Fehlerbehebung bei unerwünschten Anzeigen

Unerwünschte Anzeigen können mit Regeln vom Typ „Anzeigencontent“ unter „Schutzmaßnahmen“ blockiert werden

Mit dem Regeltyp „Anzeigencontent“ unter Schutzmaßnahmen kann in Ihrem Netzwerk das Ausliefern unerwünschter Anzeigen für private Auktionen oder die offene Auktionblockiert werden. Mithilfe dieser Regeln wird die Art der Anzeigen eingeschränkt, die auf Ihren Websites oder in Ihren Apps ausgeliefert werden dürfen. Sie dienen dazu, Ihre Marke zu schützen und die Nutzung Ihrer Websites oder Apps positiv zu gestalten.

Es kann vorkommen, dass unerwünschte Anzeigen weiterhin erscheinen, obwohl Sie Regeln vom Typ „Anzeigencontent“ festgelegt haben, um das zu verhindern. In diesem Fall müssen möglicherweise neue Regeln vom Typ „Anzeigencontent“ erstellt oder bestehende Regeln aktualisiert werden.

Bevor Sie Einstellungen ändern oder Regeln unter „Schutzmaßnahmen“ entfernen, sollten Sie sich unternehmensweit oder mit dem Team der Anzeigenverwaltung oder Ihrem Vorgesetzten abstimmen, weil es gute Gründe für die aktuelle Konfiguration oder das Vorhandensein der Regeln geben kann. 

Wo Blockierungen angewendet werden

Alle unter „Schutzmaßnahmen“ erstellten Regeln (mit Ausnahme von Käuferblockierungen) gelten nur für private Auktionen oder die offene Auktion. Käuferblockierungen werden nur auf die offene Auktion und die Vorschau angewendet.

Schutzmaßnahmen gelten nicht für:

  • Programmatic Direct-Kampagnen (sowohl programmatisch garantierte Deals als auch Preferred Deals), die auf dem Tab „Verkäufe“ erstellt wurden
  • Garantierte Kampagnen, die auf dem Tab „Auslieferung“ erstellt wurden
  • Private Auktion, bei der die Funktion Blockierungen überschreiben aktiviert wurde

Die Regeln vom Typ „Anzeigencontent“ gelten standardmäßig für das gesamte Inventar, es sei denn, Sie fügen ein Targeting hinzu.

Weitere Informationen:

Blockierungen in privaten Auktionen überschreiben

Wird ein Creative in einer privaten Auktion nicht wie erwartet ausgeliefert, können Sie Blockierungen für die private Auktion überschreiben. Wenn Sie so vorgehen, werden die über die Schutzmaßnahmen eingerichteten Regeln vom Typ „Anzeigencontent“ nicht mehr für die private Auktion verwendet. Creatives, die normalerweise für Ihre Websites oder Apps eingeschränkt wären, sind dann für die über diese private Auktion erfüllten Anfragen zulässig.

Die Steuerelemente für Anzeigenformate gelten weiterhin, wenn Blockierungen in privaten Auktionen überschrieben werden.

Weitere Informationen zur Fehlerbehebung für private Auktionen

Hilfe bei der Fehlerbehebung

Vorgehensweise

  1. Melden Sie sich in Google Ad Manager an.
  2. Klicken Sie auf Berichterstellung und dann Berichte.
  3. Klicken Sie auf Neuer Bericht.
  4. Wählen Sie den Bericht „Bisherige Ad Exchange-Daten“ aus.
  5. Sehen Sie sich die Zeitpunkte der Anzeigenanfragen im Bericht an und prüfen Sie im Änderungsverlauf Ihres Netzwerks, wann die Blockierung eingerichtet wurde.

Property-Codes

Prüfen Sie, ob der Property-Code der Anzeige mit dem Ihres Ad Manager-Kontos übereinstimmt. Dann können Sie nachsehen, ob den Anzeigenblöcken auf der Seite derselbe Property-Code vorangestellt wird wie dem Konto, für das die Blockierung gilt.

Blockierungstypen

Im Folgenden sind Sie einige Blockierungstypen aufgeführt, die in den Regeln vom Typ „Anzeigencontent“ konfiguriert werden können, sowie Maßnahmen zur Fehlerbehebung. 

Allgemeine und sensible Kategorien

Es gibt zwei Blockierungstypen für Kategorien. Mit „Allgemeine Kategorien“ werden Anzeigen aus übergeordneten Bereichen wie Bekleidung, Finanzen oder Gesundheit eingeschränkt. Mit „Sensible Kategorien“ werden Anzeigen aus Bereichen wie Politik, Religion, Glücksspiel oder Arzneimittel eingeschränkt.

