Monetarisierungsrichtlinien für YouTube-Kanäle

Aktualisiert im Januar 2020: An unseren Richtlinien und deren Durchsetzung ändert sich durch die Aktualisierung des Artikels nichts. 
Wir haben diesen Artikel aktualisiert, um ihn klarer zu gestalten und mehr Details zu den Monetarisierungsrichtlinien für Kanäle zu bieten. Wenn du im YouTube-Partnerprogramm bleiben oder dich dafür registrieren möchtest, musst du dich an diese Richtlinien halten. 
 
Die Richtlinien in diesem Artikel gelten für deinen gesamten Kanal und nicht nur für einzelne Videos. Weitere Informationen dazu, wann du Anzeigen für einzelne Videos aktivieren kannst und wann nicht, findest du in den Richtlinien für werbefreundliche Inhalte. 

Wenn du mit deinen Inhalten auf YouTube Einnahmen erzielst, ist es wichtig, dass dein Kanal den Monetarisierungsrichtlinien von YouTube entspricht. Dazu gehören auch die Community-Richtlinien, die Nutzungsbedingungen sowie die Urheberrechtsrichtlinien und die Google AdSense-Programmrichtlinien. Diese Richtlinien gelten für alle, die am YouTube-Partnerprogramm teilnehmen oder sich dafür bewerben möchten. Weitere Informationen dazu, warum wir die Monetarisierungsrichtlinien für Kanäle durchsetzen, findest du hier.

Wenn du mit Werbeanzeigen Einnahmen erzielen möchtest, müssen deine Videos außerdem den Richtlinien für werbefreundliche Inhalte entsprechen.

Hier findest du eine kurze Übersicht über die wichtigsten Richtlinien. Lies sie dir bitte sorgfältig durch. Anhand dieser Richtlinien wird nämlich geprüft, ob die Monetarisierung bei einem Kanal aktiviert werden kann. Unsere Prüfer sehen regelmäßig nach, ob Kanäle, die mit ihren Inhalten Einnahmen erzielen, diese Richtlinien einhalten. Weitere Informationen dazu, wie wir unsere Richtlinien durchsetzen, findest du hier.

Was wir auf Kanälen überprüfen

Unsere Prüfer sehen sich Inhalte an, die am besten zeigen, ob dein Kanal unseren Richtlinien entspricht. Natürlich können sich die Prüfer nicht jedes einzelne Video ansehen. Sie konzentrieren sich deshalb möglicherweise auf die folgenden Dinge auf deinem Kanal:

  • Hauptthema
  • Meistgesehene Videos
  • Neueste Videos
  • Größter Anteil an der Wiedergabezeit
  • Videometadaten wie Titel, Thumbnails und Beschreibungen

Die Punkte oben sind nur Beispiele für Inhalte, die sich unsere Prüfer eventuell ansehen. Es kann sein, dass sie auch auf andere Elemente deines Kanals achten, um zu prüfen, ob er unseren Richtlinien vollständig entspricht. 

Die YouTube-Community-Richtlinien einhalten

Diese Richtlinien tragen dazu bei, dass YouTube auch zukünftig eine tolle Community für Zuschauer, Creator und Werbetreibende ist. Mit Inhalten, die gegen die Community-Richtlinien von YouTube verstoßen, können keine Einnahmen erzielt werden und sie werden von YouTube entfernt.
Jeder auf YouTube muss sich an die Community-Richtlinien halten. Creator, die mit ihren Inhalten Einnahmen erzielen, sollten bedenken, dass unsere Richtlinien nicht nur für einzelne Videos gelten, sondern für den gesamten Kanal. Die folgenden Community-Richtlinien sind am wichtigsten für Kanäle, die mit ihren Inhalten schon Einnahmen erzielen oder die Monetarisierung aktivieren möchten: 

Alle Inhalte, die du postest, müssen unseren Community-Richtlinien entsprechen.

