Chrome-Geräterichtlinien festlegen

Für Administratoren, die Chrome-Richtlinien in der Google Admin-Konsole verwalten.

Als Chrome Enterprise-Administrator können Sie Einstellungen für verwaltete Chrome-Geräte wie Chromebooks festlegen. Diese Einstellungen gelten für jeden, der das Gerät verwendet, auch für Nutzer, die sich als Gast oder mit einem privaten Gmail-Konto anmelden.

Geräteeinstellungen festlegen

Hinweis: Wenn Sie Einstellungen für bestimmte Geräte vornehmen möchten, fassen Sie sie in einer Organisationseinheit zusammen.

  1. Melden Sie sich in der Google Admin-Konsole an.

    Melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto an. Dieses Konto endet nicht auf @gmail.com.

  2. Klicken Sie in der Startseite der Admin-Konsole auf Geräte und dann Chrome-Verwaltung.
  3. Klicken Sie auf Einstellungen und dann Gerät.
  4. Wenn die Einstellung für alle Nutzer und registrierten Browser gelten soll, verwenden Sie die oberste Organisationseinheit (bereits ausgewählt). Geben Sie andernfalls eine untergeordnete Organisationseinheit an.
  5. Legen Sie die gewünschten Einstellungen fest. Informationen zu den einzelnen Einstellungen

    Tipp: Sie möchten schnell eine bestimmte Einstellung finden? Dann geben Sie einfach oben ins Feld „In Einstellungen suchen“ einen Suchbegriff ein.

    Übernommen wird angezeigt, wenn die Einstellung eines übergeordneten Elements übernommen wurde. Wenn die Einstellung für das untergeordnete Element überschrieben wird, lautet der Status Lokal angewendet.

  6. Klicken Sie auf Speichern.

    Die Einstellungen sind normalerweise innerhalb weniger Minuten wirksam. Es kann allerdings bis zu 24 Stunden dauern, bis sie für alle Nutzer gelten.

Informationen zu den einzelnen Einstellungen

Für verwaltete Chromebooks und andere Geräte mit Chrome OS

Wenn Sie das Symbol für eine gerätespezifische Einstellung Gerätespezifische Einstellungsehen, ist diese nur für bestimmte Gerätetypen verfügbar, z. B. nicht für Geräte im Einzel-App-Kioskmodus.

Registrierung und Zugriff

Erzwungene erneute Registrierung

Hier sehen Sie, ob Chrome-Geräte neu registriert werden müssen, nachdem die Gerätedaten gelöscht wurden. Geräte, auf denen die Daten gelöscht wurden, werden standardmäßig automatisch wieder in Ihrem Konto registriert, ohne dass Nutzer ihren Nutzernamen und ihr Passwort eingeben müssen.

Wenn Sie das nicht möchten, wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

  • Die erneute Registrierung nach dem Löschen der Gerätedaten wird nicht erzwungen: Nutzer können das Gerät verwenden, ohne es wieder in Ihrem Konto zu registrieren.
  • Erneute Registrierung mit Nutzeranmeldedaten nach dem Löschen der Gerätedaten erzwingen: Nutzer werden dazu aufgefordert, das Gerät in Ihrem Konto neu zu registrieren.

Wenn die erzwungene erneute Registrierung aktiviert ist und Sie nicht möchten, dass ein bestimmtes Chrome-Gerät wieder in Ihrem Konto registriert wird, müssen Sie die Bereitstellung des Geräts aufheben.

Weitere Informationen finden Sie unter Nach dem Löschen der Gerätedaten erneute Registrierung von Chrome-Geräten erzwingen.

Bestätigter Zugriff

Mit dieser Einstellung kann ein Webdienst die Bestätigung anfordern, dass auf seinem Client ein nicht modifiziertes, richtlinienkonformes Chrome OS ausgeführt wird, das – sofern vom Administrator gefordert – im bestätigten Modus läuft. Die Einstellung enthält folgende Optionen:

  • Für Inhaltsschutz aktivieren: Damit wird die Identität von Chrome-Geräten in Ihrer Organisation gegenüber Contentanbietern mit einem eindeutigen Schlüssel bestätigt (Trusted Platform Module, TPM). Außerdem lässt sich damit bei Contentanbietern nachweisen, dass Chromebooks im bestätigten Bootmodus ausgeführt werden.
  • Für Inhaltsschutz deaktivieren: Bei dieser Option können Nutzer möglicherweise nicht auf bestimmte Inhalte zugreifen.

Administratoren finden unter diesem Link weitere Informationen zum bestätigten Zugriff. Entwickler finden weitere Informationen im Entwicklerleitfaden zur Google Verified Access API.

Bestätigter Modus
  • Für bestätigten Zugriff ist Boot in bestätigtem Modus erforderlich: Geräte müssen im bestätigten Bootmodus ausgeführt werden, damit die Gerätebestätigung möglich ist. Bei Geräten, die sich im Entwicklermodus befinden, schlägt die Überprüfung des bestätigten Zugriffs immer fehl.
  • Bootmodus-Prüfung für bestätigten Zugriff überspringen: Auf Geräten im Entwicklermodus wird die Überprüfung des bestätigten Zugriffs übergangen.
  • Dienste mit uneingeschränktem Zugriff: Hier werden die E-Mail-Adressen der Dienstkonten aufgelistet, die uneingeschränkten Zugriff auf die Google Verified Access API erhalten. Diese Dienstkonten wurden in der Google Cloud Platform Console erstellt.
  • Dienste mit eingeschränktem Zugriff: Hier werden die E-Mail-Adressen der Dienstkonten aufgelistet, die eingeschränkten Zugriff auf die Google Verified Access API erhalten. Das sind die in der Google Cloud Platform Console erstellten Dienstkonten.

Administratoren finden unter diesem Link weitere Informationen zum bestätigten Zugriff. Entwickler finden weitere Informationen im Entwicklerleitfaden zur Google Verified Access API.

Information zur Rückgabe deaktivierter Geräte

Über diese Einstellung wird ein benutzerdefinierter Text auf dem Bildschirm eines Geräts festgelegt, das deaktiviert wurde, weil es verloren oder gestohlen wurde. Wir empfehlen, eine Adresse und eine Telefonnummer in der Nachricht anzugeben, damit Personen, die den Text sehen, Ihrer Organisation das Gerät zurückgeben können.

Integrierter zweiter, FIDO-konformer Faktor

Gibt an, ob Nutzer die Bestätigung in zwei Schritten auf Geräten mit einem Titan M-Sicherheitschip verwenden können.

Einstellungen für die Anmeldung

Gastmodus

Über diese Einstellung können Sie steuern, ob der Gastmodus auf verwalteten Chrome-Geräten zugelassen wird. Wenn Sie Gastmodus zulassen (Standardeinstellung) auswählen, können sich die Nutzer über das primäre Anmeldefenster als Gast anmelden. Wählen Sie stattdessen Gastmodus deaktivieren aus, müssen sich die Nutzer über ein Google- oder G Suite-Konto anmelden. Falls sich ein Nutzer im Gastmodus anmeldet, werden die Richtlinien Ihres Unternehmens nicht angewendet.

Anmeldebeschränkung

Hier legen Sie fest, welche Nutzer sich auf Geräten mit Chrome OS anmelden können.

Hinweis: Wenn Sie den Gastmodus oder verwaltete Gastsitzungen zulassen, können Nutzer Geräte unabhängig von der ausgewählten Einstellung verwenden.

