Shopping-Kampagnen und -Anzeigen

Mit Shopping-Kampagnen können Händler für Produkte in Geschäften und Onlineshops werben, die Anzahl der Websitezugriffe oder Besuche in ihren Läden steigern und qualifiziertere Leads auf sich aufmerksam machen. Zur Nutzung von Shopping-Kampagnen senden Sie uns zuerst über das Merchant Center Ihre Produktdaten und richten eine Google Ads-Kampagne ein. Mit dieser Kampagne erstellen wir dann Anzeigen, die wir auf Google und im Internet ausliefern, um potenziellen Kunden Ihr Angebot näherzubringen. Diese Anzeigen werden als Shopping-Anzeigen bezeichnet, da sie neben Text auch ein Produktfoto, einen Titel, den Preis, den Namen Ihres Geschäfts usw. enthalten. Da diese Anzeigen einen besseren Eindruck von Ihrem Produkt vermitteln, erzielen sie mehr Klicks von relevanteren Leads.

In Ländern, die zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehören, sowie in der Schweiz nehmen Sie über ein oder mehrere Preisvergleichsportale (Comparison Shopping Service – CSS) Ihrer Wahl an Shopping-Anzeigen teil. Einige Preisvergleichsportale verwalten Ihre Produktdaten und Ihre Kampagnen in Ihrem Namen, während andere Tools zur Verfügung stellen, mit denen Sie die Einrichtung selbst vornehmen können. Weitere Informationen zu Werbung mithilfe von Preisvergleichsportalen (CSS) in Europa

Vorteile

  • Mehr Zugriffe: Viele Unternehmen erzielen mit Shopping-Anzeigen eine erheblich höhere Klickrate (Click-through-Rate – CTR) als mit Textanzeigen, die in Google Shopping bei Suchanfragen an gleicher Position präsentiert werden. In einigen Fällen konnten Werbetreibende ihre Klickrate sogar verdoppeln oder verdreifachen.
  • Relevantere Leads: Händler können die Qualität ihrer Leads steigern, indem sie Produktinformationen in ihre Anzeigen integrieren. Dies ermöglicht es potenziellen Käufern, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen, und dadurch steigt wiederum die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Ihrer Website etwas kaufen. Wenn ein Nutzer zum Beispiel eine Google-Suche nach "fischglas" ausführt, werden möglicherweise Shopping-Anzeigen von Händlern geschaltet, die Fischgläser verkaufen. Allein anhand des Bilds kann er sehen, welches Fischglas ihm am besten gefällt. Der angezeigte Preis verrät ihm außerdem schnell, ob das Fischglas seinem Budget entspricht. Wenn der Nutzer dann auf die Anzeige klickt, hat er also bereits einen Eindruck vom Produkt und seinem Preis gewonnen und ist damit im Einkaufstrichter weiter fortgeschritten als ein durchschnittlicher Webnutzer.
  • Einfache, einzelhandelsorientierte Kampagnenverwaltung: In Shopping-Anzeigen werden anstelle von Keywords die Angaben verwendet, die Sie in Ihrem Merchant Center-Datenfeed gemacht haben, sodass Ihre Anzeigen bei relevanten Suchanfragen erscheinen. Sie können Ihr Produktinventar direkt in Google Ads durchstöbern und Produktgruppen für die Artikel erstellen, für die Sie bieten möchten.
  • Größere Reichweite: Wenn ein Nutzer eine Suchanfrage stellt, werden unter Umständen mehrere Ihrer Shopping-Anzeigen geschaltet. Außerdem ist es möglich, dass bei entsprechender Relevanz Shopping-Anzeigen gemeinsam mit Textanzeigen ausgeliefert werden. So erreichen Sie bei einer einzigen Suchanfrage wesentlich mehr Nutzer.
  • Aussagekräftige Berichte und Wettbewerbsdaten: Machen Sie sich ein Bild von der Leistung Ihrer Produkte und wählen Sie dabei einen beliebigen Detaillierungsgrad aus. Sie sehen beispielsweise, wie viele Klicks eine bestimmte Marke von Stöckelschuhen erzielt hat, indem Sie einfach die Produktansicht filtern, ohne neue Produktgruppen hinzufügen zu müssen. Verwenden Sie Benchmarkingdaten, um Einblicke in die Wettbewerbslandschaft zu erhalten. Mithilfe des Gebotssimulators und der Daten zum Anteil an möglichen Impressionen können Sie Wachstumschancen erkennen.

