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App-Conversion-Tracking mit Firebase

Wenn Sie Ihr Google Ads-Konto mit Ihrem Firebase-Konto verknüpfen, können Sie Conversions aus Firebase importieren. So sehen Sie, ob Ihre Android- und iOS-Apps öfter installiert werden und ob mehr In-App-Aktionen durchgeführt werden. 

In diesem Artikel erfahren Sie, was vor dem Importieren von Conversions aus Firebase zu beachten ist und wie Sie Einstellungen für Firebase vornehmen.

Hinweis

Bevor Sie Ihre Conversions aus Firebase importieren können, sind verschiedene Elemente erforderlich, um das Tracking einzurichten:

  • Sie haben ein Firebase-Projekt. Dem für Google Ads verwendeten Google-Konto muss ein Firebase-Projekt zugewiesen sein. Weitere Informationen zum Einstieg in Firebase
  • Das Firebase SDK ist in Ihren Apps installiert. Weitere Informationen zur Verwendung des Firebase SDKs in Apps{/}
  • Firebase ist mit Google Ads verknüpft. Mindestens ein Firebase-Projekt muss mit Ihrem Google Ads-Konto verknüpft sein.
  • Die Conversion-Ereignisse wurden in Firebase eingerichtet. Jedes in Firebase eingerichtete Conversion-Ereignis kann importiert werden. "Erstes Öffnen", "In-App-Käufe" und "E-Commerce" sind automatisch als Conversion-Ereignisse aktiviert. Wenn Sie andere Ereignisse als Conversions erfassen möchten, aktivieren Sie sie als Conversions in Firebase. In Firebase sind pro App maximal 15 Conversion-Ereignisse möglich.
  • In Firebase wurde für iOS-Apps eine App Store-ID eingegeben. Wenn Sie für Ihre iOS-Projekte keine Apple App Store-ID eingeben, sehen Sie für diese Projekte in Google Ads keine Conversion-Ereignisse. Zum Hinzufügen einer App Store-ID öffnen Sie Firebase, suchen auf dem Bildschirm "Übersicht" nach der iOS-App und wählen aus dem Dreipunkt-Menü "Verwalten" aus.

Wenn Sie kontoübergreifendes Conversion-Tracking zum Erfassen von Conversions in einem Verwaltungskonto verwenden, müssen Sie Firebase mit dem Verwaltungskonto verknüpfen und Conversions dort importieren.

Anleitung

Die meisten Nutzer können ihre Konten jetzt nur noch über die neue Google Ads-Oberfläche verwalten. Falls Sie noch die bisherige AdWords-Oberfläche verwenden, wählen Sie unten bitte die entsprechende Option aus. Weitere Informationen

Conversion-Aktionen aus Firebase importieren

  1. Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  2. Klicken Sie auf den Tab Tools und wählen Sie im Drop-down-Menü Conversions aus.
  3. Wählen Sie im Menü auf der linken Seite Firebase aus.
  4. Sie sollten jetzt einen Bildschirm mit Einstellungen und Ihren Firebase-Conversion-Ereignissen sehen. Ist dies nicht der Fall, überprüfen Sie, ob Firebase mit AdWords verknüpft ist.
  5. Klicken Sie auf Firebase-Attribution. Mit dieser Einstellung können Sie auswählen, wann in AdWords eine Conversion gezählt werden soll, wenn Klicks auf Anzeigen aus verschiedenen Werbenetzwerken erfolgten. Weitere Informationen finden Sie unter Firebase-Attribution. Wählen Sie eine Option aus (oder behalten Sie die Standardeinstellung bei) und klicken Sie auf Speichern.
  6. Unter "Firebase-Conversion-Ereignisse importieren" sehen Sie eine Tabelle mit Firebase-Ereignissen, die importiert werden können. Wenn Sie nicht alle Ihre Firebase-Conversion-Ereignisse hier sehen, stellen Sie sicher, dass Sie die Firebase-Projekte für die zu importierenden Ereignisse verknüpft haben.
  7. Wählen Sie die zu importierenden Conversion-Ereignisse aus.
  8. Klicken Sie auf Importieren.

Sie haben jetzt Ihre Conversion-Ereignisse importiert. Von nun an werden sie in AdWords als Conversion-Aktionen erfasst. Gehen Sie wie folgt vor, um die Einstellungen für die neuen Conversion-Aktionen zu bearbeiten.

So ändern Sie die Einstellungen für Conversion-Aktionen

Die importierten Conversion-Ereignisse werden in der Tabelle "Conversion-Aktionen" als Conversion-Aktionen aufgeführt.