Wählen Sie eine Option aus:

  • Anmeldung auf eine Nutzerliste beschränken: Nur von Ihnen festgelegte Nutzer können sich auf den Geräten anmelden. Andere Nutzer erhalten eine Fehlermeldung. Geben Sie ein Muster pro Zeile für die Nutzer ein, die Sie festlegen möchten:
    • Anmeldung für alle Ihre Nutzer erlauben: Geben Sie *@ihrunternehmen.de ein. Die Schaltfläche „Person hinzufügen“ ist immer auf den Geräten verfügbar.
    • Anmeldung nur für bestimmte Nutzer erlauben: Geben Sie Nutzer-ID@ihrunternehmen.de ein. Wenn sich alle angegebenen Nutzer auf einem Gerät angemeldet haben, ist die Schaltfläche „Person hinzufügen“ nicht mehr verfügbar.
  • Anmeldung für alle Nutzer erlauben: Jeder Nutzer mit einem Google-Konto kann sich auf den Geräten anmelden. Die Schaltfläche "Person hinzufügen" ist auf dem Anmeldebildschirm verfügbar.
  • Anmeldung für alle Nutzer verweigern: Nutzer können sich nicht mit ihrem Google-Konto auf Geräten anmelden. Die Schaltfläche "Person hinzufügen" ist nicht sichtbar.
Domain automatisch vervollständigen

Hier können Sie einen Domainnamen auswählen, der Nutzern auf der Anmeldeseite angezeigt werden soll. So müssen sie bei der Anmeldung den Teil @domain.com ihres Nutzernamens nicht eingeben.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren möchten, wählen Sie aus der Liste die Option Den unten festgelegten Domainnamen für die automatische Vervollständigung bei der Anmeldung verwenden aus und geben Sie Ihren Domainnamen ein.

Anmeldebildschirm

Legt fest, ob auf dem Anmeldebildschirm des Chrome-Geräts die Namen und Bilder der auf dem Gerät angemeldeten Nutzer zu sehen sind.

Wenn Sie die Namen und Bilder auf dem Anmeldebildschirm einblenden, können die Nutzer ihre Sitzungen schnell starten. Das ist für die meisten Bereitstellungen am besten geeignet. Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung nur selten und ganz gezielt zu ändern, weil sie für die Nutzer optimal ist.

  • Nutzernamen und Fotos immer anzeigen: Nutzer können auf dem Anmeldebildschirm ihr Nutzerkonto auswählen (Standardeinstellung).
  • Nutzernamen und Fotos nie anzeigen: Auf dem Anmeldebildschirm werden keine Nutzerkonten angezeigt. Nutzer müssen bei jeder Anmeldung auf ihrem Chrome-Gerät den Nutzernamen und das Passwort ihres Google-Kontos eingeben. Wenn Sie für Chrome-Geräte die SAML-Einmalanmeldung (SSO) aktiviert haben und Nutzer direkt auf die Seite des SAML-Identitätsanbieters verweisen, leitet Google sie automatisch an die SSO-Anmeldeseite weiter, ohne dass sie ihre E-Mail-Adresse eingeben müssen.

    Hinweis: Sind Nutzer für die Bestätigung in zwei Schritten registriert, werden sie bei jeder Anmeldung auf dem Chrome-Gerät aufgefordert, beide Schritte auszuführen.

Zeiträume mit geringeren Einschränkungen für das Gerät

Sie können einen wöchentlichen Zeitplan festlegen, in dem die Einstellungen für das Surfen als Gast und die eingeschränkte Anmeldung nicht auf verwaltete Geräte mit Chrome OS angewendet werden. 

Beispielsweise haben Schuladministratoren die Möglichkeit, während der Schulzeit das Surfen als Gast im Browser zu blockieren oder festzulegen, dass sich nur Nutzer anmelden dürfen, deren Nutzername auf @schooldomain.edu endet. Außerhalb der Schulzeit dürfen Nutzer im Gastmodus surfen oder sich auf dem Gerät mit einem anderen Konto anmelden, das nicht auf @schooldomain.edu endet.

Hintergrundbild des Geräts

Ab Chrome 61

Der Standardhintergrund auf dem Anmeldebildschirm lässt sich durch Ihren eigenen benutzerdefinierten Hintergrund ersetzen. Sie können Bilder im JPG- oder JPEG-Format bis zu einer maximalen Größe von 16 MB hochladen. Andere Dateitypen werden nicht unterstützt.

Nutzerdaten

Mit dieser Einstellung legen Sie fest, ob auf registrierten Chrome-Geräten alle lokal gespeicherten Einstellungen und Nutzerdaten gelöscht werden, wenn sich ein Nutzer abmeldet. Die vom Gerät synchronisierten Daten bleiben in der Cloud erhalten, jedoch nicht auf dem Gerät selbst. Wenn Sie Alle lokalen Nutzerdaten löschen auswählen, ist der für die Nutzer verfügbare Speicherplatz auf die Hälfte der RAM-Kapazität des Geräts beschränkt.

Hinweis: Auf Chrome-Geräten werden alle Nutzerdaten standardmäßig verschlüsselt. Der Speicherplatz wird automatisch bereinigt, wenn die Geräte von mehreren Nutzern gemeinsam verwendet werden. Dieses Standardverhalten eignet sich am besten für die meisten Bereitstellungen und sorgt für Datensicherheit und eine optimale Nutzererfahrung. Wir empfehlen, die Option Alle lokalen Nutzerdaten löschen nur selten und ganz gezielt zu aktivieren.

Weiterleitung zum ID-Provider der Einmalanmeldung (SSO)

Dazu muss die SAML-SSO auf Geräten konfiguriert sein. Weitere Informationen

Sie können die SSO-Weiterleitung zum Identitätsanbieter aktivieren, damit Nutzer mit Einmalanmeldung nicht erst ihre E-Mail-Adresse eingeben müssen, sondern direkt zur Seite Ihres SAML-Identitätsanbieters gelangen.

Cookie-Einstellungen bei Einmalanmeldung (SSO)

Dazu muss die SAML-SSO auf Geräten konfiguriert sein. Weitere Informationen

Sie können SAML-SSO-Cookies aktivieren, damit Nutzer mit Einmalanmeldung sich bei nachfolgenden Anmeldungen auf ihrem Chrome-Gerät bei internen Websites und Cloud-Diensten anmelden können, für die derselbe Identitätsanbieter eingerichtet ist. 

SAML-SSO-Cookies werden immer bei der ersten Anmeldung übertragen. Sollen die Cookies auch in nachfolgenden Anmeldevorgängen übertragen werden, müssen Sie diese Richtlinie aktivieren.

Wenn Sie in Ihrer Organisation Android-Apps auf unterstützten Chrome-Geräten aktiviert haben und auch diese Richtlinie aktiviert ist, werden Cookies nicht auf Android-Apps übertragen.

Einmalanmeldung-Kameraberechtigungen

Dazu muss die SAML-SSO auf Geräten konfiguriert sein. Weitere Informationen

Wichtig: Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren, gewähren Sie Drittanbietern im Namen Ihrer Nutzer den Zugriff auf deren Kameras. Dafür sollte vorab unbedingt die Einwilligung der Nutzer eingeholt werden, da ihnen kein Einwilligungsformular angezeigt wird, nachdem die Kameraberechtigungen über die Richtlinie gewährt wurden.

Wenn Sie Anwendungen und Diensten von Drittanbietern bei der SAML-SSO direkten Zugriff auf die Kamera eines Nutzers gewähren möchten, können Sie im Namen Ihrer SSO-Nutzer die SSO-Kameraberechtigungen aktivieren. Diese Einstellung kann von einem anderen Identitätsanbieter verwendet werden, um neue Authentifizierungsformen auf Chrome-Geräten einzusetzen.

Wenn Sie Identitätsanbieter auf die Zulassungsliste setzen möchten, geben Sie für jeden Dienst die URL in eine eigene Zeile ein. 

Falls Sie diese Einstellung verwenden, um Clever Badges™ für Ihre Organisation einzurichten, sollten Sie sich die Supportwebsite von Clever ansehen.

