SMTP-Relay: ausgehende E-Mails, die nicht von Gmail kommen, über Google versenden

Wenn Sie die alte kostenlose Version der G Suite haben, führen Sie ein Upgrade auf Google Workspace durch, um diese Funktion zu nutzen. 

Wenn Ihre Organisation Microsoft Exchange oder einen anderen SMTP-Relay-Dienst eines Drittanbieters nutzt, können Sie diesen so konfigurieren, dass ausgehende E-Mails über Google gesendet werden. In den Einstellungen des Diensts lässt sich festlegen, dass Nachrichten vor der Zustellung an externe Kontakte auf Spam und Viren gefiltert werden. Außerdem können Sie die Google Workspace-Einstellungen für E-Mail-Sicherheit und erweiterte Gmail-Einstellungen auf ausgehende Nachrichten anwenden.

Hinweis

Umfassenden E-Mail-Speicher aktivieren

Wir empfehlen Ihnen, den umfassenden E-Mail-Speicher zu aktivieren. Mit dieser Einstellung wird der Spamfilter anhand der Adressen trainiert, an die Sie Nachrichten senden. Dadurch werden über diese Adressen versandte E-Mails seltener als Spam eingestuft.

Der umfassende E-Mail-Speicher muss auch aktiviert werden, wenn Gmail nicht Ihr E-Mail-Anbieter ist und Sie den SMTP-Relay-Dienst nutzen, um Nachrichten von Ticket-Tracking-Systemen, Fehlerdatenbanken oder automatischen Benachrichtigungssystemen weiterzuleiten und sie anschließend im Gmail-Posteingang der Nutzer anzeigen zu lassen. Wenn Sie den SMTP-Relay-Dienst zusammen mit Google Vault verwenden, müssen Sie den umfassenden E-Mail-Speicher ebenfalls aktivieren, damit sämtliche über das Relay versendete Nachrichten in Vault archiviert werden.

Sendebeschränkungen des SMTP-Relay-Diensts

Beschränkungen pro Nutzer

  • Ein Nutzer darf innerhalb von 24 Stunden maximal 10.000 Nachrichten senden. Je nach Anzahl der Nutzerlizenzen im Google Workspace-Konto kann dieser Wert jedoch unterschiedlich sein.
  • Ein registrierter Google Workspace-Nutzer kann Nachrichten innerhalb von 24 Stunden nicht an mehr als 10.000 einzelne Empfänger weiterleiten. 

Hinweise:

  • Erreicht ein Nutzer eine dieser Beschränkungen, erhält der Absender folgende Fehlermeldung: „550 5.4.5 – Tägliche SMTP-Relay-Dienst-Sendebeschränkung für Nutzer überschritten“. 

  • Google-Server können pro Transaktion mehr als 100 Empfänger verarbeiten. Manche Transaktionen werden jedoch möglicherweise durch RFC 5321-Limits blockiert.

Die Zahl der Nachrichten basiert auf der Adresse des Envelope-Absenders, die während der SMTP-Relay-Transaktion angezeigt wird. Ist der Envelope-Absender kein registrierter Nutzer, gelten die nutzerbezogenen Beschränkungen nicht. Adressen in den Feldern „Von:“ und „Antwort an:“ werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht berücksichtigt wird die während der SMTP-Authentifizierung angezeigte Adresse, die aktiviert wird, wenn Sie die unten beschriebene Option „SMTP-Authentifizierung erforderlich“ anklicken.

Sie können außerdem alle Absender – egal ob registrierter Nutzer oder nicht – nach dem Erreichen einer Relay-Beschränkung für Kunden daran hindern, weitere Nachrichten zu senden. In diesem Fall erscheint eine andere Fehlermeldung mit Verweis auf die überschrittene Beschränkung.

Wichtig: Die Beschränkungen für SMTP-Relays sind für Testkonten niedriger. Um die SMTP-Relay-Beschränkungen für ein Testkonto zu erhöhen, müssen Sie eine von Google generierte Rechnung bezahlen.  Das SMTP-Relay unterscheidet sich hier von Gmail, wo Beschränkungen nach Ende des kostenlosen Testzeitraums erhöht werden können.

Beschränkungen pro Kunde

Diese Beschränkungen hängen von der Anzahl der Nutzerlizenzen in Ihrem Google Workspace-Konto ab. Für Kunden mit einer relativ geringen Anzahl an Lizenzen treten sie wesentlich eher in Kraft als die Beschränkungen für einzelne Nutzer.

