Ziel-CPA-Gebote

Die Option "Ziel-CPA" ist eine Smart Bidding-Strategie. Hierbei werden Gebote so abgegeben, dass Sie mit Ihrem Ziel-CPA möglichst viele Conversions erzielen. Die Gebote werden durch erweitertes maschinelles Lernen automatisch optimiert. Außerdem wird die automatische Gebotseinstellung unterstützt, bei der Gebote individuell an jede Auktion angepasst werden.

Die Option "Ziel-CPA" ist entweder als Standardstrategie in einer einzelnen Kampagne oder als Portfoliostrategie für mehrere Kampagnen verfügbar. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Funktionsweise und die Einstellungen von Ziel-CPA-Geboten.

Hinweis

Wenn Sie noch nicht wissen, welche automatische Gebotsstrategie für Sie geeignet ist, lesen Sie bitte zuerst diesen Hilfeartikel.

Bevor Sie eine Ziel-CPA-Gebotsstrategie erstellen können, müssen Sie Conversion-Tracking einrichten.

Funktionsweise

Anhand der bisherigen Daten Ihrer Kampagne und einer Auswertung des Kontexts während der Auktion wird mit der Gebotsstrategie "Ziel-CPA" jedes Mal, wenn Ihre Anzeige ausgeliefert werden könnte, automatisch das optimale CPC-Gebot ermittelt. Das Google Ads-System legt die Gebote dabei so fest, dass ein durchschnittlicher CPA erreicht wird, der dem Zielbetrag für alle Kampagnen mit dieser Strategie entspricht.

Bei einigen Conversions können die Kosten über dem Zielbetrag liegen, bei anderen darunter. Insgesamt wird angestrebt, dass der Cost-per-Conversion dem festgelegten Ziel-CPA entspricht. Der Grund für diese CPA-Schwankungen ist, dass der tatsächliche CPA von Faktoren außerhalb des Einflussbereichs von Google abhängig ist. Dazu gehören Änderungen an Ihrer Website oder an Ihren Anzeigen oder ein erhöhter Wettbewerb bei den Anzeigenauktionen. Außerdem liegt die tatsächliche Conversion-Rate möglicherweise unter der prognostizierten.

Wenn Sie beispielsweise 10 € als Ziel-CPA angeben, werden Ihre CPC-Gebote automatisch so angepasst, dass so viele Conversions wie möglich zum durchschnittlichen Preis von 10 € erzielt werden. Damit Sie die Leistung in jeder Anzeigenauktion verbessern können, werden bei dieser Strategie Echtzeitsignale wie Gerät, Browser, Standort, Tageszeit oder Remarketing-Liste berücksichtigt, um die Gebote anzupassen.

Einstellungen

Ziel-CPA

Dies ist der durchschnittliche Betrag, den Sie für eine Conversion zu zahlen bereit sind. Der festgelegte Ziel-CPA kann die Anzahl der Conversions beeinflussen. Ist der Ziel-CPA zu niedrig, entgehen Ihnen unter Umständen Klicks, die zu Conversions führen könnten.

Falls Ihre Kampagne bereits Conversion-Daten enthält, wird in Google Ads ein Ziel-CPA vorgeschlagen. Diese Empfehlung wird basierend auf der tatsächlichen CPA-Leistung der letzten Wochen berechnet. Wenn Sie eine neue Kampagne erstellen, wird Ihnen ein Ziel-CPA auf Grundlage der bisherigen Conversion-Daten Ihres Kontos empfohlen.

Bei der Berechnung des empfohlenen Ziel-CPA wird die Leistung der letzten Tage nicht einbezogen, da ansonsten Conversions unberücksichtigt bleiben, die nicht innerhalb eines Tages nach dem Anzeigenklick abgeschlossen werden. Sie können diesen empfohlenen Ziel-CPA verwenden oder selbst einen Wert angeben.

Tipp: Wählen Sie aus, für welche Conversions Gebote abgegeben werden sollen

Über In "Conversions" einbeziehen legen Sie fest, ob einzelne Conversion-Aktionen in die Berichtsspalten "Conversions" und "Conversion-Wert" aufgenommen werden. Die Daten in diesen Spalten werden für Gebotsstrategien wie Ziel-CPA, Ziel-ROAS und auto-optimierter CPC verwendet. Dabei werden nur die Conversions berücksichtigt, die Sie hinzugefügt haben. Weitere Informationen

Hinweis: Geräteübergreifende Conversions aus Displaynetzwerk-, Suchnetzwerk- und Shopping-Kampagnen sind standardmäßig enthalten. 