Clientzertifikate für die Einmalanmeldung (SSO)

Dazu muss die SAML-SSO auf Geräten konfiguriert sein. Weitere Informationen

Mit dieser Einstellung können Sie die Clientzertifikate für SSO-Websites steuern.

Dazu geben Sie eine Liste von URL-Mustern als JSON-String ein. Wenn nun eine SSO-Website, die mit einem der Muster übereinstimmt, ein Clientzertifikat anfordert und ein gültiges Clientzertifikat für das ganze Gerät installiert ist, wählt Chrome automatisch ein Zertifikat für diese Website aus.

Wenn die Website, die das Zertifikat anfordert, mit keinem der Muster übereinstimmt, stellt Chrome kein Zertifikat zur Verfügung.

So formatieren Sie den JSON-String:

{"pattern":"https://www.example.com","filter":{"ISSUER":{"CN":"Name des Zertifikatausstellers"}}}

Der ISSUER/CN-Parameter (Name des Zertifikatausstellers, siehe oben) gibt den Klarnamen der Zertifizierungsstelle an, den die Clientzertifikate als Aussteller haben müssen, um automatisch ausgewählt zu werden. Wenn Sie möchten, dass Chrome Zertifikate von jeder beliebigen Zertifizierungsstelle auswählt, lassen Sie diesen Parameter leer, indem Sie "filter":{} eingeben.

Beispiele:

{"pattern":"https://[*.]ext.example.com","filter":{}}, {"pattern":"https://[*.]corp.example.com","filter":{}}, {"pattern":"https://[*.]intranet.usercontent.com","filter":{}}

Steuerung der Barrierefreiheit

Hiermit lassen sich die Einstellungen für Bedienungshilfen auf dem Anmeldebildschirm steuern. Zu diesen Einstellungen gehören u. a. der große Cursor, das gesprochene Feedback und der Modus mit hohem Kontrast. 

  • Bei der Abmeldung die auf der Anmeldeseite festgelegten Einstellungen für die Barrierefreiheit deaktivieren: Die Einstellungen für Bedienungshilfen werden auf die Standardwerte zurückgesetzt, wenn der Anmeldebildschirm angezeigt wird oder der Nutzer auf dem Anmeldebildschirm eine Minute inaktiv ist.
  • Dem Nutzer erlauben, auf dem Anmeldebildschirm die Einstellungen für die Barrierefreiheit zu konfigurieren: Die Einstellungen für die Bedienungshilfen, die Nutzer auf dem Anmeldebildschirm aktiviert oder deaktiviert haben, werden wiederhergestellt – auch wenn das Gerät neu gestartet wird.
Anmeldesprache

Diese Einstellung legt fest, welche Sprache auf dem Anmeldebildschirm des Chrome-Geräts angezeigt wird. Sie können Nutzern auch erlauben, die Sprache auszuwählen.

Anmeldetastatur

Legt fest, welche Tastaturlayouts auf dem Anmeldebildschirm des Chrome-Geräts angezeigt werden dürfen.

Nur für Chrome-Geräte mit integrierter elektronischer Privatsphärefunktion.

Legt fest, ob die Funktion auf dem Anmeldebildschirm immer aktiviert oder deaktiviert ist. Sie können sie dort aktivieren oder deaktivieren oder den Nutzern die Wahl lassen.

Numerische Tastatur für Passwort anzeigen

Hiermit wird festgelegt, ob auf dem Anmelde- und Sperrbildschirm auf Chrome-Geräten mit Touchscreen eine numerische Tastatur angezeigt wird, auf der Nutzer ihr Passwort eingeben können. Wenn Sie Standardmäßig numerische Tastatur für Passworteingabe anzeigen auswählen, können Nutzer trotzdem zu einer Standardtastatur wechseln, wenn sie ein alphanumerisches Passwort haben.

Bedienungshilfen auf dem Anmeldebildschirm

Die Bedienungshilfen sind auf den Anmeldebildschirmen der Geräte standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie sie in der Admin-Konsole aktivieren, können Nutzer die Einstellung nicht ändern oder überschreiben. Wenn Sie Nutzer kann entscheiden auswählen, können Nutzer die Bedienungshilfen bei Bedarf aktivieren oder deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie in den Hilfeartikeln Bedienungshilfen für Chromebook aktivieren und Tastenkombinationen auf Chromebooks.

Hinweis: Wenn Sie die Bedienungshilfen deaktivieren, werden Geräte entsprechend weniger integrativ nutzbar.

Damit können Chrome-Geräte Text vorlesen, der auf dem Anmeldebildschirm angezeigt wird. Bei Bedarf können Nutzer auch Braillegeräte anschließen und einrichten. Weitere Informationen finden Sie in den Hilfeartikeln Integrierten Screenreader verwenden und Braillegerät mit Ihrem Chromebook verwenden.

Damit können Nutzer Elemente auf dem Anmeldebildschirm auswählen, um bestimmten Text vorlesen zu lassen. Während Chrome OS die ausgewählten Wörter laut vorliest, wird jedes gelesene Wort visuell hervorgehoben. Weitere Informationen finden Sie unter Text vorlesen lassen.

Ändert die Schriftart und die Hintergrundfarbe, damit der Anmeldebildschirm besser lesbar ist.

Damit können Nutzer den gesamten Anmeldebildschirm (Vollbildlupe) oder einen Teil davon (angedockte Lupe) vergrößern. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Zoom und Lupe auf dem Chromebook verwenden.

Damit können Nutzer Tasten der Reihe nach drücken, um eine Tastenkombination zu aktivieren, anstatt mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt zu halten. Anstatt zum Beispiel zum Einfügen eines Elements die Tasten Strg und V gleichzeitig zu drücken, können Nutzer den Befehl bei der Einfingerbedienung aktivieren, indem sie zuerst Strg und dann V drücken. Weitere Informationen finden Sie unter Tasten von Tastenkombinationen nacheinander drücken.

Dadurch können Nutzer Zeichen ohne Verwendung physischer Tasten eingeben. Bildschirmtastaturen werden normalerweise auf Geräten mit Touchscreen verwendet. Nutzer können aber auch ein Touchpad, eine Maus oder einen angeschlossenen Joystick verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Bildschirmtastatur verwenden.

Damit können Nutzer auf dem Anmeldebildschirm Text diktieren, statt ihn mit der Tastatur einzugeben. Weitere Informationen finden Sie unter Text diktieren.

Hebt Objekte auf dem Anmeldebildschirm hervor, während Nutzer per Tastatur navigieren. Dadurch können Nutzer erkennen, an welcher Stelle des Bildschirms sie sich befinden.

Beim Bearbeiten von Text wird auf dem Anmeldebildschirm der Bereich um den Textcursor oder Mauszeiger hervorgehoben.

Der Mauszeiger klickt automatisch an der Stelle, an der er auf dem Anmeldebildschirm stoppt, ohne dass Nutzer die Maus- oder Touchpadtasten drücken müssen. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Objekte auf dem Chromebook automatisch anklicken.

Damit wird der Mauszeiger vergrößert, damit er auf dem Anmeldebildschirm besser sichtbar ist.

Damit wird ein farbiger Fokusring um den Mauszeiger eingeblendet, damit er auf dem Anmeldebildschirm besser sichtbar ist.

Damit können Sie die Funktion der rechten und linken Maustaste auf dem Anmeldebildschirm vertauschen. Standardmäßig ist die linke Maustaste die primäre Taste.

Damit werden über alle Lautsprecher die gleichen Audioinhalte wiedergegeben, damit Nutzer bei Stereoinhalten nichts verpassen.

Damit können Nutzer auf dem Anmeldebildschirm Tastenkombinationen verwenden. Weitere Informationen im Artikel „Tastenkombinationen auf Chromebooks“ unter Bedienungshilfen

Einstellungen für Geräte-Updates

Hinweis: Lesen Sie den Hilfeartikel Updates auf Chrome-Geräten verwalten, bevor Sie eine der folgenden Einstellungen für automatische Updates ändern.