  1. Klicken Sie in der Tabelle “Conversion-Aktionen” auf den Namen der zu ändernden Firebase-Conversion. Falls diese Tabelle nicht zu sehen ist, klicken Sie auf den Tab Tools und wählen Sie Conversions aus.
  2. Nun wird eine Seite mit den aktuellen Einstellungen für diese Conversion-Aktion angezeigt. Klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
  3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor. Weiter unten finden Sie Informationen dazu, welche Einstellungen Sie für die verschiedenen Arten von Conversion-Aktionen ändern können. Klicken Sie anschließend auf Speichern.

Bei einigen Einstellungen wird möglicherweise die Meldung angezeigt, dass sich die Einstellungen in Firebase von denen in AdWords unterscheiden. Sie können in den einzelnen Produkten unterschiedliche Einstellungen verwenden, müssen aber damit rechnen, dass Conversion-Daten in AdWords-Berichten von denen in Firebase abweichen.

Welche Einstellungen geändert werden können, hängt davon ab, ob Sie Ereignisse für "Erstes Öffnen", automatisch erfasste In-App-Käufe oder andere Ereignisse erfassen. Eine Liste der Einstellungen für die verschiedenen Ereignisse finden Sie unten. 

Einstellungen für "Erstes Öffnen"

  • Name: Geben Sie einen Namen für die zu erfassende Conversion-Aktion ein. So finden Sie die Aktion in Conversion-Berichten leichter wieder. 

  • Wert: Geben Sie einen Wert für die einzelnen Installationen ein oder wählen Sie "Keinen Wert zuweisen" aus. Weitere Informationen zu Conversion-Werten

  • In "Conversions" einbeziehen:  Entfernen Sie das Häkchen bei dieser Einstellung (für iOS ist sie standardmäßig aktiviert, nicht jedoch für Android), wenn Sie in die Berichtsspalte "Conversions" oder in automatische Gebotsstrategien, die diese Spalte verwenden, keine Daten für diese Conversion-Aktion aufnehmen möchten. Dies ist sinnvoll, wenn Sie eine automatische Gebotsstrategie zur Optimierung von Conversions einsetzen und außerdem auswählen möchten, welche Conversion-Aktionen in diese Gebotsstrategie aufgenommen werden sollen. Sie sollten nur eine Conversion-Aktion pro Ereignis und App aufnehmen, um zu vermeiden, dass Conversions doppelt erfasst werden. Weitere Informationen zu "In 'Conversions' einbeziehen"

Hinweis: Das erste offene Ereignis sollte das eine Conversion-Ereignis pro App sein, für das Sie "Ja" ausgewählt haben.

Einstellungen für automatisch erfasste In-App-Käufe

  • Name: Geben Sie einen Namen für die zu erfassende Conversion-Aktion ein. So finden Sie die Aktion in Conversion-Berichten leichter wieder.
  • Zählmethode: Wählen Sie aus, ob jede Conversion oder nur eine pro Anzeigenklick erfasst werden soll. Weitere Informationen zum Erfassen von Conversions
  • Conversion-Tracking-Zeitraum: Wählen Sie aus, über welchen Zeitraum Conversions nach einem Klick auf eine Anzeige erfasst werden sollen. Weitere Informationen zu Conversion-Tracking-Zeiträumen
  • In "Conversions" einbeziehen: Entfernen Sie das Häkchen bei dieser Einstellung (standardmäßig ausgewählt), wenn Sie in die Berichtsspalte "Conversions" keine Daten für diese Conversion-Aktion aufnehmen möchten. Dies ist sinnvoll, wenn Sie eine automatische Gebotsstrategie zur Optimierung von Conversions einsetzen und diese spezielle Conversion-Aktion nicht in die Gebotsstrategie aufnehmen möchten. Weitere Informationen zu "In 'Conversions' einbeziehen"

Hinweis: Automatisch erfasste In-App-Käufe werden standardmäßig in Firebase erfasst. Alle anderen Conversion-Aktionen können gemäß Ihren Einstellungen erfasst werden, dies erfordert jedoch eine manuelle Implementierung.

Einstellungen für alle anderen Conversion-Aktionen (einschließlich "E-Commerce-Ereignissen)

