Andere eingeschränkt zulässige Unternehmen

Google stellt übersetzte Versionen der Hilfeartikel zur Verfügung. Die Übersetzungen dürfen den Inhalt unserer Richtlinien jedoch nicht verändern. Die englischsprachigen Seiten sind die offiziellen Versionen. Wir verwenden sie, um unsere Richtlinien durchzusetzen. Wenn Sie diesen Artikel in einer anderen Sprache lesen möchten, wählen Sie sie einfach im Drop-down-Menü unten auf der Seite aus.

Nutzer von Display & Video 360 müssen diese Google Ads-Richtlinie befolgen. Weitere Einschränkungen finden Sie in der Display & Video 360-Hilfe.

Wir schließen bestimmte Arten von Unternehmen von der Werbung bei uns aus, um zu verhindern, dass Nutzer ausgebeutet werden, selbst wenn bestimmte Einzelfirmen unsere sonstigen Richtlinien offensichtlich einhalten. Auf Grundlage unserer laufenden Überprüfungen und des Feedbacks von Nutzern, Aufsichtsbehörden und Verbraucherschutzorganisationen ermitteln wir gelegentlich Produkte oder Dienstleistungen, bei denen ein hohes Missbrauchsrisiko besteht. Wenn bestimmte Arten von Unternehmen unserer Ansicht nach ein unzumutbares Risiko für die Sicherheit der Nutzer und die Nutzererfahrung darstellen, schränken oder stellen wir die Auslieferung entsprechender Anzeigen unter Umständen ein.

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Inhalte, die für Anzeigen nicht zulässig sind. Wiederholte Verstöße gegen unsere Richtlinien können zu einer Sperrung Ihres Kontos führen. Weitere Informationen dazu, was bei Richtlinienverstößen geschieht

Bei Verstößen gegen die folgenden Richtlinien wird das Konto nicht sofort gesperrt, sondern der Werbetreibende erhält zuvor eine Warnung. Diese Warnung wird mindestens sieben Tage vor der Sperrung des Kontos ausgegeben. Weitere Informationen zu gesperrten Konten

Spendensammlung

Nicht zulässig Spendensammlungen oder Spenden sind nur im Namen eines Politikers, einer politischen Partei oder einer steuerbefreiten gemeinnützigen Organisation zulässig. Außerdem muss im Ziel der Anzeige deutlich darauf hingewiesen werden, ob die Spenden von der Steuer befreit sind oder nicht.

Fehlerbehebung: Spendensammlung
  1. Prüfen Sie die Anzeige und ihr Ziel, um herauszufinden, wo unter Umständen wichtige Informationen zur Steuerbefreiung fehlen.

    Wenn Sie in Ihrer Anzeige oder auf Ihrer Landingpage um Spenden bitten, die steuerbefreit sind, geben Sie Ihren Steuerbefreiungsstatus auf der Landingpage oder der Spendenseite zusammen mit der Steuernummer Ihrer Wohltätigkeitsorganisation an. Beispielsweise erkennt man die erforderliche Steuerbefreiung in den USA anhand des Status „501(c)(3)“ oder „501(c)(4)“.

  2. Korrigieren Sie das Ziel der Anzeige. Geben Sie alle erforderlichen Informationen ein. Falls sich das Problem nicht beheben lässt, verwenden Sie für die Anzeige ein Ziel, das den Richtlinien entspricht.

  3. Bearbeiten Sie die Anzeige. Geben Sie alle erforderlichen Informationen ein. Falls die Anzeige bereits den Richtlinien entspricht, Sie aber Änderungen an ihrem Ziel vorgenommen haben, bearbeiten Sie die Anzeige und speichern Sie sie. Dadurch werden die Anzeige und ihr Ziel noch einmal zur Überprüfung eingereicht. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es auch länger dauern.

Kostenlose Computersoftware

Nicht zulässigAnzeigen für kostenlose Computersoftware müssen den Namen des beworbenen Produkts enthalten und zur offiziellen Onlinevertriebsquelle für die Software führen.