Einstellungen für automatische Updates

Geräte-Updates

Softwaresupport ist nur für die aktuelle Version von Chrome OS verfügbar.

Sie können Chrome-Geräten erlauben, automatisch auf die jeweils neuen Versionen von Chrome OS zu aktualisieren, sobald diese veröffentlicht werden. Außerdem können Nutzer dann selbst nach Updates suchen. Es wird dringend empfohlen, die Einstellung Updates zulassen zu verwenden.

So verhindern Sie Updates, bevor ein Gerät registriert und neu gestartet wird: 

  • Drücken Sie auf dem Bildschirm Endnutzer-Lizenzvereinbarung die Tasten Strg + Alt + E. Andernfalls können heruntergeladene Updates, die eigentlich von einer Richtlinie blockiert werden sollten, beim Neustart des Geräts angewendet werden.

Google Chrome-Version beschränken auf höchstens

Softwaresupport ist nur für die aktuelle Version von Chrome OS verfügbar.

Verhindert, dass Chrome-Geräte auf spätere Versionen von Chrome OS aktualisiert werden als die angegebene Versionsnummer. Diese Einstellung wird nur empfohlen, wenn Sie Kompatibilitätsprobleme beheben müssen, bevor Sie die Chrome OS-Version aktualisieren. Es werden die letzten Versionen von Chrome OS aufgelistet.

Sie können bei einem oder mehreren Ihrer Chrome-Geräte die Verwendung der Entwickler- oder Betaversion erlauben, um uns bei der Identifizierung von Kompatibilitätsproblemen mit künftigen Chrome OS-Versionen zu helfen. Weitere Informationen finden Sie unter Best Practices für die Chrome OS-Versionen.

Einführungsplan

Damit geben Sie an, wie Updates auf verwalteten Chrome-Geräten bereitgestellt werden sollen. 

Wählen Sie eine dieser Optionen aus:

  • Standardeinstellung (Geräte werden aktualisiert, sobald eine neue Version verfügbar ist): Chrome-Geräte werden automatisch auf die jeweils neue Version von Chrome OS aktualisiert, sobald diese veröffentlicht wird.
  • Updates nach einem bestimmten Zeitplan einführen: Zunächst wird nur ein bestimmter Prozentsatz der Chrome-Geräte aktualisiert. Sie können den Wert im Lauf der Zeit erhöhen. Den Einführungszeitplan legen Sie mit der Einstellung Staffelungs-Zeitplan fest.
  • Updates staffeln: Bei Beschränkungen der Netzwerkbandbreite können Sie Updates auf einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen verteilen. Mit der Einstellung Automatische Updates nach dem Zufallsprinzip verteilen über können Sie die Anzahl der Tage angeben.

Staffelungs-Zeitplan

Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie Updates anhand eines bestimmten Zeitplans einführen.

Sie geben damit den Einführungszeitplan für die Aktualisierung von Geräten auf neue Chrome OS-Versionen an.  Sie können die Einstellung verwenden, um neue Chrome OS-Versionen zunächst auf einen bestimmten Prozentsatz der Geräte zu beschränken. Das Datum, an dem einige Geräte aktualisiert werden, kann nach dem Erscheinungsdatum liegen. Sie können Geräte nach und nach hinzufügen, bis sie alle aktualisiert sind.

Automatische Aktualisierungen nach dem Zufallsprinzip verteilen über

Nur verfügbar, wenn Updates nach dem Zufallsprinzip verteilt werden

Legt fest, innerhalb welches Zeitraums nach dem Erscheinungsdatum die verwalteten Chrome-Geräte ein Update herunterladen. Mit dieser Einstellung können Sie in alten Netzwerken oder in Netzwerken mit geringer Bandbreite hohen Datenverkehr vermeiden. Bei Geräten, die während dieses Zeitfensters offline sind, wird das Update heruntergeladen, sobald sie wieder online gehen.

Sie sollten hier die Option Automatische Updates nicht über einen Zeitraum verteilen oder eine niedrige Zahl auswählen – es sei denn, Sie wissen, dass Ihr Netzwerk bei hohem Datenverkehr überlastet ist. Wenn die Verteilung deaktiviert ist, kommen Ihre Nutzer schneller in den Genuss neuer Chrome-Verbesserungen und -Funktionen. Auf diese Weise minimieren Sie auch die Anzahl der gleichzeitigen Versionen, was das Änderungsmanagement während der Updatephase vereinfacht.

Zusätzliche Zeitfenster festlegen, während denen keine automatischen Updates ausgeführt werden

Gilt nur für automatisch startende Kioskgeräte

Damit können Sie Zeiträume festlegen, in denen Chrome die automatische Suche nach Updates vorübergehend anhält. Sie können beliebig viele solcher Zeitfenster festlegen. Bei manuellen Updates wird sichergestellt, dass Nutzer oder Administratoren nicht wegen eines Zeitfensters für Updatepausen blockiert sind.

Automatischer Neustart nach Aktualisierungen

Automatische Neustarts funktionieren nur, wenn das Gerät als Kiosk mit verwalteten Gastsitzungen konfiguriert ist.

  • Automatische Neustarts zulassen: Das Chrome-Gerät wird nach einem automatischen Update neu gestartet, wenn sich der Nutzer das nächste Mal abmeldet. 
  • Keine automatischen Neustarts: Automatische Neustarts werden deaktiviert.

Updates über Mobilfunk

Sie können die Verbindungstypen festlegen, über die Chrome-Geräte automatisch auf neue Versionen von Chrome OS aktualisiert werden. Standardmäßig werden Updates nur dann automatisch gesucht und heruntergeladen, wenn die Geräte mit einem WLAN oder Ethernet verbunden sind. Wählen Sie Automatische Updates bei allen Verbindungen zulassen, auch über Mobilfunk aus, wenn Chrome-Geräte über das Mobilfunknetz automatisch aktualisiert werden sollen.

Von der App gesteuerte Updates

Sie können einer bestimmten App erlauben, die Chrome OS-Version auf einem Gerät zu steuern. So können Sie verhindern, dass Geräte auf spätere Versionen von Chrome OS aktualisiert werden als die von der App vorgegebene Versionsnummer.

Wenn Sie auf App auswählen klicken, können Sie Apps im Chrome Web Store suchen und auswählen.

Von Kiosken gesteuerte Updates

Kann nicht verwendet werden, wenn Sie eine automatisch gestartete Kiosk-App nutzen, um die Chrome OS-Version auf einem Gerät zu steuern.

Sie können zulassen, dass eine bestimmte Kiosk-App die Chrome OS-Version auf einem Gerät steuert. So lässt sich verhindern, dass Geräte auf spätere Versionen von Chrome OS aktualisiert werden als von der App angegebene Versionsnummer. In der Manifestdatei müssen für die App "kiosk_enabled": true und die erforderliche Version von Chrome OS (required_platform_version) angegeben sein.⁣ Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis Updates in der Manifestdatei auf Geräten wirksam werden. Wie Sie die Einstellungen in der Manifestdatei der App konfigurieren, erfahren Sie unter Chrome OS-Version mithilfe der Kiosk-App steuern.

Wenn Sie auf App auswählen klicken, können Sie Kiosk-Apps im Chrome Web Store suchen und auswählen.

Version

Kann nicht für die oberste Organisationsebene festgelegt werden, sondern nur für die jeweilige Organisationseinheit.

Mit dieser Einstellung erhalten Nutzer die Möglichkeit, durch einen Wechsel der Version die neuesten Chrome-Funktionen zu testen. Sie können einen Kanal für die Nutzer auswählen. Wählen Sie Dem Nutzer die Konfiguration gestatten aus, damit Nutzer sich selbst für eine Version entscheiden können. Voraussetzung ist, dass Sie die Nutzerrichtlinien für Entwicklertools auf Verwendung von integrierten Entwicklertools immer zulassen setzen. Weitere Informationen finden Sie unter Google Chrome-Versionen und Chrome-Richtlinien für Nutzer oder Browser festlegen.

