Das Google-Tag für erweiterte Conversions für Leads konfigurieren

Ab dem 15. Juni 2026 werden der Import von Offline-Conversions und Uploads erweiterter Conversions für Leads zur Data Manager API migriert und in der Google Ads API blockiert. Entwicklertokens, über die zwischen Januar 2026 und Juni 2026 keine Anfrage gesendet wurde, werden nicht auf die Zulassungsliste für den Legacy-Zugriff gesetzt. Um Unterbrechungen zu vermeiden, können Sie die Data Manager API schon jetzt für Uploads von Daten zu Offline-Conversions und erweiterten Conversions für Leads verwenden. Weitere Informationen zum Aktualisieren der Einstellungen für erweiterte Conversions

Die Funktion Erweiterte Conversions für Leads ist eine verbesserte Version des Imports von Offline-Conversions. Dabei werden von Nutzern bereitgestellte Daten wie E‑Mail-Adressen verwendet, um die importierten Offline-Conversion-Daten zu ergänzen und so die Genauigkeit und die Leistung der Gebotsstrategie zu verbessern. Wenn Sie Ihre Offline-Conversion-Daten importieren, werden die bereitgestellten gehashten Nutzerdaten verwendet, um die Conversions der Google Ads-Kampagne zuzuordnen. Dazu werden sie mit den Daten, die auf Ihrer Website erfasst wurden (z. B. über ein Lead-Formular), und mit den Daten angemeldeter Nutzer abgeglichen, die mit Ihrer Anzeige interagiert haben.

Wenn Sie bereits Offline-Conversions verwenden, können Sie auf erweiterte Conversions für Leads umstellen, um zusätzlich zu den bereits importierten Kennungen (Google Click ID, GCLID) auch von Nutzern bereitgestellte Daten zu importieren. Weitere Informationen zur Verwendung von Daten zu erweiterten Conversions für Leads durch Google

Mithilfe von erweiterten Conversions für Leads lässt sich die Genauigkeit der Conversion-Analyse weiter verbessern. Mit dieser Funktion werden die vorhandenen Conversion-Tags ergänzt. Sie ermöglicht es Werbetreibenden, selbst erhobene Kundendaten von ihrer Website datenschutzfreundlich als Hashwerte zu senden. Die gehashten Kundendaten werden mit gehashten Kundendaten von Nutzern verglichen, die in ihrem Google-Konto angemeldet sind. Anschließend werden sie Anzeigenereignissen zugeordnet, was die Messung Ihrer Kampagnen-Conversions erleichtern kann.

Nachdem Sie erweiterte Conversions für Leads mit Google Tag Manager oder dem Google-Tag eingerichtet haben, können Sie im Diagnosebericht zu erweiterten Conversions prüfen, ob sie wie erwartet funktionieren. Mithilfe des Berichts lassen sich Probleme bei der Implementierung erweiterter Conversions leichter feststellen und diagnostizieren. Häufige Probleme sind fehlende oder falsch formatierte von Nutzern bereitgestellte Daten oder eine falsche Implementierung des In-Page-Codes. Um erweiterte Conversions für Leads erfolgreich zu erfassen, sollten Sie sich die Checkliste zur Implementierung von erweiterten Conversions für Leads ansehen. Sie können auch erweiterte Conversions in der Google Ads API einrichten, um die Genauigkeit Ihrer Conversion-Analyse zu verbessern.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie mit dem Google-Tag erweiterte Conversions für die Messung von Leads auf Ihrer Website einrichten. Wenn Sie Google Tag Manager verwenden, können Sie hier nachlesen, wie Sie erweiterte Conversions für Leads über Google Tag Manager einrichten. Unter Erweiterte Conversions können Sie nachlesen, welche Vorteile erweiterte Conversions für Leads haben und wie sie funktionieren.

