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Richtlinie zu schädlichen oder gefährlichen Inhalten

Am 18. März 2024 aktualisieren wir unsere Richtlinie zu schädlichen oder gefährlichen Inhalten. Sie enthält dann strengere Regeln zu Hinweisen für Zuschauer. Außerdem lässt sich anhand der aktualisierten Richtlinie das Risiko für potenzielle Schäden durch die gezeigten Handlungen besser einschätzen.
Inhalte, durch die gefährliche oder illegale Aktivitäten gefördert werden, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen können, sind auf YouTube nicht erlaubt.
 
Wenn du auf Inhalte stößt, die gegen diese Richtlinie verstoßen, melde sie uns bitte

 

Du kannst direkt zu einem bestimmten Abschnitt in diesem Artikel springen:

Hinweis: Dies gilt für Videos, Videobeschreibungen, Kommentare, Livestreams sowie für alle anderen YouTube-Produkte und ‑Funktionen. Diese Richtlinien gelten auch für externe Links in deinen Inhalten. Dazu gehören unter anderem anklickbare URLs und der mündliche Verweis auf andere Websites in deinen Videos.

Richtlinie zu schädlichen oder gefährlichen Inhalten

Was bedeutet diese Richtlinie für dich?

Hinweis: Das ist keine vollständige Liste. Wenn du glaubst, dass deine Inhalte möglicherweise gegen diese Richtlinien verstoßen, solltest du sie nicht posten.
Die folgenden Inhalte sind auf YouTube nicht erlaubt:

Schädliche oder gefährliche Handlungen, Challenges und Pranks

  • Extrem gefährliche Challenges: Challenges, bei denen ein unmittelbares Verletzungsrisiko besteht.
  • Gefährliche oder bedrohliche Pranks: Pranks, bei denen für die Opfer ein unmittelbares Risiko schwerer Verletzungen besteht oder die bei Minderjährigen zu schwerem emotionalem Stress führen.
  • Schädliche oder gefährliche Handlungen: Handlungen, die von Erwachsenen durchgeführt werden und die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen können.
  • Minderjährige, die an gefährlichen Aktivitäten teilnehmen: Inhalte, die das emotionale und körperliche Wohlbefinden Minderjähriger gefährden. Weitere Informationen findest du in unserer Richtlinie zum Schutz von Kindern.

Inhalte mit Bezug auf Waffen

  • Anleitung zum Töten oder Verletzen: Inhalte, in denen den Zuschauern gezeigt wird, wie sie andere töten oder schwer verletzen können.
  • Sprengkörper: Anleitungen zur Herstellung von Sprengkörpern oder explosiven Mischungen, die andere Personen verletzen oder töten sollen.
  • Schusswaffen: Weitere Informationen findest du in unserer Richtlinie zu Schusswaffen.

Inhalte, die die digitale Sicherheit beeinträchtigen

  • Anleitungen zum Diebstahl: Videos, die als Anleitung zum Diebstahl dienen und darauf abzielen, physische Waren zu stehlen oder etwas kostenlos zu erhalten.
  • Hacking: Anleitungen zur Nutzung von Computern oder Informationstechnologien, um Zugangsdaten zu stehlen, personenbezogene Daten zu kompromittieren oder anderen erheblichen Schaden zuzufügen.
  • Umgehen der Bezahlung für digitale Inhalte oder Dienste: Inhalte, in denen gezeigt wird, wie Zuschauer unbefugten Zugriff auf Inhalte, Software oder Dienste erhalten, für die normalerweise Gebühren anfallen.
  • Phishing: Inhalte, mit denen versucht wird, durch Täuschung nicht öffentliche, personenidentifizierbare Informationen von Zuschauern zu erhalten.
    • Cryptophishing: Anfragen zu Kryptowährungen oder zu Details von mit Kryptowährungen verbundenen Wallets im Rahmen eines Phishingversuchs.