Beispiele (keine vollständige Aufzählung): ausführbare Dateien wie etwa EXE-, DMG- und ZIP-Dateien, Erweiterungen, Plug-ins, Add-ons und Desktop-Anwendungen, die auf Computern, Laptops oder Notebooks ausgeführt werden können und bei denen keine Zahlungsinformationen für den Download erforderlich sind; Gratis-Softwaredownloads, beispielsweise kostenlose Testversionen, Freeware, Shareware, Freemium-Software sowie Demos, bei denen herunterladbare Inhalte angeboten werden
 
Hinweis: Die offizielle Onlinevertriebsquelle darf in der Vergangenheit nicht gegen Richtlinien verstoßen oder einen derartigen Ruf haben.

 

Fehlerbehebung: Kostenlose Computersoftware
  1. Wenn Sie der Publisher der Software sind, für die in Ihrer Anzeige geworben wird, registrieren Sie Ihre Website als offizielle Onlinevertriebsquelle. Wenn wir feststellen, dass Ihre Website die offizielle Onlinevertriebsquelle ist, können wir Ihre abgelehnten Anzeigen freigeben.
  2. Ändern Sie das Ziel der Anzeige. Wenn bereits eine andere Website als offizielle Onlinevertriebsquelle für Ihre Software registriert ist, bearbeiten Sie Ihre Anzeige so, dass die finale URL zum zugelassenen Ziel führt.

Sobald Sie die Änderungen gespeichert haben, wird die Anzeige zur Überprüfung an uns gesendet. Die meisten Anzeigen werden innerhalb eines Werktags überprüft. Ist eine umfassendere Prüfung erforderlich, kann es länger dauern.

Wenn Sie diese Verstöße nicht beheben können oder dies nicht möchten, entfernen Sie Ihre Anzeige, damit Ihr Konto aufgrund wiederholter Richtlinienverstöße nicht gesperrt wird. Weitere Informationen zu gesperrten Konten

Lokale Dienstleistungen

Anzeigen für Schlüsseldienste unterliegen Einschränkungen in den Vereinigten Staaten und Kanada. Anzeigen für Garagentorreparaturen unterliegen Einschränkungen in den Vereinigten Staaten. Wenn Sie dafür werben möchten, müssen Sie einen Antrag auf erweiterte Überprüfung stellen. Weitere Informationen zur erweiterten Überprüfung

Anzeigen für Schlüsseldienste unterliegen Einschränkungen in Deutschland, Belgien, Schweden und den Niederlanden. Die Anzeigen werden nicht geschaltet.

Außerhalb von eingeschränkten Regionen können Werbetreibende nach wie vor Anzeigen für lokale Dienstleistungen schalten, auch wenn das Unternehmen den Überprüfungsprozess nicht durchlaufen hat.

Verbraucherinformationen

Für Geschäftsbereiche, in denen Verbraucherwarnungen gängige Praxis sind, kann Google Einschränkungen für Anzeigen zu entsprechenden Produkten und Dienstleistungen festlegen.

Beispiel "Penny Auctions": Über Google Ads werden für solche Auktionen nur dann Anzeigen ausgeliefert, wenn in der Suchanfrage "penny auction" oder ein ähnlicher Begriff verwendet wird. Im Google Displaynetzwerk sind die Anzeigen nur auf Websites zu finden, die im Zusammenhang mit Auktionen stehen.

Was sind Verbraucherwarnungen?

Mithilfe von Verbraucherwarnungen werden Nutzer über Risiken und Vorteile bestimmter Produkte und Dienstleistungen informiert. Diese Warnungen werden in der Regel von Organisationen ausgegeben, die sich dem Verbraucherschutz verschrieben haben. Beispiele dafür sind die US-amerikanische Federal Trade Commission, die japanische Consumer Affairs Agency und andere Einrichtungen, die sich für den Schutz von Verbraucherinteressen einsetzen. Das können Behörden sein, aber auch Verbraucherschutzgruppen unter der Kontrolle von Dritten.

Wie wirken sich Verbraucherwarnungen auf die Anzeigen aus?

Wenn für ein bestimmtes Produkt in einem Land eine Verbraucherwarnung ausgegeben wird, ändert Google möglicherweise weltweit die Bereitstellung von Anzeigen für das entsprechende Produkt. Nutzer, die gezielt nach diesen Arten von Produkten suchen, sehen dann weiterhin Anzeigen dafür. Andere, die sich der Bedenken im Hinblick auf ähnliche Produkte möglicherweise nicht bewusst sind, werden hingegen davor geschützt.

