Richtlinie zur interessen- und standortbezogenen Werbung

Diese Richtlinie gilt für Werbetreibende, die eine oder mehrere der folgenden AdWords-Funktionen verwenden:

  • Remarketing
  • Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen
  • benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen
  • kaufbereite Zielgruppen
  • ähnliche Zielgruppen
  • demografische und geografische Ausrichtung

Für alle Aspekte der interessenbezogenen Werbung, darunter Remarketing-Listen, Anzeigeninhalte, Daten-Feeds und die Websites der Werbetreibenden, können bestimmte Anforderungen gelten.

Kunden von Google DoubleClick Ad Exchange erhalten in den Programmrichtlinien für Google DoubleClick Ad Exchange-Kunden weitere Informationen.

Richtlinienanforderungen

  • Wenn Sie oben genannte AdWords-Funktionen auf Ihrer Website oder in Ihrer App einsetzen, müssen die Nutzer in Ihrer Datenschutzerklärung darüber informiert werden.
  • Sie sind nicht berechtigt, interessenbezogene Werbekampagnen durchzuführen, bei denen personenbezogene Daten erfasst werden. Dazu zählen beispielsweise E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Kreditkartennummern.
  • Sie dürfen personenbezogene Informationen weder verwenden noch diese Informationen Remarketing-Listen, Cookies, Daten-Feeds oder anderen anonymen Kennungen zuordnen.
  • Sie dürfen Ausrichtungsinformationen, wie etwa demografische Merkmale oder Standorte, nicht personenbezogenen Informationen zuordnen, die Sie über die Anzeige oder die Zielseite der Anzeige gesammelt haben.
  • Sie dürfen keine personenbezogenen Daten über das Remarketing-Tag oder Produktdaten-Feeds, die den Anzeigen zugeordnet sind, an Google senden.
  • Sie dürfen genaue Standortdaten nur dann an Google senden, wenn Sie von den Nutzern eine Zustimmung eingeholt haben.
  • Sie haben die unten stehenden Richtlinien für sensible Kategorien einzuhalten.
    • Bei der Erstellung von Remarketing-Listen dürfen Sie keine sensiblen Informationen zu den Besuchern Ihrer Website oder den Nutzern Ihrer App verwenden. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie die Informationen direkt gesammelt haben oder sie basierend auf dem Profil des Besuchers oder auf seinem Verhalten auf Ihrer Website oder in Ihrer App dem Nutzer zugeordnet haben.
    • Einschränkungen bei der Listenerstellung können sowohl für einzelne Webseiten als auch für ganze Websites oder Apps gelten.
    • Anzeigeninhalte dürfen nicht den Eindruck vermitteln, dass personenbezogene oder sensible Daten bekannt sind.
  • Google kann in Anzeigen Hinweise einblenden, um Nutzer auf interessenbezogene Werbung aufmerksam zu machen.
  • Google behält sich das Recht vor, Nutzer darüber zu informieren, auf welchen Remarketing-Listen sie stehen, einschließlich der entsprechenden Domainnamen.
  • Sie dürfen solche Hinweise weder verändern noch verdecken.
  • Sie können nach schriftlicher Einwilligung von Google einen eigenen Hinweis in Ihre Anzeigen einfügen, sofern dieser den entsprechenden branchenüblichen Standards entspricht.

Sonstige Anforderungen

Mit DoubleClick und anderen Diensten erstellte Remarketing-Listen verwenden:

Sie dürfen für AdWords-Remarketing-Kampagnen keine mit den Remarketing-Funktionen von DoubleClick (früher als Boomerang bezeichnet) oder anderen Diensten erstellten Remarketing-Listen verwenden, es sei denn, die Websites und Apps, aus denen die Daten für diese Listen stammen, erfüllen die Anforderungen dieser Richtlinie.

Weitergabe von Daten aus Ihren Remarketing-Listen

Ohne Ihre Einwilligung gestattet Google keinen anderen Werbetreibenden die Nutzung Ihrer Remarketing-Listen bzw. Listen ähnlicher Zielgruppen.

Einschränkungen für sensible Kategorien bei interessenbezogener Werbung

Bei der Erstellung von Remarketing-Listen oder Anzeigen dürfen keine sensiblen Informationen über Websitebesucher oder App-Nutzer verwendet werden. Hinsichtlich dieser Richtlinie gelten folgenden Informationen als sensible Informationen:

