Universal Analytics mit Tag Manager bereitstellen

Hinweis: In diesem Artikel geht es um Universal Analytics. Wenn Sie die nächste Generation von Google Analytics verwenden, finden Sie entsprechende Informationen in der Google Analytics 4-Dokumentation.

Create a Google Analytics Page View Tag with Google Tag Manager

So richten Sie ein neues Universal Analytics-Tag ein:

  1. Klicken Sie in der Arbeitsbereichübersicht auf Neues Tag. Alternativ können Sie auch in einem beliebigen Bereich Ihres Containers auf Tags > Neu klicken. Nun wird ein Bildschirm für eine neue Tag-Definition angezeigt.
  2. Klicken Sie auf Tag-Konfiguration und dann auf Universal Analytics.
  3. Wählen Sie unter Tracking-Typ den gewünschten Typ aus. Verwenden Sie beispielsweise „Seitenaufruf“ für eine Website, um zu erfassen, welche Seiten die Nutzer besuchen. Wählen Sie hingegen die Option „Ereignis“ aus, wenn Sie eine bestimmte Interaktion messen möchten, etwa den Klick auf eine Schaltfläche für eine Werbeaktion.
  4. Wählen Sie eine Variable für Google Analytics-Einstellungen aus oder erstellen Sie eine neue.
    • So verwenden Sie eine bereits eingerichtete Google Analytics-Variable für Einstellungen wieder:
      1. Wählen Sie im Menü die gewünschte Variable aus. Ihre Google Analytics-ID und alle anderen Einstellungen dieser Variablen werden auf das Tag angewendet.
    • So richten Sie eine neue Google Analytics-Variable für Einstellungen ein:
      1. Wählen Sie Neue Variable… aus.
      2. Geben Sie im Bildschirm Variable konfigurieren Ihre Google Analytics-ID ein.
      3. Cookie-Domain: Sofern auf Ihrer Website keine anderen Google Analytics-Tags eingerichtet wurden (über analytics.js oder Tag Manager), sollten Sie die Einstellung Automatisch beibehalten. Falls auf Ihrer Website oder in Tag Manager andere Google Analytics-Tags eingerichtet sind, sollten Sie sich vergewissern, dass der Wert der Cookie-Domain einheitlich ist.
      4. Wenn Sie weitere Einstellungen benötigen, etwa für benutzerdefinierte Felder, Dimensionen und Messwerte, Contentgruppen, Funktionen für Displaywerbung, Funktionen für erweiterte E-Commerce-Berichte oder domainübergreifende Messungen, klicken Sie auf Weitere Einstellungen und konfigurieren Sie die entsprechenden Felder.
      5. Klicken Sie auf Speichern.
      6. Sie werden aufgefordert, die Variable umzubenennen, sofern Sie dies nicht bereits getan haben. Sie können die Standardeinstellung übernehmen oder einen eigenen Namen eingeben. Klicken Sie auf Speichern, um die Tag-Einrichtung abzuschließen.
  5. Konfigurieren Sie das Tag bei Bedarf, um Werbefunktionen oder personalisierte Werbung dynamisch zu deaktivieren.
  6. Klicken Sie auf Trigger, um einen Trigger auszuwählen, bei dem das Tag ausgelöst wird. Sie können einen vorhandenen Trigger auswählen oder auf das Plussymbol (+) klicken, um einen neuen Trigger zu definieren.

Tag-Implementierungen

Hier sehen Sie einige Beispiele für Google Analytics-Tag-Konfigurationen, die in Tag Manager eingerichtet werden können:

  • Grundlegende Webseiten-Aktivitäten: Dies ist die gängigste Art der Implementierung von Google Analytics. Legen Sie Tracking-Typ auf Seitenaufruf fest und wählen Sie im Abschnitt Trigger einen Trigger aus, der auf allen Seiten ausgelöst wird.
  • Ereignisse erfassen: Sie können mit Tag Manager Google Analytics-Tags konfigurieren und bereitstellen, mit denen bestimmte Ereignisse erfasst werden, etwa Klicks auf Links oder Schaltflächen einer Webseite. Weitere Informationen
  • Aktivitäten domainübergreifend erfassen: Mit Tag Manager erhalten Sie Informationen zur Nutzeraktivität für mehrere Domains. Weitere Informationen
  • E-Commerce: Hiermit können Sie die E-Commerce-Nutzung analysieren.
  • Dynamisches Remarketing: Wenn Sie dynamisches Remarketing in Google Analytics implementieren, können Sie Nutzern Anzeigen für Produkte und Dienstleistungen präsentieren, an denen diese bereits Interesse gezeigt haben.

Konfigurationseinstellungen für Universal Analytics-Tags

Google Analytics-Tags können in Google Tag Manager so konfiguriert werden, dass dieselben Funktionen unterstützt werden wie bei den meisten manuellen Code-Implementierungen. Hinweis: Benutzerdefinierte Universal Analytics-Plug-ins werden in Tag Manager derzeit nicht unterstützt. Die Konfigurationseinstellungen können in der Variablen für Google Analytics-Einstellungen festgelegt oder unter Einstellungen zum Überschreiben in diesem Tag aktivieren > Weitere Einstellungen auf Tag-Ebene geändert werden:

Festzulegende Felder: Mit der Schaltfläche + Feld hinzufügen erstellen Sie zusätzliche Paare aus Feldnamen und Werten.