Offizielle/Staatliche Dokumente und Dienstleistungen

Folgendes ist nicht zulässig:

Nicht zulässig Werbung für Dokumente oder Dienstleistungen, die den Erwerb, die Verlängerung, den Austausch oder das Einsehen behördlicher Dokumente oder Informationen ermöglichen, die auch direkt bei einer Behörde oder staatlich betrauten Stelle erhältlich sind

Beispiele (keine vollständige Aufzählung): Reisepässe und andere Arten von Ausweispapieren; Nachweis eines ständigen Wohnsitzes; Nachweis des Einwanderungsstatus/der Registrierung; Führerscheine; Reisedokumente wie Visa und eTAs (Electronic Travel Authorization, ein elektronisches Verfahren zur visumfreien Einreise); Sozialversicherungsausweise; Jagd- oder Angelscheine; Waffenbesitzkarten oder Waffenscheine; Dokumente oder Informationen aus offiziellen Registern wie Geburtsurkunden, Heiratsurkunden und Militärakten
 

Nicht zulässig Werbung für die Unterstützung bei der Beantragung oder Bezahlung hoheitlicher Dienstleistungen, wenn diese auch direkt bei einer Behörde oder staatlich betrauten Stelle erhältlich sind

Beispiele (keine vollständige Aufzählung): Unterstützung bei der Beantragung von Behördenterminen oder staatlichen Leistungen; Unterstützung bei der Mitteilung von Wohnsitzänderungen; Unterstützung bei der Beantragung einer Namensänderung, nicht beanspruchter Mittel oder eines Postlagerservices; Unterstützung bei der Bezahlung von Gebühren für den Individualverkehr wie Brückenmaut oder City-Maut

Dienste, die nicht durch diese Richtlinie eingeschränkt sind

Die folgenden professionellen Dienstleistungen sind durch diese Richtlinie nicht eingeschränkt: Steuerberatung, Rechtsberatung, Business-to-Business- und Unternehmensdienstleistungen, Anwälte für Einwanderungsrecht und Rechtsberatungen für Einwanderer, bei denen die Beratung und nicht allein die Beschaffung bestimmter Reisedokumente im Vordergrund steht.

Diese Werbeeinschränkungen gelten nicht für Behörden oder staatlich betraute Stellen. Staatlich betraute Stellen sind Unternehmen, die vom ursprünglichen Anbieter (dem Staat oder der Behörde) offiziell dazu ermächtigt oder ernannt wurden, bestimmte Produkte oder Dienstleistungen anstelle und im Namen der Behörde/des Staates anzubieten bzw. zu erbringen. Staatlich betraute Stellen umfassen keine Entitäten, die autorisierte Anbieter oder Reseller sind. Behörden oder staatlich betraute Stellen, die der Meinung sind, dass diese Richtlinie fälschlicherweise auf sie angewendet wurde, können sich an uns wenden.

Telefonverzeichnis-, Anrufweiterleitungs- und Anrufaufzeichnungsdienste

Folgendes ist nicht zulässig:

Nicht zulässig Werbung für bestimmte Telefon‑ und Anrufdienste

Beispiele (keine vollständige Aufzählung): Anrufverzeichnis, Anrufweiterleitung und Anrufaufzeichnung. Nutzer rufen solche Dienste unter anderem an, um eine Telefonnummer oder die Adresse von einem Unternehmen zu erhalten oder um sich an einen anderen Dienst weiterleiten zu lassen.

Verkauf von Veranstaltungstickets

Nicht zulässig Verkäufer von Tickets für Live-Veranstaltungen dürfen Anzeigen schalten, wenn sie von Google zertifiziert sind. Falls Sie Tickets für Liveveranstaltungen verkaufen oder Websites verlinken, auf denen solche Tickets weiterverkauft werden, müssen Sie bestimmte Zielanforderungen erfüllen, um die Zertifizierung zu erhalten.

Der Verkauf von Veranstaltungstickets ist in Frankreich und den französischen Überseegebieten auf zertifizierte Primäranbieter beschränkt.

