Wenn Sie die Aktivitäten von Kunden auf Ihrer Website analysieren möchten, können Sie Ihre Google Analytics-Conversions in Google Ads importieren und die Conversion-Analyse von Google Ads verwenden, um die Conversions zu erfassen. Sie können eine beliebige Kombination beider Funktionen gleichzeitig verwenden. Einen kurzen Vergleich finden Sie im nachfolgenden Abschnitt, den Sie maximieren können.
Vergleich zwischen Google Analytics-Conversions und der Conversion-Analyse von Google AdsConversion-Analyse für Google Analytics 4-Properties
- Diese Funktion ist ideal, wenn Sie an den Messwerten und Conversions für die gesamte App oder Website interessiert sind. Weitere Informationen zu Google Analytics 4-Properties
- Es können auch Conversions aus anderen Quellen als Google Ads berücksichtigt werden. Daher empfiehlt sich diese Funktion, um sämtliche Zugriffe von Kunden auf Ihre Website zu erfassen.
Google Ads-Conversion-Analyse
- Diese Funktion ist ideal, wenn Sie ausschließlich an Conversions interessiert sind.
- Nur von Google Ads-Quellen stammende Conversions werden erfasst.
Sie können Conversions direkt aus Ihren Google Analytics-Ereignissen und ‑Schlüsselereignissen erstellen und für Google Ads freigeben. So lassen sich Ihre Conversions plattformübergreifend einfacher verwalten. Einige wichtige Dinge sind in diesem Zusammenhang zu beachten:
- Google Analytics als maßgebliche Quelle: Google Analytics ist der primäre Ort zum Erstellen und Verwalten Ihrer auf Analytics-Ereignissen basierenden Conversions.
- Einheitliche Einstellungen: Obwohl die Einstellungen in der Regel plattformübergreifend einheitlich sind, können einige davon unterschiedlich verwaltet werden – je nachdem, ob die Conversion-Attribution auf „Kostenpflichtige Google-Channels“ oder „Bezahlte und organische Channels“ eingestellt ist. Bestimmte Einstellungen, die in Google Analytics erstellt wurden, können in Google Ads möglicherweise nicht bearbeitet werden.
Vorteile
Der Import Ihrer Google Analytics-Conversions in Google Ads bietet folgende Vorteile:
- Zugriff auf Google Analytics-Conversions und -Daten, die mit Google Ads-Klicks in Verbindung stehen
- Google Analytics-Conversion-Daten in Google Ads sehen
- Daten für Smart Bidding zur Verfügung stellen, um Gebote anpassen zu lassen und so mehr Conversions zu erzielen und die Kosten zu senken
Hinweis
Bevor Sie Daten importieren können, müssen Sie Ihr Google Ads-Konto mit einem Google Analytics-Konto verknüpfen und das automatische Tagging in Ihrem Google Ads-Konto aktivieren. Sie benötigen mindestens die Rolle „Marketingexperte“ in Google Analytics, um Conversions in Google Ads zu importieren.
Google Analytics- und Google Ads-Conversions
Die Conversion-Verwaltung wird in Google Ads und Google Analytics optimiert, um eine einheitliche channelübergreifende Nutzung zu ermöglichen. Dadurch haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Sie können Conversions direkt aus Ihren Google Analytics-Ereignissen erstellen und problemlos für Google Ads freigeben. Einige Einstellungen, z. B. der Conversion-Tracking-Zeitraum und die Zählmethode, lassen sich in Google Ads möglicherweise nicht bearbeiten.
- Sie können die Conversion-Einstellungen für Google Analytics und Google Ads über eine zentrale Benutzeroberfläche verwalten.
- Mit kategorisierten Listen, verbesserter Suche und Filterung sowie einer detaillierten Überprüfung der Einstellungen können Sie Ihre Conversions effektiv verwalten. Außerdem werden Tools zur Verfügung stehen, mit denen Sie abweichende Conversion-Einstellungen zwischen Google Analytics und Google Ads erkennen und beseitigen können.
Im Google Analytics-Änderungsverlauf lassen sich alle Conversion-Änderungen nachvollziehen – unter anderem mithilfe von detaillierten Vorher- und Nachher-Ansichten sowie Deeplinks, die geteilt werden können.
Conversions erstellen
Sie können Conversions über die Google Ads- oder die Google Analytics-Benutzeroberfläche erstellen.
Conversions in Google Ads erstellen
- Klicken Sie im Menü Zielvorhaben
auf Zusammenfassung.
- Klicken Sie auf + Conversion-Aktion erstellen.
- Wählen Sie die Google Analytics-Property aus, die Sie verwenden möchten.
- Wählen Sie auf der nächsten Seite das Google Analytics-Ereignis aus, mit dem Sie die Conversions erfassen möchten, und klicken Sie dann auf Ereignisse auswählen.
- Klicken Sie auf Speichern und fortfahren.
Conversions in Google Analytics erstellen
- Klicken Sie in Ihrer Google Analytics-Property auf Werbung und wählen Sie unter „Tools“ die Option Conversion-Verwaltung aus.
- Wählen Sie im Drop-down-Menü Conversions werden angezeigt für das Google Ads-Konto aus, in das Sie Conversions importieren möchten.
- Klicken Sie auf Neue Conversion und dann auf Weiter.
- Wählen Sie die Ereignisse oder Schlüsselereignisse aus, die Sie als Conversions in Google Ads importieren möchten.
- Hinweis: Ereignisse, die Sie im Bereich „Ereignisse“ auswählen, werden in Google Analytics als Schlüsselereignisse gekennzeichnet.