AdSense-Richtlinien einhalten
Über AdSense erhalten YouTube-Partner die Einnahmen aus ihren monetarisierten Videos. Achte darauf, dass du weder die AdSense-Programmrichtlinien noch die Nutzungsbedingungen von YouTube verletzt. Die Inhaltsrichtlinien von AdSense sind umfangreich und umfassen die Qualitätsrichtlinien aus den Webmaster/Search Console-Richtlinien. Unten werden einige der wichtigsten Richtlinien für Creator vorgestellt.

Sich wiederholende Inhalte

Wenn Kanäle wiederholt sehr ähnliche Inhalte posten, erkennen Zuschauer nur schwer den Unterschied zwischen den Videos auf dem Kanal. Diese Richtlinie basiert auf dem Abschnitt zur Search Console der AdSense-Programmrichtlinien. Wir haben sie in einen für Creator relevanteren Kontext gesetzt.

Diese Richtlinie gilt für den gesamten Kanal. Wenn also viele deiner Videos gegen unsere Richtlinien verstoßen, wird die Monetarisierung unter Umständen auf dem gesamten Kanal deaktiviert.

Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann

Durch diese Richtlinie wird gewährleistet, dass Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert ist, für Zuschauer ansprechend und interessant sind. Anders gesagt: Wenn der durchschnittliche Zuschauer klar erkennen kann, dass sich die Inhalte auf deinem Kanal von Video zu Video unterscheiden, ist es generell in Ordnung, Einnahmen damit zu erzielen. Uns ist bewusst, dass viele Kanäle Inhalte nach einem gewissen Muster erstellen. Die einzelnen Videos sollten sich aber trotzdem voneinander unterscheiden.

Einige Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann: 

  • Selbes Intro und Outro für deine Videos, aber deine Inhalte selbst unterscheiden sich voneinander
  • Ähnliche Inhalte, bei denen aber in jedem Video über ein anderes Thema und dessen Besonderheiten gesprochen wird
  • Kurze Videoclips, die du zu ähnlichen Themen zusammengestellt hast und in denen du erklärst, wie sie zusammenhängen

Inhalte, die gegen diese Richtlinie verstoßen

Wenn die Inhalte eines Kanals sehr ähnlich sind, kann das sehr frustrierend für Zuschauer sein, die auf YouTube ansprechende und interessante Videos erwarten. Auf Kanälen, bei denen sich die vorhandenen Inhalte kaum voneinander unterscheiden, kann die Monetarisierung deshalb nicht aktiviert werden. Dein Kanal sollte also nicht aus Inhalten bestehen, die automatisch erstellt oder mit ein und derselben Vorlage produziert werden. 

Einige Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung nicht aktiviert werden kann: 

  • Videos, in denen ausschließlich Inhalte vorgelesen werden, die du nicht selbst erstellt hast, beispielsweise Texte von Websites oder Nachrichtenfeeds
  • Songs, bei denen die Tonlage oder das Tempo geändert wurde, die ansonsten aber mit dem Original identisch sind
  • Kanäle mit ähnlichen, sich wiederholenden oder stumpfsinnigen Inhalten ohne Kommentar oder verbindende Erzählung bzw. ohne pädagogischen Wert
  • Auf Vorlagen basierende, in großen Mengen produzierte oder programmatisch erstellte Inhalte
  • Diashows mit Bildern oder Lauftext ohne nennenswerte Handlung oder Kommentare bzw. mit geringem bis gar keinem pädagogischen Wert

Wiederverwendete Inhalte

Das sind Inhalte, die von einer anderen Person erstellt wurden, und die du verwendest, ohne nennenswerte eigene Kommentare oder pädagogischen Wert hinzuzufügen. Diese Richtlinie basiert auf dem Abschnitt zur Search Console der AdSense-Programmrichtlinien. Wir haben sie in einen für Creator relevanteren Kontext gesetzt.