Updatedownloads

Sie können festlegen, ob Chrome-Geräte Chrome OS-Updates über HTTP oder HTTPS herunterladen.

Geplante Updates
Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.

Über diese Einstellung wird der Tag und eine Uhrzeit festgelegt, zu der auf Geräten nach Updates gesucht wird – auch dann, wenn sie sich im Ruhemodus befinden. Auf ausgeschalteten Geräten wird nicht nach Updates gesucht.

Kiosk-Einstellungen

Vor der Konfiguration von Kioskeinstellungen müssen Sie das Gerät als Kiosk registrieren.

Weitere Informationen: Chrome-Geräte registrieren, Informationen zu Chrome OS-Geräten abrufen, Chrome-Richtlinien für einzelne Apps festlegen und Chrome-Richtlinien für mehrere Apps festlegen

Verwaltete Gastsitzung

Wenn Sie ein Chrome-Gerät für verwaltete Gastsitzungen konfigurieren möchten, müssen in der Organisationseinheit, der das Gerät zugewiesen ist, bereits Einstellungen für verwaltete Gastsitzungen vorhanden sein. Wählen Sie Verwaltete Gastsitzungen zulassen aus, um das Gerät als Kiosk mit verwalteten Gastsitzungen einzurichten.

Weitere Informationen dazu, wie Sie Einstellungen für verwaltete Gastsitzungen festlegen, finden Sie unter Geräte für öffentliche Sitzungen verwalten.

Wenn Sie auf einem Chrome-Gerät automatisch eine verwaltete Gastsitzung starten möchten, wählen Sie Verwaltete Gastsitzung automatisch starten aus und setzen Sie die Wartezeit bis zum automatischen Start auf 0.

Überwachung des Gerätestatus aktivieren

Nur für verwaltete Gastsitzungen verfügbar, die auf Chrome-Geräten automatisch gestartet werden.

Wählen Sie Überwachung des Gerätestatus aktivieren aus, damit der Status des Kiosks übermittelt wird. So können Sie überprüfen, ob ein Gerät online ist und korrekt funktioniert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Systemzustand von Kiosken überwachen.

Upload des Gerätesystemprotokolls aktivieren

Nur für verwaltete Gastsitzungen verfügbar, die auf Chrome-Geräten automatisch gestartet werden.

Wichtig: Bevor Sie diese Einstellung verwenden, müssen Sie erst die Nutzer verwalteter Kioskgeräte darüber informieren, dass ihre Aktivitäten überwacht und ihre Daten unbeabsichtigt erfasst und geteilt werden können. Tun Sie das nicht, verstoßen Sie gegen die Bedingungen Ihrer Vereinbarung mit Google.

Wählen Sie Upload des Geräte-Systemprotokolls aktivieren aus, damit Systemprotokolle für Kioskgeräte automatisch erfasst werden. Protokolle werden alle zwölf Stunden erstellt und in Ihre Admin-Konsole hochgeladen, wo sie bis zu 60 Tage lang gespeichert werden. Es können jeweils nur sieben Protokolle heruntergeladen werden: ein Protokoll für jeden der vergangenen fünf Tage, ein Protokoll für Ereignisse innerhalb der letzten 30 Tage und ein Protokoll für Ereignisse innerhalb der letzten 45 Tage.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Systemzustand von Kiosken überwachen.

Bildschirmdrehung (im Uhrzeigersinn)

Nur für verwaltete Gastsitzungen verfügbar, die auf Chrome-Geräten automatisch gestartet werden.

Wählen Sie zur Konfiguration der Bildschirmdrehung für Ihre Kioskgeräte die gewünschte Bildschirmausrichtung aus. Wenn Sie beispielsweise das Hochformat wünschen, wählen Sie 90 Grad aus. Diese Richtlinien können überschrieben werden, indem Sie für das Gerät manuell eine andere Bildschirmausrichtung festlegen.

Zustellung der Benachrichtigungen zum Status von Kioskgeräten

Wenn Sie benachrichtigt werden möchten, wenn ein Chrome-Kioskgerät ausgeschaltet wird, klicken Sie das Kästchen Benachrichtigungen per E-Mail erhalten und/oder Benachrichtigungen per SMS erhalten an.

Kontaktdaten für Benachrichtigungen zum Status von Kioskgeräten

Sie können sich Status-Updates zu Ihren Chrome-Kioskgeräten zusenden lassen. 

  • Updates per E-Mail erhalten: Geben Sie neben E-Mail-Adressen für Benachrichtigungen jeweils eine E-Mail-Adresse pro Zeile ein.
  • Updates per SMS erhalten: Geben Sie neben Mobiltelefone für Benachrichtigungen jeweils eine Telefonnummer pro Zeile ein.
URL-Blockierung

Blockierte URLs

Damit können Sie verhindern, dass Nutzer im Chrome-Browser auf bestimmte URLs zugreifen.

Zur Konfiguration dieser Einstellung geben Sie bis zu 1.000 URLs ein, jede in einer separaten Zeile.

Ausnahmen für die URL-Sperrliste

Gibt Ausnahmen für die URL-Sperrliste an.

Zur Konfiguration dieser Einstellung geben Sie bis zu 1.000 URLs ein, jede in einer separaten Zeile.

URL-Syntax

Jede URL muss aus einem gültigen Hostnamen (z. B. google.com), einer IP-Adresse oder einem Sternchen (*) anstelle des Hosts bestehen. Das Sternchen dient als Platzhalter und steht für alle Hostnamen und IP-Adressen.

URLs können darüber hinaus noch Folgendes enthalten:

  • Das URL-Schema, entweder http, https oder ftp, gefolgt von ://
  • Eine gültige Portangabe zwischen 1 und 65.535
  • Den Pfad zur Ressource
  • Suchparameter

Hinweise:

  • Sie können den Abgleich von Subdomains deaktivieren, indem Sie vor dem Host einen zusätzlichen Punkt einfügen.
  • Sie können keine user:pass-Felder wie http://user:pass@ftp.example.com/pub/bigfile.iso verwenden. Geben Sie stattdessen http://ftp.example.com/pub/bigfile.iso ein.
  • Für Fälle, in denen sowohl der Filter für blockierte URLs als auch der Filter für die Ausnahmen von den blockierten URLs zutreffen (mit derselben Pfadlänge), hat der Filter für die Ausnahmen Vorrang.
  • Wenn vor dem Host ein zusätzlicher Punkt steht, filtert die Richtlinie nur exakte Treffer für Hosts heraus.
  • Sie können am Ende einer URL keinen Platzhalter verwenden, z. B. https://www.google.de/* oder https://google.com/*.
  • Die Richtlinie sucht zuletzt nach Platzhaltern (*).
  • Die optionale Anfrage besteht aus einem Satz an Schlüssel/Wert- und Nur-Schlüssel-Tokens, die durch "&" getrennt sind.
  • Die Schlüssel-Wert-Tokens sind durch "=" getrennt.
  • Optional kann an das Ende eines Anfrage-Tokens ein "*" gesetzt werden, um eine Präfixübereinstimmung anzugeben. Die Reihenfolge der Tokens wird beim Abgleich ignoriert.