Pro Kunde gibt es zwei Arten von Beschränkungen:

  • Die maximale Gesamtzahl möglicher Empfänger pro Kunde innerhalb von 24 Stunden beträgt ca. das 130-Fache der Zahl der Nutzerlizenzen in Ihrem Google Workspace-Konto. Die Obergrenze für große Kunden liegt bei 4.600.000 Empfängern innerhalb von 24 Stunden. Überschreitet ein Kunde diese Beschränkung, wird Nutzern folgende Fehlermeldung angezeigt: „550 5.7.1 – Tägliche SMTP-Relay-Beschränkung für Kunde überschritten“.
  • Die maximale Gesamtzahl möglicher Empfänger pro Kunde innerhalb von 10 Minuten beträgt ca. das Neunfache der Zahl der Nutzerlizenzen in Ihrem Google Workspace-Konto. Die Obergrenze für große Kunden liegt bei 319.444 Empfängern innerhalb von 10 Minuten. Überschreitet ein Kunde diese Beschränkung, wird Nutzern folgende Fehlermeldung angezeigt: „450 4.2.1 – Höchstbeschränkung des SMTP-Relay-Diensts für den Kunden überschritten“.

Zusätzliche Hinweise

  • Nutzerspezifische Beschränkungen gelten für einzelne Empfänger. Kundenweite Beschränkungen gelten für die Gesamtzahl der Empfänger. Beispiel: Ein Nutzer leitet 1.000 Nachrichten an Empfänger A und 1.000 Nachrichten an Empfänger B weiter. Für den Nutzer werden 2 Weiterleitungen gezählt; für den Kunden wiederum werden 2.000 Weiterleitungen gezählt.
  • Kundenweite Beschränkungen gelten für alle Nachrichten, die vom Kunden weitergeleitet werden – einschließlich Nachrichten, die aus sekundären Domains oder Subdomains des Kunden weitergeleitet werden, und Nachrichten, die von externen Adressen weitergeleitet werden, bei denen eine der Kundendomains im HELO-Argument auftaucht.
  • Beschränkungen pro Kunde sind für Kunden, die noch keine Rechnung bezahlt haben, niedriger: 100 Empfänger pro Tag, 50 Empfänger innerhalb von 10 Minuten.
  • Hier sind separate Sendebeschränkungen pro Nutzer angegeben, wenn E-Mails über Gmail gesendet werden, statt über SMTP-Weiterleitung. Sendebeschränkungen pro Nutzer bei SMTP-Weiterleitung und Gmail sind unabhängig und werden separat gezählt.

DoS-Beschränkungen (Denial of Service)

SMTP-Relay-Server von Google Workspace bieten einen integrierten Schutz vor DoS-Angriffen. Um Konflikte mit diesen Schutzmechanismen zu vermeiden, wird empfohlen, dass SMTP-Agents, die große Mengen an E-Mails über smtp-relay.google.com und smtp.gmail.com senden, Verbindungen mehrfach nutzen und so mehrere Nachrichten pro Verbindung senden. Dies wird auch als Verbindungs-Caching bezeichnet. Eine Anleitung dazu erhalten Sie vom Anbieter Ihrer E-Mail-Server-Software.

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Server während der SMTP-Verbindung eindeutige IDs in den HELO- oder EHLO-Argumenten übergibt. Wählen Sie beispielsweise den Namen Ihrer Domain oder Ihres Servers statt „localhost“ oder „smtp-relay.gmail.com“ aus.

Beschränkungen für die missbräuchliche Verwendung des Relay-Diensts

Google überwacht Nachrichten, die über den SMTP-Relay-Dienst gesendet werden, um Spam zu klassifizieren. Wenn wir feststellen, dass bestimmte Nutzer sehr viele Spamnachrichten über den Relay-Dienst versenden, erhält der Super Admin von uns eine E-Mail-Benachrichtigung, in der wir ihn auf das Sendeverhalten hinweisen. Weitere Informationen über die Spam- und Missbrauchsrichtlinien und zum Vorgehen bei missbräuchlicher Verwendung des SMTP-Relay-Diensts

Schritt 1: Ausgehende E-Mails mit dem SMTP-Relay-Dienst weiterleiten

Hinweis: Nachdem Sie eine IP-Adresse oder einen IP-Adressbereich eingegeben und gespeichert haben, können Sie sie bzw. ihn aktivieren oder deaktivieren, indem Sie das Kästchen links neben dem Eintrag anklicken.

  1. Melden Sie sich in der Google Admin-Konsole an.

    Melden Sie sich mit Ihrem Administratorkonto an. Dieses Konto endet nicht auf @gmail.com.

  2. Klicken Sie auf der Startseite der Admin-Konsole auf Appsund dannGoogle Workspaceund dannGmailund dannRouting.

    Hinweis: Diese Einstellung finden Sie eventuell auch unter Appsund dannGoogle Workspaceund dannGmailund dannErweiterte Einstellungen.