  • Name: Geben Sie einen Namen für die zu erfassende Conversion-Aktion ein. So finden Sie die Aktion in Conversion-Berichten leichter wieder.
  • Wert: Der Wert jedes Conversion-Ereignisses wird in Firebase erfasst und automatisch in Google Ads importiert. Sie können in Google Ads auch einen Standardwert festlegen. In Firebase muss der Wert als Zahl gesendet werden, damit Conversions in Google Ads erfasst werden. Weitere Informationen zu Conversion-Werten
  • Zählmethode: Wählen Sie aus, ob jede Conversion oder eine pro Klick auf eine Anzeige erfasst werden soll. "Jede" ist bei Verkäufen zu empfehlen, "Eine" bei Leads. Weitere Informationen zum Erfassen von Conversions
  • Conversion-Tracking-Zeitraum: Wählen Sie aus, über welchen Zeitraum Conversions nach einem Klick auf eine Anzeige erfasst werden sollen. Weitere Informationen zum Conversion-Tracking-Zeitraum
  • Kategorie: Wählen Sie die passende Kategorie für die Conversion aus. Anhand dieser Kategorie können Sie die Conversion-Berichte segmentieren.
  • In "Conversions" einbeziehen: Entfernen Sie das Häkchen bei dieser Einstellung (standardmäßig ausgewählt), wenn Sie in die Berichtsspalte "Conversions" keine Daten für diese Conversion-Aktion aufnehmen möchten. Dies ist sinnvoll, wenn Sie eine automatische Gebotsstrategie zur Optimierung von Conversions einsetzen und diese spezielle Conversion-Aktion nicht in die Gebotsstrategie aufnehmen möchten. Weitere Informationen zu "In 'Conversions' einbeziehen"

Firebase-Attribution

Wenn Sie mehrere Werbenetzwerke für Ihre App verwenden, werden in den Firebase-Attributionsberichten Ihren Conversions auch andere Werbenetzwerke zugeordnet, falls Sie die Werbenetzwerke in der Benutzeroberfläche unter Werbenetzwerkeinstellungen konfiguriert haben. Google Ads meldet nur Conversions, die auf einen Klick auf eine Anzeige zurückzuführen sind. Mit der Einstellung "Firebase-Attribution" können Sie genauer festlegen, welche Conversions Google Ads zugeordnet werden können. Dies wird in Ihren Google Ads-Berichten angezeigt. Dafür gibt es zwei Optionen:

  • Alle nach einem Google Ads-Klick erfolgten Conversions erfassen, auch bei nachfolgenden Klicks in anderen Werbenetzwerken: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie alle Conversions erfassen möchten, bei denen auf eine Google Ads-Anzeige geklickt wurde. Dies ist die Standardoption, denn so wird jede Conversion erfasst, die auf Ihre Google Ads-Kampagnen zurückzuführen ist.
  • Nur Conversions erfassen, bei denen der letzte Klick auf eine Anzeige erfolgte: Wählen Sie diese Option aus, wenn Conversions nicht erfasst werden sollen, bei denen der Nutzer zwar auf die Google Ads-Anzeige klickt, der letzte Klick jedoch auf eine Anzeige in einem anderen Werbenetzwerk erfolgt. Bei dieser Option wird die Conversion dem Werbenetzwerk zugeordnet, auf das der Nutzer zuletzt geklickt hat.

Doppelte Conversions

Wenn Sie die App-Installationen derselben App mit mehreren App-Conversion-Aktionen erfassen, sehen Sie bei diesen Conversion-Aktionen neben der Einstellung "In 'Conversions' einbeziehen" eine Warnmeldung. Falls Aktionen für dieselbe App-Version erfasst werden, sollten Sie nur bei einer dieser Aktionen das Kästchen für "In 'Conversions' einbeziehen" anklicken. So wird in Google Ads in der Spalte "Conversions" nur eine Conversion pro App-Installation erfasst. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eine automatische Gebotsstrategie zur Optimierung der Conversions verwenden. Dadurch vermeiden Sie, dass Gebote für zwei Conversions für dieselbe App-Installation abgegeben werden.

Wenn der Code für die beiden Conversion-Aktionen in verschiedenen Versionen der App enthalten ist, ist es nicht erforderlich, eine Aktion aus der Spalte "Conversions" zu entfernen. Informationen zur Umstellung vom Google Ads SDK auf Firebase finden Sie im folgenden Abschnitt.

Conversions für iOS-Kampagnen im Suchnetzwerk werden in den Google Ads-Berichten nicht aufgeführt, da nicht genügend Daten zur Verfügung stehen.

Hinweis: Umstellung vom Google Ads SDK auf Firebase

Wenn Sie derzeit das Google Ads SDK verwenden, sollten Sie auf Firebase umsteigen, da dies die von Google empfohlene Lösung für das Conversion-Tracking ist. So implementieren Sie den neuen Conversion-Code:

Fügen Sie das Firebase SDK hinzu und entfernen Sie das Google Ads SDK aus einer neuen Version Ihrer App. In der Spalte "Conversions" können Conversion-Aktionen berücksichtigt werden, die über das Firebase SDK und das Google Ads SDK erfasst wurden. Über die vorherige Conversion-Aktion werden dann weiterhin Conversions für die vorherige Version der App erfasst, während über die Firebase-Conversion-Aktion Conversions für die neue Version der App berücksichtigt werden.

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