Monetarisierungsrichtlinien für YouTube-Kanäle

Aktualisiert im Oktober 2020: An unseren Abläufen ändert sich durch die Aktualisierung dieses Artikels nichts. Wir haben diese Seite aktualisiert, um unsere Richtlinien zur Durchsetzung übersichtlicher darzustellen. Außerdem wollen wir Nutzer schneller über Maßnahmen oder Änderungen informieren – zum Beispiel, wenn wir unsere Nutzungsbedingungen überarbeiten.

Wenn du mit deinen Inhalten auf YouTube Einnahmen erzielst, ist es wichtig, dass dein Kanal den Monetarisierungsrichtlinien von YouTube entspricht. Dazu gehören die Community-Richtlinien, die Nutzungsbedingungen und die Urheberrechtsrichtlinien von YouTube sowie die Google AdSense-Programmrichtlinien. Sie gelten für alle Creator, die am YouTube-Partnerprogramm teilnehmen oder sich dafür bewerben möchten.

Möchtest du Videos mit Werbeanzeigen monetarisieren, müssen diese außerdem den Richtlinien für werbefreundliche Inhalte entsprechen.

Im Folgenden erläutern wir kurz, was die einzelnen Richtlinien beinhalten. Lies dir die Richtlinien bitte sorgfältig durch. Sie bilden die Grundlage für die Entscheidung, ob dein Kanal monetarisiert werden kann. Unsere Prüfteams sehen regelmäßig nach, ob Kanäle mit Monetarisierung diese Richtlinien einhalten. Weitere Informationen dazu, wie wir unsere Richtlinien durchsetzen, findest du hier.

Was wir auf Kanälen prüfen

Unsere Prüfer sehen nach, ob Inhalte, die für deinen Kanal repräsentativ sind, unseren Richtlinien entsprechen. Natürlich können sich die Prüfer nicht jedes einzelne Video ansehen. Sie konzentrieren sich deshalb möglicherweise auf die folgenden Dinge auf deinem Kanal:

  • Hauptthema
  • Meistgesehene Videos
  • Neueste Videos
  • Größter Anteil an der Wiedergabezeit
  • Videometadaten wie Titel, Thumbnails und Beschreibungen

Die Punkte oben sind nur Beispiele für Inhalte, die sich unsere Prüfteams eventuell ansehen. Es kann sein, dass sie auch auf andere Elemente deines Kanals achten, um zu prüfen, ob er unseren Richtlinien vollständig entspricht.

Die YouTube-Community-Richtlinien einhalten

Diese Richtlinien tragen dazu bei, dass YouTube eine tolle Community für Zuschauer, Creator und Werbetreibende bleibt. Inhalte, die gegen die Community-Richtlinien von YouTube verstoßen, können nicht monetarisiert werden und werden von YouTube entfernt.
Jeder auf YouTube muss sich an die Community-Richtlinien halten. Creator, die mit ihren Inhalten Einnahmen erzielen, sollten bedenken, dass unsere Richtlinien nicht nur für einzelne Videos gelten, sondern für den gesamten Kanal. Für Kanäle von Creatorn, die mit ihren Inhalten schon Einnahmen erzielen oder die die Monetarisierung aktivieren möchten, sind die folgenden Community-Richtlinien am wichtigsten:

Alle Inhalte, die du postest, müssen unseren Community-Richtlinien entsprechen.

Die AdSense-Richtlinien einhalten
Über AdSense erhalten YouTube-Partner die Einnahmen aus ihren monetarisierten Videos. Achte darauf, dass du weder die AdSense-Programmrichtlinien noch die Nutzungsbedingungen von YouTube verletzt. Die Inhaltsrichtlinien von AdSense sind umfangreich und umfassen die Qualitätsrichtlinien aus den Webmaster/Search Console-Richtlinien. Unten werden einige der wichtigsten Richtlinien für Creator vorgestellt.

Sich wiederholende Inhalte

Ein Kanal mit sich wiederholenden Inhalten ist ein Kanal, bei dem die geposteten Videos sich so ähneln, dass Zuschauer möglicherweise kaum den Unterschied zwischen den Videos auf dem Kanal ausmachen können. Diese Richtlinie basiert auf dem Abschnitt zur Search Console der AdSense-Programmrichtlinien. Wir haben sie in einen für Creator relevanteren Kontext gesetzt.