  3. Wählen Sie links die oberste Organisationsebene aus. Weitere Informationen finden Sie unter Gmail-Einstellungen für die Organisation anpassen.

    Hinweis: Sie können die Einstellung SMTP-Relay-Dienst nur für die oberste Organisationseinheit konfigurieren. Nach dem Hinzufügen können Sie die Einstellung von einer untergeordneten Organisationseinheit aus ansehen, sie dort aber nicht hinzufügen, bearbeiten oder löschen.

  4. Scrollen Sie im Abschnitt „Routing“ zur Einstellung SMTP-Relay-Dienst, bewegen Sie den Mauszeiger darauf und klicken Sie auf Konfigurieren. Wenn die Einstellung bereits konfiguriert wurde, bewegen Sie den Mauszeiger darauf und klicken Sie auf Bearbeiten oder auf Weitere hinzufügen.
  5. Geben Sie bei neuen Einstellungen eine eindeutige Beschreibung ein.
  6. Wählen Sie im Abschnitt „Zulässige Absender“ aus, welche Nutzer Nachrichten über den SMTP-Relay-Dienst senden dürfen:
    • Nur registrierte Apps-Nutzer in meinen Domains: Der Absender muss ein registrierter Google Workspace-Nutzer in einer Ihrer Domains sein.
    • Nur Adressen in meinen Domains: Der Absender muss kein anerkannter Google Workspace-Nutzer sein, aber zu einer Ihrer registrierten Domains gehören. Dies kann nützlich sein, wenn Sie E-Mails über Drittanbieter- oder benutzerdefinierte Anwendungen senden müssen.
    • Alle Adressen (nicht empfohlen): Die Absenderadresse kann beliebig sein und auch von außerhalb Ihrer Domain stammen.
      Wichtig: Wenn Sie die Option Alle Adressen auswählen, sind Sie anfälliger für Missbrauch, entweder über Malware auf den Geräten Ihrer Nutzer oder durch die falsche Konfiguration Ihrer SMTP-Infrastruktur. Von dieser Option wird daher abgeraten.

      Damit die Option Alle Adressen korrekt funktioniert, müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass er entweder die Absenderdomain per SMTP-Authentifizierung ermittelt oder im HELO- oder EHLO-Befehl einen Ihrer Domainnamen enthält. Nachstehend finden Sie eine Anleitung für die Konfiguration Ihres spezifischen Servertyps. Sie müssen Ihren E-Mail-Server auch auf eine dieser Arten konfigurieren, wenn Sie E-Mails von einer Domain senden, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com, oder wenn Sie E-Mails mit einem leeren „Von“-Envelope senden, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

      Wenn der Envelope-Sender nicht in einer Ihrer Domains ist, wird er von nutzer@[nicht_ihre_domain] in postmaster@[ihre_domain] geändert, wobei [ihre_domain] die Domain ist, die das System aus SMTP AUTH oder über den HELO- oder EHLO-Befehl erhält.

  7. Klicken Sie im Abschnitt „Authentifizierung“ ein oder beide Kästchen an, um eine Authentifizierungsmethode festzulegen:
    • Nur E-Mails von angegebenen IP-Adressen zulassen: Nur E-Mails von diesen IP-Adressen werden als E-Mails von Ihren Domains akzeptiert.
    • SMTP-Authentifizierung erforderlich: Dadurch wird die Identifikation der Absenderdomain per SMTP-Authentifizierung erzwungen. Für diese Option müssen die Clients über TLS verbunden sein. Bei der SMTP-Authentifizierung wird die Verbindung bestätigt, indem der Name und das Passwort des Nutzers für Google Workspace geprüft werden.
  8. Wenn Sie ausgewählt haben, dass nur Nachrichten von bestimmten IP-Adressen akzeptiert werden sollen, geben Sie die IP-Adressen ein:
    1. Klicken Sie auf IP-Bereich hinzufügen.
    2. Geben Sie eine Beschreibung für die IP-Adresse oder den IP-Adressbereich ein.
    3. Geben Sie die IP-Adresse oder den IP-Adressbereich ein.

      Geben Sie eine IP-Adresse im CIDR-Format (Classless Inter-Domain Routing) ein, z. B. 123.123.123.123. Verwenden Sie Ihre eigene öffentliche IP-Adresse. Ein angegebener Bereich kann maximal 65.536 IP-Adressen enthalten. Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen, den zugelassenen IP-Bereich so klein wie möglich zu halten.

