Search Ads 360-Übersicht

Funktionsweise von Search Ads 360

Search Ads 360 bildet die Struktur einer Agentur ab

Search Ads 360 agency structure

Viele Werbeagenturen setzen getrennte Teams ein, um das Suchmaschinen- und Social-Media-Marketing unterschiedlicher Werbetreibender zu verwalten. Auf ähnliche Weise können Sie in Search Ads 360 mehrere Werbetreibende in einem Agenturnetzwerk verwalten. 

Jeder Werbetreibende hat eine eigene Gruppe von Engine-Konten und -Kampagnen sowie eigene Nutzer, die Berichte ansehen und Einstellungen bearbeiten können.

Sie können Berichte für einzelne Engine-Konten, einzelne Werbetreibende oder sogar für ein gesamtes Agenturnetzwerk erstellen. Dies ist von den Berechtigungen für Ihr Search Ads 360-Nutzerkonto abhängig.

Wenn Sie Direktmarketing betreiben, haben Sie trotzdem eine Agentur mit mindestens einem Werbetreibenden. Für verschiedene Produktlinien oder Abteilungen in Ihrem Unternehmen können Sie mehrere Werbetreibende erstellen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie in Search Ads 360 Berichte zu unterstützten Suchmaschinen innerhalb eines Werbetreibenden erstellt werden. In den folgenden Artikeln können Sie nachlesen, wie Sie in Search Ads 360 Berichte zu Ihren Kampagnen in Soziale-Netzwerk-Engines und anderen Suchmaschinen wie Naver erstellen:

Search Ads 360 tauscht Daten mit Suchmaschinen aus

Search Ads 360 verfügt über direkte API-Verbindungen zu verschiedenen Suchmaschinen. Eine API besteht aus mehreren Befehlen, mit denen Computersysteme miteinander kommunizieren. Search Ads 360 und die Suchmaschinen tauschen mithilfe von APIs eine Vielzahl von Informationen wie Kampagneneinstellungen, Keywords und Anzeigen über das Internet aus. Jede Suchmaschine verfügt über eine eigene API mit individuellen Eigenschaften. Diese bestimmen zum Beispiel, welche Funktionen unterstützt werden, wie oft Daten aktualisiert werden oder wie oft Search Ads 360 auf die API zugreifen darf.

Sobald Sie eine Verbindung zwischen Search Ads 360 und einer Suchmaschine hergestellt haben, können Sie Kampagnen für das Suchmaschinenmarketing in Search Ads 360 erstellen und verwalten. Alle Änderungen werden automatisch in die Suchmaschinen kopiert. Es ist auch möglich, die Änderungen direkt in den Suchmaschinen vorzunehmen und dann über eine Synchronisierung in Search Ads 360 zu importieren. Um sicherzugehen, dass Sie die Synchronisierung von Änderungen nicht vergessen, sollten Sie einen Zeitplan für die Synchronisierung festlegen, sodass diese regelmäßig automatisch durchgeführt wird.

 

So ruft Search Ads 360 Leistungsmesswerte ab

Search Ads 360 nutzt eine eigene Tracking-URL, die sogenannte Clickserver-URL, um Leistungsmesswerte für einzelne Anzeigen, Keywords und andere Elemente abzurufen. Wie eine Suchmaschine mit der Clickserver-URL interagiert, hängt davon ab, ob sie paralleles Tracking unterstützt.

Messwerte mit parallelem Tracking abrufen

So ruft Search Ads 360 Leistungsmesswerte in Engine-Konten ab, die paralleles Tracking verwenden:

  1. Ein Nutzer sucht in einer Suchmaschine nach einem Produkt.
  2. Die Suchmaschine liefert eine Anzeige aus und meldet eine Impression.
  3. Der Nutzer klickt auf die Anzeige.
    Die Suchmaschine meldet einen Klick und leitet den Nutzer direkt an die Landingpage weiter.
    Gleichzeitig sendet die Suchmaschine eine zusätzliche Anfrage an die Clickserver-URL.
  4. In Search Ads 360 wird anhand der Daten aus der Clickserver-URL ein Besuch gemeldet und Ihrer Anzeige zugeordnet. 

    Während Suchmaschinen Klicks melden, meldet Search Ads 360 Besuche. Wenn keine Zielseiten verfügbar sind, unterscheidet sich die Anzahl der Klicks von der Anzahl der Besuche. Nicht verfügbare Zielseiten können zum Beispiel durch falsche Zielseiten-URLs, Verbindungsprobleme oder Spamfilter verursacht werden.

