichenleiste aktiviert sein soll" ist die Standardeinstellung. Sie können diese Einstellung aktivieren oder deaktivieren, um festzulegen, ob in Chrome eine Lesezeichenleiste angezeigt werden soll.

Bearbeiten von Lesezeichen

Nutzer können Lesezeichen bearbeiten und auf diese Weise Elemente ihrer Chrome-Lesezeichenleiste hinzufügen, bearbeiten oder entfernen. Administratoren können diese Einstellung aktivieren oder deaktivieren.

Webdienst für die Rechtschreibprüfung

Hiermit können Administratoren konfigurieren, ob der Webdienst für die Rechtschreibprüfung in Chrome aktiviert wird. Administratoren können den Webdienst für die Rechtschreibprüfung aktivieren oder deaktivieren oder den Nutzern die Entscheidung in ihren lokalen Chrome-Einstellungen überlassen.

Google Übersetzer

Damit können Administratoren festlegen, ob Chrome Google Übersetzer verwenden soll. Dieser Dienst bietet eine Übersetzung von Webseiten in Sprachen an, die nicht in den Spracheinstellungen auf dem Chrome-Gerät von Nutzern angegeben sind. Administratoren können festlegen, dass Chrome stets eine Übersetzung anbietet oder nie eine Übersetzung anbietet, oder sie können den Nutzern die Auswahl in ihren lokalen Chrome-Einstellungen selbst überlassen.

Alternative Fehlerseiten

Legt fest, ob Google Chrome Vorschläge für die gesuchte Seite anzeigt, wenn keine Verbindung mit der Webadresse möglich ist. Dem Nutzer wird vorgeschlagen, zu anderen Bereichen der Website zu navigieren oder über Google nach der Seite zu suchen.

Entspricht der Nutzeroption Navigationsfehler mithilfe eines Webdienstes beheben in den Einstellungen von Chrome. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Entwicklertools

Legt fest, ob im Menü Tools die Option Entwicklertools angezeigt wird. Die Entwicklertools ermöglichen Webentwicklern und Programmierern einen umfassenden Zugriff auf das Innere des Browsers und seine Webanwendungen. Weitere Informationen zu diesen Tools finden Sie im Überblick über die Entwicklertools (in englischer Sprache).

Standardmäßig ist die Option Verwendung von eingebauten Entwicklertools immer gestatten ausgewählt. Wenn Sie die Entwicklertools deaktivieren, werden sämtliche Tastaturkürzel, Menüeinträge und Kontextmenüeinträge, die die Entwicklertools oder die JavaScript-Konsole öffnen, deaktiviert.

AutoFill für Formulare

Legt fest, ob Nutzer die AutoFill-Funktion verwenden können, um Online-Formulare einfacher und schneller auszufüllen. Wenn ein Nutzer ein Formular zum ersten Mal ausfüllt, speichert Google Chrome die eingegebenen Informationen wie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse automatisch als AutoFill-Eintrag.

Korrespondiert mit der Nutzeroption AutoFill aktivieren auf der Seite "Privates". Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

DNS-Vorabruf

Wenn DNS-Vorabruf (Domain Name System) aktiviert ist, sucht Google Chrome die IP-Adressen aller Links auf der angezeigten Webseite, sodass die Links, auf die der Nutzer klickt, schneller geladen werden.

Entspricht der Nutzeroption Netzwerkaktionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern in den Chrome-Einstellungen. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Suchvorschläge

Wenn ein Nutzer etwas in die Adressleiste eingibt, kann Google Chrome einen Vorhersagedienst verwenden, um die Webadressen oder Suchbegriffe zu vervollständigen. Wenn Sie beispielsweise "new york" in die Adressleiste eingeben, könnte die Website http://www.nytimes.com oder der Suchbegriff [ new york city ] vorgeschlagen werden. Sie können zulassen, dass der Nutzer die Option konfiguriert, oder Sie können festlegen, dass sie immer aktiviert oder immer deaktiviert ist.

Entspricht der Nutzeroption Vervollständigung von Suchanfragen und URLs bei der Eingabe in die Adressleiste verwenden in den Einstellungen in Chrome.

Omnibox-Suchanbieter

Name des Omnibox-Suchanbieters

Legt den Namen des Standardsuchanbieters fest.