      Sie können IP-Adressen auch im IPv6-Adressenformat eingeben, z. B.:

      1050:0000:0000:0000:0005:0600:300c:326b oder

      1050:0:0:0:5:600:300c:326b oder

      1050::5:600:300c:326b

    4. Klicken Sie das Kästchen Aktiviert an, um diese IP-Adresse oder den IP-Adressbereich zu aktivieren. Zum Deaktivieren der IP-Adresse oder des IP-Adressbereichs entfernen Sie das Häkchen.
    5. Klicken Sie auf Speichern.

      Hinweis: Nachdem Sie eine IP-Adresse oder einen IP-Adressbereich eingegeben und gespeichert haben, können Sie die Adresse bzw. den Bereich später aktivieren oder deaktivieren. Klicken Sie dazu auf das Kästchen links neben dem Eintrag.

  9. Klicken Sie im Abschnitt „Verschlüsselung“ auf das Kästchen neben TLS-Verschlüsselung erforderlich, um die Kommunikation zwischen Ihrem Server und dem Google-Server einschließlich der Nachrichteninhalte über TLS zu verschlüsseln.

    Hinweis: Wenn Ihr E-Mail-Server TLS nicht unterstützt, klicken Sie nicht auf dieses Kästchen. Ansonsten weist Google unverschlüsselte Nachrichten ab.

  10. Klicken Sie auf Einstellung hinzufügen oder Speichern.
  11. Klicken Sie unten auf Speichern.

    Hinweis: Es kann bis zu 24 Stunden dauern, bis die Änderungen in den Nutzerkonten wirksam werden. Bisherige Änderungen finden Sie im Audit-Log für die Admin-Konsole.

Schritt 2: Weiterleitung vom lokalen Server an Google einrichten

Konfigurieren Sie Ihren lokalen Server für ausgehende E-Mails so, dass er auf smtp-relay.gmail.com verweist. Klicken Sie unten auf Ihren Server, um eine Anleitung einzublenden.

Hinweise zur Konfiguration

  • Wenn Sie die TLS-Verschlüsselung in Schritt 9 oben aktiviert haben, konfigurieren Sie Ihren lokalen E-Mail-Server so, dass er auf smtp-relay.gmail.com auf Port 587 verweist.
  • Wenn keine TLS-Verschlüsselung erforderlich ist, können Sie den lokalen E-Mail-Server so konfigurieren, dass er auf smtp-relay.gmail.com auf Port 25, Port 465 oder Port 587 verweist.

    Hinweis: Ohne TLS-Verschlüsselung steht keine SMTP-Authentifizierung zur Verfügung und Sie müssen die Authentifizierung über IP-Adressen verwenden.

  • Wir empfehlen, den E-Mail-Server so zu konfigurieren, dass im HELO- oder EHLO-Befehl in den SMTP-Relay-Verbindungen mit Google eine eindeutige ID, z. B. der Name Ihrer Domain oder Ihres E-Mail-Servers, übergeben wird. Vermeiden Sie generische Namen wie „localhost“ oder „smtp-relay.gmail.com“, die gelegentlich zu Problemen mit DoS-Beschränkungen führen können.
  • Der SMTP-Relay-Dienst unterstützt nicht mehrere Envelope-Empfänger (RCPT TO), wenn Sie einen leeren Envelope-Absender angeben (MAIL FROM: <>).

Zusätzliche Anforderungen an die Konfiguration

Neben den oben aufgeführten Schritten zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie klicken in der Einstellung Zulässige Absender auf die Option Alle Adressen und senden E-Mails von einer Domain, deren Eigentümer Sie nicht sind, z. B. yahoo.com.
  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass er SMTP AUTH für die Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer verwendet oder einen Ihrer Domainnamen im HELO- oder EHLO-Befehl übergibt. Die Anleitung dazu finden Sie hier.

Microsoft Exchange-Server konfigurieren

Microsoft Exchange 2007/2010 ohne Edgeserver

Wenn Sie keinen Edgeserver haben, führen Sie die unten angegebenen Schritte aus, um den SMTP-Relay-Dienst für Exchange 2007/2010 einzurichten. Dabei konfigurieren Sie die ausgehenden Dienste auf einem Hub-Transport-Server.

Sie müssen die Zeitlimits für E-Mail-Server mit Microsoft Exchange 2007/2010 nicht erhöhen. Die standardmäßigen Zeitlimits sind angemessen.

So erstellen und konfigurieren Sie einen Sendeconnector auf Ihrem Hub-Connector-Server:

  1. Klicken Sie auf Organisationskonfigurationund dannHub-Transport.
  2. Klicken Sie auf Sendeconnectors.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Aktionsbereich und wählen Sie Neuer SMTP-Sendeconnector aus.
  4. Geben Sie Ausgehend als Namen des Connectors an.
  5. Klicken Sie auf die Liste, wählen Sie Internet aus und klicken Sie auf Weiter.


