Frühere Besucher mit Remarketing im Displaynetzwerk erreichen

Erfolgreiche Remarketing-Kampagnen im Displaynetzwerk


In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mit Remarketing im Displaynetzwerk bestmögliche Ergebnisse erzielen. Der folgende Leitfaden unterstützt Sie dabei, Remarketing-Tags auf Ihren Websites für Computer und Mobilgeräte zu verwenden und einzurichten.

Einführung

Wenn Nutzer online nach Flügen oder Immobilien suchen, rufen Sie nicht nur eine Website auf und treffen dann eine Entscheidung. Vielmehr nutzen sie mehrere Websites und Apps, um Rezensionen zu lesen, Angebote zu vergleichen oder sich Fotos anzusehen. Daher überrascht es nicht, dass potenzielle Kunden eine Website während des Kaufprozesses im Durchschnitt mindestens sechsmal besuchen.1 75 % der Nutzer, die ihren Einkaufswagen auf einer Website verlassen, haben vor, dort später doch noch zu kaufen.2

Mit Remarketing können Sie erreichen, dass diese potenziellen Kunden Ihre Website wieder besuchen. Während beim Standard-Remarketing früheren Besuchern Ihrer Website sowie Nutzern Ihrer App Ihre Anzeigen präsentiert werden, geht das dynamische Remarketing noch einen Schritt weiter: Die Anzeigen enthalten genau die Produkte oder Dienstleistungen, die sich die Nutzer auf Ihrer Website angesehen haben. Mit diesen relevanteren Anzeigen können Sie eine bessere Leistung erzielen. Das dynamische Remarketing kann für alle Branchen eingesetzt werden, z. B. für Immobilien, Reisen oder im Bildungswesen.

Im ersten Teil dieses Leitfadens werden die Best Practices für das Remarketing beschrieben. So können Sie Nutzer dann ansprechen, wenn ein Kauf am wahrscheinlichsten ist und auf dieser Grundlage erfolgreich standardmäßige und dynamische Remarketing-Kampagnen erstellen.

Im zweiten Teil dieses Leitfadens werden die Best Practices für das dynamische Remarketing beschrieben. Dabei gehen wir insbesondere darauf ein, wie Sie Geschäftsdatenfeeds erstellen und optimieren können. Werbetreibende aus dem Einzelhandel sollten stattdessen den Google Merchant Center-Feed verwenden. Für alle anderen Branchen sollte der Geschäftsdatenfeed genutzt werden.


Websites für Computer und Mobilgeräte komplett mit Tags versehen

Oft versehen Werbetreibende ihre Website nur teilweise mit Tags, sodass nicht alle Besucher der Website auf einer Remarketing-Liste geführt werden. Um das programmatische Remarketing im Google Displaynetzwerk voll ausnutzen zu können, sollten Sie dasselbe Remarketing-Tag auf allen Seiten Ihrer Websites für Desktop-Computer und Mobilgeräte einfügen.

Tipp

Wenn Sie eine mobile App haben, können Sie die gesamte App mit einem Remarketing-Tag versehen. Weitere Informationen dazu, wie Sie Remarketing verwenden und mehr Interaktionen mit mobilen Apps erzielen

Tags sind kleine Code-Snippets, durch die Sie mehr über Ihre Besucher erfahren, beispielsweise, für welche Produkte sie sich interessieren. Je mehr Sie wissen, desto effektiver ist Ihr Remarketing. Wenn Nutzer Ihre Website aufrufen, wird ihr Besuch über Tags und Cookies registriert.

Tags auf jeder Seite Ihrer Website hinzuzufügen und bei Bedarf zu ändern, kann für Ihren Webentwickler eine Menge Arbeit sein. Wir empfehlen daher, ein Container-Tag zu implementieren. Das ist ein Master-Tag, das der Webentwickler ein einziges Mal auf der gesamten Website hinzufügt. Neue Website-Tags wie das Remarketing-Tag und andere Tags, die Sie für Ihre Online-Marketinginitiativen benötigen, lassen sich ganz einfach hinzufügen und später wieder ändern. Mit dem Google Tag Manager lassen sich Tags über eine nutzerfreundliche Oberfläche verwalten, ohne dass Änderungen am Code Ihrer Website erforderlich sind.

Zuerst müssen Sie das Container-Tag erstellen und das Code-Snippet in der globalen Kopf- oder Fußzeile Ihrer Website platzieren.

Es gibt zwei Arten von Remarketing-Tags, mit denen Sie programmatisches Remarketing im Google-Displaynetzwerk aktivieren können: das allgemeine Website-Tag (in der bisherigen Google Ads-Oberfläche als "Remarketing-Tag für Google Ads" bezeichnet) und das Google Analytics-Tag. Verwenden Sie im Zweifel einfach das Tag, das auf Ihrer Website bereits vorhanden ist.

Tipp

Wenn Sie das Google Analytics-Tag verwenden, müssen Sie in Ihrem Google Ads-Konto die Option GA-Tracking-Code statt Remarketing-Tag verwenden auswählen. Sie finden diese Option in Google Ads in der gemeinsam genutzten Bibliothek unter „Zielgruppen“ > „Tag-Details abrufen“.

Ausführliche Erläuterung:

Tag Wichtigste Vorteile
GOOGLE TAG MANAGER (GTM)
  • GTM ist vorzuziehen, wenn Sie ein völlig neues Tag auf Ihrer Website einfügen. Dies ist ein einzelnes, websiteweites Tag, das andere Tags von Google und von Drittanbietern über Regeln auslöst.
  • Fügen Sie das Container-Tag auf jeder Seite Ihrer Website ein. Nun lassen sich Tags wie das für Google Ads oder Google Analytics ganz einfach über eine nutzerfreundliche Oberfläche hinzufügen und aktualisieren.
GOOGLE ANALYTICS-TAG (GA)
  • Wenn für das Remarketing detaillierte Analysedaten Ihrer Website verwendet werden sollen, empfehlen wir das GA-Tag. GA ist außerdem eine Komplettlösung für die Analyse von Websites, mit der Sie auch die Leistung auswerten und optimieren können.
  • Wenn Sie GA bereits verwenden, können Sie über die Benutzeroberfläche das Remarketing einfach aktivieren, ohne Tags aktualisieren zu müssen. Dazu genügt es, in den erweiterten Einstellungen den Schalter für die Option Funktionen für Werbetreibende aktivieren auf EIN zu stellen.
  • Sie können Remarketing-Listen anhand von Webseiten-URLs oder benutzerdefinierten Parametern erstellen oder anhand des Nutzerverhaltens, wie etwa der Zeit auf der Website oder der Anzahl der besuchten Seiten.
GOOGLE ADS TAG
  • Falls Sie nur das Remarketing aktivieren möchten, empfiehlt sich das Google Ads-Tag.
  • Wenn Sie Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA) bereits verwenden, nutzen Sie einfach weiterhin dasselbe Tag.
  • Sie können dann Remarketing-Listen anhand von Webseiten-URLs oder benutzerdefinierten Parametern erstellen.
Wenn Sie den Newsletter mit Best Practices abonnieren, erhalten Sie hilfreiche Tipps und aktuelle Informationen zu Google Ads per E-Mail.

1 Studie von Google/Nielsen: Mobile Path to Purchase: Five Key Findings, November 2013
2 Quelle: Studie von BI Intelligence: Shopping Cart Abandonment Report, März 2015

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