  • Interesse für oder Beteiligung an nicht jugendfreien Aktivitäten (einschließlich Alkohol, Glücksspiele, erotische Kontakte und Pornografie)
  • sexuelle Vorlieben und Orientierung, z. B. die aus dem Besuch einer bestimmten Website gefolgerte sexuelle Orientierung des Nutzers
  • Informationen zur ethnischen Herkunft, z. B. von Websites oder Apps, die Informationen zur ethnischen Identifikation von Besuchern speichern
  • politische Ansichten (außer den öffentlichen Informationen zur Registrierung im Wählerverzeichnis der USA), z. B. von Websites oder Apps, auf denen die politische Haltung der Nutzer angefragt oder gespeichert wird
  • Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, gefolgert aus dem Zugriff des Nutzers auf die Website oder App einer Gewerkschaft
  • Informationen zur Religion oder zu religiösen Überzeugungen, etwa von Websites oder Apps, die das Bekenntnis der Nutzer zu einer Religion oder ihre religiösen Überzeugungen erfassen
  • Informationen zu finanziellen Schwierigkeiten oder andere detaillierte Informationen zur finanziellen Situation einer Person, etwa Informationen, aus denen hervorgeht, dass der Nutzer eine niedrige Bonität oder hohe Schulden hat
  • Informationen zu Gesundheit oder Krankheiten, z. B. von Websites oder Apps zu einem bestimmten gesundheitsbezogenen Thema
  • Informationen dazu, dass der Nutzer ein Kind unter 13 Jahren ist
  • Verübung oder angebliche Verübung einer Straftat, beispielsweise Informationen, aus denen hervorgeht, dass ein Nutzer vorbestraft ist
  • Scheidung oder Trennung, beispielsweise von Websites oder Apps von Scheidungsanwälten oder zum Thema Scheidungsberatung

Als Werbetreibender, der interessenbezogene Werbung nutzt, ist Ihnen Folgendes untersagt:

  • Anzeigen zu schalten, die personenbezogene Daten erfassen
  • Auf Websites oder in Apps, die sich an Kinder unter 13 Jahren richten oder die Altersangaben von Personen unter 13 Jahren anfordern und speichern, interessenbezogene Werbung zu verwenden oder das Remarketing-Tag zu implementieren
  • Remarketing-Listen oder Anzeigeninhalte zu erstellen, um Nutzer in verbotener Weise anzusprechen
  • Anzeigeninhalte zu erstellen, die den Eindruck vermitteln, dass personenbezogene oder sensible Informationen des Websitebesuchers oder App-Nutzers bekannt sind, auch wenn die Remarketing-Liste ohne die Verwendung solcher Informationen erstellt wurde
  • In Daten-Feeds Produkte aus sensiblen Kategorien einzubeziehen, etwa Arzneimittel

Außerdem sind alle Anzeigen, die bereits durch unsere AdWords-Richtlinien verboten sind, auch in Remarketing-Kampagnen unzulässig.

Glücksspiele

Definition:

Websites, Apps oder Dienstleistungen, die es einer Person ermöglichen, Geld oder eine Wertsache im Zuge einer Aktivität mit unsicherem Ausgang zu riskieren, um zusätzliches Geld oder ein Objekt mit einem gewissen Wert zu gewinnen. Glücksspiele, bei denen Punkte gesammelt werden, die für weitere Spiele eingelöst werden können, fallen ebenfalls unter diese Definition. Dazu zählen unter anderem Anzeigen, Websites oder Apps mit folgenden Angeboten: Sportwetten; Lotterien; Bingo; Poker; Tipps, Gewinnwahrscheinlichkeiten und Quoten; Software für Onlinekasinos und Glücksspiel; Glücksspielanleitungen; glücksspielbezogene E-Books; kostenloses Spielen von Glücksspielen; Geschicklichkeitsspiele, bei denen Geld oder Preise zu gewinnen sind; oder Websites bzw. Apps von Partnern mit dem primären Zweck, die Zugriffe auf Websites oder Apps mit Onlineglücksspielen zu steigern.

Das ist verboten:

Erstellung von Remarketing-Listen für Websites und Apps in dieser Kategorie

Das ist zulässig:

Nichts

Nur für Erwachsene

Definition:

Websites oder Apps, über die Waren oder Inhalte angeboten werden, die auf Erwachsene ausgerichtet sind. Dies umfasst alle Websites und Apps, die gemäß den AdSense-Richtlinien als "nicht jugendfrei" oder als "nur für Erwachsene" eingestuft werden, sowie Anzeigen, die gemäß AdWords-Richtlinien als "nicht jugendfrei" bzw. als "nur für Erwachsene" klassifiziert sind. Beispiele hierfür sind Anzeigen, Websites oder Apps für Folgendes: Pornografie, erotische Kontakte, Sexhilfsmittel bzw. -spielzeug, Alkohol, Tabakwaren, Verhütungsmittel oder Websites bzw. Apps, auf bzw. in denen zu einem wesentlichen Teil teilweise oder vollständige Nacktheit abgebildet wird.

Das ist verboten:

Erstellung von Remarketing-Listen für Websites und Apps in dieser Kategorie

Das ist zulässig:

Nichts

Informationen zur ethnischen Zugehörigkeit

Definition:

Websites oder Apps, die ganz oder teilweise auf bestimmte ethnische Gruppen ausgerichtet sind oder deren Vermarktung darauf ausgelegt ist. Dazu gehören Websites oder Apps mit Ausrichtung auf eine bestimmte ethnische Gruppe oder Anzeigen mit spezieller Ausrichtung auf eine ethnische Gruppe. Zu entsprechenden Anzeigen-, Website- oder App-Inhalten zählen unter anderem: Informationen zum Immigrationsstatus, Reisen bzw. Onlinedating für bestimmte ethnische Gruppen oder andere Dienstleistungen, die speziell auf eine bestimmte ethnische Gruppe ausgerichtet sind.