Benutzerdefinierte Dimensionen: Mithilfe von + Benutzerdefinierte Dimension hinzufügen können Sie solche Dimensionen erstellen. Geben Sie für jeden Eintrag einen Index- und einen Dimensionswert ein. Weitere Informationen zur Verwendung benutzerdefinierter Dimensionen

Benutzerdefinierte Messwerte: Mit der Schaltfläche + Benutzerdefinierten Messwert hinzufügen können Sie solche Messwerte erstellen. Geben Sie für jeden Eintrag einen Index- und einen Messwert ein. Weitere Informationen zur Verwendung benutzerdefinierter Messwerte

Gruppierung nach Content: Mithilfe von + Benutzerdefinierte Contentgruppe hinzufügen können Sie solche Gruppen erstellen. Geben Sie für jeden Eintrag einen Index und eine Contentgruppe ein. Weitere Informationen zur Verwendung von Contentgruppen

Funktionen für Displaywerbung: Hiermit wird das displayfeatures-Plug-in für Werbefunktionen wie Berichte zu demografischen Merkmalen und Interessen, Remarketing und die Google Marketing Platform-Integration aktiviert. Sie müssen auch die entsprechenden Einstellungen auf der Google Analytics-Oberfläche konfigurieren. Die Aktivierung dieser Funktion für Ihre Tags ist jedoch optional. Wenn Sie dieses Feld und die Property-Einstellungen überschreiben sowie die Funktion für Werbeberichte deaktivieren möchten, fügen Sie unter Festzulegende Felder ein Feld namens allowAdFeatures hinzu und weisen sie diesem den Wert Falsch zu. Die Funktionen für Displaywerbung werden hier näher beschrieben. Ihre Auswirkungen auf unsere Datenschutzrichtlinie sind hier erläutert.

Erweiterte E-Commerce-Berichte: Diese Berichte umfassen Daten zu E-Commerce-Interaktionen. Unter anderem erfahren Sie, wann Nutzer ihrer Bestellung weitere Artikel hinzugefügt, wann sie den Bezahlvorgang eingeleitet und wann sie den Kauf abgeschlossen haben. Sie können die erweiterten E-Commerce-Berichte einsetzen, um Kundensegmente zu identifizieren, die den E-Commerce-Trichter vorzeitig verlassen. Weitere Informationen

Domainübergreifendes Tracking: Sie können separate Top-Level-Domains als eine einzelne Einheit erfassen, um die Daten für diese Domains in denselben Google Analytics-Berichten miteinander zu kombinieren. Weitere Informationen zum domainübergreifenden Tracking Weitere Optionen:

  • Automatisch verknüpfte Domains: Sie können eine durch Kommas getrennte Liste von Domains eingeben, um eine Client-ID automatisch für mehrere Domains zu teilen.
  • Hash als Trennzeichen verwenden: Verwenden Sie ein Rautensymbol (#) statt eines Fragezeichens (?), um Cookie-Werte an URLs anzuhängen. Legen Sie diesen Wert auf „Wahr“ oder „Falsch“ bzw. auf eine Tag Manager-Variable fest, die entweder „Wahr“ oder „Falsch“ zurückgibt.
  • Formulare gestalten: Fügt der Formularaktion Tracking-Daten hinzu. Legen Sie diesen Wert auf „Wahr“ oder „Falsch“ bzw. auf eine Tag Manager-Variable fest, die entweder „Wahr“" oder „Falsch“ zurückgibt.

Erweiterte Konfiguration: Über diese Steuerelemente stehen zusätzliche Funktionen zur Verfügung. Sie sollten nur von erfahrenen Nutzern verwendet werden.

  • Name der globalen Funktion: Benennen Sie die globale Funktion um, die vom Universal Analytics-Tag verwendet wird. Weitere Informationen
  • Debugging-Version verwenden: In Google Analytics steht eine Debugging-Version der analytics.js-Bibliothek zur Verfügung, mit der ausführliche Meldungen in der JavaScript-Konsole protokolliert werden. Legen Sie diesen Wert auf „Wahr“ oder „Falsch“ bzw. auf eine Tag Manager-Variable fest, die entweder „Wahr“" oder „Falsch“ zurückgibt. Weitere Informationen
  • Erweiterte Linkzuordnung aktivieren: Dadurch wird der Bericht „In-Page-Analyse“ noch präziser. Enthält eine Seite mehrfache Verknüpfungen mit selben URL, wird jedem Link eine eindeutige Element-ID zugewiesen. Legen Sie diesen Wert auf „Wahr“ oder „Falsch“ bzw. auf eine Tag Manager-Variable fest, die entweder „Wahr“" oder „Falsch“ zurückgibt. Weitere Informationen
  • Name des Trackers festlegen: Wir raten von der Verwendung von Trackern mit Namen in Tag Manager ab. Weitere Informationen
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