Gebotslimit

Für die Gebotsstrategie "Ziel-CPA" sollten keine Gebotslimits festgelegt werden, da das die automatische Gebotsoptimierung beeinträchtigen kann. Außerdem führt dies unter Umständen dazu, dass in Google Ads die Gebote nicht so festgelegt werden, dass Ihr Ziel-CPA am besten erreicht wird. Wenn Sie Gebotslimits verwenden, werden diese nur in Suchnetzwerk-Auktionen eingesetzt. Gebotslimits sind lediglich für Portfolio-Gebotsstrategien des Typs "Ziel-CPA" und nicht für Standardstrategien verfügbar.

  • Höchstgebot: Das maximale CPC-Gebot, das in Google Ads für Keywords, Anzeigengruppen oder Kampagnen mit Ziel-CPA-Geboten verwendet werden soll.
  • Mindestgebot: Das niedrigste CPC-Gebot, das in Google Ads für Kampagnen oder Anzeigengruppen mit der Strategie "Ziel-CPA" verwendet werden soll. Durch den Google Ads-Algorithmus für die Gebotseinstellung wird möglicherweise ein maximales CPC-Gebot unterhalb Ihres Mindestgebots festgelegt. Dies liegt normalerweise an der Funktion Smart Pricing. Das hier angegebene Gebotslimit ist daher nicht das absolut niedrigste Gebot, das festgelegt werden kann.

Gebotsanpassung für Geräte

Durch die gerätespezifische Anpassung des Ziel-CPA können Sie Conversions nach Geräten priorisieren. Sie haben die Möglichkeit, Gebotsanpassungen für Computer, Tablets und Smartphones festzulegen.

Anders als bei manuellen CPC-Gebotsanpassungen wird bei Anpassungen für Ziel-CPA-Gebote nicht das Gebot selbst, sondern der Wert des CPA-Ziels geändert. Beim Umstellen auf den Ziel-CPA kann es sinnvoll sein, manuelle CPC-Gebotsanpassungen zu entfernen, um die Leistung zu optimieren.

Bei einem Ziel-CPA von 10 € und einer Gebotsanpassung von +40 % für Mobilgeräte erhöht sich der Ziel-CPA für Mobilgeräte auf 14 €. Wenn Ihre Anzeigen nicht auf Mobilgeräten ausgeliefert werden sollen, legen Sie -100 % als Gebotsanpassung für Mobilgeräte fest.

Durchschnittlicher Ziel-CPA

Der durchschnittliche Ziel-CPA ist der kostengewichtete durchschnittliche CPA, auf dessen Grundlage Ihre Gebotsstrategie optimiert wird. Er umfasst den Durchschnittswert aus Gebotsanpassungen für Geräte, Ziel-CPAs für Anzeigengruppen sowie alle Änderungen, die Sie am Ziel-CPA vornehmen. Aufgrund dieser Variablen kann sich der durchschnittliche Ziel-CPA von Ihrem Ziel-CPA unterscheiden.

Mithilfe dieses Messwerts lässt sich der CPA erfassen, der in bestimmten Zeiträumen für die Gebotsstrategie berücksichtigt wurde. Wenn Sie den Zeitraum ändern, sehen Sie, welche Optimierungsziele der Strategie in diesem Zeitraum zugrunde lagen. Beachten Sie, dass für Zeiträume ohne Zugriffe kein durchschnittlicher Ziel-CPA verfügbar ist.

Sie finden diesen Messwert im Bericht zur Gebotsstrategie neben dem tatsächlichen CPA, der mit dieser Strategie erreicht wurde. Der durchschnittliche Ziel-CPA ist sowohl für Standard- als auch für Portfolio-Gebotsstrategien verfügbar.

Nach Conversions abrechnen

Bei smarten Displaynetzwerk-Kampagnen, für die Sie Ziel-CPA-Gebote verwenden, können Sie für Conversions zahlen statt für Klicks. Rufen Sie dazu beim Einrichten der Kampagne den Bereich "Gebote" auf. Suchen Sie nach der Überschrift "Bezahlen für" und wählen Sie im Drop-down-Menü die Option "Conversions" aus. Weitere Informationen zur Abrechnung nach Conversions

Conversion-Attribution für Videoanzeigen mit Ziel-CPA-Geboten

Bei Videoanzeigen mit Ziel-CPA-Geboten wird anhand der Conversion-Daten Ihrer Kampagnen ermittelt, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Interaktion mit Ihrer Videoanzeige zu einer Conversion führt.

Als Interaktionen mit TrueView for Action-Anzeigen gelten Klicks auf die Anzeige oder eine Wiedergabezeit ab 10 Sekunden. Wenn beides zutrifft, wird nur der Klick gezählt. Sieht ein Nutzer eine Videoanzeige mindestens 10 Sekunden an, dann wird dies als Website-Conversion gewertet, sofern zwischen Interaktion und Conversion nicht mehr als 3 Tage liegen. Bei Klicks auf die Anzeige werden Conversions weiterhin dem aktuellen Conversion-Tracking-Zeitraum zugeordnet.

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