Das ist verboten:

Websites oder Apps, die von den Nutzern eine Bestätigung der ethnischen Zugehörigkeit erbitten bzw. die solche Angaben speichern, dürfen diese Daten nicht für die Erstellung von Remarketing-Listen verwenden. Websites oder Apps, die eine bestimmte ethnische Zielgruppe ansprechen sollen, sodass der Besuch dieser Website bzw. die Nutzung der App als Bestätigung interpretiert wird, dass der Nutzer dieser Zielgruppe angehört (beispielsweise [bestimmte-ethnische-Gruppe]dating.de), ist die Durchführung von Remarketing- und ähnlichen Zielgruppenkampagnen untersagt.

Auch wenn die Remarketing-Liste ohne sensible Informationen erstellt wurde, sind dennoch einige Arten von Anzeigeninhalten untersagt:

Unabhängig davon, wie der Werbetreibende seine Remarketing-Listen erhalten hat, darf bei einigen Anzeigentypen kein Remarketing verwendet werden. Beispielsweise werden Anzeigen, die offenbar auf eine ethnische Gruppe ausgerichtet sind, in keiner Remarketing-Kampagne geschaltet. In den folgenden Beispielen wird die Kenntnis der ethnischen Zugehörigkeit eines Nutzers angedeutet. Anzeigen dieser Art sind deswegen als Teil einer interessenbezogenen Werbekampagne nicht zulässig:

                                           

Auswandern aus Irland?
Wir helfen Ihnen dabei,
eine Greencard zu bekommen.
www.ihrebeispielurl.de/greencard

In dieser Anzeige wird die Kenntnis darüber angedeutet, dass der Nutzer aus Irland stammt.

Jamaikanisches Dating
Fotos, Chats und Kontakte.
Jamaikanische Singles hier treffen.
ihrebeispielurl.de

In dieser Anzeige wird die Kenntnis darüber angedeutet, dass der Nutzer aus Jamaika stammt.

 

Zulässig:

 

Websites oder Apps, die keine Bestätigung der ethnischen Zugehörigkeit einer Person erbitten bzw. diese Angaben speichern, dürfen Remarketing-Listen erstellen – es sei denn, die Website als Ganzes ist speziell auf eine bestimmte ethnische Gruppe oder Gruppierung ausgerichtet. Im Fall von Websites oder Apps, bei denen eine Bestätigung der ethnischen Zugehörigkeit der Nutzer erbeten wird bzw. bei denen diese Angaben gespeichert werden, dürfen Remarketing-Listen erstellt werden, sofern diese sensiblen Informationen nicht für deren Erstellung verwendet werden.

Anzeigen, in denen die Kenntnis über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen Gruppe nicht angedeutet wird (beispielsweise Anzeigen mit harmlosen bzw. nicht personenbezogenen Call-to-Action-Elementen), dürfen in Remarketing-Kampagnen geschaltet werden. Anzeigen sind zulässig, wenn sie nicht auf eine bestimmte ethnische Gruppe ausgerichtet sind, zum Beispiel: "Informationen zu Greencards". in den Beispielanzeigen unten wird keine Kenntnis der ethnischen Zugehörigkeit eines Nutzers angedeutet. Daher können sie im Rahmen einer Remarketing-Kampagne geschaltet werden:

                                       

Jüdische Geschichte
Lernen im Einzelunterricht
Jetzt registrieren
www.ihrebeispielurl.de

Obwohl in der Anzeige eine bestimmte Religion erwähnt wird, wird dadurch keine Kenntnis der Religionszugehörigkeit der Person angedeutet.

US-Bürgerrechtsbewegung
Alles über schwarze Bürgerrechtler,
die in die US-Geschichte eingingen.
ihrebeispielurl.de

In dieser Anzeige wird keine Kenntnis der ethnischen Zugehörigkeit des Nutzers angedeutet. Vielmehr werden allgemeine Informationen für Personen angeboten, die sich für das Thema interessieren.

Politische und gewerkschaftliche Informationen

Definition:

Anzeigen, Websites und Apps mit Werbung für Politiker, politische Meinungen oder Themen. Dies sind beispielsweise Websites oder Apps für politische Kandidaten, Gruppen, politische Bildung, Interessengruppen, Mitgliedschaft in Gewerkschaften oder Vereinbarungen mit Behörden.

Das ist verboten:

Für Websites oder Apps, auf denen Informationen zur politischen Haltung von Personen erfasst oder gespeichert werden, dürfen keine Remarketing-Listen mit diesen sensiblen Informationen erstellt werden. Auf Websites oder in Apps mit Seiten, auf denen Personen ihre politische Haltung angeben können, dürfen keine Listen von Besuchern dieser Website- oder App-Bereiche erstellt werden. Beispielsweise darf bei einer politischen Website oder App keine Liste mit allen Nutzern erstellt werden, die eine Spende geleistet oder eine Mailingliste abonniert haben.

Das ist zulässig:

Werbetreibende dürfen die Informationen aus der Wählerregistrierung in den USA für die Erstellung von Remarketing-Listen verwenden.