Anforderungen an Anzeigen für den Weiterverkauf von Veranstaltungstickets

Folgendes ist nicht zulässig:

Nicht zulässig Anzeigen, über die Wiederverkäufer Tickets für Live-Veranstaltungen verkaufen oder Nutzer an Websites weiterleiten, auf denen Tickets weiterverkauft werden, und die nicht den geltenden Anforderungen entsprechen

Kautionsdienstleistungen

Folgendes ist nicht zulässig:

Nicht zulässig Werbung für Kautionsdienstleistungen, bei denen der Anbieter eine Bürgschaft für die Kaution eines Angeklagten leistet

Beispiele (keine vollständige Aufzählung): kommerzielle Kautionsagenten, Dienstleistungen zur Kautionsfinanzierung, Bounty Hunter (Kopfgeldjäger), Kautionsbüros und Kautionsdienstleistungen für Einwanderer sowie für Häftlinge

Technischer Support für Verbraucher durch Drittanbieter

Folgendes ist nicht erlaubt:
 
Nicht zulässig Durch Drittanbieter geleisteter technischer Support für Produkte und Onlinedienste im Bereich "Verbrauchertechnologie"
 
Beispiele (keine vollständige Aufzählung): technischer Support in Zusammenhang mit Fehlerbehebung, Sicherheit, Virenentfernung, Internetkonnektivität, Onlinekonten (z. B. Passwortzurücksetzung oder Unterstützung bei der Anmeldung), Hardwaresupport und -reparaturen oder Softwareinstallation
Hinweis: Wir erlauben Werbung für den Verkauf von Verbrauchertechnologie, bei der die Landingpage der jeweiligen Anzeige Navigationsfunktionen für den technischen Support enthält.

Anzeigen für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt

Wir unterstützen verantwortungsbewusste Werbung für Lebensmittel und Getränke. Anzeigen und Zielwebsites für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt sind gestattet, sofern sie den folgenden Richtlinien entsprechen und nicht auf Minderjährige ausgerichtet sind. Der Inhalt der Richtlinie soll nicht als Rechtsberatung dienen. Alle Werbetreibenden müssen die Gesetze der Länder einhalten, auf die ihre Anzeigen ausgerichtet sind. Das schließt auch Vorschriften ein, die von den Angaben in der Richtlinie abweichen. 

Werbetreibende müssen selbst deklarieren, dass sie in ihrem Konto Kampagnen für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt verwenden. Alle Anzeigen in diesem Konto unterliegen den Einschränkungen der entsprechenden Werberichtlinie. Verwenden Sie bitte dieses Formular für die Selbstdeklaration.

Anzeigen gelten als Werbung für den Verkauf von Lebensmitteln und Getränken mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt, wenn im Creative (Text, Bild, Audio und/oder Video) oder auf der Zielwebsite mindestens ein entsprechendes Lebensmittel oder Getränk oder eine entsprechende Mahlzeit beworben wird. 

Unten finden Sie einige Beispiele für solche Produkte, die als Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt eingestuft werden, es sei denn, das Creative oder die Zielwebsite enthält Informationen zur Portionsgröße/Kalorienzahl sowie Nährwertinformationen, aus denen hervorgeht, dass die Produkte den zulässigen Grenzwert einhalten oder einem Einspruch des Werbetreibenden stattgegeben wurde. Die vollständigen Grenzwerte für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt finden Sie in der Tabelle unten.