Diese Richtlinie gilt für den gesamten Kanal. Wenn also viele deiner Videos gegen unsere Richtlinien verstoßen, wird die Monetarisierung unter Umständen auf dem gesamten Kanal deaktiviert.

Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann

Durch diese Richtlinie wird gewährleistet, dass Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert ist, für Zuschauer ansprechend und interessant sind. Anders gesagt: Wenn der durchschnittliche Zuschauer klar erkennen kann, dass sich die Inhalte auf deinem Kanal von Video zu Video unterscheiden, ist es in Ordnung, Einnahmen damit zu erzielen. Uns ist bewusst, dass viele Kanäle Inhalte nach einem gewissen Muster erstellen. Für das Monetarisieren ist es aber wichtig, dass sich die einzelnen Videos in ihrer Substanz relativ deutlich unterscheiden.

Einige Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann: 

  • Videos, bei denen zwar immer dasselbe Intro und Outro verwendet wird, die sich in den Inhalten aber voneinander unterscheiden
  • Ähnliche Inhalte, bei denen aber in jedem Video über ein anderes Thema und dessen Besonderheiten gesprochen wird
  • Kurze Videoclips, die du zu ähnlichen Themen zusammengestellt hast und in denen du erklärst, wie sie zusammenhängen

Inhalte, die gegen diese Richtlinie verstoßen

Wenn die Videos eines Kanals sich ähnlich sind, kann das sehr frustrierend für Zuschauer sein, die auf YouTube ansprechende und interessante Videos erwarten. Auf Kanälen, bei denen sich die vorhandenen Inhalte kaum voneinander unterscheiden, kann die Monetarisierung deshalb nicht aktiviert werden. Dein Kanal sollte also nicht aus Inhalten bestehen, die automatisch erstellt oder nach ein und demselben einfachen Muster produziert werden. 

Einige Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung nicht aktiviert werden kann: 

  • Videos, in denen ausschließlich Inhalte vorgelesen werden, die du nicht selbst erstellt hast, beispielsweise Texte von Websites oder Nachrichtenfeeds
  • Songs, bei denen die Tonlage oder das Tempo geändert wurde, die ansonsten aber mit dem Original identisch sind
  • Kanäle mit ähnlichen, sich wiederholenden oder stumpfsinnigen Inhalten ohne Kommentar oder verbindende Erzählung bzw. ohne pädagogischen Wert
  • Auf Vorlagen basierende, in großen Mengen produzierte oder automatisch erstellte Inhalte
  • Diashows mit Bildern oder Lauftext ohne nennenswerte Handlung oder Kommentare bzw. mit geringem bis gar keinem pädagogischen Wert

Wiederverwendete Inhalte

Ein Kanal mit wiederverwendeten Inhalten ist ein Kanal, bei dem von einer anderen Person erstellte Inhalte verwendet werden, ohne ihnen nennenswerte eigene Kommentare oder pädagogischen Wert hinzuzufügen. Diese Richtlinie basiert auf dem Abschnitt zur Search Console der AdSense-Programmrichtlinien. Wir haben sie in einen für Creator relevanteren Kontext gesetzt.

Diese Richtlinie gilt für den gesamten Kanal. Wenn also viele deiner Videos gegen unsere Richtlinien verstoßen, wird die Monetarisierung unter Umständen auf dem gesamten Kanal deaktiviert.

Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann

Mit dieser Richtlinie möchten wir gewährleisten, dass nur Originalinhalte monetarisiert werden, die den Zuschauern Mehrwert bieten. Wenn du Inhalte, die du nicht selbst erstellt hast, auf humorvolle Weise präsentierst oder einen nachdenklichen Kommentar hinzufügst, hast du sie in gewisser Weise verändert. Solche Inhalte sind auf deinem Kanal erlaubt. Einzelne Videos können aber auch anderen Richtlinien unterliegen, beispielsweise den Urheberrechtsrichtlinien. Inhalte dürfen also wiederverwendet werden, wenn Zuschauer einen klaren Unterschied zwischen dem Originalvideo und deiner Version erkennen können.