Auf Websites oder in Apps, auf bzw. in denen keine Angaben zur politischen Haltung von Personen angefordert bzw. gespeichert werden, können Remarketing-Listen erstellt werden. Zusätzlich dürfen politische Websites oder Apps, die Remarketing-Listen mit ihren Nutzern erstellen möchten, dies unter der Voraussetzung tun, dass sie die Listen nicht unter Einbeziehung von Besuchern von Unterseiten der Website oder App erstellen, deren Besuch auf eine bestimmte politische Haltung hinweist. Dazu zählen etwa Spendenseiten, Anmeldeseiten für Mailinglisten oder Seiten, auf denen der Nutzer politische Petitionen unterzeichnen kann.

Ist eine Website oder App beispielsweise für einen Kandidaten oder eine politische Position bzw. Bewegung konzipiert, können für die Website oder App Listen mit den Besuchern einer Informationsseite erstellt werden. Für Anzeigen, die keine Kenntnis der politischen Haltung eines Nutzers andeuten, darf Remarketing eingesetzt werden. Beispielsweise sind Anzeigen zulässig, die nicht personenbezogene Call-to-Action-Elemente wie "Erfahren Sie mehr" enthalten. Mit den folgenden Anzeigen wird keine Kenntnis der politischen Zugehörigkeit einer Person angedeutet:

Politisches aus Berlin
Was wird die Kanzlerin als Nächstes tun?
Wir bieten die neuesten Infos.
ihrebeispielurl.de/politik

Für diese Anzeige ist die Kenntnis der politischen Meinung oder Zugehörigkeit des Nutzers keine Voraussetzung.

Landtagswahl 2012
Kandidaten Ihres Wahlkreises
Neues zur Wahl 2012
www.ihrebeispielurl.de/landtagswahl2012

Für diese Anzeige ist die Kenntnis der politischen Meinung oder Zugehörigkeit des Nutzers keine Voraussetzung.

Auch wenn die Remarketing-Liste ohne sensible Informationen erstellt wurde, sind dennoch einige Arten von Anzeigeninhalten untersagt:

Anzeigen, mit denen die Kenntnis der ermittelten politischen Meinung oder Haltung einer Person impliziert wird, dürfen nicht geschaltet werden. Beispielsweise sind Anzeigen mit Call-to-Action-Elementen wie "Petition für XYZ" oder "Unterstützen des Kandidaten XYZ" von Remarketing-Kampagnen ausgeschlossen. Dabei spielt es keine Rolle, wie der Werbetreibende seine Remarketing-Listen erhalten hat.

Einige Beispiele unzulässiger Anzeigen:

Website der SPD
Ihre Partei diese Woche unterstützen.
Für den Wandel wählen
www.ihrebeispielurl.de

Mit dieser Anzeige wird die Kenntnis der politischen Zugehörigkeit einer Person angedeutet, da Formulierungen wie "Ihre Partei unterstützen" verwendet werden.

Gastronomieverband
Als Mitglied Flagge zeigen!
Demo für bessere soziale Leistungen
ihrebeispielurl.de/NGG

Mit dieser Anzeige wird angedeutet, dass bekannt ist, dass die Person Mitglied einer Gewerkschaft ist.

Religion und religiöse Überzeugungen

Definition:

Anzeigen, Websites oder Apps, mit denen für Religionen, religiöse Institutionen, Organisationen oder Interessengruppen geworben wird

Das ist verboten:

Für Websites oder Apps, bei denen Angaben zur Religion oder zu den religiösen Überzeugungen von Personen erbeten bzw. gespeichert werden, dürfen keine Remarketing-Listen unter Verwendung dieser sensiblen Informationen erstellt werden. Bei Websites oder Apps, die Seiten einschließen, auf denen Personen Informationen über ihre Religion oder religiösen Überzeugungen angeben können, dürfen keine Listen von Besuchern dieser Website- oder App-Bereiche erstellt werden. Beispielsweise darf für die Website oder App einer religiösen Institution keine Remarketing-Liste mit allen Nutzern erstellt werden, die eine Spende geleistet oder eine Mailingliste abonniert haben.

Auch wenn die Remarketing-Liste ohne sensible Informationen erstellt wurde, sind dennoch einige Arten von Anzeigeninhalten untersagt:

Anzeigen, die die erfasste Religion oder religiöse Überzeugung erwähnen, dürfen nicht geschaltet werden. Beispielsweise sind Anzeigen, die Call-to-Action-Elemente wie "Unterstützen Sie die Religion XYZ" oder "Treten Sie unserer Kirche bei" verwenden, davon ausgeschlossen, Remarketing zu verwenden, unabhängig davon, woher die Remarketing-Listen des Werbetreibenden stammen.

Einige Beispiele unzulässiger Anzeigen:

Christliche Singles?
Auf unserer Premium-Dating-Website
treffen Sie Gleichgesinnte.
ihrebeispielurl.de/religion

Mit dieser Anzeige wird angedeutet, dass die Religion des Nutzers bekannt ist.