Beispiele

Eintrag „Blockierte URLs“ Ergebnis
example.com Blockiert alle Anfragen an example.com, www.example.com und sub.www.example.com
http://example.com Blockiert alle HTTP-Anfragen an example.com und alle zugehörigen Subdomains, lässt jedoch HTTPS- und FTP-Anfragen zu
https://* Blockiert alle HTTPS-Anfragen an jede Domain
mail.example.com Blockiert Anfragen an mail.example.com, jedoch nicht an www.example.com oder example.com.
.example.com Blockiert example.com, jedoch nicht die zugehörigen Subdomains wie example.com/docs
.www.example.com Blockiert www.example.com, jedoch nicht die zugehörigen Subdomains
* Blockiert alle Anfragen an URLs mit Ausnahme der URLs, die als blockierte URL-Ausnahmen aufgeführt sind. Dazu gehören beliebige URL-Schemas wie etwa „http://google.com“, „https://gmail.com“ oder „chrome://policy“.
*:8080 Blockiert alle Anfragen an Port 8080
*/html/crosh.html Blockiert Chrome Secure Shell (auch bekannt als Crosh Shell)

chrome://settings

chrome://os-settings

Blockiert alle Anfragen an chrome://os-settings

example.com/stuff Blockiert alle Anfragen an example.com/inhalte und die zugehörigen Subdomains
192.168.1.2 Blockiert Anfragen an 192.168.1.2
youtube.com/watch?v=V1 Blockiert YouTube-Videos mit ID V1

Berichterstellung zu Nutzern und Geräten

Berichterstellung für Geräte

Berichterstattung zum Gerätestatus

Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Damit wird angegeben, ob die in Ihrer Domain registrierten Chrome-Geräte ihren aktuellen Gerätestatus melden, beispielsweise Firmware-, Chrome- oder Plattformversion. 

Wenn Sie in Ihrer Organisation Android-Apps auf unterstützten Chrome-Geräten aktiviert haben, wirkt sich diese Richtlinie nicht auf die Erstellung von Protokollen oder Berichten durch Android aus.

Weitere Informationen: Informationen zu Chrome OS-Geräten abrufen, Android-Apps auf Chrome-Geräten verwenden

Tracking der Gerätenutzer

Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert. Sie ist jedoch nicht wirksam, wenn die Einstellung "Nutzerdaten" aktiviert ist, bei der alle Nutzerinformationen auf einem Gerät gelöscht werden, wenn der Nutzer sich abmeldet.

Weitere Informationen: Informationen zu Chrome OS-Geräten abrufen

Benachrichtigungen für inaktive Geräte

Benachrichtigungsberichte über inaktive Geräte

Sie können sich per E-Mail Berichte zu inaktiven Geräten in Ihrer Domain zusenden lassen. Die Berichte enthalten:

  • Informationen zu allen inaktiven Geräten in Ihrer Domain, die seit der unter Inaktivitätsspanne angegebenen Zeitspanne nicht mehr synchronisiert wurden
  • Die Gesamtzahl der inaktiven Geräte jeder einzelnen Organisationseinheit, einschließlich der Anzahl der erst seit Kurzem inaktiven Geräte
  • Einen Link zu detaillierten Informationen zu jedem Gerät, z. B. Organisationseinheit, Seriennummer, Geräte-ID sowie letztes Synchronisierungsdatum, wenn weniger als 30 Geräte erst seit Kurzem inaktiv sind

Hinweis: Einige Informationen in den Berichten können bis zu einem Tag verzögert erscheinen. So kann es beispielsweise vorkommen, dass ein Gerät weiterhin auf der Liste der inaktiven Geräte angezeigt wird, nachdem es längere Zeit inaktiv war und erst innerhalb der letzten 24 Stunden synchronisiert wurde.

Inaktivitätsspanne (Tage)

Wenn ein Gerät die angegebene Anzahl an Tagen bis zum Einchecken beim Verwaltungsserver überschreitet, gilt dieses Gerät als inaktiv. Für die Anzahl der Tage können Sie eine beliebige ganze Zahl größer Eins festlegen.

Wenn Sie beispielsweise alle Geräte als "inaktiv" markieren möchten, die in der letzten Woche nicht synchronisiert wurden, geben Sie neben Inaktivitätsspanne (Tage) die Zahl 7 ein.

Benachrichtigungsrhythmus (Tage)

Wenn Sie festlegen möchten, wie oft Benachrichtigungsberichte über inaktive Geräte gesendet werden, geben Sie im Feld Benachrichtigungsrhythmus die gewünschte Anzahl von Tagen ein.

E-Mail-Adressen, an die Benachrichtigungsberichte gesendet werden sollen

Geben Sie die E-Mail-Adressen ein, an die Benachrichtigungsberichte gesendet werden sollen. Pro Zeile kann eine Adresse angegeben werden.

Berichterstellung zu anonymen Messwerten

Über diese Einstellung wird festgelegt, ob Google-Nutzungsstatistiken und Absturzberichte vom Gerät gesendet werden, falls ein Fehler bei einem System- oder Browservorgang auftritt.

Nutzungsstatistiken enthalten gesammelte Informationen, beispielsweise zu den Einstellungen, den Klicks auf Schaltflächen oder zur Speicherauslastung. URLs von Webseiten oder personenbezogene Daten sind darin nicht enthalten. Absturzberichte enthalten Systeminformationen zum Zeitpunkt des Absturzes. Je nachdem, was in dem Moment geschah, können auch URLs von Webseiten oder personenbezogene Daten erfasst werden.

Wenn Sie in Ihrer Organisation Android-Apps auf unterstützten Chrome-Geräten aktiviert haben, steuert diese Richtlinie auch die Erfassung von Daten zur Android-Nutzung sowie von Diagnosedaten.

Upload des Gerätesystemprotokolls aktivieren

Wählen Sie Upload des Geräte-Systemprotokolls aktivieren aus, damit Systemprotokolle für Geräte automatisch erfasst werden. Protokolle werden alle zwölf Stunden erstellt und in Ihre Admin-Konsole hochgeladen, wo sie bis zu 60 Tage gespeichert werden. Es können jeweils nur sieben Protokolle heruntergeladen werden: ein Protokoll für jeden der vergangenen fünf Tage, ein Protokoll für Ereignisse innerhalb der letzten 30 Tage und ein Protokoll für Ereignisse innerhalb der letzten 45 Tage.

Stromzufuhr und Herunterfahren

Energiesparmodus

Mit dieser Einstellung wird festgelegt, ob ein Chrome-Gerät, das den Anmeldebildschirm anzeigt und auf dem kein Nutzer angemeldet ist, nach einer gewissen Zeit in den Ruhemodus wechseln, heruntergefahren werden oder ständig aktiv bleiben soll. Die Einstellung ist nützlich für Chrome-Geräte, die als Kioske verwendet werden. Sie bewirkt, dass die Geräte niemals heruntergefahren werden.

Planmäßiger Neustart

Funktioniert derzeit nur auf Kioskgeräten, auf denen ein Anmeldebildschirm angezeigt wird.

Damit können Sie die Anzahl der Tage festlegen, nach denen ein Gerät neu gestartet wird. Unter Umständen wird das Gerät aber nicht immer zur selben Uhrzeit neu gestartet. Der Neustart kann auch verschoben werden, bis der Nutzer sich das nächste Mal abmeldet. Wenn eine Sitzung ausgeführt wird, gilt ein Kulanzzeitraum von bis zu 24 Stunden.

Google empfiehlt, Kiosk-Apps so zu konfigurieren, dass sie in regelmäßigen Abständen heruntergefahren werden, damit die App oder das Gerät neu gestartet werden kann. Sie können beispielsweise festlegen, dass die App jeden Tag um 2:00 Uhr heruntergefahren wird.

Herunterfahren zulassen

Diese Optionen sind verfügbar:

  • Nutzer dürfen das Gerät über das Symbol "Herunterfahren" oder mit der physischen Ein-/Aus-Taste ausschalten (Standard): Nutzer können das Gerät über die Taste am Gerät, die Tastatur, die Maus oder den Bildschirm ausschalten.
  • Nutzer dürfen das Gerät nur mit der physischen Ein-/Aus-Taste ausschalten: Nutzer können das Gerät nicht über die Tastatur, die Maus oder den Bildschirm ausschalten, sondern nur über die Taste am Gerät.

