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Was ist ein Content ID-Anspruch?

Wenn du ein Video hochlädst, das urheberrechtlich geschütztes Material enthält, kann es passieren, dass ein Content ID-Anspruch auf das Video erhoben wird. Ein solcher Anspruch wird automatisch generiert, wenn ein hochgeladenes Video mit einem anderen Video (oder Teilen eines anderen Videos) in unserem Content ID-System übereinstimmt.

Urheberrechtsinhaber können festlegen, dass Uploads, die mit einem ihrer urheberrechtlich geschützten Werke übereinstimmen, durch Content ID gesperrt werden. Sie können aber auch erlauben, dass Inhalte, auf die Anspruch erhoben wurde, auf YouTube verfügbar bleiben und Anzeigen darin eingeblendet werden. In diesen Fällen fließen die Werbeeinnahmen für die jeweiligen Inhalte dem Urheberrechtsinhaber zu.

Wie finde ich heraus, ob ein Content ID-Anspruch auf mein Video erhoben wurde?

Wenn ein Content ID-Anspruch auf dein Video erhoben wurde, bekommst du eine entsprechende E-Mail von YouTube. So erhältst du weitere Informationen zu Ansprüchen auf deine Videos:

  1. Melde dich in YouTube Studio an.
  2. Klicke im Menü auf der linken Seite auf Inhalte.
  3. Wenn ein Anspruch auf ein Video erhoben wurde, wird bei dem betreffenden Video in der Spalte Einschränkungen das Label Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzung angezeigt.
  4. Bewege den Mauszeiger in der Spalte „Einschränkungen“ auf die Option Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzung und wähle DETAILS ANSEHEN aus.
  5. Klicke auf den Abwärtspfeil Minimieren, um die Anspruchsdetails zu maximieren.
  6. Klicke im Bereich Zeitraum im Video: auf den Zeitstempel, um das Segment abzuspielen, auf das ein Content ID-Anspruch erhoben wurde.
Du kannst dir auch eine Liste der Videos anzeigen lassen, auf die Anspruch erhoben wurde. Klicke dazu auf Filter  und dann Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzung.

Hat es Konsequenzen für mich, wenn auf mein Video ein Content ID-Anspruch erhoben wird?

Nicht unbedingt. Content ID-Ansprüche bedeuten normalerweise, dass wir auf deinem YouTube-Kanal Inhalte gefunden haben, die einem anderen Rechteinhaber gehören.

Die Urheberrechtsinhaber entscheiden, ob andere Nutzer ihre urheberrechtlich geschützten Inhalte wiederverwenden dürfen oder nicht. Häufig sind sie damit einverstanden, wenn im Gegenzug Anzeigen im betreffenden YouTube-Video eingeblendet werden. Anzeigen werden normalerweise vor dem eigentlichen Video eingeblendet. Bei einer Videolänge von über acht Minuten sind aber auch Werbeunterbrechungen während der Wiedergabe möglich.

Wenn Urheberrechtsinhaber nicht möchten, dass ihre Inhalte wiederverwendet werden, können sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Video sperren: Der Urheberrechtsinhaber kann entscheiden, dass dein Video gesperrt werden soll. In diesem Fall können andere YouTube-Nutzer dieses Video nicht mehr ansehen. Manchmal gilt eine solche Sperrung weltweit, manchmal sind nur bestimmte Länder bzw. Regionen betroffen.

  • Inhalte auf bestimmten Plattformen einschränken: Der Urheberrechtsinhaber kann festlegen, dass seine geschützten Inhalte nur für bestimmte Apps oder Websites verfügbar sind. Die Verfügbarkeit der betreffenden Videos auf YouTube ändert sich dadurch aber nicht.

Was kann ich tun, wenn ein Content ID-Anspruch auf mein Video erhoben wurde?

Bei einem Content ID-Anspruch hast du je nach Situation verschiedene Möglichkeiten:

Wenn du mit einem Anspruch einverstanden bist, hast du folgende Optionen:

  • Nichts tun: Wenn du der Meinung bist, dass ein Anspruch berechtigt ist, musst du gar nichts unternehmen. Solltest du deine Meinung ändern, kannst du später jederzeit noch Einspruch erheben.

  • Inhalte mit Ansprüchen entfernen: Wenn du der Meinung bist, dass ein Anspruch berechtigt ist, kannst du die Inhalte mit Ansprüchen entfernen, ohne extra ein neues Video hochladen zu müssen. Wenn du sie richtig einsetzt, wird durch die folgenden drei Optionen der zugehörige Anspruch automatisch zurückgezogen:

    1. Segment herausschneiden: Bei dieser Option wird nur das Segment, auf das Anspruch erhoben wurde, aus dem Video entfernt. Weitere Informationen
    2. Song austauschen (nur Audioansprüche): Wenn Anspruch auf die Musik in deinem Video erhoben wurde, kannst du den Audiotrack unter Umständen mit frei nutzbarer Musik aus der Audio-Mediathek von YouTube ersetzen. Weitere Informationen
    3. Song stummschalten (nur Audioansprüche): Wenn auf Musik in deinem Video Anspruch erhoben wurde, besteht unter Umständen die Möglichkeit, den betreffenden Song stummzuschalten. Dabei kannst du auswählen, ob nur der Song oder die gesamten Audioinhalte im Video stummgeschaltet werden sollen. Weitere Informationen
  • Umsatzbeteiligung: Wenn du am YouTube-Partnerprogramm teilnimmst und auf Musik deines Videos Anspruch erhoben wird, kannst du dir die Umsätze möglicherweise mit dem Musikverleger teilen. Weitere Informationen

Wenn du mit einem Anspruch nicht einverstanden bist, hast du folgende Option:

Vorsicht: Falls sich herausstellt, dass dein Einspruch unbegründet ist, kann der Rechteinhaber die Deaktivierung deines Videos beantragen. Wenn wir einen gültigen Deaktivierungsantrag für dein Video erhalten, bekommt dein Konto außerdem eine Urheberrechtsverwarnung. Weitere Informationen zu Urheberrechtsverwarnungen

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