Den Islam unterstützen
Entdecken Sie den Islam neu,
und verändern Sie Ihr Leben.
www.ihrebeispielurl.de/religion

Mit dieser Anzeige wird angedeutet, dass die Religion des Nutzers bekannt ist.

   

Das ist zulässig:

Für Websites oder Apps, auf bzw. in denen keine Informationen über die religiösen oder philosophischen Überzeugungen von Besuchern erbeten oder gespeichert werden, dürfen Remarketing-Listen erstellt werden. Zusätzlich dürfen Institutionen und Organisationen, die Remarketing-Listen der Nutzer ihrer Websites und Apps erstellen möchten, dies unter der Voraussetzung tun, dass die Listen nicht unter Einbeziehung der Besucher von Website- oder App-Seiten erstellt werden, deren Besuch auf die religiöse oder philosophische Überzeugung eines Nutzers hinweist. Dazu zählen etwa Spendenseiten, Anmeldeseiten für Mailinglisten oder Seiten, auf denen Personen ein Konto für die Website oder App selbst erstellen können.

Beispielsweise darf für die Website oder App einer bestimmten Institution oder Organisation eine Liste mit den Besuchern einer Informationsseite erstellt werden. Für Anzeigen, in denen dem Nutzer keine bestimmte religiöse oder philosophische Überzeugung unterstellt wird, darf Remarketing verwendet werden. Beispielsweise sind Anzeigen zulässig, die nicht personenbezogene Call-to-Action-Elemente wie "Erfahren Sie mehr" enthalten. In den folgenden Anzeigen wird keine Kenntnis der Religionszugehörigkeit oder religiösen Überzeugung einer Person angedeutet:

Was ist Katholizismus?
Möchten Sie mehr darüber erfahren?
Besuchen Sie unsere Website.
ihrebeispielurl.de/katholizismus

In dieser Anzeige wird keine Kenntnis der Religion des Nutzers angedeutet.

Jüdisches Gemeindezentrum
Informationen zu Aktivitäten
und Kursen in Ihrer Umgebung
www.ihrebeispielurl.de/freizeitaktivitäten

In dieser Anzeige wird keine Kenntnis der Religion des Nutzers angedeutet.

  
Finanzielle Schwierigkeiten und sonstige Informationen zur finanziellen Lage

Definition:

Anzeigen, Websites und Apps für Unternehmen des Versicherungs- oder Finanzsektors sowie Websites, die Informationen oder Produkte umfassen, die der Finanz- oder Versicherungsbranche zugehörig sind. Dazu zählen unter anderem Websites und Apps für Folgendes: Finanzdienstleistungen, Versicherungsunternehmen, Kredite, Hypotheken, Unternehmen für Kreditwürdigkeitsprüfungen; Automobilunternehmen mit Kreditdienstleistungen; Websites und Apps mit Nachrichten oder Informationen zu Finanzen; Wertpapierhandel und Börseninformationsdienste; Kreditkartenangebote; Kautionsdienste.

Das ist verboten:

Für Websites oder Apps, bei denen Informationen über den Finanzstatus bzw. die finanzielle Lage einer Person erbeten oder gespeichert werden, dürfen diese sensiblen Informationen nicht bei der Erstellung von Remarketing-Listen verwendet werden, deren Anzeigen auf einen negativen Finanzstatus bzw. eine schwierige finanzielle Lage einer Person ausgerichtet sind. Beispiele hierfür sind Kreditkartenanzeigen, die auf Nutzer mit geringer Bonität ausgerichtet sind, Umschuldungsangebote, die auf Personen mit hoher Schuldenlast zielen, sowie Anzeigen für juristische Dienstleistungen, die sich an diejenigen richten, die finanzielle Informationen angegeben haben, aus denen ein erhöhtes Konkursrisiko hervorgeht.

Auch wenn die Remarketing-Liste ohne sensible Informationen erstellt wurde, sind dennoch einige Arten von Anzeigeninhalten untersagt:

Für Anzeigen, die Kenntnis über einen negativen Finanzstatus bzw. die finanzielle Lage einer Person andeuten, darf kein Remarketing verwendet werden. Beispielsweise sind Anzeigen, in denen eine schlechte Bonität des Nutzers unterstellt wird, von Remarketing-Kampagnen ausgeschlossen. Außerdem dürfen Websites und Apps mit Informationen zu Konkursen (selbst mit harmlosen Call-to-Action-Elementen wie "Konkursinformationen erhalten"), Umschuldung, kurzfristigen Darlehen oder Bonitätsoptimierung nicht in Remarketing-Kampagnen verwendet werden. Die folgenden Beispielanzeigen dürfen nicht im Rahmen von Remarketing-Kampagnen geschaltet werden, weil in ihnen eine Kenntnis der finanziellen Lage einer Person angedeutet wird:

Acme-Karteninhaber!
Bessere Raten durch Upgrade
auf Platinum, 6 % eff. Jahreszins
www.ihrebeispielurl.de

Mit dieser Anzeige wird impliziert, dass bekannt ist, welche Kreditkarte der Nutzer besitzt und welcher effektive Jahreszins dafür gilt.