     
  6. Klicken Sie auf Hinzufügen, um das Dialogfeld „Adressraum hinzufügen“ zu öffnen.


     
  7. Geben Sie im Feld „Domain“ ein Sternchen (*) ein, damit alle E-Mail-Nachrichten über den neuen Connector weitergeleitet werden.


     
  8. Klicken Sie das Kästchen Alle Unterdomänen einschließen an und dann auf OK.
  9. Klicken Sie im Dialogfeld „Neuer SMTP-Sendeconnector“ auf Weiter.
  10. Klicken Sie unter „Netzwerkeinstellungen“ auf die Option E-Mail über folgende Smarthosts leiten.
  11. Klicken Sie auf Hinzufügen.


     
  12. Geben Sie im Dialogfeld „Smarthost hinzufügen“ im Feld Vollqualifizierter Domänenname den Text smtp-relay.gmail.com ein.

  13. Klicken Sie unter Smarthost-Authentifizierungseinstellungen konfigurieren auf die Option Keine und dann auf Weiter.


     
  14. Klicken Sie auf der Seite „Quellserver“ auf Hinzufügen und geben Sie alle Ausgangs-Hub-Server an, die als Bridgehead dienen.




     
  15. Klicken Sie auf OKund dannWeiter.
  16. Klicken Sie auf der Seite „Neuer Connector“ auf Neu.


     
  17. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Konfiguration des Sendeconnectors abzuschließen.


     
  18. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, senden Sie eine Testnachricht, um den Ausgang Ihrer Nachrichten sicherzustellen.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.
  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass er SMTP AUTH für die Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer verwendet oder einen Ihrer Domainnamen im HELO- oder EHLO-Befehl übergibt. Die Anleitung dazu finden Sie hier.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Microsoft Exchange wenden Sie sich bitte an Ihren Microsoft Exchange-Administrator. Die folgende Anleitung gilt für die häufigsten Szenarien bei dieser Software. Änderungen an Ihrer Microsoft Exchange-Konfiguration liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

Microsoft Exchange 2007/2010 mit einem Edgeserver

In Microsoft Exchange 2007/2010 erhalten unterschiedliche Server bestimmte, konkrete Rollen. Eine dieser Rollen ist die des Edgeservers. Der Edgeserver verbindet alle anderen Exchange-Server mit dem Internet und bietet Filter- und Sicherheitsfunktionen.

Um Nachrichten an einen Edge-Transport-Server zu senden, müssen Sie einen Sendeconnector konfigurieren. Dieser wird in der Exchange-Verwaltungskonsole erstellt und bearbeitet. Führen Sie die Schritte unten aus, um den SMTP-Relay-Dienst für Exchange 2007/2010 auf dem Edgeserver einzurichten.

Sie müssen die Zeitlimits für E-Mail-Server mit Microsoft Exchange 2007/2010 nicht erhöhen. Die standardmäßigen Zeitlimits sind angemessen.

So erstellen und konfigurieren Sie einen Sendeconnector auf Ihrem Hub-Connector-Server:

  1. Klicken Sie auf Organisationskonfigurationund dannHub-Transport.
  2. Klicken Sie auf Sendeconnectors.
  3. Doppelklicken Sie auf den Connector EdgeSync – [Ihre Website] zum Internet , wobei [Ihre Website] der Name Ihrer Website ist.


     
  4. Prüfen Sie auf dem Tab „Adressraum“, ob die Domain mit dem Sternchen (*) hinzugefügt wurde.


     
  5. Entfernen Sie auf dem Tab „Netzwerk“ das Häkchen neben „Domänensicherheit aktivieren (Gegenseitige TLS-Authentifizierung)“ und klicken Sie auf die Option E-Mail über folgende Smarthosts leiten.


     
  6. Klicken Sie auf Hinzufügen, um das Dialogfeld „Smarthost hinzufügen“ zu öffnen.
  7. Geben Sie im Feld Vollqualifizierter Domänenname den Text smtp-relay.gmail.com ein und klicken Sie auf OK.

  8. Prüfen Sie auf dem Tab „Quellserver“, ob die passenden Edge-Abos definiert wurden.
  9. Führen Sie in der Exchange-Verwaltungsshell den Befehl start-edgesynchronization aus.