Illegale oder gesetzlichen Beschränkungen unterliegende Waren und Dienstleistungen

Beispiele für schädliche oder gefährliche Inhalte

Hier sind einige Beispiele für schädliche oder gefährliche Inhalte, die auf YouTube nicht erlaubt sind: 

Hinweis: Das ist keine vollständige Liste.

Extrem gefährliche Challenges

  • Ersticken: Handlungen, die zu Atemnot oder zum Ersticken führen können. Beispiele:
    • Spiele, bei denen es zu Würgen, Ertränken oder Erhängen kommt
    • Schlucken nicht zum Verzehr geeigneter Objekte
  • Waffenmissbrauch: Gebrauch von Waffen wie Schusswaffen oder Messern ohne entsprechende Schutzmaßnahmen oder auf eine Art und Weise, die zu Verletzungen führen kann. Dazu gehört unter anderem auch die „No Lackin“-Challenge.
  • Schädliche Substanzen: Verzehren, Konsumieren oder Einführen nicht zum Verzehr geeigneter Objekte oder Substanzen, die zu Krankheit oder Vergiftungen führen können. Ein Beispiel dafür sind Challenges, bei denen Waschmittel verzehrt wird.
  • Verbrennungen, Erfrierungen und Stromschläge: Handlungen, die zu schweren Verbrennungen, Erfrierungen oder Stromschlägen führen können. Dazu gehören unter anderem die „Fire“- und die „Hot Water“-Challenge.
  • Verstümmelung und stumpfe Gewalteinwirkung: Beispiele:
    • Selbstverstümmelung
    • Verzicht auf normale gesundheitliche Maßnahmen
    • Stürze, Pfählungen, Zusammenprallen, stumpfe Gewalteinwirkung oder Quetschungen

Hinweis: Inhalte mit pädagogischem oder dokumentarischem Zweck können mit einer Altersbeschränkung versehen werden.

Gefährliche oder bedrohliche Pranks

  • Absichtliche Körperverletzung: Körperliche Verletzung ahnungsloser Opfer durch Pranks. Beispiele:
    • Schläge
    • Lebensmittel oder Getränke mit Abführmitteln versehen
    • Pranks mit Elektroschocks
  • Erzeugen eines Gefühls unmittelbarer Gefahr: Vortäuschen einer echten Gefahr, auch wenn die Opfer nicht körperlich in Gefahr sind. Beispiele:
    • Bedrohungen mit Waffen
    • Bombendrohungen
    • Swatting oder Telefonstreiche bei Notrufnummern
    • Vorgetäuschte Einbrüche oder Raubüberfälle
    • Vorgetäuschte Entführungen
  • Emotionaler Stress bei Minderjährigen oder schutzbedürftigen Personen: Pranks, die bei Kindern oder anderen schutzbedürftigen Personen emotionalen Stress oder die Angst hervorrufen, dass ihre körperliche Unversehrtheit gefährdet ist. Beispiele:
    • Vorgetäuschte Todesfälle, vorgetäuschter Suizid
    • Vorgetäuschte Gewalt
    • Inhalte, in denen vorgetäuscht wird, dass ein Elternteil oder eine Betreuungsperson ein Kind verlässt oder es vernachlässigt
    • Inhalte, in denen ein Kind von einem Elternteil oder einer Betreuungsperson beschimpft oder erniedrigt wird

Hinweis: Inhalte mit Pranks, die Erwachsene betreffen und die nicht gegen unsere Richtlinien verstoßen, können mit einer Altersbeschränkung versehen werden.