- Wählen Sie bei Aufforderung die Conversion-Kategorie für die ausgewählten Ereignisse und Schlüsselereignisse aus.
- Klicken Sie auf Weiter, um die ausgewählten Conversions zu überprüfen, und dann auf Speichern.
Nun beginnt der Import der Daten aus Ihrer Analytics-Property in Google Ads. Dieser enthält nur Daten aus der Zeit seit dem Import.
Wichtig
Nach dem Import eines Google Analytics-Schlüsselereignisses kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis Conversion-Daten in Google Ads verfügbar sind. Die importierten Conversion-Daten werden zusammen mit den bereits vorhandenen Conversion-Daten auf der Seite Zusammenfassung im Drop-down-Menü Conversions im Menü Zielvorhaben angezeigt. Außerdem können Sie die Spalten auf dem Tab „Kampagnen“ so anpassen, dass diese Daten dort ebenfalls sichtbar sind. Berichte, die auf den importierten Conversion-Daten basieren, können geschätzte Conversions enthalten, wenn Google nicht alle Conversions erfassen kann.
Für in Google Ads importierte Analytics-Daten gelten die Nutzungsbedingungen von Google Ads.
Conversion-Einstellungen bearbeiten
Nachdem Sie Ihre Analytics-Conversions importiert haben, können Sie sie in Google Ads und Google Analytics bearbeiten.
Conversion-Einstellungen über Google Ads bearbeiten
- Klicken Sie im Menü Zielvorhaben
auf Zusammenfassung.
- Wählen Sie im Abschnittsmenü das Drop-down-Menü Conversions und dann Zusammenfassung aus.
- Klicken Sie auf den Namen der importierten Conversion, die Sie bearbeiten möchten.
- Wählen Sie rechts unten Einstellungen bearbeiten aus.
- Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie auf Speichern.
Conversion-Einstellungen über Google Analytics bearbeiten
- Klicken Sie in Ihrer Google Analytics-Property auf Werbung und wählen Sie unter „Tools“ die Option Conversion-Verwaltung aus.
- Wählen Sie im Drop-down-Menü Conversions werden angezeigt für das Google Ads-Konto aus, in das Sie Google Analytics-Conversions importiert haben.
- Suchen Sie nach der aus Google Analytics importierten Conversion-Aktion, die Sie bearbeiten möchten.
- Klicken Sie neben der Conversion-Aktion auf das Dreipunkt-Menü
und wählen Sie Einstellungen aus.
- Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor und klicken Sie auf Speichern.
- Die Zielvorhabenkategorie und die Aktionsoptimierung von Conversion-Aktionen aus Google Analytics lassen sich nicht bearbeiten. Diese Einstellungen können nur in Google Ads geändert werden. Conversion-bezogene Änderungen, die über die Google Analytics-Oberfläche vorgenommen wurden, werden nur in Google Ads auf der Seite „Änderungsverlauf“ angezeigt.
- In Google Analytics können die Conversion-Einstellungen für einige, aber nicht für alle Conversion-Aktionen angepasst werden. Wenn eine Conversion-Aktion in Google Ads auf Primär festgelegt ist, sind die zugehörigen Einstellungen in Google Analytics schreibgeschützt. Wenn sie jedoch auf Sekundär festgelegt ist, können die Einstellungen in Google Analytics bearbeitet werden.
Datenabweichungen
Die Conversion-Statistiken in Google Analytics können von den Daten abweichen, die über die Conversion-Analyse in Google Ads erfasst werden.
Weitere Informationen zum Beheben von Abweichungen bei Conversions Sollten Sie bei der Überprüfung Ihrer Einstellungen keine Fehler finden, gibt es unter Umständen andere mögliche Gründe für die Abweichungen, darunter:
TransaktionsdatumIn Google Ads werden Conversions mit dem Datum und der Uhrzeit des Klicks angegeben, der zur erfolgreichen Aktion geführt hat. Die Zeitangabe bezieht sich also nicht auf die erfolgreiche Aktion selbst.
Nehmen wir beispielsweise an, dass ein Nutzer Ihre Anzeige am 19. Juli gesehen und darauf geklickt hat, aber erst am nächsten Tag (20. Juli) auf Ihrer Website etwas gekauft hat. In Google Ads wird diese Conversion dem 19. Juli zugeschrieben, also dem Tag, an dem der Klick erfolgt ist. In Google Analytics wird jedoch der 20. Juli, also der Tag der Conversion (Kauf), als Datum für die Conversion angegeben.
In Google Ads können Sie entweder alle oder einzelne Conversions zählen lassen, indem Sie die entsprechende Zählmethode für die jeweiligen Conversion-Aktionen auswählen. Dies umfasst auch Google Analytics-Conversions. In der Google Ads-Spalte „Conversions“ werden Conversions im jeweiligen Tracking-Zeitraum anhand der gewählten Zählmethode aufgeführt,
Beispiel
In Ihrer Google Analytics-Property haben Sie das Ausfüllen eines Lead-Formulars als Schlüsselereignis festgelegt. Ein Nutzer füllt nach dem Klick auf eine Anzeige (in unterschiedlichen Sitzungen) 2 Lead-Formulare aus. In Analytics werden daraufhin 2 Schlüsselereignisse gezählt. Sie importieren das Schlüsselereignis als Conversion in Google Ads und legen die Zählmethode „Einzelne Nutzer“ fest. Daher wird nur eine Conversion angezeigt.
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