     
  10. Prüfen Sie auf den Edgeservern, ob die neuen Sendeconnector-Einstellungen empfangen wurden und mit denen auf dem Hub-Server identisch sind.
  11. Prüfen Sie die Empfangsconnectors des Edgeservers auf Folgendes:
    • Auf dem Tab „Netzwerk“ findet sich der gesamte IP-Bereich aller Hub-Server.
    • Auf dem Tab „Authentifizierung“ ist die Option „Exchange-Serverauthentifizierung“ aktiviert.
    • Auf dem Tab „Berechtigungsgruppen“ ist die Option „Exchange-Server“ aktiviert.
  12. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, senden Sie eine Testnachricht, um den Ausgang Ihrer Nachrichten sicherzustellen.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.

  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass sich der Server entweder per SMTP-Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer anmeldet oder im HELO- oder EHLO-Befehl einen Ihrer Domainnamen enthält. Die Anleitung dazu finden Sie hier.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Microsoft Exchange wenden Sie sich bitte an Ihren Microsoft Exchange-Administrator. Die folgende Anleitung gilt für Standardszenarien mit Microsoft Exchange. Änderungen an Ihrer Microsoft Exchange-Konfiguration liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

Microsoft Exchange 2000/2003

Ändern Sie das Wiederholungsintervall und konfigurieren Sie den Smarthost, um den Datenverkehr an Google weiterzuleiten:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Virtueller SMTP-Server und wählen Sie Eigenschaften aus.

  2. Klicken Sie auf den Tab Übermittlung.

  3. Ändern Sie unter „Ausgehend“ die Standardwerte für das Wiederholungsintervall:
    Erstes Wiederholungsintervall (min.): 1
    Zweites Wiederholungsintervall (min.): 1
    Drittes Wiederholungsintervall (min.): 3
    Nachfolgende Wiederholungsintervalle (min.): 5

  4. Klicken Sie auf Connectors und anschließend mit der rechten Maustaste auf den SMTP-Connector oder den Internet Mail SMTP Connector. Wählen Sie dann Eigenschaften aus.

  5. Geben Sie auf dem Tab „Allgemein“ smtp-relay.gmail.com ein.

  6. Klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.

  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass er SMTP AUTH für die Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer verwendet oder einen Ihrer Domainnamen im HELO- oder EHLO-Befehl übergibt.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Microsoft Exchange wenden Sie sich bitte an Ihren Microsoft Exchange-Administrator. Die folgende Anleitung gilt für Standardszenarien mit Microsoft Exchange. Änderungen an Ihrer Microsoft Exchange-Konfiguration liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

HCL-, Novell- und Sendmail-Server konfigurieren

HCL Domino (ehemals IBM Domino)

Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um den SMTP-Relay-Dienst für HCL Domino einzurichten. Diese Anleitung wurde für Domino R5/R6 geschrieben. Sie ist so angelegt, dass sie für die meisten Konfigurationen zutrifft.

Sie müssen die Zeitlimitkonfiguration für Domino R5/R6 nicht ändern. Sie können die standardmäßigen Zeitlimiteinstellungen verwenden.

Smarthost einrichten und Wiederholungsintervall einstellen:

  1. Öffnen Sie Domino Administrator.

  2. Klicken Sie auf Administration und wählen Sie den Tab Configuration (Konfiguration) aus.

  3. Klicken Sie auf Configurations (Konfigurationen).

  4. Doppelklicken Sie auf den Namen Ihres Domino-Servers.

  5. Klicken Sie oben im Fenster auf Edit Server Configuration (Serverkonfiguration bearbeiten).

  6. Wählen Sie den Tab Router/SMTP in der ersten Zeile aus. Dadurch wird der Tab „Basics“ (Grundlagen) in der zweiten Tabzeile ausgewählt.

  7. Fügen Sie unter Relay host for messages leaving the local internet domain (Relay-Host für Nachrichten, die die lokale Internetdomain verlassen) smtp-relay.gmail.com hinzu.

  8. Wählen Sie aus der zweiten Zeile den Tab Restrictions and Controls (Einschränkungen und Steuerungen) aus.

  9. Wählen Sie aus der dritten Zeile den Tab Transfer Controls (Übertragungssteuerungen) aus.

  10. Stellen Sie für Initial Transfer Retry Interval (Anfängliches Wiederholungsintervall für die Übertragung) mindestens eine Minute ein.

  11. Klicken Sie auf Save & Close (Speichern und schließen).

  12. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, senden Sie eine Testnachricht, um den Ausgang Ihrer Nachrichten sicherzustellen.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.
  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass sich der Server entweder per SMTP-Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer anmeldet oder im HELO- oder EHLO-Befehl einen Ihrer Domainnamen enthält.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Domino wenden Sie sich bitte an Ihren Domino-Administrator. Diese Anleitung gilt für Standardszenarien mit Domino. Änderungen an Ihrer Domino-Konfiguration liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

Novell Groupwise

Folgen Sie der Anleitung unten zur Einrichtung des SMTP-Relay-Diensts für Novell Groupwise. Diese Anleitung sollte bei den meisten Bereitstellungen funktionieren. Vor der Einrichtung eines Smarthosts müssen Sie die Serverzeitlimits erhöhen.