Blockieren Sie unerwünschte Kategorien, um Anzeigen zu diesen Themen zu vermeiden.

Anzeigentechnologien

Käufer in offenen Auktionen und privaten Auktionen können verschiedene Drittanbieter beauftragen, Anzeigen auszuliefern oder andere Dienste und Technologien zur Anzeigenbereitstellung anzubieten. Zu diesen Technologien gehören das Rendern der Anzeige im Namen von Käufern, Suchtechnologien oder Remarketing.

Standardmäßig sind diese Drittanbieter für die Auslieferung von Anzeigen in offenen und privaten Auktionen blockiert. Jeder Anbieter muss ausdrücklich für die Auslieferung von Anzeigen auf Ihrer Website oder in Ihren Apps zugelassen sein.

Eine Liste der Anbieter finden Sie unter „Anzeigentechnologien“ im Bereich „Aktivierungen“ unter den Regeln für Anzeigencontent. Wenn ein Anbieter nicht ausgewählt ist, wird er für die Auslieferung von Anzeigen blockiert. Andernfalls ist er dafür freigegeben.

Werbetreibende/Marken

Sie können verhindern, dass Anzeigen von bestimmten Werbetreibenden oder Marken auf Ihren Websites oder in Ihren Apps erscheinen. Marken sind Unterkategorien von Werbetreibenden. So ist zum Beispiel ein Lebensmittelhersteller der Werbetreibende und die Frühstücksflocken, die der Hersteller vertreibt, entsprechen der Marke.

  • Prüfen Sie, ob die richtigen Werbetreibenden oder Marken angegeben sind. 
  • Erstellen Sie eine Abfrage vom Typ „Bisherige Ad Exchange-Daten“ für den Werbetreibenden und die Preismodellregel. So lässt sich feststellen, ob die Anzeige mit der Preismodellregel ausgeliefert wurde, für die der Werbetreibende blockiert wurde, oder ob eine andere Regel gegolten hat.
    • Wenn die Anzeige mit einer anderen Preismodellregel ausgeliefert wurde, können Sie die Priorität der Blockierregel so ändern, dass sie anstelle der Preisregel gilt, über die die unerwünschte Anzeige präsentiert wurde.
  • Erstellen Sie noch einmal eine Abfrage vom Typ „Bisherige Ad Exchange-Daten“ für den Werbetreibenden und die Marke, um zu ermitteln, ob die Anzeige für eine andere Marke desselben Werbetreibenden ausgeliefert wurde.
  • Wenn Sie nur eine bestimmte Marke blockiert haben, blockieren Sie den gesamten Werbetreibenden.

Werbetreibenden-URLs

  • Die Werbetreibenden-URL der unerwünschten Anzeige muss mit der URL in den Blockierregeln übereinstimmen.
  • Wenn die richtige Werbetreibenden-URL blockiert wird, prüfen Sie, ob sie in der allgemeinen oder in einer anderen Regel enthalten ist, die nur für bestimmtes Inventar gilt.
  • Falls sich die Regel nur auf bestimmtes Inventar bezieht, muss es auch verfügbar sein. Fügen Sie andernfalls entsprechendes Inventar hinzu.
  • Wenn die blockierte URL „www“ enthält, sollten Sie einen weiteren Eintrag ohne „www“ einfügen und umgekehrt.
    • Falls Sie zum Beispiel Anzeigen von „werbetreibender.com“ blockieren möchten, schließen Sie „werbetreibender.com“ und „www.werbetreibender.com“ ein. Weitere Informationen zur Blockierung von Werbetreibenden-URLs

Inventar

Wenn die Regel Blockierungstypen korrekt konfiguriert ist, aber weiterhin eine unerwünschte Anzeige erscheint, enthält die Regel möglicherweise Targeting. Eine Regel mit Targeting gilt nur für das angegebene Inventar. 

Stellen Sie fest, in welchem Inventar die unerwünschte Anzeige ausgeliefert wird, und fügen Sie Targeting hinzu, um dieses Inventar zu schützen. Wie immer sollten Sie sich vor dem Ändern des Targetings unternehmensweit und mit dem Team der Anzeigenverwaltung oder Ihrem Vorgesetzten abstimmen, um sicherzustellen, dass Sie keine Richtlinien verletzen oder Ihre Marke gefährden.

 

Hilfe bei der Fehlerbehebung

 

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?

Benötigen Sie weitere Hilfe?

Anmelden, um weitere Supportoptionen zu erhalten und das Problem schnell zu beheben

Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü
Suchen in der Hilfe
true
148
false