Kundenabgleich

Ab Anfang März 2024 sind Listen zum Kundenabgleich, die in Google Partner-Inventar oder auf Anzeigenplattformen von Drittanbietern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) aktiviert sind, nicht mehr für Websites und Apps verfügbar. In Google Ads und Display & Video 360 können Werbetreibende weiterhin ihre eigenen Daten sowie benutzerdefinierte und erweiterte Zielgruppen für Properties verwenden, die Google gehören und von Google betrieben werden.

Der Kundenabgleich gibt Ihnen die Möglichkeit, anhand Ihrer Online- und Offlinedaten Kunden in der Google Suche, auf dem Shopping-Tab, in Gmail, auf YouTube und im Displaynetzwerk zu erreichen und noch einmal anzusprechen. Dabei werden die Daten eingesetzt, die Ihre Kunden für Sie freigegeben haben, um Anzeigen auf sie und ähnliche Nutzer auszurichten.

Der Kundenabgleich ist ein praktisches Werbetool, das zum Erreichen verschiedenster Geschäftsziele eingesetzt werden kann – vom Ausbau der Markenbekanntheit bis zur Steigerung der Conversions. Hier finden Sie einige Beispiele für verschiedene Zielgruppen, auf die Sie Ihre Anzeigen mithilfe des Kundenabgleichs ausrichten können:

  • Im Suchnetzwerk und auf dem Shopping-Tab lassen sich Ihre Kampagnen optimieren, indem Sie die Gebote an die bekannten Aktivitäten der Kunden anpassen.
  • In Gmail können Sie Kunden oder potenzielle Neukunden mit ähnlichen Interessen über personalisierte Anzeigen am oberen Rand der Posteingangstabs erreichen.
  • Auf YouTube haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anzeigen auf Segmente auszurichten, die Ihren umsatzstärksten Kunden ähnlich sind.
  • Im Google Displaynetzwerk können Sie Kunden oder potenzielle Neukunden mit ähnlichen Interessen über personalisierte Anzeigen erreichen.

In diesem Artikel wird beschrieben, wie der Kundenabgleich funktioniert. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden für den Kundenabgleich. Es gibt einige Änderungen, die sich auf die Funktionsweise des Kundenabgleichs auswirken. Weitere Informationen zu diesen Änderungen


Hinweise

In Kampagnen mit Smart Bidding und optimierter Ausrichtung werden automatisch alle Kundenabgleichslisten in Ihrem Konto verwendet, um die Kampagnenleistung im Hinblick auf Ihre Zielvorhaben, z. B. Conversions, zu verbessern. Wenn Sie das nicht möchten, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Folgen Sie dieser Anleitung, um zu verhindern, dass nicht angewendete Kundenabgleichslisten, die für Ihr Konto verfügbar sind, automatisch berücksichtigt werden.
  • Entfernen Sie bestimmte Listen, die Sie nicht für Smart Bidding und die optimierte Ausrichtung verwenden möchten, aus Ihrem Konto.

Wichtig:

  • Das hat keine Auswirkungen auf die Ausrichtungseinstellungen Ihrer Kampagne. Wenn für Ihre Kampagne z. B. die optimierte Ausrichtung verwendet wird, werden Ihre Anzeigen Nutzern mit höherer Conversion-Wahrscheinlichkeit präsentiert.
  • Selbst wenn Ihre Kundenabgleichslisten nicht für alle Ihre Kampagnen relevant sind, lernen Smart Bidding und die optimierte Ausrichtung automatisch, mit welchen Kundenabgleichslisten sich die Leistung Ihrer Kampagne verbessern lässt. Außerdem wird die Anwendung der Listen kontinuierlich in Echtzeit optimiert.
  • Bei manuellen Gebotsstrategien werden keine Kundenabgleichslisten verwendet.
  • Nicht angewendete Kundenabgleichslisten in Smart Bidding oder bei der optimierten Ausrichtung können automatisch für YouTube-Anzeigen und Video-Aktionskampagnen auf YouTube und demnächst auch für In-Feed- und Suchanzeigen einbezogen werden.

Zeitplan für die automatische Einbeziehung von Kundenabgleichslisten, auf die nicht ausgerichtet wird:

Kampagnentyp Zeitplan
Video-Aktionskampagnen auf YouTube Einführung im 4. Quartal 2022
YouTube Einführung im 4. Quartal 2022
Suchanzeigen Einführung im 3. Quartal 2023
Shopping Einführung im 1. Quartal 2024
Demand Gen (außer YouTube-Anzeigen) Einführung im 3. Quartal 2023
Gmail-Anzeigen Einführung im 1. Quartal 2024

Wenn Sie Ihre Daten für den Kundenabgleich hochladen möchten, informieren Sie sich in diesem Artikel, wie Sie eine Kundenliste erstellen.