So erhöhen Sie die Serverzeitlimits:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche von GroupWise-ConsoleOne.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt Internet Agent (Internetagent) und wählen Sie Properties (Eigenschaften) aus.

  3. Wählen Sie den Tab SMTP/MIME Settings (SMTP-/MIME-Einstellungen) aus und klicken Sie auf Timeouts.

  4. Legen Sie die folgenden Werte fest:
    Commands (Befehle): 5 Minuten
    Data (Daten): 3 Minuten
    Connection Establishment (Verbindungsherstellung): 2 Minuten
    Initial Greeting (Verbindungsaufbau): 5 Minuten
    TCP Read (TCP-Lesen): 5 Minuten
    Connection Termination (Verbindungsabbruch): 15 Minuten

  5. Klicken Sie auf Apply (Übernehmen) > OK.

So richten Sie einen Smarthost ein:

  1. Öffnen Sie die Benutzeroberfläche von GroupWise-ConsoleOne.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt Internet Agent (Internetagent) und wählen Sie Properties (Eigenschaften) aus.

  3. Sollte die Seite „SMTP/MIME Settings“ (SMTP-/MIME-Einstellungen) nicht standardmäßig angezeigt werden, klicken Sie auf den Tab SMTP/MIME und dann auf Settings (Einstellungen).

  4. Setzen Sie die Zahl der „SMTP-Sendethreads“ auf das Maximum der simultanen Verbindungen, die der Groupwise-Server sicher unterstützt.

  5. Geben Sie in das Feld Relay Host for Outbound Messages (Relay-Host für ausgehende Nachrichten) smtp-relay.gmail.com ein.

  6. Klicken Sie auf Apply (Übernehmen) > OK.

  7. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, senden Sie eine Testnachricht, um den Ausgang Ihrer Nachrichten sicherzustellen.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.

  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass sich der Server entweder per SMTP-Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer anmeldet oder im HELO- oder EHLO-Befehl einen Ihrer Domainnamen enthält. Die Anleitung dazu finden Sie hier.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Novell Groupwise wenden Sie sich bitte an Ihren Novell Groupwise-Administrator. Diese Anleitung gilt für Standardszenarien mit Novell Groupwise. Veränderungen Ihrer Konfiguration von Novell Groupwise liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

Sendmail

Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um den SMTP-Relay-Dienst für Sendmail einzurichten. Diese Anleitung sollte bei den meisten Bereitstellungen funktionieren.

Eine Anpassung der Server-Zeitüberschreitungen sollte nicht erforderlich sein. In Sendmail wird das Zeitlimit für den Server mit dem Wert Timeout.datafinal festgelegt. Standardmäßig ist es auf eine Stunde eingestellt. Wurde Timeout.datafinal auf einen kürzeren Wert festgelegt, stellen Sie den Wert wieder auf eine Stunde ein.

So richten Sie einen Smarthost für Sendmail ein:

  1. Fügen Sie der Datei /etc/mail/sendmail.mc folgende Zeile hinzu:
    define(`SMART_HOST', `smtp-relay.gmail.com')​​

  2. Beenden Sie den Serverprozess von Sendmail und starten Sie ihn neu.

  3. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, senden Sie eine Testnachricht, um den Ausgang Ihrer Nachrichten sicherzustellen.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.

  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass er SMTP AUTH für die Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer verwendet oder einen Ihrer Domainnamen im HELO- oder EHLO-Befehl übergibt. Die Anleitung dazu finden Sie hier.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Sendmail wenden Sie sich bitte an Ihren Sendmail-Administrator. Die folgende Anleitung gilt für Standardszenarien mit dieser Software. Änderungen an Ihrer Sendmail-Konfiguration liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

Apple-, Qmail- und Postfix-Server konfigurieren

Apple Macintosh OS X

Führen Sie diese Schritte aus, um den SMTP-Relay-Dienst für Apple Macintosh OS X einzurichten. Diese Anleitung sollte bei den meisten Bereitstellungen funktionieren.

So richten Sie einen Smarthost ein:

  1. Wählen Sie unter „Server Admin“ (Serververwaltung) die Option Mail (E-Mail) aus und klicken Sie auf Settings (Einstellungen).

  2. Geben Sie unter Relay all mail through this host (Alle E-Mails über diesen Host weiterleiten) smtp-relay.gmail.com ein.