Hinweis: Diese Beispiele verstoßen nicht gegen die Monetarisierungsrichtlinien zu wiederverwendeten Inhalten. Es müssen aber auch andere Richtlinien beachtet werden, beispielsweise zu Urheberrechten

 
Einige Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann: 

  • Verwendung von Clips für eine kritische Betrachtung
  • Eine Szene aus einem Film, für die ein neuer Text geschrieben und das Voiceover geändert wurde
  • Wiederholungsszenen aus Sportübertragungen, anhand derer erfolgreiche Spielzüge erklärt werden
  • Reaktionsvideos, in denen ein Originalvideo kommentiert wird
  • Bearbeitetes Filmmaterial von anderen Creatorn, dem eine Handlung oder ein Kommentar hinzugefügt wird

Inhalte, die gegen diese Richtlinie verstoßen

Wenn die Originalinhalte von jemand anderem fast unverändert übernommen und als eigenes Werk bezeichnet werden, ist das ein Verstoß gegen diese Richtlinie. Diese Richtlinie gilt auch dann, wenn du die Erlaubnis des ursprünglichen Erstellers der Inhalte hast. Die Richtlinie zu wiederverwendeten Inhalten hat nichts mit der Durchsetzung von Urheberrechten auf YouTube zu tun, es geht darin also nicht um Urheberrechte, Genehmigungen oder Fair Use. Somit kann es passieren, dass dein Kanal auch dann gegen die Richtlinien zu wiederverwendeten Inhalten verstößt, wenn niemand wegen deiner Inhalte Anspruch erhebt oder erheben wird.

Weitere Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung nicht aktiviert werden kann:

  • Clips mit Szenen aus deiner Lieblingsshow, deren Zusammenschnitt keinen oder kaum einen weiteren Sinn zu ergeben scheint
  • Kurze Videos mit Inhalten anderer Social-Media-Websites
  • Sammlungen mit Songs von verschiedenen Künstlern (auch nicht mit Genehmigung)
  • Inhalte, die bereits von anderen Creatorn sehr häufig hochgeladen wurden
  • Werbung für die Inhalte anderer (auch mit Genehmigung)

Der Einfluss von Creatorn auf YouTube

Der Erfolg deines Kanals und des YouTube-Partnerprogramms hängt von der Bereitschaft der Werbetreibenden ab, ihre Marken im Zusammenhang mit YouTube-Videos zu präsentieren. Wenn Werbetreibende ihr Vertrauen in die Plattform verlieren, wirkt sich das negativ auf die Einnahmen aller Creator aus.
Wir dulden kein Verhalten, das schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Community hat. Das bedeutet, dass du sowohl auf YouTube als auch außerhalb der Plattform respektvoll mit Zuschauern, anderen Creatorn und Werbetreibenden umgehen solltest.
Wenn du gegen die Richtlinien verstößt, deaktivieren wir unter Umständen vorübergehend die Monetarisierung deiner Inhalte oder kündigen deine Konten.

Benachrichtigung über Änderungen der Richtlinien

So wie sich die Welt um uns herum ständig ändert, entwickelt sich auch YouTube immer weiter, um Nutzern, Creatorn und Werbetreibenden ein optimales Angebot unterbreiten zu können. Wir behalten uns daher vor, Änderungen an den Bedingungen oder Richtlinien für deine Nutzung des Dienstes vorzunehmen, wenn dies wegen Änderungen beim Dienst oder rechtlichen, regulatorischen oder Sicherheitsbelangen erforderlich wird. Das betrifft die Nutzungsbedingungen, die Nutzungsbedingungen des YouTube-Partnerprogramms, unsere Richtlinien und andere Vertragsdokumente. 

Wenn wir Änderungen vornehmen, die dich betreffen könnten, benachrichtigen wir dich schriftlich. Solltest du den geänderten Nutzungsbedingungen nicht zustimmen, nutze einfach die betreffende Funktion nicht weiter oder kündige die Vereinbarung mit uns. 