Diese Einstellung ist nützlich bei bestimmten Einrichtungsszenarios, z. B. wenn das Chrome-Gerät als Kiosk oder als digitales Schild verwendet wird.

Energieverwaltung zum Umschalten bei Leistungsspitzen

Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.

Hiermit können Sie den Stromverbrauch senken, indem Sie das Chromebook automatisch in den Akkubetrieb wechseln lassen. 

Wenn Sie die Energieverwaltung zum Umschalten bei Leistungsspitzen aktivieren:

  1. Geben Sie unter Schwellenwert für Akku zum Umschalten bei Leistungsspitzen einen Prozentwert zwischen 15 und 100 ein. Wenn der Prozentwert für den Akku über dem angegebenen Schwellenwert liegt, wird das Gerät über den Akku betrieben.
  2. So legen Sie eine tägliche Start- und Endzeit für die Energieverwaltung zum Umschalten bei Leistungsspitzen fest:

    1. Wählen Sie unter Konfiguration der Leistungsspitzenbegrenzung (nach Tag) eine Start- und eine Endzeit aus. Während dieser Zeit erfolgt nur dann ein Netzbetrieb, wenn der Akkustand auf dem Gerät unter den oben festgelegten Schwellenwert fällt.
    2. Wählen Sie unter Beginn des Aufladens eine Zeit aus, zu der der Akku aufgeladen werden soll.
Einstellungen für den Hauptlademodus des Akkus

Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.

Mit dieser Einstellung können Sie den Hauptlademodus des Akkus konfigurieren. Folgende Optionen sind verfügbar:

  • Standard: lädt den Akku mit normaler Geschwindigkeit vollständig auf
  • Adaptiv: Akku wird basierend auf typischem Verwendungsmuster adaptiv optimiert
  • Schnelllademodus: Akku wird über einen kürzeren Zeitraum aufgeladen
  • Hauptsächlich Wechselstrom: verlängert die Lebensdauer des Akkus, indem er vorrangig über Wechselstrom aufgeladen wird
  • Benutzerdefiniert: Zeit eingeben, zu der der Ladevorgang basierend auf dem Prozentwert des Akkus gestartet und beendet werden soll

Hinweis: Diese Einstellung kann nicht gleichzeitig mit dem Modus "Intelligente Akkuladung" verwendet werden.

Modus "Intelligente Akkuladung"

Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.

Mit dem Modus "Intelligente Akkuladung" wird der Akku nur einmal am Tag voll aufgeladen. Dadurch wird seine Lebensdauer verlängert. Für den Rest des Tages wird der Akku in einem niedrigeren Ladezustand gehalten. So wird er geschont, auch wenn das Gerät direkt an eine Stromquelle angeschlossen ist. 

Wenn Sie den Modus "Intelligente Akkuladung" aktivieren, müssen Sie auch die tägliche Start- und Endzeit festlegen.

Hinweis: In den 1,5 Stunden vor der Endzeit kann es sein, dass der Akku nicht geladen wird, um einen niedrigeren Ladezustand zu erreichen.

Bei anliegender Netzspannung starten
Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.
Wenn Sie "Bei anliegender Netzspannung starten" aktivieren und ein Gerät herunterfährt, wird es beim Anschließen an ein Netzteil eingeschaltet. 

Hinweis: Wenn das Gerät mit einer Dell WD19-Dockingstation verbunden ist, die an die Stromversorgung angeschlossen ist, schaltet sich das Chromebook auch dann ein, wenn die Einstellung deaktiviert ist.

Gemeinsame Stromversorgung per USB
Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.

Nutzer können andere Geräte wie Smartphones über einen speziellen USB-Anschluss laden, wenn das Chromebook ausgeschaltet und an die Stromversorgung angeschlossen ist. Auch wenn sich das Chromebook im Ruhemodus befindet, können Geräte über die USB-Anschlüsse aufgeladen werden. 

Andere Einstellungen

Google Cloud Print

Alle Nutzer des Chrome-Geräts können über Google Cloud Print drucken. Die Einstellung ist gängig für Chrome-Geräte, die für verwaltete Gastsitzungen konfiguriert sind.

  1. Klicken Sie neben Wählen Sie die zu aktivierenden Cloud-Drucker aus auf Verwalten.
  2. Suchen Sie im angezeigten Cloud Print-Dialogfeld für die Geräte in der ausgewählten Organisationseinheit nach Cloud-Druckern und fügen Sie sie hinzu.
  3. Klicken Sie auf Speichern.

Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die Drucker für alle ausgewählten Chrome-Geräte freigegeben werden. Über die von Ihnen freigegebenen Cloud-Drucker können alle Nutzer des Geräts drucken, auch im Gastmodus oder in verwalteten Gastsitzungen.

Drucker, die Ihnen nicht gehören, aber in Ihrer Domain freigegeben sind, werden unter Andere Drucker angezeigt. Wenn ein Drucker nicht mehr verwendet wird oder es keinen Eigentümer mehr in Ihrer Domain mehr gibt, können Sie ihn aus Andere Drucker entfernen.

Hinweise zur Einrichtung:

  • Sie müssen in Google Cloud Print der Eigentümer des Druckers sein, um ihn über die Admin-Konsole hinzufügen zu können. Wenn Sie mehrere Drucker haben, sollten Sie ein spezielles Rollenkonto für die Verwaltung von Druckern mit Google Cloud Print erstellen. Melden Sie sich dann in diesem Konto an, um die Drucker für die Chrome-Geräte freizugeben. Wenn Sie diesem Rollenkonto keinen Super Admin-Zugriff gewähren möchten, können Sie auch nur die Berechtigung Geräteeinstellungen verwalten mithilfe von delegierten Administratorrollen erteilen. Weitere Informationen finden Sie unter Administratorrollen in Google Chrome delegieren.
  • Je nach Umgebung und Drucker können Sie möglicherweise die native Druckoption verwenden.

Bekannte Probleme:

  • Da die Drucker mit dem G Suite-Konto des jeweiligen Eigentümers verknüpft sind, können in Organisationen mit mehreren Administratoren unterschiedliche Drucker für die einzelnen Administratoren verfügbar sein.
  • Ein Administrator kann Drucker, die von einem anderen Administrator freigegeben wurden, löschen oder entfernen. Wenn beispielsweise Administrator 1 den Drucker von Administrator 2 löscht, kann Administrator 1 diesen Drucker nicht wieder hinzufügen.
  • Zurzeit ist nicht ersichtlich, ob ein Drucker im Abschnitt Andere Drucker aktiv ist oder gelöscht wurde. Diese Einschränkung hängt mit den folgenden Problemen zusammen, an deren Lösung wir bereits arbeiten:
    • Wenn ein Administrator unter https://www.google.com/cloudprint/#printers einen Drucker löscht, wird dieser Drucker weiterhin unter Andere Drucker angezeigt, auch wenn er nicht mehr verfügbar ist.
    • Wenn der Eigentümer eines Druckers gelöscht wurde, wird dieser Drucker trotzdem weiterhin unter Andere Drucker angezeigt.
Vorlage für Hostname im Gerätenetzwerk

Ab Chrome 65 unterstützt

Sie können den Hostnamen angeben, der mit den DHCP-Anforderungen an den DHCP-Server übergeben wird.

Wenn für die Richtlinie ein nichtleerer String festgelegt wurde, wird er während der DHCP-Anforderung als Hostname des Geräts verwendet.

Der String kann die Variablen ${ASSET_ID}, ${SERIAL_NUM} und ${MAC_ADDR} enthalten. Diese Variablen werden durch die Werte auf dem Gerät ersetzt. Das Ergebnis muss ein gültiger Hostname gemäß RFC 1035, Abschnitt 3.1 sein.

Wenn diese Richtlinie nicht festgelegt ist oder der Wert nach der Ersetzung kein gültiger Hostname ist, wird in der DHCP-Anforderung kein Hostname verwendet.