Funktionsweise von Shopping-Kampagnen und -Anzeigen

 

Die meisten Nutzer können ihre Konten nun nur noch über die neue Google Ads-Oberfläche verwalten. Falls Sie noch die bisherige AdWords-Benutzeroberfläche verwenden, wählen Sie unten die entsprechende Option aus. Weitere Informationen

Bei Shopping-Anzeigen wird nicht anhand der Keywords bestimmt, wie und wo Ihre Anzeigen ausgeliefert werden, sondern mithilfe des Merchant Center-Produktfeeds. Die Produktdaten, die Sie über das Merchant Center senden, enthalten Informationen zu den von Ihnen angebotenen Produkten. Wir verwenden diese Informationen, um die Suchanfrage eines Nutzers Ihren Anzeigen zuzuordnen, damit die relevantesten Produkte erscheinen.

Die Verwaltung Ihrer Shopping-Anzeigen erfolgt in AdWords über Shopping-Kampagnen. Dieser Kampagnentyp ermöglicht die einfache und flexible Organisation Ihres Google Merchant Center-Produktinventars in AdWords.

Kosten

Genau wie mit anderen AdWords-Anzeigenformaten nehmen Sie mit Ihren Shopping-Anzeigen an Anzeigenauktionen teil. Kosten entstehen Ihnen jedoch nur, wenn

  • der Nutzer auf eine Anzeige klickt, die ihn direkt zur Zielseite auf Ihrer Website weiterleitet.
  • der Nutzer auf eine Anzeige klickt, die ihn zur Zielseite für Ihr lokales Inventar führt, die von Google gehostet wird.

Dies wird als Cost-per-Click (CPC) bezeichnet. Beim Erstellen einer Shopping-Kampagne legen Sie fest, wie viel Sie maximal für einen Klick auf Ihre Anzeige bezahlen möchten.

Sie zahlen lediglich den niedrigsten Betrag, der erforderlich ist, damit Sie einen höheren Rang erhalten als der Ihnen direkt nachfolgende Werbetreibende. Dieser Betrag liegt meist unterhalb Ihres Maximalgebots. Weitere Informationen zu CPC-Geboten

Anzeigenauslieferung

Ihre Shopping-Anzeigen können im Web an folgenden Orten erscheinen:

  • Google Shopping: in ausgewählten Ländern
  • Google-Suche: neben den Suchergebnissen und getrennt von den Textanzeigen
  • Websites von Suchnetzwerk-Partnern, einschließlich YouTube und der Bildersuche in einigen Ländern, sofern die Option "Suchnetzwerk-Partner einbeziehen" für Ihre Kampagne aktiviert ist
  • Im Google Displaynetzwerk. Dies gilt jedoch nur für Anzeigen mit lokalen Artikeln und Angeboten.

Ihre Shopping-Anzeigen werden eventuell gemeinsam mit Textanzeigen ausgeliefert, da wir potenziellen Käufern Informationen zu allen Produkten präsentieren möchten, die der Suchanfrage entsprechen. Dies bedeutet, dass Käufer einen infrage kommenden Artikel bereits finden, bevor sie auf eine Anzeige klicken, und dadurch die Chancen für einen Verkaufsabschluss steigen.

Beispiel

Sie verkaufen Ballettschuhe und haben eine Textanzeige für Ballettzubehör sowie eine Shopping-Anzeige für Ballettschuhe. Ein Kunde könnte diese beiden Anzeigen auf derselben Google-Suchergebnisseite sehen.

Verfügbarkeit nach Land

Shopping-Anzeigen werden derzeit in folgenden Ländern ausgeliefert: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Indonesien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Philippinen, Polen, Portugal, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, Türkei, Ukraine, USA, Vereinigte Arabische Emirate und Vietnam. Weitere Informationen zu den Anforderungen für Shopping-Kampagnen

Sie können Anzeigen mit lokalen Artikeln und Angeboten in allen Ländern schalten, in denen auch Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit unterstützt werden.

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