Einige Beispiele: 
  • Gesüßte Getränke (Erfrischungsgetränke, Limonade, Wasser, Kaffee, Tee oder Sportgetränke mit Zuckerzusatz oder anderen Süßstoffen), Energydrinks
  • Donuts, Kuchen, süße Kekse, Gebäck, Hörnchen, süße Backwaren
  • Dosenobst in Sirup, Trockenfrüchte mit Zuckerzusatz
  • Schoko-Nuss-Aufstriche, Studentenfutter, Nussriegel mit Schokolade oder Bonbons, Nüsse mit Zucker- oder Honigüberzug
  • Milchshakes 
  • Würste (Schwein, Rind)/Hotdogs, Salami, Schinken, Speck, gebratenes Fleisch, gebratener Fisch
  • Pizza, Hamburger mit Pommes frites, frittierte Speisen (z. B. Jalapeño-Poppers)
  • Bonbons, Schokolade, Süßwaren, Konfekt, Fruchtgummis, Eiscreme, Marshmallows
  • Butter, Salz, kalorienhaltige Süßungsmittel (z. B. Ahorn- oder Agavensirup, Honig, Zucker), Kokosöl
Beispiele für Anzeigen, die nicht unter diese Richtlinie fallen:
  • Anzeigen oder Zielwebsites, die nur Text, Bilder, Audio- und/oder Videomaterial usw. von Lebensmitteln, Getränken und Mahlzeiten enthalten, die keine Lebensmittel oder Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt sind. Beispiele für Lebensmittel und Getränke, die keinen hohen Fett-, Salz- oder Zuckergehalt haben: Direktsaft, Trinkwasser (in Flaschen), Mineralwasser und aromatisiertes Wasser ohne Zucker oder Süßungsmittel, Getränke, die NUR Wasser und Direktsaft beinhalten (z. B. Saftschorlen), ungesüßter Kaffee/Tee, fettarme oder -freie Milch, Getreide ohne Zusatzstoffe, frisches oder gefrorenes Obst und Gemüse, getrocknete Bohnen und Linsen, in Wasser oder Direktsaft eingelegte Früchte, Nüsse und Samen, Nüsse und Trockenfrüchte ohne Salz- und Zuckerzusatz, fettarmer oder -freier Joghurt ohne Zuckerzusatz, Fisch, Geflügel, Eier oder Fleisch (ungesalzen und ohne Fett und Zucker), Mehl, Backpulver, Natron, Olivenöl, Rapsöl
  • Anzeigen von Lebensmittel- oder Getränkeunternehmen oder Zielwebsites, die weder Text noch Bilder, Audio- und/oder Videoinhalte usw. zu Lebensmitteln oder Getränken mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt enthalten. Einige Beispiele:
  • Markenlogo oder Name eines Unternehmens, der im Rahmen von Sponsoring oder einer Wohltätigkeitsveranstaltung zu sehen ist: "Gesponsert oder präsentiert von [Name des Unternehmens]"
  • Websites zur Restaurantsuche
  • Websites mit Restaurantrezensionen
  • Lieferdienste für Restaurantprodukte
  • Anzeigen oder Zielwebsites mit mindestens einem Lebensmittel oder Getränk mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt, um für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu werben, die nichts damit zu tun hat. Beispiele: 
  • Ein Trailer für eine Backshow
  • Eine Tourismusanzeige 
  • Anzeigen für Küchenreinigungsmittel
  • Anzeigen oder Zielwebsites mit mindestens einem Lebensmittel oder Getränk mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt, um eine öffentliche Mitteilung für gesunde Ernährung zu verbreiten 

Auswirkungen der Richtlinie

Diese aktualisierte Richtlinie bezieht sich auf alle im Google Displaynetzwerk und auf YouTube ausgelieferten Anzeigen im Vereinigten Königreich und in der EU, in denen für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt (Englisch: "Foods and Beverage High in Fat, Salt or Sugar" oder kurz HFSS F&B) geworben wird. Anzeigen in Konten, die selbst als "HFSS F&B" deklariert wurden und die das HFSS-Label erhalten haben, werden nur für Nutzer ausgeliefert, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Was geschieht bei Richtlinienverstößen?

  • Falls wir feststellen, dass eine Anzeige für ein Produkt mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt oder für ein Produkt, dessen Fett-, Salz- oder Zuckergehalt aufgrund fehlender Nährwertinformationen nicht bestätigt werden kann, nicht über ein für entsprechende Lebensmittel und Getränke selbstdeklariertes Konto präsentiert wurde, erhalten Sie eine Benachrichtigung, dass die Anzeige wie oben beschrieben nicht für Minderjährige in der EU und im Vereinigten Königreich ausgeliefert werden darf. Wenn Sie Einspruch gegen die Entscheidung einlegen möchten, müssen Sie die Anzeige überarbeiten oder uns entsprechende Nährwertinformationen zukommen lassen.
  • Anzeigen und Erweiterungen, die gegen diese Richtlinie verstoßen, werden eventuell abgelehnt. Eine abgelehnte Anzeige wird so lange eingeschränkt, bis der Richtlinienverstoß behoben und die Anzeige freigegeben wurde.

