Gebotsstrategie „Ziel-CPA“

Nutzen Sie unsere schrittweise Anleitung zur Fehlerbehebung, um potenzielle Ursachen für unerwartete Schwankungen bei den Ausgaben für Performance Max-Kampagnen zu identifizieren, zu erläutern und zu beheben.
 

Die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ ist eine automatische Gebotsstrategie, bei der Gebote so festgelegt werden, dass Sie möglichst viele Conversions oder Nutzeraktionen erzielen. Wenn Sie die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ (Cost-per-Action) auswählen, legen Sie den gewünschten durchschnittlichen Cost-per-Conversion fest. In Google Ads wird ein Ziel-CPA verwendet, um ein Gebot festzulegen, das auf der Wahrscheinlichkeit basiert, mit der mit der Anzeige Conversions erzielt werden.

Hinweis: In App-Kampagnen hat der Ziel-CPA denselben Wert, wenn die Conversion beim Installieren der App (Cost-per-Install) oder beim Verwenden der App (Cost-per-In-App-Aktion) auftritt.

Die Option „Ziel-CPA“ ist als Standardstrategie verfügbar, die auf eine einzelne Kampagne angewendet wird, oder als Portfoliostrategie, die auf mehrere Kampagnen angewendet werden kann. Weitere Informationen zur automatischen Gebotseinstellung

Hinweis: Sie können für verschiedene Anzeigengruppen innerhalb einer Demand Gen-Kampagne unterschiedliche Ziel-CPA-Limits festlegen. Die Anzeigen aus diesen Anzeigengruppen müssen die festgelegten Limits einhalten. Wenn die Limits für den Ziel-CPA auf Anzeigengruppenebene festgelegt werden, hat dies Vorrang vor dem Limit für den Ziel-CPA auf Kampagnenebene.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Funktionsweise und die verfügbaren Einstellungen.

Themen in diesem Hilfeartikel


Hinweis


Funktionsweise

Bei der Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ wird jedes Mal, wenn Ihre Anzeige ausgeliefert werden könnte, automatisch das optimale Gebot ermittelt. Dazu werden bisherige Daten Ihrer Kampagne in Verbindung mit Kontextsignalen verwendet, die bei der automatischen Gebotseinstellung in Google Ads vorhanden sind. Werbetreibende können die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ auch ohne Conversion-Verlauf verwenden. Sie ist für Kampagnen jeder Größe geeignet.

Bei einigen Conversions können die Kosten über dem Zielbetrag liegen, bei anderen darunter. Insgesamt wird angestrebt, dass der Cost-per-Conversion dem festgelegten Ziel-CPA entspricht. Zu den Schwankungen kommt es, weil der tatsächliche CPA von Faktoren abhängt, die außerhalb des Einflussbereichs von Google liegen. Dazu gehören Änderungen an Ihrer Website oder an Ihren Anzeigen oder ein erhöhter Wettbewerb bei den Anzeigenauktionen. Außerdem liegt die tatsächliche Conversion-Rate möglicherweise über oder unter der prognostizierten.

Wenn Sie beispielsweise 10 € als Ziel-CPA angeben, werden Ihre Gebote in Google Ads automatisch so angepasst, dass so viele Conversions wie möglich zum durchschnittlichen Preis von 10 € erzielt werden. Damit Sie die Leistung in jeder Anzeigenauktion verbessern können, werden bei dieser Strategie Echtzeitsignale wie Gerät, Browser, Standort, Tageszeit oder Remarketing-Liste berücksichtigt, um die Gebote anzupassen.


Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ verwenden

Sie können diese Strategie für eine einzelne Kampagne (Standardstrategie) oder für mehrere Kampagnen (Portfolio-Gebotsstrategie). Gehen Sie dazu so vor:

  • Mit einer neuen Kampagne verwenden
  • In den Kampagneneinstellungen auf diese Strategie umstellen
  • Über die gemeinsam genutzte Bibliothek „Gebotsstrategien“ auswählen

Erläuterungen zur Leistung des Ziel-CPA

Erläuterungen enthalten Informationen zu erheblichen Leistungsschwankungen in Ihrem Google Ads-Konto. Wenn Ihnen bei einer Suchkampagne oder einer Anzeigengruppe mit der Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ erhebliche Leistungsschwankungen auffallen, können Sie mithilfe von Erläuterungen schnell den Grund dafür herausfinden.