Wichtig: Erweiterte Conversions für das Web und erweiterte Conversions für Leads werden bald in einer einzigen ein-/ausschaltbaren Einstellung kombiniert. Ab April 2026 akzeptiert Google Ads gleichzeitig von Nutzer*innen bereitgestellte Daten aus Website-Tags, Data Manager und API-Verbindungen. Dadurch wird es nicht mehr nötig sein, zwischen verschiedenen Implementierungsmethoden auszuwählen. Vorhandene Nutzer*innen werden automatisch zur neuen einheitlichen Einstellung migriert. Weitere Informationen
Hinweise:
  • Wenn erweiterte Conversions für Leads aktiviert sind, werden mit dem zugehörigen Google-Tag automatisch Ereignisse für relevante Formularinteraktionen auf Ihrer Website erfasst.
  • Bei Google Cloud Storage (GCS), Amazon S3, HTTP, SFTP und Google Sheets werden in Google Ads Data Manager bei jeder Ausführung Conversions der letzten 90 Tage importiert. Bei Salesforce und HubSpot werden in Data Manager bei der ersten erfolgreichen Ausführung die Daten der letzten 14 Tage importiert. Bei jeder neuen Ausführung danach werden alle Änderungen importiert, die zwischen der letzten erfolgreichen Ausführung und der aktuellen aufgetreten sind und erfasst wurden. Bei BigQuery, Amazon Redshift, Snowflake, MySQL und PostgreSQL werden bei jeder Ausführung die Daten der letzten 14 Tage importiert.

Hinweis

Bevor Sie erweiterte Conversions für Leads einrichten, müssen Sie die Lead-Formulare Ihrer Website festlegen und ein Feld aus dem Formular auswählen (z. B. E-Mail-Adresse), mit dem Ihre Leads eindeutig identifiziert werden und das auch in Ihrem Offlineimport enthalten sein wird.

Hinweis: Der Genauigkeit halber sollten hochgeladene Ereignisse nach Möglichkeit immer GCLIDs enthalten. Das ist dann erforderlich, wenn Sie von Nutzern bereitgestellten Daten nicht mithilfe eines Tags erheben. Wenn Sie ein Tag mit erweiterten Conversions für Leads verwenden, werden GCLIDs automatisch vom Tag erfasst. Sie sollten jedoch weiterhin vorhandene GCLIDs importieren, damit Offline-Conversions den jeweiligen Anzeigenklicks korrekt zugeordnet werden.

Informationen, die im Upload der Offlinedaten für erweiterte Conversions für Leads enthalten sein müssen:

Erforderlich: Empfohlen:
  • GCLID (Google Click ID): erforderlich, wenn Sie kein Tag zum Erfassen der von Nutzern bereitgestellten Daten implementieren.
  • Von Nutzern bereitgestellte Daten (mindestens eine der folgenden Informationen):
    • E-Mail-Adresse
    • Telefonnummer
    • Adresse

Beachten Sie beim manuellen Datei-Upload und bei Verwendung der API die
Hashing-Anforderungen.

  • Conversion-Name: Der Name der Conversion-Aktion, für die Sie Offlinedaten importieren möchten. Beispiele: „Lead qualifiziert“ oder „Vertrag unterzeichnet“.
  • Datum und Uhrzeit der Conversion: Wählen Sie eines der zulässigen Zeitformate und eine Zeitzone aus.
  • Conversion-Zielvorhaben: Wenn Sie Leads generieren und Offlinezielvorhaben messen, wählen Sie „Qualifizierter Lead“ oder „Lead mit Conversion“.
  • GCLID (Google Click ID): Unabhängig von der Implementierungsmethode sollten Sie die GCLID weiterhin senden, um die Analyse und Leistung zu optimieren.
  • Bestell-ID: Die Bestell-ID hilft, doppelte Leads zu vermeiden.
  • Conversion-Wert: Der Wert der Conversion.
  • Conversion-Währung: Der Währungscode des Conversion-Werts.
  • Einwilligung: Es wird dringend empfohlen, das Einwilligungsfeld auszufüllen, da Conversions sonst möglicherweise nicht zugeordnet werden können.
  • Bestell-ID : Wird auch als Transaktions-ID für die Conversion bezeichnet. Dieses Feld ist zwar optional, wird aber dringend empfohlen, weil es die Bezugnahme auf importierte Conversions bei Anpassungen erheblich vereinfacht. Wenn Sie die Bestell-ID beim Import festgelegt haben, müssen Sie sie bei allen Anpassungen verwenden. Weitere Informationen dazu, wie Sie mit einer Transaktions-ID doppelte Conversions minimieren können
  • Sitzungsattribute: Um die Kampagnenleistung zu maximieren, sollten Sie nach Möglichkeit Sitzungsattribute zusammen mit Klick-IDs und von Nutzern bereitgestellten Daten importieren.
  • Alle verfügbaren Nutzer-IDs: Sie sollten alle relevanten Daten für eine Conversion senden (z. B. mehrere E-Mail-Adressen oder Telefonnummern). Das erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung und trägt zur Optimierung Ihrer Kampagne bei.
  • BRAID (GBRAID und WBRAID) : Diese URL-Parameter sollten, sofern verfügbar, hinzugefügt werden, um datenschutzfreundliche Conversion-Berichte zu erhalten.
  • Warenkorbdaten: Enthält Details auf Artikelebene zu einer Conversion. Das Feld für Warenkorbdaten muss ausgefüllt werden, damit Berichte zu Warenkorbdaten (z. B. gekaufte Artikel, Preis und Menge) erstellt werden können. Weitere Informationen zu Conversions mit Warenkorbdaten

