Wenn Ihre Organisation Microsoft Exchange oder einen anderen SMTP-Dienst oder -Server verwendet, können Sie den SMTP-Relay-Dienst so einrichten, dass ausgehende E-Mails über Google gesendet werden. Sie können dann Folgendes tun:
- Nachrichten vor der Zustellung an externe Empfänger auf Spam und Viren filtern
- E-Mail-Sicherheit und erweiterte Gmail-Einstellungen auf ausgehende Nachrichten anwenden
Hinweise
Abschnitt öffnen | Alle minimieren
Schritt 1: SMTP-Relay in der Admin-Konsole einrichten
-
Melden Sie sich mit einem Administratorkonto in Google Admin-Konsole an.
Wenn Sie kein Administratorkonto verwenden, können Sie nicht auf die Admin-Konsole zugreifen.
-
Gehen Sie zu „Menü“
Apps > Google Workspace > Gmail > Routing.
Hierfür ist die Administratorberechtigung für die Gmail-Einstellungen erforderlich.
Sie können die Einstellung für den SMTP-Relay-Dienst nur auf oberster Organisationsebene hinzufügen, bearbeiten und löschen. Sie können die Einstellung auf der Ebene der untergeordneten Organisationseinheit aufrufen.
- Scrollen Sie zu SMTP-Relay-Dienst und klicken Sie auf Konfigurieren. Wenn die Einstellung bereits konfiguriert wurde, klicken Sie auf Bearbeiten oder auf Weitere hinzufügen.
- Geben Sie einen Namen für die Einstellung ein und richten Sie die folgenden Optionen ein:
Einstellungsoptionen Was muss ich tun? Zulässige Absender Wählen Sie eine Option aus:
- Nur registrierte Apps-Nutzer in meinen Domains: Der Absender muss ein registrierter Google Workspace-Nutzer in einer Ihrer Domains sein.
- Nur Adressen in meinen Domains: Der Absender muss kein Google Workspace-Nutzer sein, aber seine E-Mail-Adresse muss Ihre primäre Domain enthalten. Subdomains sind zulässig. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie E-Mails über Drittanbieter- oder benutzerdefinierte Anwendungen senden.
- Alle Adressen (nicht empfohlen): Die Absenderadresse kann eine beliebige E-Mail-Adresse sein und auch von außerhalb Ihrer Domain stammen. Dadurch ist Ihr Konto anfälliger für Missbrauch, entweder durch schädliche Software auf den Geräten Ihrer Nutzer oder durch falsche SMTP-Einstellungen.
Wenn Sie die Option Alle Adressen verwenden und Nachrichten von einer Domain senden, die Ihnen nicht gehört, oder wenn Sie einen leeren Envelope-Absender verwenden (z. B. Unzustellbarkeitsnachrichten oder Abwesenheitsnotizen), konfigurieren Sie Ihren E-Mail-Server so, dass die SMTP-Authentifizierung zum Identifizieren der Absenderdomain verwendet oder einer Ihrer Domainnamen im HELO- oder EHLO-Befehl dargestellt wird.
Wenn der Absender nicht zu einer Ihrer Domains gehört, wird der Envelope-Absender von nutzer@[nicht_ihre_domain] in postmaster@[ihre_domain] geändert, wobei [ihre_domain] die Domain ist, die das System über die SMTP-Authentifizierung ermittelt oder über den HELO- bzw. EHLO-Befehl erhält.
Wenn die im SMTP-Befehl MAIL FROM angegebene Adresse zu einem registrierten Google Workspace-Nutzer gehört, muss diesem Nutzer eine Google Workspace-Lizenz zugewiesen werden, die Gmail zulässt.
Authentifizierung Klicken Sie mindestens ein Kästchen an, um eine Authentifizierungsmethode festzulegen:
- Nur E-Mails von angegebenen IP-Adressen zulassen: Das System akzeptiert nur E-Mails von IP-Adressen, die Sie hier angeben.
- SMTP-Authentifizierung erforderlich: Dadurch wird die SMTP-Authentifizierung erzwungen, um die Absenderdomain zu identifizieren (Verbindung über TLS erforderlich). Bei der SMTP-Authentifizierung wird die Verbindung durch Prüfung von Name und Passwort des Nutzers für Google Workspace verifiziert.
Wenn Sie die Option „Angegebene IP-Adressen“ auswählen, gilt Folgendes:
- Klicken Sie auf Hinzufügen.
- Geben Sie eine Beschreibung und die IP-Adresse oder den IP-Adressbereich im IPv4- oder IPv6-Format ein.
Verwenden Sie Ihre eigene öffentliche IP-Adresse. Sie können bis zu 65.536 IP-Adressen für einen Bereich angeben. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, den IP-Bereich so klein wie möglich zu halten. - Setzen Sie das Häkchen für Aktivieren, um die IP-Adresse oder den IP-Adressbereich zu aktivieren, und entfernen Sie es, um Adresse bzw. Bereich zu deaktivieren.
- Klicken Sie auf Speichern.
- Wenn Sie weitere IP-Adressen oder -Bereiche hinzufügen möchten, wiederholen Sie die Schritte.
Verschlüsselung Optional: Wenn Sie TLS für Verbindungen zwischen Ihrem Server und Google erzwingen möchten, setzen Sie das Häkchen für TLS-Verschlüsselung erforderlich.
Wichtig: Wenn Ihr E-Mail-Server TLS nicht unterstützt und Sie dieses Kästchen anklicken, werden Nachrichten, die nicht über eine verschlüsselte TLS-Verbindung gesendet werden, abgelehnt. - Klicken Sie auf Speichern.
Schritt 2: Lokalen Server so einrichten, dass er auf Google verweist
Exchange-Server konfigurieren
Abschnitt öffnen | Alle minimieren und nach oben
HCL-, Novell- und Sendmail-Server konfigurieren
Abschnitt öffnen | Alle minimieren und nach oben
macOS-, Qmail- und Postfix-Server konfigurieren
Abschnitt öffnen | Alle minimieren und nach oben
Google, Google Workspace sowie zugehörige Marken und Logos sind Marken von Google LLC. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen sind Marken der Unternehmen, mit denen sie verbunden sind.