  3. Klicken Sie auf Save (Speichern), um die Serververwaltung zu schließen.

  4. Starten Sie den E-Mail-Dienst neu.

  5. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, senden Sie eine Testnachricht, um den Ausgang Ihrer Nachrichten sicherzustellen.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.
  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass sich der Server entweder per SMTP-Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer anmeldet oder im HELO- oder EHLO-Befehl einen Ihrer Domainnamen enthält.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Apple Macintosh OS X wenden Sie sich bitte an Ihren Apple Macintosh OS X-Administrator. Die folgende Anleitung gilt für Standardszenarien mit diesem Betriebssystem. Änderungen an Ihrer Apple Macintosh OS X-Konfiguration liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

Qmail

Führen Sie diese Schritte aus, um den SMTP-Relay-Dienst für Qmail einzurichten. Diese Anleitung sollte bei den meisten Bereitstellungen funktionieren.

Möglicherweise müssen Sie zuerst die Zeitlimits des Servers erhöhen, bevor Sie einen Smarthost einrichten können. Das Standardzeitlimit beträgt 1.200 Sekunden. Dies ist lang genug. Wenn dieser Wert zuvor geändert wurde, bearbeiten Sie die Datei /var/qmail/timeoutsmtpd und erhöhen Sie ihn auf mindestens 900 Sekunden.

So richten Sie einen Smarthost für Qmail ein:

  1. Bearbeiten oder erstellen Sie die Datei /var/qmail/control/smtproutes und fügen Sie folgende Zeile hinzu:
    :smtp-relay.gmail.com:25
  2. Wenn Sie bestimmte interne Domains haben, deren E-Mail-Verkehr nicht an Google weitergeleitet werden soll, legen Sie fest, dass der E-Mail-Verkehr an den gewünschten E-Mail-Server geleitet wird. Fügen Sie der Datei /var/qmail/control/smtproutes dazu einen Weiterleitungsbefehl mit dieser Syntax hinzu:
    <InterneDomain>:<ServerFürInterneDomain>
  3. Beenden Sie den Server von Qmail und starten Sie ihn neu.
  4. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, senden Sie eine Testnachricht, um den Ausgang Ihrer Nachrichten sicherzustellen.

Zusätzlich zu den Schritten oben zur Konfiguration des Servers müssen Sie möglicherweise weitere ausführen, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Alle Adressen ausgewählt und senden E-Mails von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.
  • Sie senden E-Mails ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

In diesen Fällen müssen Sie Ihren E-Mail-Server so konfigurieren, dass sich der Server entweder per SMTP-Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer anmeldet oder im HELO- oder EHLO-Befehl einen Ihrer Domainnamen enthält. Die Anleitung dazu finden Sie hier.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Qmail wenden Sie sich bitte an Ihren Qmail-Administrator. Diese Anleitung ist für Standardszenarien mit Qmail. Änderungen Ihrer Konfiguration in Qmail liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

Postfix

Gehen Sie wie unten beschrieben vor, um den SMTP-Relay-Dienst für Postfix einzurichten. Diese Anleitung sollte bei den meisten Bereitstellungen funktionieren. Die Timeouts für die Postfix-Server müssen nicht verlängert werden. Die standardmäßigen Zeitlimits sind angemessen.

So richten Sie einen Smarthost für Postfix ein:

  1. Fügen Sie der Konfigurationsdatei folgende Zeile hinzu (Beispielpfad „/etc/postfix/main.cf“):
    relayhost = smtp-relay.gmail.com:25
  2. Starten Sie Postfix mit folgendem Befehl neu:
    # sudo postfix reload
  3. Versenden Sie eine E-Mail, um den Ausgang Ihrer Nachrichten zu testen.

Überprüfen Sie, ob einer der beiden folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben in der Einstellung Zulässige Absender die Option Beliebige Absender ausgewählt und senden Nachrichten von einer Domain, die nicht Ihnen gehört, z. B. yahoo.com.
  • Sie senden Nachrichten ohne Absenderadresse, z. B. Unzustellbarkeitsberichte oder Abwesenheitsnotizen.

Trifft einer der beiden Punkte zu, konfigurieren Sie den Server so, dass er sich entweder per SMTP-Authentifizierung als registrierter Google Workspace-Nutzer anmeldet oder im HELO- oder EHLO-Befehl einen Ihrer Domainnamen enthält. Die Anleitung dazu finden Sie hier.

Wichtig: Der Google Workspace-Support umfasst keinen technischen Support zur Konfiguration lokaler E-Mail-Server oder der Produkte von Drittanbietern. Bei Problemen mit Postfix wenden Sie sich bitte an Ihren Postfix-Administrator. Diese Anleitung ist für Standardszenarien mit Postfix. Änderungen Ihrer Konfiguration in Postfix liegen im Ermessen des zuständigen Administrators.

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