Wir empfehlen, die E-Mail-Adresse des Leads zu verwenden, da es sich um eine eindeutige ID handelt, die in Ihrem CRM nicht neu formatiert werden muss. Wenn Sie eine Telefonnummer verwenden, werden durch das Tag automatisch Symbole und Bindestriche entfernt. Achten Sie darauf, dass der Ländercode angegeben werden muss. Es empfiehlt sich, sowohl die E‑Mail-Adresse als auch die Telefonnummer zu erfassen, um die Abgleichsraten zu verbessern.

Beachten Sie zudem Folgendes:

  • Notieren Sie sich die URLs, unter denen sich das Lead-Formulare auf Ihrer Website befindet. Sie benötigen diese Informationen möglicherweise während der Einrichtung.
  • Achten Sie darauf, dass das automatische Tagging aktiviert ist.
  • Im Lead-Formular Ihrer Website müssen selbst erhobene Kundendaten wie E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer verfügbar sein.
  • Sehen Sie sich die Richtlinien für Kundendaten in Google Ads an und bestätigen Sie, dass Sie sie einhalten können. Wie Sie hierzu vorgehen, erfahren Sie unten.

Sie können erweiterte Conversions für Leads in zwei Schritten konfigurieren:

Schritt 1: Google-Tag so konfigurieren, dass gehashte von Nutzern bereitgestellte Daten auf Ihrer Website erfasst werden (z. B. E-Mail-Adresse oder Telefonnummer aus dem Lead-Formular)

  1. Wenn Sie derzeit Conversion-Tracking mithilfe des Google-Tags direkt auf Ihrer Seite (nicht in einem Drittanbieter-Tool oder iFrame) implementiert haben, können Sie mit wenigen Änderungen an Ihrer Konfiguration erweiterte Conversions für Leads mit dem Google-Tag einrichten. Folgen Sie dazu der Anleitung unten.
  2. Wenn Sie derzeit Google Tag Manager für das Conversion-Tracking verwenden, können Sie der Anleitung folgen, um mit Google Tag Manager erweiterte Conversions für Leads einzurichten. Es sind nur wenige Änderungen an der Konfiguration erforderlich.

Schritt 2: Automatischen Import Ihrer Offline-Conversion-Daten mit denselben gehashten Kundendaten einrichten. Hierzu stehen Ihnen folgende Tools zur Verfügung:

  1. Google Ads Data Manager oder
  2. Google Ads API

Wenn Sie derzeit Offline-Conversion-Importe verwenden, empfehlen wir Ihnen dringend, auf erweiterte Conversions für Leads umzustellen. Verwenden Sie dazu Google Ads Data Manager. Erweiterte Conversions für Leads sind eine erweiterte Version des Imports von Offline-Conversions. Sie bieten Vorteile wie eine höhere Zuverlässigkeit, genauere Berichte und Conversions nach aktiver Wiedergabe sowie geräteübergreifende Conversions. Sie werden in Data Manager, der Google Ads API und Zapier unterstützt.

Die Implementierung hängt davon ab, was Sie messen und welche Funktionen Sie haben. In unserem Leitfaden für ein Upgrade des Imports von Offline-Conversions finden Sie Informationen dazu, welche Methode am besten zu Ihren Anforderungen passt.

