Malware

Wie lautet die Richtlinie?

Google gestattet keine Werbung für Websites mit Malware oder den Verkauf von bösartiger Software.

In manchen Fällen wissen Sie vielleicht nicht, dass sich Malware auf Ihrer Website befindet. Wir schützen jedoch die Sicherheit unserer Nutzer und verhindern, dass Anzeigen geschaltet werden, die zu Websites führen, auf denen Malware gefunden wurde. Weiter unten erhalten Sie Informationen, wie Sie Malware-Probleme beheben können.

Zulässig Nicht zulässig
  • Websites ohne Malware
  • Websites zum Verkauf von legitimer Software ohne Malware
  • Websites, die mit Malware infiziert sind
  • Websites, über die Malware auf den Computern von Besuchern installiert wird
  • Websites, die Inhalte (Bilder, Flash, Iframes usw.) von infizierten Websites enthalten
  • Websites, die zu Domains weiterleiten, die Malware enthalten

Warum Malware gefährlich ist

Der Begriff "Malware" ist von der englischsprachigen Bezeichnung "malicious software" (schädliche Software) abgeleitet. Er bezeichnet Software, die speziell darauf abzielt, den Computer oder die darauf ausgeführte Software zu schädigen. Mit Malware lassen sich vertrauliche Informationen wie Kreditkartennummern oder Passwörter stehlen. Zudem ist das Senden von betrügerischen E-Mails über das E-Mail-Konto eines Nutzers möglich – oftmals ohne dessen Wissen. Malware umfasst unter anderem Viren, Würmer, Spyware und Trojaner.

So können Websites infiziert werden

Vielleicht wird Malware sogar ohne Ihr Wissen über Ihre Website unter den Besuchern Ihrer Website verbreitet. Hier sind einige Beispiele, wie oder wann eine Website mit Malware infiziert werden kann:

  • Sie laden Vorlagen herunter, die Sie für Ihre Website verwenden möchten.
  • Sie bauen Code für Anwendungen auf Ihrer Website ein.
  • Ihre Plug-ins oder Ihr Content-Management-System weist Sicherheitslücken auf.
  • Ihre Website wurde gehackt und mit schädlichem Code infiziert.
  • Ihre Website verwendet Binärdateien, die als Malware betrachtet werden.

Häufige Symptome von Malware sind beispielsweise unerwünschte URL-Weiterleitungen, Pop-up-Anzeigen, geänderte Google-Suchergebnisse, zusätzliche unerwünschte Browser-Toolbars oder seitliche Suchleisten sowie eine geringere Geschwindigkeit des Computers.

Was kann ich tun, wenn meine Website aufgrund von Malware gesperrt wurde?

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Computer auf Malware zu überprüfen, sämtlichen schädlichen Code von der Website zu entfernen und die Website und die Anzeigen zur Überprüfung einzureichen.

Schritt 1: Überprüfen Sie den Status Ihrer Website auf der Google-Website Webmaster-Tools.

  1. Besuchen Sie google.com/webmasters und melden Sie sich an.
  2. Wenn Sie die Webmaster-Tools zum ersten Mal verwenden, geben Sie Ihre Website in das Feld ein und klicken Sie auf Website hinzufügen. Im nächsten Schritt müssen Sie eventuell bestätigen, dass Sie der Inhaber der Website sind.
  3. Anhand des Status, der für die Website angezeigt wird, können Sie erkennen, welche Probleme gefunden wurden.

Schritt 2: Klicken Sie auf das passende Szenario, um detaillierte nächste Schritte zu sehen.

Webmaster-Tools findet Malware auf Ihrer Website
Hier ein Überblick der Schritte, die Sie ausführen müssen:
  1. Website in die Quarantäne verschieben
  2. Den Schaden bewerten
  3. Website säubern
  4. Website von Google überprüfen lassen
Befolgen Sie diese Anleitung. Wir erläutern jeden Schritt im Einzelnen. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre primäre Domain, alle Sub-Domains und alle bestätigten Website-Weiterleitungen frei von Malware sind.

Wenn Sie einige der technischen Schritte nicht selbst ausführen können, wenden Sie sich an Ihren Webhosting-Anbieter oder besuchen Sie stopbadware.org für weitere Informationen.

Wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Website keinen infizierten Code oder keine infizierten Inhalte mehr enthält, fordern Sie eine Überprüfung an. Unser automatisches System überprüft dann Ihre Website innerhalb von 24 Stunden. Wenn die Untersuchung bestätigt, dass Ihre Website gesäubert wurde, werden wir den Fall überprüfen und Sie wissen lassen, ob Ihre Anzeigen wieder geschaltet werden können.

Webmaster-Tools findet keine Malware auf Ihrer Website
Auch wenn Webmaster-Tools keine Probleme auf Ihrer Website findet, kann es sein, dass die AdWords-Systeme Sicherheitsprobleme auf Ihrer Website feststellen. Wenden Sie sich an Ihren Webmaster oder Webhosting-Anbieter, um die Ursache zu ermitteln. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf stopbadware.org. Wenn Sie weiterhin Hilfe benötigen, kontaktieren Sie uns . Wir helfen Ihnen gerne weiter. 

Was geschieht, wenn ich gegen diese Richtlinie verstoße?

  • Ablehnung der Anzeige: Anzeigen, die gegen diese Richtlinie verstoßen, können abgelehnt werden. Eine abgelehnte Anzeige kann erst wieder geschaltet werden, wenn der Richtlinienverstoß behoben und die Anzeige freigegeben wurde.
  • Deaktivierung der Domain: Google behält sich das Recht vor, Websites zu sperren, die gegen diese Richtlinie verstoßen. Für diese Websites kann dann keine AdWords-Werbung mehr geschaltet werden, bis das Problem behoben wurde.
  • Kontosperrung: Ein Konto wird unter Umständen gesperrt, wenn mehrere Verstöße vorliegen oder ein schwerwiegender Verstoß aufgetreten ist. In diesem Fall wird die Schaltung aller Anzeigen im gesperrten Konto beendet und wir akzeptieren unter Umständen keine weitere Werbung von Ihnen. Zugehörige Konten werden möglicherweise ebenfalls gesperrt und neue Konten werden bei der Einrichtung automatisch gesperrt. Weitere Informationen zu gesperrten Konten

Weitere Informationen

Bietet Google Programme zum Erkennen und Entfernen von Malware an?

Zwar stellt Google keine Programme zur Entfernung von Malware zur Verfügung, doch bieten wir Google Safe Browsing sowohl für Chrome- als auch für Firefox-Nutzer an. Safe Browsing ist ein von Google bereitgestellter Service, mit dem sich URLs innerhalb von Anwendungen mit den ständig aktualisierten Google-Listen mit verdächtigen Phishing- und Malware-Seiten vergleichen lassen. Wir haben für Sie zudem nachfolgend bekannte externe Programme aufgelistet. Google steht nicht in Verbindung mit diesen Unternehmen und kann keine Aussagen zur Effektivität der Programme treffen. Die Nutzung der jeweils neuesten Programmversion ist jedoch empfehlenswert. Die Programme sind möglicherweise nicht in allen Sprachen und für jede Region verfügbar.

Wenn diese Programme das Problem nicht lösen, könnten Sie ein erweitertes Programm zur Fehlerbehebung wie beispielsweise HijackThis verwenden.

Wie kann ich eine Beschwerde bezüglich Malware bei einer Behörde einreichen?

In den USA bearbeitet die FTC (Federal Trade Commission) Beschwerden über betrügerische oder unfaire Geschäftspraktiken. Dazu gehören beispielsweise in den USA gehostete Websites, die Malware verbreiten. Ihre Beschwerde reichen Sie bitte unter https://www.ftccomplaintassistant.gov/ ein.

Informationen zum Einreichen einer Beschwerde außerhalb der USA erhalten Sie unter http://www.econsumer.gov/. Diese Website ist ein gemeinsames Projekt von Verbraucherschutzbehörden in 21 Ländern.

Kontaktdaten

Bei weiteren Fragen zu dieser Richtlinie können Sie sich über den unten angegebenen Link gerne an uns wenden. Sie gelangen dort zu einem Formular, in dem Sie uns Ihr Problem beschreiben können.
AdWords-Support kontaktieren