Diese Richtlinie gilt für den gesamten Kanal. Wenn also viele deiner Videos gegen unsere Richtlinien verstoßen, wird die Monetarisierung unter Umständen auf dem gesamten Kanal deaktiviert.

Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann

Mit dieser Richtlinie möchten wir gewährleisten, dass die Monetarisierung nur bei Originalinhalten genutzt wird, die den Zuschauern Mehrwert bieten. Wenn du Inhalte, die du nicht selbst erstellt hast, auf humorvolle Weise präsentierst oder einen nachdenklichen Kommentar hinzufügst, hast du sie in gewisser Weise verändert. Solche Inhalte sind auf deinem Kanal generell erlaubt. Einzelne Videos können aber auch anderen Richtlinien unterliegen, beispielsweise dem Urheberrecht. Inhalte dürfen also wiederverwendet werden, wenn Zuschauer einen klaren Unterschied zwischen dem Originalvideo und deiner Version erkennen können.

Hinweis: Diese Beispiele verstoßen nicht gegen die Monetarisierungsrichtlinien zu wiederverwendeten Inhalten. Es müssen aber auch andere Richtlinien beachtet werden, beispielsweise zu Urheberrechten

 
Einige Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung aktiviert werden kann: 

  • Für einen kritischen Kommentar verwendete Clips
  • Eine Szene aus einem Film, für den du einen neuen Text geschrieben und das Voiceover geändert hast
  • Szenen aus einem Sportwettbewerb, bei denen du erklärst, was zum Erfolg bzw. zur Niederlage geführt hat
  • Reaktionsvideos, in denen das Originalvideo kommentiert wird
  • Bearbeitetes Filmmaterial von anderen Creatorn, dem eine Handlung oder ein Kommentar hinzugefügt wird

Inhalte, die gegen diese Richtlinie verstoßen

Wenn die Originalinhalte von jemand anderem fast unverändert übernommen und als eigenes Werk bezeichnet werden, ist das ein Verstoß gegen diese Richtlinie. Diese Richtlinie gilt auch dann, wenn du die Erlaubnis des ursprünglichen Erstellers der Inhalte hast. Wiederverwendete Inhalte haben nichts mit der Durchsetzung von Urheberrechten auf YouTube zu tun. Es geht also nicht um Urheberrechte, Genehmigungen oder "Fair Use" (freie Benutzung). Manchmal bedeutet das, dass auf deine Inhalte zwar keine Ansprüche erhoben werden, dein Kanal aber trotzdem gegen die Richtlinien zu wiederverwendeten Inhalten verstößt.

Weitere Beispiele für Inhalte, bei denen die Monetarisierung nicht aktiviert werden kann:

  • Clips mit zusammengeschnittenen Szenen aus deiner Lieblingsshow mit geringer oder gar keiner Handlung
  • Kurze Videos mit Inhalten anderer Social-Media-Websites
  • Sammlungen mit Songs von verschiedenen Künstlern (auch mit Genehmigung)
  • Inhalte, die von anderen Creatorn mehrfach hochgeladen wurden
  • Werbung für die Inhalte anderer (auch nicht mit Genehmigung)

Der Einfluss von Creatorn auf YouTube

Der Erfolg des YouTube-Partnerprogramms hängt von der Bereitschaft der Werbetreibenden ab, ihre Marken im Zusammenhang mit YouTube-Videos zu präsentieren. Wenn Werbetreibende ihr Vertrauen in die Plattform verlieren, wirkt sich das negativ auf die Einnahmen aller Creator aus. 
Wir dulden kein Verhalten, das schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Community hat. Das bedeutet, dass du sowohl auf YouTube als auch außerhalb der Plattform respektvoll mit Zuschauern, anderen Creatorn und Werbetreibenden umgehen solltest.
Wenn du gegen die Richtlinien verstößt, können wir entsprechende Maßnahmen ergreifen und beispielsweise deine Monetarisierung deaktivieren oder deine Konten kündigen.
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