Verstoß beheben

  • Wenn Sie eine Benachrichtigung erhalten haben, dass eine oder mehrere Ihrer Anzeigen gegen die Richtlinie zu Lebensmitteln und Getränken mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt verstoßen, rufen Sie die Hilfeseite auf. Prüfen Sie dann, ob alle Produkte, die Sie über Ihre Anzeigen und Zielwebsites bewerben, die Richtlinien zu Lebensmitteln einhalten.
  • Wenn Sie für Produkte werben möchten, die einen hohen Fett-, Salz- oder Zuckergehalt haben, müssen Sie selbst erklären, dass sie in die Kategorie "Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt" fallen.
  • Falls Sie möchten, dass nur ein Teil der Anzeigen eingeschränkt werden soll, müssen Sie ein separates Konto erstellen und dieses Konto selbst für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt deklarieren.
  • Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Anzeigen fälschlicherweise als Werbung für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt gekennzeichnet wurden, können Sie Einspruch einlegen. Der Einspruch muss Nährwertinformationen beinhalten, mit denen begründet werden soll, dass die Anzeigen nicht in die entsprechende Kategorie fallen.

Lesen Sie diese Richtlinie und prüfen Sie, ob Ihre Anzeigen davon betroffen sind. Sie sind verpflichtet, die betreffenden Anzeigen selbst zu deklarieren.

Benötigen Sie Hilfe?

Google-Nährwertprofil für Lebensmittel und Getränke mit hohem Fett-, Salz- oder Zuckergehalt

Der Nährstoffgehalt gilt je 100 g als auch pro durchschnittliche Portion, um weltweit anwendbar zu sein und gängige Portionsgrößen und Kalorienwerte für Speisen und Zutaten zu berücksichtigen. Wenn die Portionsgröße Ihrer beworbenen Lebensmittel oder Getränke nicht genau mit der angegebenen Portionsgröße übereinstimmt, können Sie sich an den Angaben pro 100 g orientieren.

 

Lebensmittel und Getränke

Pro

Gesätt. Fetts. (g)

Natrium (mg)

Gesamtzucker (g)

Zuckerzusatz (g)

Kalorien

Getränke

           

Alle Getränke außer Milch

Angegebene Portionsgröße (ca. 245 g)

105 mg

0

100 g

46 mg

0

             

Getreide/Brot

           

Brot, Brotprodukte, Nudeln, Reis, Getreide, Pfannkuchen

Angegebene Portionsgröße (ca. 100 g)

2

360

10

100 g

2

360

10

             

Frühstücksflocken

Angegebene Portionsgröße (ca. 30 g)

1,5

250

6,75

100 g

5

625

22,5

             

Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte

           

Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte in verarbeiteter Form

Angegebene Portionsgröße (ca. 90 g)

2

350

0

100 g

2,2

390

0

             

Nüsse und Samen

           

Nüsse und Samen

Angegebene Portionsgröße (ca. 30 g)

3,5

130

4

100 g

12

430

13

             

Milchprodukte

           

Milch und Milchersatz

Angegebene Portionsgröße (ca. 245 g)

5

200

22

100 g

3

82

9

             

Käse und Käseerzeugnisse

Angegebene Portionsgröße (ca. 30 g)

3

228

100 g

10

760

             

Joghurt und joghurtähnliche Produkte

Angegebene Portionsgröße (ca. 170 g)

5

136

19

100 g

3

80

11,5

             

Fleisch, Fisch, Ei, Geflügel und Fleischersatz

           

Fleisch, Geflügel, Fisch, Ei und Ersatz in verarbeiteter Form

Angegebene Portionsgröße (ca. 50 g)

2

335

100 g

4

670

             

Mahlzeiten und Mahlzeitkomponenten

           

Fertiggerichte und Vorspeisen

< 315 Kalorien (ca. 140 g)

5

545

14

315

100 g

4

390

10

225

             

Vollständige Mahlzeit

< 510 Kalorien (ca. 300 g)

6,6

660

18

510

100 g

2,2

220

6

200

             

Snacks und Leckereien

           

Snacks und Leckereien

< 150 Kalorien (ca. 30 g)

1,5

120

6,75

150

100 g

5

400

22,5

500

             

Soßen, Würzmittel und kulinarische Zutaten

           

Soßen, Würzmittel und kulinarische Zutaten

Angegebene Portionsgröße (ca. 30 g)

2

135

1,5

100 g

6,6

450

4,9

             

 

 

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