Offline-Conversion-Importe

Ab dem 15. Juni 2026 werden der Import von Offline-Conversions und Uploads erweiterter Conversions für Leads zur Data Manager API migriert und in der Google Ads API blockiert. Entwicklertokens, über die zwischen Januar 2026 und Juni 2026 keine Anfrage gesendet wurde, werden nicht auf die Zulassungsliste für den Legacy-Zugriff gesetzt. Um Unterbrechungen zu vermeiden, können Sie die Data Manager API schon jetzt für Uploads von Daten zu Offline-Conversions und erweiterten Conversions für Leads verwenden. Weitere Informationen zum Aktualisieren der Einstellungen für erweiterte Conversions
Wichtig: Erweiterte Conversions für das Web und erweiterte Conversions für Leads werden bald in einer einzigen ein-/ausschaltbaren Einstellung kombiniert. Ab April 2026 akzeptiert Google Ads gleichzeitig von Nutzer*innen bereitgestellte Daten aus Website-Tags, Data Manager und API-Verbindungen. Dadurch wird es nicht mehr nötig sein, zwischen verschiedenen Implementierungsmethoden auszuwählen. Vorhandene Nutzer*innen werden automatisch zur neuen einheitlichen Einstellung migriert. Weitere Informationen
Wenn Sie den Import von Offline-Conversions noch nicht verwenden, empfehlen wir stattdessen, mit erweiterten Conversions für Leads zu beginnen. Erweiterte Conversions für Leads sind eine verbesserte Version des Imports von Offline-Conversions. Sie sind einfacher einzurichten und bieten Vorteile wie genauere Berichte, Conversions nach aktiver Wiedergabe und geräteübergreifende Conversions.
 
Wenn Sie derzeit den Import von Offline-Conversions verwenden, empfehlen wir Ihnen das Upgrade, um die Vorteile erweiterter Conversions für Leads zu nutzen. Weitere Informationen zu erweiterten Conversions für Leads

Nutzer kaufen nicht immer direkt online, nachdem sie eine Anzeige gesehen haben. Oft ist dies nur der erste Schritt in einem Kaufprozess, der schließlich zu einem Offlinekauf führt, also zum Beispiel im Geschäft oder am Telefon. Wenn Sie Offline-Conversions in Google Ads importieren, können Sie messen, was bei Ihnen vor Ort passiert, nachdem ein Nutzer auf Ihre Anzeige geklickt oder bei Ihrem Unternehmen angerufen hat.

Vorteile von erweiterten Conversions für Leads

Die Funktion Erweiterte Conversions für Leads ist eine verbesserte Version des Imports von Offline-Conversions. Dabei werden von Nutzern bereitgestellte Daten wie E‑Mail-Adressen verwendet, um die importierten Offline-Conversion-Daten zu ergänzen und so die Genauigkeit und die Leistung der Gebotsstrategie zu verbessern. Wenn Sie Ihre Offline-Conversion-Daten importieren, werden die bereitgestellten gehashten Nutzerdaten verwendet, um die Conversions der Google Ads-Kampagne zuzuordnen. Dazu werden sie mit den Daten, die auf Ihrer Website erfasst wurden (z. B. über ein Lead-Formular), und mit den Daten angemeldeter Nutzer abgeglichen, die mit Ihrer Anzeige interagiert haben.

Wenn Sie bereits Offline-Conversions verwenden, können Sie auf erweiterte Conversions für Leads umstellen, um zusätzlich zu den bereits importierten Kennungen (Google Click ID, GCLID) auch von Nutzern bereitgestellte Daten zu importieren. Weitere Informationen zur Verwendung von Daten zu erweiterten Conversions für Leads durch Google

Mithilfe von erweiterten Conversions für Leads lässt sich die Genauigkeit der Conversion-Analyse weiter verbessern. Mit dieser Funktion werden die vorhandenen Conversion-Tags ergänzt. Sie ermöglicht es Werbetreibenden, selbst erhobene Kundendaten von ihrer Website datenschutzfreundlich als Hashwerte zu senden. Die gehashten Kundendaten werden mit gehashten Kundendaten von Nutzern verglichen, die in ihrem Google-Konto angemeldet sind. Anschließend werden sie Anzeigenereignissen zugeordnet, was die Messung Ihrer Kampagnen-Conversions erleichtern kann.

Nachdem Sie erweiterte Conversions für Leads mit Google Tag Manager oder dem Google-Tag eingerichtet haben, können Sie im Diagnosebericht zu erweiterten Conversions prüfen, ob sie wie erwartet funktionieren. Mithilfe des Berichts lassen sich Probleme bei der Implementierung erweiterter Conversions leichter feststellen und diagnostizieren. Häufige Probleme sind fehlende oder falsch formatierte von Nutzern bereitgestellte Daten oder eine falsche Implementierung des In-Page-Codes. Um erweiterte Conversions für Leads erfolgreich zu erfassen, sollten Sie sich die Checkliste zur Implementierung von erweiterten Conversions für Leads ansehen. Sie können auch erweiterte Conversions in der Google Ads API einrichten, um die Genauigkeit Ihrer Conversion-Analyse zu verbessern.

Vorteile:

  • Robust: Sie erhalten zuverlässigere Ergebnisse. Erweiterte Conversions für Leads unterliegen strengeren Datenschutzbestimmungen.
  • Einfache Konfiguration: Sie können die Analyse vollständig über Ihr Google Ads-Konto konfigurieren.
  • Verbesserte Leistung: Sie erhalten präzisere Conversion-Berichte als beim standardmäßigen Import von Offline-Conversions. Außerdem werden durch das Upgrade Conversions nach aktiver Wiedergabe und geräteübergreifende Conversions aktiviert.
  • Vereinfachte Einrichtung: Mit dem Data Manager werden das Tagging und die Datenfreigabe vereinfacht.
  • Flexibel: Die Implementierung ist über das Google-Tag oder Google Tag Manager möglich.