Schuldenkonsolidierung
Zu viele Schulden?
Noch heute Ihre Schulden abtragen.
ihrebeispielurl.de

Diese Anzeige deutet eine Kenntnis darüber an, dass eine Person mit Schulden zu kämpfen hat.

Geringe Kreditwürdigkeit?
Von uns bekommen auch Sie eine Kreditkarte.
9,9 % eff. Jahreszins. Einfach und schnell
ihrebeispielurl.de/bonitaet

In dieser Anzeige wird der betreffenden Person eine schlechte Bonität unterstellt.

ACME-Luxusautos
Sie verdienen über 100.000 Euro.
Das ist das richtige Auto für Sie.
ihrebeispielurl.de

Mit dieser Anzeige wird angedeutet, dass die Höhe des Einkommens des Nutzers bekannt ist.

Das ist zulässig:

Für Websites und Apps, bei denen Informationen über den Finanzstatus einer Person erbeten oder gespeichert werden (z. B. die Höhe des Einkommens, die Kreditwürdigkeit oder die finanziellen Umstände), dürfen unter der Voraussetzung Remarketing-Listen erstellt werden, dass diese sensiblen Informationen beim Anlegen der Remarketing-Liste nicht verwendet werden. Beispielsweise darf eine Website oder App mit Bezug zu Finanzen eine Liste der Nutzer erstellen und diese verwenden, um Personen mit individuell angepassten Anzeigen zu erreichen, sofern die Anzeigen nicht gegen diese Anforderungen verstoßen.

Anzeigen, in denen kein negativer Finanzstatus oder eine ungünstige finanzielle Situation unterstellt wird, sind im Allgemeinen zulässig. Zulässiger Anzeigentext kann beispielsweise "Nutzen Sie die Vorteile von niedrigen Hypothekensätzen" oder "Ermitteln Sie Ihre Kreditwürdigkeit" sein. Anzeigen wie die folgenden, die offensichtlich nicht speziell auf Personen mit einem bestimmten Finanzstatus ausgerichtet sind oder in denen die Kenntnis dieses Status nicht angedeutet wird, wären akzeptabel:

ACME-Kreditkarten
Besserer eff. Jahreszins gewünscht?
Infos zu Auswirkungen von Krediten
ihrebeispielurl.de

In dieser Anzeige wird keine Kenntnis darüber angedeutet, welche Karte der Nutzer besitzt oder wie hoch der momentane effektive Jahreszins dieser Person ist.

Neufinanzierung mit 4,25 %
Bis zu 200.000 €, niedrige Raten.
Jetzt online beantragen und sparen.
ihrebeispielurl.de

Mit dieser Anzeige werden keine Kenntnisse über den Nutzer angedeutet. Es werden lediglich Informationen zu einem Darlehen erwähnt, das vielen Personen zur Verfügung steht.

ACME-Aktien
Provisionsfreier Handel und Tools.
Persönlicher Service. Jetzt anmelden.
ihrebeispielurl.de

Für diese Anzeige ist die Kenntnis des Finanzportfolios oder der finanziellen Situation des Nutzers keine Voraussetzung.

Pharmazeutische oder gesundheitsspezifische Informationen

Definition:

Anzeigen, Websites und Apps, die Personen auf der Grundlage ihres Gesundheitszustands erreichen möchten bzw. absichtlich oder unabsichtlich gesundheitsbezogene Informationen von Personen erfassen. Dazu können gesundheitliche Informationen zu Nutzern von Arzneimitteln, rezeptfreien Produkten oder pflanzlichen Heilmitteln gehören, abhängig davon, welche Informationen erfasst und zur Erstellung einer Remarketing-Liste verwendet werden. Beispiele:

  • Websites und Apps, die bei Verbrauchern oder Medizinern für verschreibungspflichtige Arzneimittel werben
  • Websites und Apps für Verbraucher oder medizinisches Fachpersonal zum Zweck der Krankheitsprävention/Sensibilisierung für Krankheiten
  • Websites und Apps für den Vertrieb oder die Vermarktung von Produkten, die für Nutzer in einer bestimmten medizinischen Kategorie oder Gruppe entwickelt wurden
  • Unternehmensseiten von Arzneimittelherstellern, einschließlich Werbung für bestimmte Arzneimittel oder Behandlungsmethoden
  • Websites oder Apps aus anderen Branchen als der Pharmaindustrie, bei denen Informationen zum medizinischen bzw. gesundheitlichen Zustand einer Person erfasst oder gespeichert werden. Dies kann beispielsweise die Website oder App einer Anwaltskanzlei sein, deren Klienten in Mesotheliomfälle involviert sind.
  • Websites oder Apps für den Vertrieb von Produkten für diskret zu behandelnde Zustände, wie beispielsweise rezeptfreie Mittel gegen erektile Dysfunktion, Inkontinenzwindeln, Hörgeräte, Hämorrhoidencreme oder Kondome

Das ist verboten:

Websites und Apps, mit denen ein Arzneimittel beworben wird oder die der Aufklärung über bestimmte Krankheiten oder deren Prävention dienen, dürfen nicht zur Erstellung von Remarketing-Listen herangezogen werden. Beispielsweise dürfen für folgende Websites und Apps keine Remarketing-Listen erstellt werden:

