Langsames WLAN

Nichts ist schlimmer als ein langsames WLAN. Deshalb haben wir Ihnen hier einige Methoden zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Verbindungsgeschwindigkeit beschleunigen können.

Für ein langsames WLAN kann es mehrere Gründe geben:

Zu große Entfernung zum WLAN-Zugangspunkt

Die Platzierung ist das A und O. Je näher sich Ihr Gerät am WLAN-Zugangspunkt befindet, desto schneller ist Ihre WLAN-Verbindung.

Weitere Informationen zur Platzierung von WLAN-Zugangspunkten finden Sie in diesem Artikel.

Zu viele Geräte

Sobald sich ein Gerät mit Ihrem WLAN verbindet, muss es sich die zur Verfügung stehende Bandbreite (Internetgeschwindigkeit) mit anderen Geräten teilen. Ein Fernseher, auf dem Netflix gestreamt wird, ein Laptop, auf dem Dateien heruntergeladen werden, oder eine Xbox, auf der aktiv gespielt wird – alle diese Geräte benötigen eine möglichst schnelle Verbindung. Die verfügbare Bandbreite ist jedoch begrenzt. Wird die Bandbreite von mehreren Geräten genutzt, wird Ihre Verbindung langsamer.

Was kann getan werden?

Probleme mit dem Modem

Ein Neustart Ihres Modems kann Probleme mit der Internetverbindung beheben, die Verbindungsgeschwindigkeit beschleunigen und häufige Probleme bei der drahtlosen Datenübertragung lösen. Selbst wenn Ihr Modem anscheinend ordnungsgemäß funktioniert, kann ein Neustart erforderlich sein, damit eine sichere Verbindung zum WLAN-Zugangspunkt hergestellt wird. Dies ist ein guter Ausgangspunkt für die Fehlerbehebung.

So starten Sie ein Modem neu:

  1. Ziehen Sie das Stromkabel aus dem Modem.
  2. Warten Sie 2 Minuten.
  3. Schließen Sie das Stromkabel wieder an.
  4. Warten Sie, bis das Modem hochgefahren ist und die Leuchtanzeige für Internet grün leuchtet. Prüfen Sie dann, ob sich die Verbindungsgeschwindigkeit verbessert hat.
Andere Router in der Nähe verursachen Störungen

Wenn sich die WLAN-Signale benachbarter WLAN-Router überlagern, können Störungen auftreten. Diese Störungen können die WLAN-Geschwindigkeit beeinträchtigen.

Noch schlimmer wird es, wenn die beiden sich überlagernden Netzwerke denselben WLAN-Namen verwenden. Bestenfalls bedeutet dies, dass Ihre Geräte zwischen Ihrem WLAN-Zugangspunkt und dem anderen Router hin- und herspringen. Schlimmstenfalls sind Ihre Geräte möglicherweise gar nicht in der Lage, eine Verbindung herzustellen.

Aber keine Sorge, auch hierfür haben wir Lösungsvorschläge für Sie parat:

WLAN-Funktion des anderen Routers (nicht des Google Wifi-Routers) deaktivieren

Eine Lösung besteht darin, die WLAN-Funktion des anderen Routers – nicht des WLAN-Zugangspunkts – zu deaktivieren. Überprüfen Sie die Leuchtanzeige vorn am Router: Die meisten Router zeigen über eine Leuchtanzeige an, ob der drahtlose Funkverkehr aktiviert oder deaktiviert ist. Das zugehörige Symbol könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:

Wenn Sie die WLAN-Funktion deaktivieren möchten, gehen Sie zu den Einstellungen Ihres Routers und deaktivieren Sie die Option für die drahtlose Datenübertragung. Um auf die Einstellungen Ihres Routers zuzugreifen, müssen Sie möglicherweise einen Internetbrowser öffnen und sicherstellen, dass Sie mit dem anderen Router (nicht mit dem Google Wifi-Router) verbunden sind. Öffnen Sie dann einen Internetbrowser und geben Sie in die Adressleiste die IP-Adresse Ihres Routers ein, wie in diesem Beispiel:

Die genaue Vorgehensweise ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Wurde Ihnen Ihr Router von Ihrem Internetanbieter (ISP) zur Verfügung gestellt, kann dieser Ihnen bei der Deaktivierung der WLAN-Funktion helfen. Viele ISPs und Hersteller stellen entsprechende Anleitungen bereit.

Router weiter voneinander weg aufstellen

Wenn Sie Google Wifi und einen anderen Router nutzen möchten, um Ihre WLAN-Abdeckung zu erhöhen, sollten Sie den Abstand zwischen den Routern vergrößern. Der Abstand der Router zueinander sollte möglichst groß sein, da eine zu geringe Entfernung nicht dazu beiträgt, Ihre WLAN-Abdeckung zu verbessern. Das ist nicht so einfach, da die Router miteinander verbunden sein müssen. Dieses Problem können Sie umgehen, indem Sie ein langes Ethernet-Kabel oder beispielsweise einen Powerline-Netzwerkadapter verwenden.

Folgendes sollten Sie beachten:

  • Sofern sich einer Ihrer Router nicht im Bridge-Modus befindet, haben Sie es mit zwei vollkommen separaten Netzwerken zu tun. Das bedeutet, dass Geräte in einem Netzwerk nicht mit Geräten im anderen Netzwerk kommunizieren können.
  • Sind die Netzwerknamen beider Router gleich, muss auch das Passwort gleich sein. Wenn dies nicht der Fall ist, kann Ihr Gerät (Laptop, Smartphone usw.) möglicherweise keine Verbindung herstellen, wenn es dies beim falschen Netzwerk versucht. Bei den meisten Geräten ist nur ein Passwort pro Netzwerkname zulässig. Das Netzwerk mit dem nicht gespeicherten Passwort kann dann nicht verwendet werden.

 

Probleme mit dem WLAN-Zugangspunkt

In seltenen Fällen können Verbindungsprobleme durch einen Neustart Ihres WLAN-Zugangspunkts behoben werden. Keine Sorge, dabei werden keine Daten gelöscht. Alle Ihre Einstellungen bleiben unverändert. Um den WLAN-Zugangspunkt neu zu starten, können Sie das Stromkabel abziehen und wieder einstecken. Sie können den Neustart aber auch über die Google Wifi App auslösen.

1. Öffnen Sie die Google Wifi App.

2. Tippen Sie auf den Tab und dann auf Netzwerkeinstellungen.

3. Tippen Sie unter "Netzwerk" auf den Namen Ihres WLAN-Zugangspunkts.

4. Tippen Sie auf Netzwerk neu starten und bestätigen Sie den Neustart.

Es dauert einige Minuten, bis der WLAN-Zugangspunkt neu startet. Ihre Internetverbindung wird dabei kurz unterbrochen.

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