Schädliche oder gefährliche Handlungen

  • Gefahr von schweren Verletzungen oder Todesfällen: Inhalte, in denen Erwachsene zu sehen sind, die ernsthafte Verletzungen oder den Tod riskieren. Das gilt insbesondere, wenn Zuschauer die gefährliche Handlung nachahmen könnten oder die gefährliche Handlung durch die Inhalte gefördert oder verherrlicht wird. Zu gefährlichen Handlungen gehören unter anderem Handlungen, die in die oben unter „Extrem gefährliche Challenges“ aufgeführten Kategorien fallen, z. B. Erstickung oder Stromschläge.
    • Inhalte, in denen Minderjährige gefährliche Handlungen ausführen, sind ebenfalls nicht erlaubt. Dazu gehören Inhalte, in denen zu sehen ist, wie Minderjährige:
      • Alkohol konsumieren
      • Vaporizer, E-Zigaretten, Tabak oder Marihuana verwenden
      • Feuerwerkskörper missbrauchen
      • unbeaufsichtigt Schusswaffen benutzen
  • Extrem gefährliches Fahren: Verwendung eines Kraftfahrzeugs in einer Weise, die ein unmittelbares Verletzungs- oder Todesrisiko für den Fahrer oder andere Personen darstellt. Beispiele:
    • Smartphone-Aufnahmen eines Motorradfahrers, der bei hoher Geschwindigkeit absichtlich in den Gegenverkehr gerät. In einem Voiceover sagt jemand: „Wow, das war verrückt.“
    • Autos, die mit hoher Geschwindigkeit auf einem Bürgersteig fahren.

Anleitung dazu, anderen Schaden zuzufügen

  • Herstellung von Bomben: Anleitungen zum Bau von Bomben oder Sprengsätzen, mit denen Menschen verletzt oder getötet werden sollen. Beispiele:
    • Rohrbomben
    • Paketbomben
    • Sprengstoffwesten
    • Molotowcocktails
  • Gewalt unter Kindern: Echte Kämpfe oder Gewalt zwischen Kindern. Weitere Informationen findest du in unserer Richtlinie zum Schutz von Kindern.

Hinweis: Inhalte mit dokumentarischem oder pädagogischem Kontext können mit einer Altersbeschränkung versehen werden.

Inhalte mit Altersbeschränkung

Hinweis: Das ist keine vollständige Liste.
Manche Inhalte verletzen zwar nicht unsere Richtlinien, sind unter Umständen aber nicht für Zuschauer unter 18 Jahren geeignet.
Wir können Inhalte, die eine gefährliche Handlung zeigen, einschränken, anstatt sie zu entfernen, wenn sie mindestens eins der folgenden Kriterien erfüllen:
  • Es gibt pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Kontext, der beispielsweise über das Risiko der Handlung informiert. Dazu können Informationen darüber gehören, welche Arten von Verletzungen durch die gefährliche Handlung möglich sind, oder eine Beschreibung eigener Verletzungen durch die gefährliche Handlung. Ebenso könnte erklärt werden, welche Vorsichtsmaßnahmen, Erfahrungen oder Fähigkeiten erforderlich sind, um die Handlung sicher auszuführen und Verletzungen zu vermeiden. Die Aussage „Mach das nicht zu Hause nach“ reicht nicht aus.
  • Die gezeigte Handlung birgt kein Risiko für ernsthafte Verletzungen.
  • Die gezeigte Handlung wird durch die Inhalte nicht gefördert. Als Förderung gelten jede Form der Ermutigung zu oder Verherrlichung der Handlung sowie Anleitungen zum Nachahmen der Handlung.

Unter den jeweiligen Links erfährst du mehr über Inhalte mit Altersbeschränkung und die Wiedergabe von Videos mit Altersbeschränkung.

Beispiele für Inhalte mit Altersbeschränkung

  • Pranks mit Erwachsenen, bei denen übermäßig viel künstliches Blut oder vermeintliche grausame Verletzungen zu sehen sind
  • Videos von Personen, die an einer gefährlichen Challenge teilnehmen, in denen angegeben wird, wie viele Personen dabei schwer verletzt wurden
  • Inhalte, in denen Erwachsene beim Missbrauch von Feuerwerkskörpern gezeigt werden
  • Inhalte, in denen zu sehen ist, wie Erwachsene Elektroschocker an sich selbst oder an Freiwilligen anwenden
  • Inhalte, in denen ein erwachsener Parkour-Sportler auf Videos von extrem gefährlichen Amateurstunts reagiert und über das damit einhergehende Verletzungsrisiko spricht

Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Inhalte

Unter bestimmten Umständen kann es vorkommen, dass Videos, die ansonsten gegen diese Richtlinie verstoßen würden, weiterhin auf YouTube verfügbar bleiben, wenn sie einen pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Kontext haben. Weitere Informationen dazu, wie YouTube solche Inhalte bewertet

Hinweis: In einigen Fällen können Inhalte mit einem pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Zweck mit einer Altersbeschränkung versehen werden. Bestimmte Inhalte sind auf YouTube nicht erlaubt, auch wenn sie einen pädagogischen, dokumentarischen, wissenschaftlichen oder künstlerischen Kontext haben. Das betrifft zum Beispiel Inhalte, in denen Drogen oder verschreibungspflichtige Arzneimittel ohne Rezept verkauft werden.

Beispiele für pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Inhalte

  • Eine Dokumentation zur Veranschaulichung der Gefahren von Erstickungsspielen ist beispielsweise angemessen, während Auszüge dieser Dokumentation ohne Kontext unangemessen sein können.
  • In einem Video macht eine professionelle Stuntperson einen gefährlichen Motorradsprung, die Zuschauer werden dabei aber über die Sicherheitsvorkehrungen informiert, die bei der Vorbereitung getroffen werden. Dazu gehören Notfallmedizin vor Ort und der Einsatz von Schutzausrüstung.
  • In einer Dokumentation werden die Auswirkungen des Drogenkonsums in einer bestimmten Szene gezeigt. Darin wird zwar der Konsum von Drogen gezeigt, aber den Zuschauern wird abgeraten, Drogen zu konsumieren, und es gibt keine Informationen zur Herstellung oder zum Kauf der Substanzen.
  • In einem Video werden gefährliches Fahrverhalten oder Autounfälle in einer kontrollierten Umgebung gezeigt, um die Zuschauer über sicheres Fahren oder Funktionen zur Erhöhung der Fahrzeugsicherheit zu informieren.

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinie verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinie verstoßen, entfernen wir sie und benachrichtigen dich per E-Mail darüber. Wenn wir nicht bestätigen können, dass ein von dir geposteter Link sicher ist, entfernen wir ihn möglicherweise. URLs im Video selbst oder in den Metadaten des Videos, die gegen die Richtlinien verstoßen, können dazu führen, dass das Video entfernt wird.

Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien wird im Normalfall eine Warnung erteilt, die aber noch keine weiteren Konsequenzen für deinen Kanal hat. Du erhältst die Möglichkeit, an einem Richtlinientraining teilzunehmen, damit die Warnung nach 90 Tagen abläuft. Der Zeitraum von 90 Tagen beginnt mit dem Abschluss des Trainings und nicht mit dem Erhalt der Warnung. Wenn du innerhalb dieser 90 Tage jedoch gegen dieselbe Richtlinie verstößt, läuft die Warnung nicht ab und dein Kanal erhält eine Verwarnung. Wenn du nach Abschluss des Trainings gegen eine andere Richtlinie verstößt, erhältst du eine weitere Warnung.

Bei drei Verwarnungen innerhalb von 90 Tagen wird dein Kanal geschlossen. Weitere Informationen zu Verwarnungen

Wiederholte Verstöße gegen die Community-Richtlinien oder die Nutzungsbedingungen können dazu führen, dass wir deinen Kanal oder dein Konto kündigen. Das gilt auch im Fall eines einzelnen schweren Verstoßes oder wenn ein Kanal gezielt für einen Richtlinienverstoß genutzt wird. Personen, die wiederholt gegen die Richtlinien verstoßen, können von uns daran gehindert werden, an den Richtlinientrainings teilzunehmen. Weitere Informationen zur Schließung von Kanälen oder Konten

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