  • Websites und Apps, die auf bestimme Krankheiten aufmerksam machen
  • Websites und Apps für den Direktvertrieb von Arzneimitteln an Nutzer
  • Websites und Apps, über die Produkte verkauft werden, die Diskretion verlangen
  • Websites und Apps, über die medizinische Produkte für die Behandlung einer bestimmten Erkrankung (z. B. Schlafapnoe) verkauft werden
  • Websites und Apps, auf denen Produkte für eine bestimmte Zielgruppe mit gesundheitlichen Problemen (z. B. Menschen, die unter Inkontinenz oder anderen Zuständen leiden) angeboten werden

Zudem dürfen auf Websites und Apps, auf bzw. in denen gesundheitsbezogene Informationen von Besuchern erfasst oder gespeichert werden, keine Listen mit diesen sensiblen Informationen erstellt werden.

Auch wenn die Remarketing-Liste ohne sensible Informationen erstellt wurde, sind dennoch einige Arten von Anzeigeninhalten untersagt:

Bei der Erstellung von Anzeigen für Remarketing-Kampagnen in dieser Kategorie ist darauf zu achten, dass in den Anzeigeninhalten keine Kenntnis der Krankengeschichte oder des Gesundheitszustands einer Person angedeutet werden darf. Beispielsweise darf ein Pharmahersteller ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel nicht speziell an Personen vermarkten, die dessen Website oder App mit entsprechenden Informationen genutzt haben. Die folgenden Anzeigen dürfen nicht in Remarketing-Kampagnen geschaltet werden:

Sie verwenden Katheter
Jetzt Geld bei Produkten sparen.
Für gesetzlich & privat Versicherte
ihrebeispielurl.de

In dieser Anzeige wird eine Kenntnis darüber angedeutet, dass die Person ein bestimmtes medizinisches Produkt benötigt.

Infos zu Angstzuständen
Tipps zur Eigenbehandlung
Neueste Behandlungsmethoden
ihrebeispielurl.de

Diese Anzeige deutet eine Kenntnis davon an, dass eine Person unter Angstzuständen leidet.

Diabetespatienten
Behandlung von Diabetes Typ 2.
Weitere Infos auf unserer Website
ihrebeispielurl.de

In dieser Anzeige wird die Kenntnis der gesundheitlichen Situation des Nutzers angedeutet.

   

Das ist zulässig:

In der Regel gestatten wir die Verwendung von Remarketing bei Websites und Apps, die nicht medizinischer Natur sind und die keine persönlichen medizinischen Informationen erfassen. Beispiele dafür wären: Websites und Apps, die an medizinische Fachkräfte gerichtet sind; Websites und Apps mit Informationen zu einem Medikament mit mehreren Einsatzzwecken; andere Websites und Apps, deren Informationsgehalt nicht auf eine ganz bestimmte Krankheit ausgelegt ist (z. B. Websites und Apps mit Informationen für die Träger von Hörgeräten oder mit Brancheneinträgen von Ärzten). Darüber hinaus gilt, dass im Fall von Websites und Apps für frei verkäufliche Arzneimittel, mit denen keine Gesundheitsinformationen von Personen erfasst werden, grundsätzlich Listen erstellt werden dürfen.

Anzeigen, in denen keine Kenntnis der medizinischen Situation des Nutzers angedeutet wird, dürfen geschaltet werden. Zum Beispiel sind medizinische Anzeigen, die eindeutig auf Gesundheitsdienstleister oder Fachleute (und nicht Nutzer) ausgerichtet sind, zulässig. Wenn beispielsweise ein Pharmavertrieb Anzeigen auf Mediziner oder Krankenhäuser ausrichtet, so ist dies zulässig. Anzeigen für Produkte, bei denen keine Diskretion gefordert ist und die nicht mit einer spezifischen Krankheit oder einem bestimmten Zustand in Verbindung stehen, sind ebenfalls generell erlaubt. Möchte beispielsweise ein Optiker für eine Person, die die entsprechende Produktseite auf dessen Website oder in dessen App betrachtet hat, eine Anzeige zu einem bestimmten Brillengestell schalten, so ist dies zulässig.

Einige Beispiele für Anzeigen, die diesen Richtlinien entsprechen:

Designerbrillen
10 € Rabatt für Erstbestellungen
Ohne Versandkosten für alle Designerartikel
ihrebeispielurl.de

Bei dieser Anzeige für Brillen wird nicht angedeutet, dass der Nutzer eine Sehschwäche hat.

Infos zu Diabetes Typ 2
Informationen für Ärzte zur
Behandlung von Diabetes Typ 2
ihrebeispielurl.de

Diese Anzeige ist speziell auf Mediziner ausgerichtet.

Digitalthermometer – 15 €
Akku-Thermometer - 14,98 €
Schneller Versand.
ihrebeispielurl.de

Mit dieser Anzeige wird für ein rezeptfreies Produkt geworben, das keine Diskretion erfordert.