Anleitung

Hier sehen Sie, welche Schritte erforderlich sind, um Offline-Conversion-Importe mithilfe von erweiterten Conversions für Leads einzurichten:

  1. Google-Tag-Einstellungen konfigurieren
  2. Neue Conversion-Aktion erstellen
  3. Nutzungsbedingungen für Kundendaten akzeptieren

1. Google-Tag-Einstellungen konfigurieren

Für erweiterte Conversions mit Leads müssen Sie das Google-Tag anpassen:

  1. Öffnen Sie die Google-Tag-Einstellungen.
  2. Klicken Sie in den Einstellungen für das Google-Tag auf Automatische Ereignisermittlung verwalten. Aktivieren Sie die automatische Erfassung für „Interaktionen mit Formular“.
  3. Menü schließen

Als Nächstes müssen Sie Ihre Offline-Conversion-Daten in Google Ads importieren. Verwenden Sie dazu Data Manager, um die Daten über Google Ads hochzuladen oder zu verknüpfen.

2. Neue Conversion-Aktion erstellen

  1. Wählen Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ die Option Zusammenfassung aus.
  2. Wählen Sie + Conversion-Aktion erstellen aus.
  3. Wählen Sie die Option „Conversions offline“ aus, indem Sie das entsprechende Kästchen anklicken.
  4. Wählen Sie Datenquelle hinzufügen aus.
  5. Wählen Sie Weiter aus.
  6. Wählen Sie CRM-Systeme, Dateien oder andere Datenquellen und dann Klick-Conversions erfassen aus.
  7. Wählen Sie im Abschnitt „Datenquelle“ die Option Neue Datenquelle verbinden aus. Wählen Sie eins der aufgeführten Produkte aus oder geben Sie den Namen eines Produkts in die Suchleiste ein. Sie können Datenquellen über folgende Methoden verbinden:
    1. Direkte Verknüpfung: Wenn Sie diese Option auswählen, wird der Bereich „Kundendaten“ angezeigt. Klicken Sie auf das Kästchen neben der Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU und den Richtlinien für Kundendaten von Google, um zuzustimmen und fortzufahren.
    2. Integration von Drittanbietern von Zapier: Wenn Sie diese Option auswählen, erscheint der Button Autorisieren. Klicken Sie auf Autorisieren, um zu bestätigen, dass Sie der Verwendung einer Integration von Drittanbietern zustimmen, für die möglicherweise Gebühren anfallen.
  8. Wählen Sie Weiter aus.
  9. Wählen Sie im Drop-down-Menü Kategorie auswählen ein Conversion-Zielvorhaben aus und geben Sie einen Namen für die Conversion ein.
  10. Wählen Sie Speichern und fortfahren aus. Auf der nächsten Seite wird Ihre neue Conversion-Aktion bestätigt.
    • Hinweis: Wenn Sie die Verbindung von Datenquellen anfangs übersprungen haben, klicken Sie im Bereich „Datenquellen einrichten“ auf Einrichten.
  11. Wählen Sie Fertig aus.
  12. Klicken Sie das Kästchen „Erweiterte Conversions für Leads aktivieren“ an. Wenn Sie nicht möchten, dass erweiterte Conversions für Leads generiert werden, klicken Sie auf „Mit Google Click Identifiern fortfahren“ oder „Einrichtung später fertigstellen“. Wenn Sie sie nach dem Einrichten Ihrer Conversion-Aktion aktivieren möchten, können Sie auf Zusammenfassung klicken. Markieren Sie im Drop-down-Menü „Erweiterte Conversions für Leads“ das Kästchen Erweiterte Conversions für Leads aktivieren.

3. Nutzungsbedingungen für Kundendaten akzeptieren

Wenn Sie die Nutzungsbedingungen für Kundendaten noch nicht akzeptiert haben, können Sie sie mithilfe dieser Anleitung ansehen und akzeptieren:

  1. Klicken Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ auf Einstellungen.
  2. Wählen Sie neben „Nutzungsbedingungen für Kundendaten“ die Option Nutzungsbedingungen ansehen aus und lesen Sie die Richtlinien und Zusatzbedingungen für Kundendaten.
  3. Setzen Sie das Häkchen neben „Ich habe die Nutzungsbedingungen im Namen meines Unternehmens gelesen und stimme ihnen zu“.
  4. Klicken Sie auf Zustimmen. Der Status wird nun in „Akzeptiert“ geändert.
Hinweis: Diese Bedingungen gelten für Ihr gesamtes Konto oder Verwaltungskonto. Wenn Sie die Nutzungsbedingungen nicht einsehen können, werden die Conversions Ihres Kontos über ein Verwaltungskonto erfasst. Die Nutzungsbedingungen für Kundendaten müssen im Verwaltungskonto und in allen Google Ads-Verwaltungskonten, die im Namen des Verwaltungskontos hochgeladen werden, bestätigt werden, indem das kontoübergreifende Tracking verwendet wird.