Einstellungen

Hinweis: Bei Suchkampagnen gibt es optionale Zielfelder für die Gebotsstrategien Conversions maximieren und Conversion-Wert maximieren. In Verbindung mit einem optionalen Ziel werden Gebote mit Smart Bidding genau wie für die Strategien „Ziel-CPA“ (Cost-per-Action) und „Ziel-ROAS“ (Return on Advertising Spend) für diese Zielvorhaben optimiert. „Conversions maximieren“ mit einem Ziel-CPA funktioniert genauso wie die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“. Ähnlich verhält es sich bei „Conversion-Wert maximieren“ mit einem Ziel-ROAS.

Weitere Informationen zu Änderungen bei Smart Bidding-Strategien für Suchkampagnen

Ziel-CPA (bzw. Cost-per-Install oder Kosten pro In-App-Aktion bei App-Kampagnen)

Das ist der durchschnittliche Betrag, den Sie für eine Conversion zu zahlen bereit sind. Der festgelegte Ziel-CPA kann die Anzahl der Conversions beeinflussen. Ist er zu niedrig, entgehen Ihnen unter Umständen Klicks, die zu Conversions führen könnten.

Falls Ihre Kampagne bisherige Conversion-Daten enthält, wird in Google Ads ein Ziel-CPA vorgeschlagen. Der empfohlene Ziel-CPA ist der durchschnittliche CPA der letzten 30 Tage, angepasst an etwaige Conversion-Verzögerungen, oder basiert auf bestimmten Geschäftszielen, wenn keine Verlaufsdaten verfügbar sind. Empfehlungen für den Ziel-CPA können auch für Kampagnen mit geringem Volumen angezeigt werden, wenn starke Simulationsdaten auf eine gute Leistung hindeuten. Diese Daten sind die zuverlässigste Quelle, auch bei wenigen Conversions.

Hierbei werden auch Zugriffe berücksichtigt. Daher können die durchschnittlichen Ziele leicht variieren – je nach den Zugriffszahlen für das jeweilige Placement der Anzeigen. Für die Auswertung empfehlen wir, die Leistung der letzten 30 Tage zu analysieren. Dabei sollten mindestens 30 Conversions berücksichtigt werden.

Sie können diesen empfohlenen Ziel-CPA verwenden oder selbst einen Wert angeben.

Tipp: Wählen Sie aus, für welche Conversions Gebote abgegeben werden sollen.

Über die Einstellung In „Conversions“ einbeziehen legen Sie fest, ob einzelne Conversion-Aktionen in den Berichtsspalten „Conversions“ und „Conversion-Wert“ berücksichtigt werden sollen. Die Daten in diesen Spalten werden für Gebotsstrategien wie „Ziel-CPA“, „Ziel-ROAS“ und „Auto-optimierter CPC“ verwendet. Dabei werden nur die Conversions betrachtet, die Sie auch hinzugefügt haben. Weitere Informationen zu Standard-Conversion-Zielvorhaben auf Kontoebene

Für Smart Bidding wird anhand aller Conversion-Aktionen gelernt, die in der Spalte „Conversions“ erfasst werden, auch wenn sie für unterschiedliche Zielvorhaben konfiguriert sind und/oder unterschiedliche Gebotsstrategietypen verwenden. Geräteübergreifende Conversions aus Display-, Such-, Video- und Shopping-Kampagnen sind standardmäßig enthalten. Das gilt nicht für Hotelkampagnen.

Durchschnittlicher Ziel-CPA

Der durchschnittliche Ziel-CPA ist der nach Zugriffen gewichtete durchschnittliche CPA, auf dessen Grundlage Ihre Gebotsstrategie optimiert wird. Er umfasst den Durchschnittswert aus Gebotsanpassungen für Geräte, Ziel-CPAs für Anzeigengruppen sowie alle Änderungen, die Sie am Ziel-CPA vornehmen. Der durchschnittliche Ziel-CPA kann sich daher vom festgelegten Ziel-CPA unterscheiden. Bei der Bewertung der Leistung einer Gebotsstrategie sollten Sie den tatsächlichen CPA mit dem durchschnittlichen Ziel-CPA der Strategie vergleichen, weil der durchschnittliche Ziel-CPA genauer widerspiegelt, was mit Smart Bidding optimiert wird. Sie sollten die Kampagnenleistung und das durchschnittliche Ziel im Zeitverlauf beobachten.