Pharmakonzern X – News
Fusion mit Unternehmen Y
Auswirkungen auf Wertpapiere
ihrebeispielurl.de/pharma

Diese Anzeige betrifft das Pharmaunternehmen selbst und nicht spezifische Arzneimittel.

Für Kinder interessante Inhalte oder Anzeigen
 

Definition:

Websites oder Apps, die sich an Kinder unter 13 Jahren richten oder für diese interessant sind.

Das ist verboten:

Aufgrund zahlreicher Gesetze zu Werbung mit Ausrichtung auf Kinder in den USA (z. B. der Children's Online Privacy Protection Act, COPPA ) und in anderen Ländern sind Remarketing- Kampagnen, die auf Kinder unter 13 Jahren abzielen, bei Google verboten. Dieses Verbot gilt gleichermaßen für interessenbezogene Werbung auf Websites und in Apps, die sich an Kinder richten.

Auch wenn die Remarketing-Liste ohne sensible Informationen erstellt wurde, sind dennoch einige Arten von Anzeigeninhalten untersagt:

Anzeigen, deren Zielgruppe Nutzer unter 13 Jahren sind oder die hauptsächlich für diese reizvoll sind, dürfen nicht in Verbindung mit Remarketing geschaltet werden.

Spiele für Mädchen
Virtuelle Kätzchen hüten & füttern
Über 1000 Gratisspiele für Mädchen
ihrebeispielurl.de

Diese Anzeige ist offensichtlich speziell auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet und insbesondere für Nutzer unter 13 Jahren interessant.

Tolle Ideen für Aufsätze
Noch keine Idee für deinen
nächsten Aufsatz? Wir helfen!
ihrebeispielurl.de

Diese Anzeige richtet sich nicht an Eltern oder Lehrkräfte, sondern eindeutig an Jugendliche, die Hilfe bei Schulaufgaben suchen.

Das ist zulässig:

Websites oder Apps, die nicht an Kinder unter 13 Jahren gerichtet sind und auf denen keine Altersangaben von Kindern unter 13 Jahren angefordert oder gespeichert werden, sind zulässig. Anzeigen, in denen keine Kenntnis angedeutet wird, dass die Zielperson jünger als 13 Jahre ist, und die dem Anschein nach nicht an Personen unter 13 Jahren gerichtet sind, dürfen in Verbindung mit Remarketing und interessenbasierter Werbung geschaltet werden. Beispielsweise kann eine Anzeige für einen Film, der reizvoll für Kinder ist, mit einem Call-to-Action-Element geschaltet werden, das sich an Erwachsene richtet (z. B. "Kaufen Sie Tickets für [jugendfreier Film X]").

Anzeigen, die für Kinder und Jugendliche interessant sind, können geschaltet werden, sofern sie unseren Regeln zur Erstellung von Remarketing-Listen entsprechen. Zum Beispiel darf eine Anzeige für Spielzeug, die sich an Eltern richtet, oder eine Anzeige für einen Kinderfilm, die sich an einen früheren Besucher der entsprechenden Website richtet, geschaltet werden, sofern sie sich nicht offensichtlich an Kinder richtet. Anzeigen, mit denen Eltern oder alle Besucher einer bestimmten Website direkt erreicht werden sollen, dürfen geschaltet werden:

Nachhilfe mit Erfolg
Unterstützen Sie Ihr Kind, damit es
Fortschritte macht – 15 % sparen.
ihrebeispielurl.de

Diese Anzeige ist eindeutig auf Eltern ausgerichtet.

Weihnachtsspielzeug
Geschenke ohne Versandkosten
Puppen, Spiele, Action-Figuren
ihrebeispielurl.de

Diese Anzeige richtet sich nicht gezielt an jüngere Personen.

Was geschieht, wenn ich gegen diese Richtlinie verstoße?

  • Ablehnung der Anzeige: Anzeigen, die gegen diese Richtlinie verstoßen, können abgelehnt werden und werden erst wieder geschaltet, nachdem der Richtlinienverstoß behoben und die Anzeige freigegeben wurde.
  • Deaktivierung der Liste: Listen, die nicht dieser Richtlinie entsprechen, werden möglicherweise gesperrt. Diese Listen können dann nicht mehr in Werbekampagnen eingesetzt werden und es werden keine neuen Nutzer zu den Listen hinzugefügt.
  • Deaktivierung der Domain: Websites, die gegen diese Richtlinie verstoßen, werden gesperrt. Für die entsprechenden Websites können dann weder die Remarketing-Funktion von AdWords noch andere interessenbezogene Werbefunktionen mehr eingesetzt werden, bis das Problem behoben wurde.
  • Kontosperrung: Ein Konto wird unter Umständen gesperrt, wenn mehrere Verstöße vorliegen oder ein schwerwiegender Verstoß aufgetreten ist. In diesem Fall wird die Schaltung aller Anzeigen im gesperrten Konto beendet und wir akzeptieren unter Umständen keine weiteren Anzeigen von Ihnen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass zugehörige Konten ebenfalls gesperrt werden und neue Konten automatisch bei ihrer Einrichtung gesperrt werden.
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