  5. Der Nutzer kauft etwas und wird zur Bestätigungsseite des Werbetreibenden weitergeleitet.
  6. Die Bestätigungsseite enthält ein Floodlight-Tag, das ausgelöst wird und eine Conversion meldet.
    In Search Ads 360 wird eine Floodlight-Conversion gemeldet.

Messwerte ohne paralleles Tracking abrufen

In Engine-Konten ohne paralleles Tracking nutzt Search Ads 360 die URL-Weiterleitung, um Leistungsmesswerte zu erhalten. Die URL-Weiterleitung ist eine Standardtechnik im Web, bei der ein Klick über mindestens einen Service oder Anbieter weitergeleitet wird, bevor er eine Webseite erreicht. Jeder Service oder Anbieter kann der URL Informationen hinzufügen oder aber Informationen aus der URL verwenden, um Aktivitäten zu verfolgen.

Übersicht über den bei Search Ads 360 verwendeten Prozess zur URL-Weiterleitung:

  1. Ein Nutzer sucht in einer Suchmaschine nach einem Produkt.
  2. Die Suchmaschine liefert eine Anzeige aus und meldet eine Impression.
  3. Der Nutzer klickt auf die Anzeige.
    Die Suchmaschine erfasst einen Klick.
  4. Der Nutzer wird an die Search Ads 360-Clickserver weitergeleitet.
  5. Search Ads 360 erfasst einige Tracking-Infos und leitet den Klick an die Landingpage des Werbetreibenden weiter. 
    Search Ads 360 meldet einen Besuch als Bestätigung dafür, dass der Klick erfolgreich zur Landingpage weitergeleitet wurde.

    Während Suchmaschinen Klicks melden, meldet Search Ads 360 Besuche. Wenn keine Zielseiten verfügbar sind, unterscheidet sich die Anzahl der Klicks von der Anzahl der Besuche. Nicht verfügbare Zielseiten können zum Beispiel durch falsche Zielseiten-URLs, Verbindungsprobleme oder Spamfilter verursacht werden.

  6. Der Nutzer kauft etwas und wird zur Bestätigungsseite des Werbetreibenden weitergeleitet.
  7. Die Bestätigungsseite enthält ein Floodlight-Tag, das ausgelöst wird und eine Conversion meldet.
    In Search Ads 360 wird eine Floodlight-Conversion gemeldet.

Weitere Informationen

Search Ads 360 nutzt Floodlight-Tags für das Conversion-Tracking

Floodlight ist das Conversion-Tracking-System für die Google Marketing Platform. Genau wie andere Conversion-Tracking-Systeme besteht es aus Tags, mit denen Aktivitäten auf Ihrer Website erfasst werden, und Berichtsfunktionen, um Conversion-Daten Ihren Berichten hinzuzufügen. In Floodlight wird ein DoubleClick-Cookie verwendet, um wiederholte Besuche von einem bestimmten Browser zu erfassen.

Floodlight kann für alle Properties der Google Marketing Platform eingesetzt werden, also für Campaign Manager, Display & Video 360 und Search Ads 360. Dadurch benötigen Sie nur eine einzige Gruppe von Floodlight-Tags, um Conversions der Display- und der Suchmaschinenwerbung zu erfassen. So wird verhindert, dass Conversions mit kanalübergreifenden Conversion-Trichtern mehrmals erfasst werden. Beispielsweise werden Conversions, die mit einem Klick auf eine Displayanzeige beginnen und mit einem Klick in der bezahlten Suche abgeschlossen werden, dem Klick in der bezahlten Suche zugeordnet.

Floolight tags record data on a web page and then pass the data to a Floodlight activity.

Tracking-Parameter zum Erfassen von Floodlight-Conversions

Wenn Kunden auf Ihre Anzeigen klicken, werden Ihren Landingpage-URLs zwei Parameter angehängt: gclid und gclsrc. Zum Erfassen von Floodlight-Conversions müssen diese Parameter in Search Ads 360 an eine Seite Ihrer Website übergeben werden, die ein allgemeines Website-Tag oder ein Conversion-Verknüpfungs-Tag enthält, das von Google Tag Manager platziert wird. Wenn diese Parameter durch Ihre Website entfernt oder die Werte geändert werden, bevor Ihr Kunde auf einer Seite mit einem dieser Tags landet, können Ihre Anzeigen in Search Ads 360 keine Floodlight-Conversions zugeordnet werden.

Weitere Informationen über die Verwendung von Floodlight zum Erfassen von Conversions in Search Ads 360

Search Ads 360 und andere Conversion-Tracking-Systeme

In Search Ads 360 werden auch Conversions berücksichtigt, die mit anderen Tracking-Systemen erfasst wurden. Dazu gehören beispielsweise das Conversion-Tracking von Google Ads sowie Google Analytics.

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