Ihre Artikel mithilfe von Shopping-Anzeigen exportieren

Mit Shopping-Anzeigen erreichen Sie neue Kunden auf der ganzen Welt, bewerben Ihre Artikel und finden qualifiziertere Leads. Sie präsentieren Nutzern, die Suchanfragen auf Google stellen, auf globaler Ebene Bilder und Preise Ihrer Artikel und den Namen Ihres Unternehmens.

Shopping-Anzeigen bieten Ihnen verschiedene Funktionen zur Unterstützung globaler Werbung, z. B. automatische Währungsumrechnung für den Fall, dass Sie keine Artikelpreise in einer Fremdwährung angeben können, sowie die Möglichkeit, englischsprachige Feeds in 21 Ländern einzureichen.

In diesem Artikel wird erläutert, wie Sie Shopping-Anzeigen in anderen Ländern als Ihrem Heimatland präsentieren können.

Hinweis: Diese Exportfunktionen sind nur für Shopping-Anzeigen verfügbar und sollten nicht für Shopping Actions verwendet werden.

Hinweis

  • Legen Sie fest, in welchen neuen Ländern Sie Ihre Artikel bewerben möchten.

Anleitung

1. Einen Feed für Ihr neues Absatzland erstellen

Wenn Sie Anzeigen in einem neuen Land präsentieren wollen, benötigen Sie einen separaten Feed. 

  • Duplizieren Sie den Feed, der für das Absatzland am besten geeignet ist, und modifizieren Sie Ihre Google Shopping-Produktdaten nach Bedarf. Dabei können Sie beispielsweise schwere Artikel entfernen, die ohnehin nicht grenzüberschreitend versendet werden sollen.
  • Verwenden Sie die richtige Sprache und Währung. Wenn Sie Ihre Artikel in einem anderen Land verkaufen möchten, ist es wichtig, dass Ihre Shopping-Anzeigen in der Sprache und Währung erscheinen, die Ihre Zielgruppe verwendet und die Ihren Zielseiten entspricht. Weitere Informationen zu Anforderungen an Sprache und Währung

2. Steuer- und Versandeinstellungen für das neue Land festlegen

  • Befolgen Sie die korrekten Steuerrichtlinien für Ihr Absatzland. Steuern sind bei Google Shopping auf zwei Konzepte begrenzt: die Umsatzsteuer (je nach Land Umsatzsteuer, VAT, IVA, TVA oder GST) und die US-amerikanische "sales tax" (Verkaufssteuer). Die Umsatzsteuer wird in den meisten Ländern auf der ganzen Welt erhoben, die "sales tax" oder Verkaufssteuer nur in den USA. Je nach Land sind mehrere Steuerszenarien denkbar.  Weitere Informationen zu Steuereinstellungen

Eingeschlossene Steuer im Vergleich zu ausgeschlossener Steuer bei Verwendung der Währung des Absatzlandes

Wenn Sie Artikel in einem Land verkaufen, in dem andere gesetzliche Vorgaben für die Angabe von Steuern im Artikelpreis als in Ihrem Heimatland gelten, so haben die Kunden dort möglicherweise auch andere Erwartungen an die Preisangabe als in Ihrem Heimatland. In diesem Fall müssen Sie die Angaben zu Steuern, die Sie im Zusammenhang mit dem Preis machen, an das Absatzland anpassen. Da Sie die Währung des Absatzlandes verwenden, müssen Sie auch die Anforderungen des Absatzlandes an die Angabe von Preis und Steuern berücksichtigen.
Beispiel
In Deutschland ist die Steuer in den Artikelpreisen enthalten. In Kanada ist die Steuer nicht enthalten. Bei Händlern in Deutschland, die Artikel nach Kanada exportieren und die Währung des Absatzlandes verwenden, darf keine Steuer im Artikelpreis enthalten sein. In Kanada dürfen Händler auch keine Steuern im Steuerattribut angeben. Für den Fall, dass der Händler Steuern in Kanada berechnet, kann er auf der Ziel- oder Zahlungsseite hierauf hinweisen.

Eingeschlossene Steuer gegenüber ausgeschlossener Steuer bei Verwendung der Währungsumrechnung

Wenn Sie die Währungsumrechnung verwenden, können Kunden davon ausgehen, dass Sie Ihre Artikel von einem anderen Land aus bewerben. Beachten Sie daher die Preis- und Steueranforderungen des Landes, das der von Ihnen ausgewählten Währung entspricht.
Beispiel
Wenn ein Händler Artikel nach Australien exportiert und diese in USD berechnet, können Kunden in Australien den Standort des Händlers von der Währung in der Anzeige ableiten. In seinen Produktdaten und auf seiner Website muss deshalb der Händler die Vorgaben für die "sales tax" (Verkaufssteuer) der USA berücksichtigen. Zum Einreichen von Steuerinformationen sollte anstelle des Preisattributs das Steuerattribut verwendet werden. Da australische Kunden erwarten, dass die Steuern in den Artikelpreisen enthalten sind, erscheint in den Anzeigen der Zusatz "+Steuer", um Käufer darauf hinzuweisen, dass die Steuer nicht im Preis enthalten ist.