Gebotslimits

Für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ sollten keine Gebotslimits festgelegt werden, da dies die automatische Gebotsoptimierung beeinträchtigen kann. Außerdem führt es unter Umständen dazu, dass die Gebote in Google Ads nicht optimal an Ihren Ziel-CPA angepasst werden können. Wenn Sie Gebotslimits verwenden, werden sie nur bei Auktionen im Suchnetzwerk eingesetzt. Sie können Gebotslimits nur bei der Portfolio-Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ festlegen – für Standardstrategien sind sie nicht verfügbar.

  • Höchstgebot: Das maximale CPC-Gebot, das in Google Ads in Verbindung mit der Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ verwendet werden soll.
  • Mindestgebot: Das niedrigste CPC-Gebot, das in Google Ads in Verbindung mit der Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ verwendet werden soll. Durch den Google Ads-Algorithmus für die Gebotseinstellung wird manchmal ein maximales CPC-Gebot unterhalb Ihres Mindestgebots festgelegt. In der Regel liegt das an der Funktion Smart Pricing. Ihr Mindestgebot ist daher nicht das absolut niedrigste Gebot, das festgelegt werden kann.

Gebotsanpassung für Geräte

Mit der Gebotsanpassung für Geräte können Sie Conversions nach Geräten priorisieren. Sie haben die Möglichkeit, Gebotsanpassungen für Computer, Tablets und Smartphones festzulegen.

Anders als bei manuellen CPC-Gebotsanpassungen wird bei Anpassungen der Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ nicht das Gebot selbst, sondern der Wert des CPA-Ziels geändert. Beim Umstellen auf den Ziel-CPA kann es sinnvoll sein, manuelle CPC-Gebotsanpassungen zu entfernen, um die Leistung zu optimieren.

Bei einem Ziel-CPA von 10 € und einer Gebotsanpassung von +40 % für Mobilgeräte erhöht sich der Ziel-CPA für Mobilgeräte auf 14 €. Wenn Ihre Anzeigen nicht auf Mobilgeräten ausgeliefert werden sollen, legen Sie -100 % als Gebotsanpassung für Mobilgeräte fest.

Hinweis: Gebotsanpassungen, die sich nicht auf eine bestimmte Art von Gerät beziehen, werden im Such- und im Displaynetzwerk nicht berücksichtigt.

Pay-per-Conversion (nur Displaynetzwerk)

Hinweis: Gebotslimits sind für Kampagnen vom Typ „Nur Displaynetzwerk“ nicht verfügbar.

Bei Displaykampagnen können Sie entscheiden, ob Sie für Conversions statt für Klicks oder aktive Wiedergabe zahlen möchten. Rufen Sie dazu den Bereich „Gebote“ auf, wenn Sie die Kampagne einrichten. Suchen Sie nach der Überschrift „Bezahlen für“ und wählen Sie im Drop-down-Menü die Option „Conversions“ aus. Weitere Informationen zur Verwendung von Pay-per-Conversion in Displaykampagnen


Messwerte darstellen

Mit dem Messwert „Durchschnittlicher Ziel-CPA“ wird der CPA Ihrer Gebotsstrategie für bestimmte Zeiträume analysiert. Wenn Sie den Zeitraum ändern, sehen Sie, welche Optimierungsziele der Strategie in diesem Zeitraum zugrunde gelegt wurden. Für Zeiträume ohne Zugriffe ist kein durchschnittlicher Ziel-CPA verfügbar.

Den Messwert „Durchschn. Ziel-CPA“ finden Sie in der Leistungstabelle oben auf der Seite „Kampagnen“. So lässt sich die tatsächliche Leistung mit der Zielleistung vergleichen. Sie können „Durchschn. Ziel-CPA“, „Durchschn. Ziel-CPI (Cost-per-Install)“ oder „Durchschn. Zielkosten pro In-App-Aktion“ als neue Spalte aufnehmen (über die Kategorie „Leistung“) oder den Messwert in das Leistungsdiagramm einfügen.

Der Messwert wird außerdem im Bericht zu Gebotsstrategien neben dem tatsächlichen CPA aufgeführt, der mit dieser Strategie erreicht wurde. Anleitung zum Aufrufen von Berichten zu Gebotsstrategien

Der durchschnittliche Ziel-CPA ist sowohl für Standard- als auch für Portfolio-Gebotsstrategien verfügbar.

Hinweis: Wenn Sie sich den durchschnittlichen Ziel-CPI und die durchschnittlichen Zielkosten pro In-App-Aktion ansehen möchten, wählen Sie einen Zeitraum mit einem Startdatum ab dem 5. Juni 2020 aus. Die Einstellung gilt nur für App-Kampagnen.

Weitere Informationen

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