Weitere Informationen Kundenabgleich


Funktionsweise

Angenommen, Sie möchten Ihren Bestandskunden mit Google Anzeigen ein neues Treueprogramm präsentieren. So funktionierts:

Step 1 Step 2 Step 3
Sie erstellen eine Kundenliste mit Kontaktdaten, die Sie von Ihren Kunden erhalten haben, und laden diese Datei hoch. Verwenden Sie dazu diese Vorlage und lesen Sie den Artikel Datei mit Kundendaten formatieren. Sie erstellen oder aktualisieren eine Kampagne zur Ausrichtung auf das Segment zum Kundenabgleich (Kunden aus der hochgeladenen Datei, die Google-Nutzer sind). Sind diese Nutzer in ihrem Google-Konto angemeldet, sehen sie Ihre Anzeigen, wenn sie das Suchnetzwerk, YouTube oder Gmail verwenden oder im Google Displaynetzwerk surfen.

Weitere Informationen dazu, wie Google die hochgeladenen Datendateien für den Kundenabgleich verwendet und wie der Abgleich genau funktioniert, finden Sie in diesem Hilfeartikel.

Sie können den Kundenabgleich aktuell in der Google Suche, auf dem Shopping-Tab, auf YouTube, in Gmail und im Displaynetzwerk verwenden.

Steuerungsmöglichkeiten für Nutzer

Google-Nutzer können über die Einstellungen für Werbung bei Google steuern, welche Anzeigen sie bei Google-Diensten sehen. Dies gilt auch für Anzeigen mit der Funktion „Kundenabgleich“.

Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU (für Partner zum Hochladen von Daten für den Kundenabgleich)

Im Rahmen unserer kontinuierlichen Bemühungen um eine datenschutzorientierte Plattform für digitale Werbung verstärken wir die Maßnahmen zur Durchsetzung unserer Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU.

Wenn Sie für Nutzer im EWR einen Partner zum Hochladen von Daten für den Kundenabgleich verwenden, müssen Sie in Zusammenarbeit mit ihm sicherstellen, dass die erforderlichen Einwilligungssignale an Google weitergeleitet werden. Weitere Informationen zu der Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU (für Partner zum Hochladen von Daten für den Kundenabgleich)

Aktuelle Änderungen beim Kundenabgleich

Wir haben in Google Ads folgende Verbesserungen vorgenommen, damit Sie eine umfassende und konsolidierte Ansicht Ihrer Zielgruppen aufrufen sowie Zielgruppen einfacher verwalten und optimieren können:

  • Neue Zielgruppenberichte
    Detaillierte Berichte zu demografischen Merkmalen, Segmenten und Ausschlüssen für Zielgruppen sind jetzt an einer Stelle zusammengefasst. Klicken Sie auf das Symbol für Kampagnen Campaigns Icon, öffnen Sie den Tab „Zielgruppen, Keywords und Inhalte“ und klicken Sie dann auf Zielgruppen. Über diesen Tab können Sie auch Ihre Zielgruppen ganz einfach verwalten. Weitere Informationen zu Zielgruppenberichten
  • Neue Begriffe
    In Zielgruppenberichten und in Google Ads werden neue Begriffe verwendet. Beispielsweise werden „Zielgruppentypen“ (benutzerdefinierte, kaufbereite und mit gemeinsamen Interessen) jetzt als „Zielgruppensegmente“ und „Remarketing“ als „selbst erhobene Daten“ bezeichnet. Weitere Informationen zu den Änderungen an Begriffen im Zusammenhang mit Zielgruppen
Wenn die ATT-Richtlinien (App Tracking Transparency) von Apple in Kraft treten, kann es auf Geräten mit iOS 14 zu Beeinträchtigungen bei Datensegmenten (insbesondere bei Website-, App- und automatisch erstellten Listen) sowie bei Listen zum Kundenabgleich kommen. Das betrifft auch die Verwendung dieser Listen für Ausschlüsse. Bei Kampagnen mit webbasierten Conversion-Zielvorhaben können Leistungsschwankungen auftreten. Das gilt insbesondere, wenn Sie die Funktion „Kundenabgleich“ und andere Datensegmente einsetzen. Aus diesem Grund erweitern wir geschätzte Conversions auf mehr iOS 14-Traffic.

Haben Sie Probleme mit Ihren Listen zum Kundenabgleich?

Wenden Sie sich an uns.


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