Werbetreibende, die selbst erhobene Daten (z. B. E-Mail-Adressen und Telefonnummern) zusammen mit GCLIDs verwendet haben, die über den Offline-Import für die Offline-Messung importiert wurden, verzeichneten im Median 10 % mehr Conversions als Werbetreibende, die den standardmäßigen Import von Offline-Conversions genutzt haben.

Die schnellste und einfachste Methode, um erweiterte Conversions für Leads einzurichten oder darauf umzustellen, ist die Verwendung von Data Manager. Dort können sowohl die GCLID als auch von Nutzern bereitgestellte Daten als Abgleichsschlüssel für Datenimporte verwendet werden. Weitere Informationen zum Einrichten erweiterter Conversions für Leads mit Google Tag Manager und Einrichten erweiterter Conversions für Leads mit dem Google-Tag

Hinweis: Wenn Sie bereits Importe von Offline-Conversions haben, können Sie den Import von Offline-Conversions auf erweiterte Conversions für Leads umstellen.

Funktionsweise

Die Funktionsweise von Offline-Conversion-Importen richtet sich danach, ob Sie Conversions nach einem Klick auf Ihre Anzeige oder einem Anruf über die Anzeige erfassen.

[Empfohlen] Erweiterte Conversions für Leads für Klick-Conversions verwenden

Erweiterte Conversions für Leads benötigen ein Tag zur Erfassung von selbst erhobenen Daten, um eine dauerhafte, genauere und qualitativ hochwertigere Messung zu ermöglichen. Mit erweiterten Conversions für Leads können Sie nachhaltig detailliertere Lead-Daten wieder in Google hochladen, um so mehr Statistiken für die Berichterstattung und Optimierung zu gewinnen. Wenn Sie bereit sind, können Sie nun erweiterte Conversions für Leads einrichten.

GCLID für Klick-Conversions verwenden

Jeder Klick auf Ihrer Website, der über eine Anzeige zustande kommt, wird in Google Ads mit eindeutigen IDs namens GCLID (Google Click ID) versehen. Um Offline-Conversions zu erfassen, die auf einen Klick zurückzuführen sind, können Sie diese IDs zusammen mit allen von Ihnen erhobenen Informationen zu dem Nutzer speichern, der auf Ihre Anzeige geklickt hat.

Wenn dieser Nutzer dann später offline eine Conversion ausführt, etwa wenn er einen Vertrag unterschreibt, können Sie diese GCLID zusammen mit einigen Informationen zum Conversion-Typ und der Zeitangabe in Google Ads importieren. Dort wird die Conversion dann zusammen mit Ihren anderen Conversion-Tracking-Daten aufgezeichnet.

Anruf-Conversions

Wenn Sie diese Informationen in Google Ads importieren, erkennen Sie, welche Anzeigen und Keywords für die meisten Anrufe, die zu Verkäufen führen, in Ihrem Unternehmen sorgen.

Weitere Informationen zu dieser Option finden Sie im Artikel Anruf-Conversions importieren.

Sicherheit und Datenschutz beim Conversion- und Ereignis-Tracking

Google hat strenge Sicherheitsstandards. Über Google Ads werden nur dann Daten auf Ihren Websites und in Ihren Apps erhoben, wenn Sie das Tracking konfiguriert haben.

  • Sie müssen Nutzerinnen und Nutzer verständlich und umfassend über die Daten informieren, die Sie auf Ihren Websites, in Ihren Apps und in anderen Properties erheben. Außerdem müssen Sie ihre Einwilligung einholen, sofern dies gesetzlich oder aufgrund anwendbarer Google-Richtlinien zur Nutzereinwilligung erforderlich ist, etwa gemäß dieser Richtlinie.
  • Achten Sie darauf, dass die Angaben in Ihren Abrechnungseinstellungen exakt mit denjenigen in Ihrem amtlichen Ausweis übereinstimmen, damit die Überprüfung reibungslos ablaufen kann. Wenn Sie einen DBA-Namen (Doing Business As) verwenden, legen Sie eine Gewerbeerlaubnis vor, die Ihren Namen mit der juristischen Person in Verbindung bringt. Laden Sie eine gut lesbare PDF-, JPG- oder PNG-Datei hoch, auf der alle vier Ecken des Dokuments zu sehen sind.
  • Wenn Sie ein Zahlungsprofil in Ihrem Konto einrichten, muss der Name im neuen Zahlungsprofil exakt mit dem Namen im neuen ATO-Dokument (Authorization to Offer) übereinstimmen. Bei Abweichungen des Namens wird Ihr Antrag vom Überprüfungssystem abgelehnt. Weitere Informationen

Ihre Online-Website-Analyse und Ihre Importe von Offline-Conversions ergänzen

Kombinieren Sie Ihre Online-Websiteanalysen mit Ihren selbst erhobenen Offline-Daten (aus Bestellverwaltungs- oder Datenplattformen) in Google Ads, um die Kampagnenleistung zu verbessern. Durch diese Verknüpfung, die sicher und ohne Zutun von Entwicklern direkt in der Google Ads-Benutzeroberfläche vorgenommen werden kann, können Sie Online-Conversions mit Offlinedaten ergänzen. Weitere Informationen finden Sie unter Tag mit zusätzlichen Datenquellen kombinieren (Beta)

Weitere Informationen

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