Kundenabgleich

Diese Richtlinie gilt für Werbetreibende, die die Funktion "Kundenabgleich" für Kampagnen in der Google-Suche, auf YouTube oder in Gmail verwenden.

Kundendaten erfassen

Wenn Sie die Funktion "Kundenabgleich" verwenden, dürfen Sie nur solche Kundendaten hochladen, die Sie selbst erfasst haben – also Daten, die Sie auf Ihren Websites, in Ihren Apps, in Ihren Ladengeschäften oder anderweitig direkt bei Ihren Kunden eingeholt haben.

Beispiele:

  • Sie haben Daten von einem Kunden erfasst, der einen Artikel über Ihre Website gekauft hat.
  • Sie haben Daten von einem Kunden erfasst, der über Ihre App dem Erhalt von Marketingbenachrichtigungen zugestimmt hat.
  • Sie haben Daten von einem Kunden erfasst, der sich in Ihrem Ladengeschäft für Ihr Treueprogramm angemeldet hat.

Weitere erforderliche Maßnahmen:

  • Machen Sie in Ihrer Datenschutzerklärung deutlich, dass Sie Kundendaten an Dritte weitergeben, damit sie Dienstleistungen in Ihrem Auftrag erbringen können. Holen Sie außerdem, soweit gesetzlich erforderlich, die Zustimmung des entsprechenden Kunden für die Weitergabe der Daten ein.
  • Laden Sie Kundendaten nur über APIs oder Schnittstellen hoch, die von Google zugelassen sind.
  • Halten Sie alle anwendbaren Gesetze und Vorschriften ein, darunter auch Selbstverpflichtungen und Branchenregelungen.

Zusätzliche Anforderungen

Folgendes ist untersagt:

  • Anzeigen schalten, mit denen personenbezogene Daten erfasst werden. Gmail-Anzeigen mit HTML-Formularen, die den Richtlinien für Gmail-Anzeigen entsprechen, sind hingegen zulässig.
  • Daten von Kunden unter 13 Jahren oder Daten hochladen, die über Websites oder Apps erfasst wurden, die sich an Kinder unter 13 Jahren richten.
  • Anzeigeninhalte erstellen, in denen die Kenntnis personenbezogener Daten oder vertraulicher Informationen zu Ihren Kunden angedeutet wird. Weitere Informationen finden Sie unten.
  • Eine Kundenliste verwenden, die auf eine zu eng gefasste oder spezifische Zielgruppe ausgerichtet ist. Beispielsweise darf eine Kundenliste nicht mit anderen Ausrichtungskriterien wie etwa geografischen Beschränkungen kombiniert werden, wenn dies dazu führt, dass die Anzeige auf eine relativ kleine Gruppe von Nutzern ausgerichtet ist.
  • In einer Kampagne mit der Funktion "Kundenabgleich" für Produkte mit Bezug zu vertraulichen Informationen werben, zum Beispiel für Arzneimittel. Weitere Informationen finden Sie unten.
  • Anzeigen schalten, die laut den Google Ads-Richtlinien nicht zulässig sind.

Beschränkungen bezüglich vertraulicher Informationen

Sie dürfen vertrauliche Informationen zu Ihren Kunden nicht in Kampagnen oder Anzeigen mit der Funktion "Kundenabgleich" verwenden. Außerdem dürfen Sie keine Daten aus Ihren Kampagnen mit der Funktion "Kundenabgleich" verwenden, um solche Informationen zu Ihren Kunden einzuholen.

Beispiele für vertrauliche Informationen:

  • Informationen bezüglich des Interesses oder der Beteiligung an nicht jugendfreien Aktivitäten, zum Beispiel Alkoholkonsum, Glücksspiele, erotische Kontakte und Pornografie
  • Informationen zu sexuellen Vorlieben und zur sexuellen Orientierung, zum Beispiel die aus dem Besuch einer bestimmten Website gefolgerte sexuelle Orientierung des Nutzers
  • Informationen zur ethnischen Herkunft, die zum Beispiel von Websites oder aus Apps stammen, auf bzw. in denen Angaben zur ethnischen Zugehörigkeit von Besuchern erfasst werden
  • Informationen zur politischen Neigung. In dem nach anwendbarem Gesetz erlaubten Rahmen sind in den Vereinigten Staaten die Ausrichtung von Anzeigen auf Nutzer und die Bewerbung von Produkten oder Dienstleistungen des Werbetreibenden auf Basis der politischen Neigung gestattet.
  • Informationen zur Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, die zum Beispiel beim Zugriff des Nutzers auf die Website oder App einer Gewerkschaft erfasst wurden
  • Informationen zur Religion oder zu religiösen Überzeugungen, die zum Beispiel von Websites oder aus Apps stammen, auf bzw. in denen die religiöse Zugehörigkeit oder Überzeugung der Nutzer erfasst wird
  • Informationen zu finanziellen Schwierigkeiten oder andere detaillierte Informationen zur finanziellen Situation einer Person, etwa Informationen, aus denen hervorgeht, dass der Nutzer eine niedrige Bonität oder hohe Schulden hat
  • Informationen zu Gesundheit oder Krankheiten, zum Beispiel von Websites oder Apps zu einem medizinischen Thema
  • Informationen, aus denen hervorgeht, dass der Nutzer ein Kind unter 13 Jahren ist
  • Informationen bezüglich des Verübens oder angeblichen Verübens einer Straftat, beispielsweise Informationen, aus denen hervorgeht, dass ein Nutzer vorbestraft ist
  • Informationen zu Scheidung oder Trennung, beispielsweise Informationen von Websites oder Apps von Scheidungsanwälten oder zum Thema Scheidungsberatung

Was geschieht bei Richtlinienverstößen?

  • Einhaltung der Richtlinie überprüfen: Wir können Ihr Unternehmen jederzeit auf Einhaltung der Richtlinie zur Funktion "Kundenabgleich" überprüfen. Wenn wir Informationen zur Einhaltung der Richtlinie von Ihnen anfordern, sind Sie verpflichtet, zügig zu reagieren und umgehend alle Korrekturmaßnahmen zu ergreifen, um unsere Richtlinie einzuhalten. Bei einem Verwaltungskonto können wir auch die Einhaltung der Richtlinie in den verwalteten Konten überprüfen.
  • Benachrichtigung über Nichteinhaltung der Richtlinie: Wenn wir der Ansicht sind, dass Sie gegen unsere Richtlinie zur Funktion "Kundenabgleich" verstoßen, wenden wir uns an Sie und bitten Sie, entsprechende Korrekturen vorzunehmen. Sollten Sie die erforderlichen Korrekturen nicht innerhalb des festgelegten Zeitraums vornehmen, dürfen Sie die Funktion "Kundenabgleich" unter Umständen nicht mehr nutzen. Zudem wird Ihr Google Google Ads-Konto möglicherweise gesperrt. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann Ihr Konto unverzüglich und ohne vorherige Ankündigung gesperrt werden. Weitere Informationen zu gesperrten Konten

Benötigen Sie Hilfe?

Wenden Sie sich an uns, wenn Sie Fragen zu dieser Richtlinie haben.
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