Unterschiedliche Steuersätze bei eingeschlossenen Steuern

Wenn Sie Ihre Artikel von einem Land, in dem Steuern im Preis inbegriffen sind, in ein anderes Land liefern, unterscheiden sich in der Regel die Mehrwertsteuersätze. Die Steuer muss in Ihren Artikelpreisen enthalten sein. Für den Fall, dass Sie die Währung des Absatzlandes verwenden, können Sie den Steuersatz von Ihrer Website zugrunde legen. Wenn Sie die Währungsumrechnung verwenden, sollten Sie den Mehrwertsteuersatz des Landes der ausgewählten Währung verwenden.

Beispiel
Wenn ein französischer Einzelhändler (Mehrwertsteuersatz 20 %) Artikel nach Schweden exportiert (Mehrwertsteuersatz 25 %), kann er entweder 20 % oder 25 % Steuer in den Artikelpreis einrechnen, solange dies sowohl mit der Landingpage als auch mit den Zahlungsseiten seiner Website übereinstimmt. 
  • Machen Sie Import- oder Exportgebühren kenntlich. Mit diesen Gebühren werden Kosten abgedeckt, die in direktem Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Artikeln entstehen. Diese Kosten werden häufig als Zollgebühren oder Verbrauchssteuer bezeichnet. Sie können aber auch Lagergebühren, Handlingkosten und mehr umfassen. Manche Länder berechnen auch eine Luxussteuer oder eine artikelspezifische Steuer für bestimmte Importe. Diese Kosten fallen nicht unter die Steuerkategorie, sondern werden als Import- oder Exportgebühren betrachtet.

    Damit gewährleistet ist, dass die Verbraucher die Informationen, die sie bei Google sehen, mit den Informationen auf Ihrer Website zusammenbringen können, müssen Sie die entsprechenden Kosten eindeutig kennzeichnen und damit übereinstimmende Informationen in Ihren Produktdaten einreichen. 

    Sie können Import- und Exportgebühren separat, zusammen oder in Kombination mit anderen Versandkosten auf Ihrer Zahlungsseite anzeigen. Import- oder Exportgebühren dürfen ausschließlich im Versandattribut hinzugefügt werden. Reichen Sie Import- und Exportgebühren nie als Teil des Steuer- oder Preisattributs ein.
Beispiel
Das Transportunternehmen übernimmt die Zollabfertigung, aber Sie selbst berechnen Einfuhrabgaben. Auf Ihrer Zahlungsseite gibt es eine Kostenposition für Versand und Zoll und eine für Einfuhrabgaben. Reichen Sie Versandkosten ein, die die Kosten für die Zollabfertigung umfassen, und sorgen Sie dafür, dass die Angaben für Versand und Zoll auf Ihrer Zahlungsseite damit übereinstimmen. Die Kosten für die Einfuhrabgaben müssen auf der Zahlungsseite angezeigt, aber nicht bei Google eingereicht werden.

3. Die Anforderungen an Shopping-Anzeigen für Ihr neues Absatzland

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Zielseiten auf dem neuesten Stand sind. Die dynamische Anpassung von Inhalten wie Sprache oder Währung auf Ihrer Zielseite je nach Standort des Nutzers verstößt gegen die Anforderungen von Shopping-Anzeigen. Weitere Informationen zu Anforderungen an die Zielseite 
  • Beachten Sie die Richtlinienanforderungen für Ihr neues Land. Berücksichtigen Sie die Anforderungen Ihres neuen Absatzlandes. Achten Sie darauf, dass Ihre Produktdaten den Richtlinien entsprechen, um Artikelablehnungen zu vermeiden. Weitere Informationen zu den Richtlinien für Shopping-Anzeigen

4. Eine Shopping-Kampagne für den Feed Ihres neuen Absatzlandes erstellen 

  • Erstellen Sie eine Shopping-Kampagne auf die gewohnte Art. Geben Sie dabei einen neuen Kampagnennamen und Ihr neues Absatzland an. Legen Sie Ihren maximalen Cost-per-Klick und Ihr Tagesbudget fest. Diese müssen nicht mit den Angaben Ihres ursprünglichen Feeds übereinstimmen.

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