Damit du dich über die Änderungen unserer Richtlinien informieren kannst, unterhalten wir eine fortlaufend aktualisierte Liste der vorgenommenen Änderungen. Diese Liste findest du hier.

Maßnahmen zur Durchsetzung der Monetarisierungsrichtlinien von YouTube

Wer auf YouTube Einnahmen erzielt, muss die Richtlinien für die Monetarisierung von YouTube-Kanälen einhalten. Wenn du gegen unsere Richtlinien verstößt, kann YouTube folgende Maßnahmen ergreifen:

Anzeigen für deine Inhalte deaktivieren

Als Teilnehmer am YouTube-Partnerprogramm kannst du festlegen, dass vor, während und/oder nach deinen Videos Werbeanzeigen angezeigt werden können. Die Videos müssen dazu den Richtlinien für werbefreundliche Inhalte entsprechen. Wenn deine Videos aber gegen unsere Richtlinien für werbefreundliche Inhalte oder andere Richtlinien, z. B. die Richtlinie zur Altersbeschränkung oder die Urheberrechtsrichtlinien verstoßen, können wir das Ausspielen von Anzeigen im Umfeld deiner Videos deaktivieren.

Weitere Informationen, warum deine Inhalte möglicherweise nicht für die Monetarisierung geeignet sind, findest du in der Übersicht über die Monetarisierungssymbole in YouTube Studio.

Dich für die Teilnahme am YouTube-Partnerprogramm sperren

Verstöße gegen die Richtlinien für die Monetarisierung von YouTube-Kanälen können auch dazu führen, dass die Monetarisierung entweder für alle deine Konten oder nur für ein bestimmtes Konto gesperrt oder dauerhaft deaktiviert wird. Wenn dein Kanal nicht mehr zur Monetarisierung berechtigt ist, verliert er den Zugriff auf alle Monetarisierungstools und ‑funktionen im Rahmen des YouTube-Partnerprogramms.

Weitere Informationen zu Sperrungen, Tipps zur Fehlerbehebung und Einzelheiten, wie du dich für das Programm neu bewerben kannst, findest du unter: Die Monetarisierung ist für meinen Kanal deaktiviert

Sperrung oder Kündigung deines YouTube-Kanals

In Ausnahmefällen müssen wir einen Kanal oder ein Konto kündigen oder den Zugang eines Nutzers zum Dienst deaktivieren, um die Integrität der Plattform zu wahren oder um die anderen Nutzer zu schützen. Weitere Informationen findest du unter Kündigung des Kanals und Deaktivierte Google-Konten. Dort erfährst du auch, was du tun kannst, wenn du glaubst, dass die Kündigung deines Kanals oder Kontos auf einem Irrtum beruht.

Benachrichtigung über Maßnahmen, die deine Monetarisierung betreffen

Wenn wir Maßnahmen ergreifen müssen, benachrichtigen wir dich schriftlich per E-Mail oder Nachricht im Kanal. Wir werden dir auch mitteilen, welche Möglichkeiten du hast. 

Unterstützung bei Problemen

Wenn du am YouTube-Partnerprogramm teilnimmst, kannst du dich an das Creator-Supportteam wenden.

Egal, ob du ein konkretes Problem hast oder einfach erfahren möchtest, wie du YouTube als Creator optimal nutzen kannst – wir sind für dich da:

  • Wir helfen dir, YouTube optimal zu nutzen.
  • Wir geben dir Tipps zu technischen Aspekten oder bei Fragen zu Diensten von YouTube.
  • Wir erklären dir unsere Richtlinien, insbesondere die Urheberrechtsrichtlinien.
  • Wir beantworten deine Fragen zur Konto- und Kanalverwaltung.
  • Wir lösen Probleme im Zusammenhang mit Content ID und Rechteverwaltung.
  • Wir kümmern uns um die Fehlerbehebung bei Programmfehlern oder Schwierigkeiten mit deinem Konto.

Wie du das YouTube Creator Support-Team kontaktieren kannst, erfährst du hier. Ausführlichere Informationen zur Unterstützung findest du unter Hilfe für Creator.

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