Zeitzone

Systemzeitzone

Mit dieser Einstellung wird die Zeitzone angegeben, die für die Geräte der Nutzer gelten soll.

Automatische Erkennung der Systemzeitzone

Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um festzulegen, wie Geräte die aktuelle Zeitzone erkennen und festlegen:

  • Nutzer entscheiden lassen: Nutzer können die Zeitzone mithilfe der Chrome-Standardeinstellungen für Datum und Uhrzeit steuern.
  • Zeitzone nie automatisch erkennen: Nutzer müssen manuell eine Zeitzone auswählen.
  • Immer die ungefähre Erkennung der Zeitzone verwenden: Die IP-Adresse des Geräts wird verwendet, um die Zeitzone festzulegen.
  • Beim Auflösen der Zeitzone immer WLAN-Zugangspunkte an den Server senden: Der Standort des WLAN-Zugangspunkts, mit dem sich das Gerät verbindet, wird zum Festlegen der Zeitzone verwendet (genaueste Option).
  • Alle Standortinformationen senden: Zum Festlegen der Zeitzone werden Standortinformationen wie WLAN-Zugangspunkte und GPS verwendet.
Mobilfunk-Roaming

Über diese Einstellung wird festgelegt, ob Nutzer des Chrome-Geräts über das Mobilfunknetz eines anderen Anbieters online gehen dürfen (zusätzliche Gebühren können anfallen). Bei dieser Einstellung müssen Nutzer das Daten-Roaming auf dem Gerät zulassen.

Weitere Informationen: Verbindung zu einem Mobilfunknetz herstellen

Zulassungsliste für abnehmbare Geräte mit USB-Anschluss

Über diese Funktion können Sie USB-Geräte angeben, auf die von Apps direkt zugegriffen werden kann, z. B. Citrix Receiver. Sie haben die Möglichkeit, Tastaturen, Unterschriftenpads, Drucker und Scanner sowie andere USB-Geräte aufzulisten. Wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wurde, ist die Liste abnehmbarer USB-Geräte leer.

Wenn Sie Geräte in die Liste aufnehmen möchten, geben Sie die USB-Anbieter-ID (VID) und Produkt-ID (PID) durch einen Doppelpunkt getrennt als Hexadezimalpaar (VID:PID) ein. Verwenden Sie für jedes Hexadezimalpaar "VID:PID" eine eigene Zeile. Beispiel: Geben Sie Folgendes in das Textfeld ein, um eine Maus mit der VID 046E und der PID D626 sowie ein Unterschriftenpad mit der VID 0404 und der PID 6002 aufzulisten:

046E:D626
0404:6002

Bluetooth

Damit können Sie Bluetooth® auf einem Gerät aktivieren oder deaktivieren.

  • Um Bluetooth zu aktivieren, wählen Sie Bluetooth nicht deaktivieren aus.
  • Wenn Sie Bluetooth deaktivieren möchten, wählen Sie Bluetooth deaktivieren aus.

Wenn Sie die Richtlinie von Bluetooth deaktivieren zu Bluetooth nicht deaktivieren ändern, müssen Sie das Gerät neu starten, damit die Änderung wirksam wird.

Wenn Sie die Richtlinie von Bluetooth nicht deaktivieren zu Bluetooth deaktivieren ändern, wird die Änderung sofort wirksam, ohne dass Sie das Gerät neu starten müssen.

Bandbreite des Geräts drosseln

Geräte im Kioskmodus, mit verwalteten Gastsitzungen oder im Nutzermodus ab Chrome 56.

Damit steuern Sie den Bandbreitenverbrauch auf Geräteebene. Alle Netzwerkschnittstellen auf dem Gerät werden gedrosselt, einschließlich WLAN, Ethernet, USB-zu-Ethernet-Adapter, USB-Mobilfunk-Dongle und USB-Karte für ein drahtloses Netzwerk. Sämtlicher Netzwerkverkehr wird gedrosselt, einschließlich Updates für das Betriebssystem.

So aktivieren Sie die Einstellung:

  1. Wählen Sie Netzwerkdrosselung aktivieren aus.
  2. Geben Sie die Download- und Uploadgeschwindigkeit in kBit/s an. Die festlegbare Mindestgeschwindigkeit ist 513 kBit/s.
TPM-Firmwareupdate

Durch das Installieren von TPM-Firmwareupdates werden möglicherweise Gerätedaten gelöscht und das Gerät wird auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Wiederholte fehlgeschlagene Updateversuche können ein Gerät unbrauchbar machen.

Wählen Sie Nutzern gestatten, TPM-Firmwareupdates auszuführen aus, wenn Sie Nutzern die Installation solcher Updates erlauben möchten. Weitere Informationen dazu, wie Nutzer Firmwareupdates installieren können, finden Sie unter Chromebooks aktualisieren, um die Sicherheit zu erhöhen.

Virtuelle Maschinen

Damit legen Sie fest, ob Nutzer virtuelle Maschinen auf ihren Geräten mit Chrome OS ausführen können. Wenn Sie Nutzern erlauben möchten, Linux-Apps zu installieren und Linux-Tools sowie entsprechende Editoren und integrierte Entwicklungsumgebungen (Integrated Development Environment, IDEs) auszuführen, wählen Sie Nutzung virtueller Maschinen zulassen, die für Linux-Apps benötigt werden aus. Informationen dazu, wie Nutzer die Unterstützung für Linux-Apps aktivieren, finden Sie unter Linux (Beta) auf einem Chromebook einrichten.

Passthrough der MAC-Adresse

Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.

Hier können Sie die MAC-Adresse auswählen, die die Dockingstation verwendet, wenn sie mit dem Chromebook verbunden ist. 

Dell SupportAssist

Gerätespezifische EinstellungGilt für Chrome Enterprise-Geräte des Typs Dell Latitude 5300 2-in-1, 5400, 7410 und 7410 2-in-1.

Damit können Sie das Programm "Dell SupportAssist" einschalten und konfigurieren. Informationen zu Dell SupportAssist erhalten Sie vom Dell-Support.

Gibt an, ob Nutzer sich auf Chrome-Geräten anmelden können, indem sie auf ihre Karte tippen, anstatt ihren Nutzernamen und ihr Passwort einzugeben. Weitere Informationen zur Einrichtung finden Sie unter Chrome-Geräte mit Imprivata OneSign verwenden.

Chrome Management – Partnerzugriff

EMM-Partnern den Zugriff auf die Geräteverwaltung erlauben

Derzeit nicht in G Suite for Education verfügbar.

Über diese Einstellung erhalten EMM-Partner programmatischen Zugriff, um Geräterichtlinien zu verwalten, Geräteinformationen abzurufen und per Fernzugriff Befehle auszuführen. Partner können damit die Funktionen der Google Admin-Konsole in ihre EMM-Konsole integrieren.

Wenn der Partnerzugriff aktiviert ist, kann Ihr EMM-Partner einzelne Chrome-Geräte verwalten. Das bedeutet, dass er beim Verwalten von Geräten nicht mehr an die Organisationsstruktur in der Admin-Konsole gebunden ist. Stattdessen wird die in der EMM-Konsole konfigurierte Struktur verwendet. Sie können nicht dieselben Richtlinien für dasselbe Gerät über den Partnerzugriff und die Admin-Konsole gleichzeitig festlegen. Richtlinien auf Geräteebene, die über die Steueroptionen des Partnerzugriffs konfiguriert wurden, haben Vorrang vor Richtlinien, die in der Admin-Konsole festgelegt wurden. Wenn Sie Richtlinien für Geräte auf Ebene der Organisationseinheit erzwingen möchten, wählen Sie Chrome Management deaktivieren – Partnerzugriff aus.

Weitere Informationen: Chrome-Geräte in der EMM-Konsole verwalten

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?