Wenn Sie keinen Namen angeben, verwendet Chrome den Hostnamen aus der Such-URL des Omnibox-Suchanbieters.

Keyword des Omnibox-Suchanbieters

Gibt das Keyword an, das zum Einleiten der Suche verwendet werden.

Such-URL des Omnibox-Suchanbieters

Gibt die URL der Suchmaschine an.

Die URL muss den String "{searchTerms}" enthalten, der zum Zeitpunkt der Suchanfrage durch die Begriffe ersetzt wird, nach denen der Nutzer sucht, z. B. "http://search.my.company/search?q={searchTerms}".

Vorschlags-URL des Omnibox-Suchanbieters

Legt die URL der Suchmaschine fest, die Suchvorschläge bereitstellt.

Die URL muss die Zeichenfolge "{searchTerms}" enthalten, die zum Zeitpunkt der Suchanfrage durch den Text ersetzt wird, den der Nutzer bereits eingegeben hat.

Instant-URL des Omnibox-Suchanbieters

Legt die URL der Suchmaschine fest, die für Instant-Ergebnisse verwendet wird.

Die URL muss die Zeichenfolge "{searchTerms}" enthalten, die zum Zeitpunkt der Suchanfrage durch den Text ersetzt wird, den der Nutzer bereits eingegeben hat.

Symbol-URL des Omnibox-Suchanbieters

Legt die URL des Symbols für den Suchanbieter fest.

Codierungen des Omnibox-Suchanbieters

Legt die vom Suchanbieter unterstützte Zeichencodierung fest.

Die Codierung wird als Zeichensatzname, wie UTF-8, GB2312 oder ISO-8859-1, angegeben. Die Codierungen werden in der angegebenen Reihenfolge ausprobiert. Der Standardzeichensatz ist UTF-8.

Hardware

Externe Speichergeräte

Legt fest, ob Nutzer in Ihrer Organisation externe Geräte mit ihren Chrome-Geräten nutzen können, etwa USB-Speicherticks, externe Festplatten, optische Speichermedien, SD-Karten und andere Speicherkarten. Wenn Sie diese Richtlinie so festlegen, dass externe Speichermedien nicht zugelassen werden, und ein Nutzer versucht, ein externes Laufwerk einzubinden, informiert Chrome den Nutzer darüber, dass die Richtlinie in Kraft ist.

Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen auf Google Drive oder interne Speicher, wie zum Beispiel im Download-Ordner gespeicherte Dateien.

Audioeingabe

Legt fest, ob Nutzer in Ihrer Organisation Websites den Zugriff auf die Audioeingabe über das im Chrome-Gerät eingebaute Mikrofon erlauben können.

Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen auf die Eingabe über externe Audioeingabegeräte, wie etwa an den USB-Anschluss angeschlossene Mikrofone. Wenn ein Nutzer ein externes Audioeingabegerät anschließt, wird die Audioausgabe auf dem Chrome-Gerät sofort laut geschaltet.

Durch Ändern des Aufnahmekanals in den Google Talk-Einstellungen wird die Audioeingabe des eingebauten Mikrofons unabhängig von dieser Richtlinie laut geschaltet.

Audioausgabe

Legt fest, ob die Nutzer in Ihrer Organisation auf ihren Chrome-Geräten Audiodaten abspielen können. Die Richtlinie gilt für alle Audioausgaben auf Chrome-Geräten, wie etwa über die eingebauten Lautsprecher, die Kopfhörerbuchsen und externe, an einen HDMI- oder USB-Anschluss angeschlossene Geräte.

Wenn Sie die Richtlinie so konfigurieren, dass Audio deaktiviert ist, zeigt Chrome zwar noch die Audio-Steuerelemente an, die Nutzer können diese jedoch nicht ändern. Zudem wird ein "Stumm"-Symbol angezeigt.

Videoeingabe

Legt fest, ob Websites auf die eingebaute Webcam des Chrome-Geräts zugreifen können.

Durch Deaktivierung der Videoeingabe wird die Webcam nicht für Google Voice- und Video-Chat deaktiviert. Um die Webcam für den Google Voice- und Video-Chat zu deaktivieren, blockieren Sie auf dem Tab Nutzereinstellungen unter Zugelassene Apps und Erweiterungen die folgende Erweiterung: hfhhnacclhffhdffklopdkcgdhifgngh