Google-Tag prüfen

Wenn Sie überprüfen möchten, ob das Google-Tag richtig eingefügt wurde und Conversions korrekt erfasst werden, oder wenn Sie einen Fehler in Zusammenhang mit dem Tag vermuten, gehen Sie wie unten beschrieben vor:

  1. Klicken Sie im Menü Zielvorhaben Symbol „Zielvorhaben“ auf Zusammenfassung.
  2. Suchen Sie in der Tabelle „Conversion-Aktionen“ in der Spalte „Name“ nach der gewünschten Conversion-Aktion und sehen Sie sich die zugehörige Spalte „Status“ an.

Erweiterte Conversions für Leads mit JavaScript- oder CSS-Selektoren einrichten

Wenn Sie JavaScript-Variablen verwenden, ist es wahrscheinlich am einfachsten, Ihren Entwickler zu fragen, welche Variablen Sie in diesen Feldern angeben sollten. Wenn Sie CSS-Selektoren verwenden, können Sie der Anleitung unten folgen.

Felder für erweiterte Conversions auf Ihrer Lead-Formular-Seite finden

  1. Rufen Sie die Seite zum Senden von Lead-Formularen in Google Chrome in einem neuen Tab auf (nicht in dem Tab, in dem Ihr Google Ads-Konto angezeigt wird).
  2. Geben Sie die an Google zu übermittelnden Felder mit Kundendaten an, die auf der Seite eingegeben werden.

Erforderlich:

  • Personenidentifizierbare Informationen: Ein Feld für personenidentifizierbare Informationen ist erforderlich, aber nicht unbedingt eine E-Mail-Adresse.
  • Google Click ID (GCLID) oder GBRAID: Senden Sie die GCLID/GBRAID weiter, wenn Sie sie bereits speichern und/oder mit Ihrem Google-Tag erfassen.
  • Conversion-Name: Der Name der Conversion-Aktion, für die Sie Offline-Daten importieren möchten (z. B. „Lead qualifiziert“ oder „Vertrag unterzeichnet“).
  • Datum und Uhrzeit der Conversion: Wählen Sie eines der zulässigen Zeitformate aus.
  • Conversion-Zielvorhaben: Bei Lead-Gewinnung mit Erfassen von Offline-Zielvorhaben „Qualifizierte Leads“ oder „Leads mit Conversion“ verwenden

Empfohlen:

  1. Sobald Sie die Felder mit Kundendaten auf der Seite ermittelt haben, müssen Sie im nächsten Schritt die CSS-Selektoren kopieren und diese Daten in Google Ads eingeben.

CSS-Selektoren für erweiterte Conversions ermitteln und in Google Ads eingeben

  1. Wenn Sie auf der Lead-Formular-Seite die entsprechenden Kundendaten gefunden haben, die Sie senden möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Prüfen aus.
    Hinweis: Um den CSS-Selektor für E-Mails in Google Ads einzugeben, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf die E-Mail-Adresse auf der Lead-Formular-Seite klicken.
  2. Die Chrome-Entwicklertools werden daraufhin in Ihrem Chrome-Browser geöffnet.
  3. Im Quellcode auf der Seite der Chrome-Entwicklertools sind bestimmte Abschnitte hervorgehoben. Zu diesem hervorgehobenen Code gehören die CSS-Selektoren für die Kundendaten, auf die Sie im zweiten Schritt in diesem Abschnitt mit der rechten Maustaste geklickt haben.
  4. Bewegen Sie den Mauszeiger auf den hervorgehobenen Code und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
  5. Scrollen Sie nach unten zu „Copy“ (Kopieren) und wählen Sie dann Selector (Selektor) aus.
  6. Fügen Sie den kopierten Text in das entsprechende Feld ein, das sich auf Ihrem anderen Tab im Bereich für automatisch erweiterte Conversions in Google Ads befindet.
    • Das sollte nicht exakt, aber in etwa so aussehen:
      tsf > div:nth-child(2) > div.A8SBwf > div.RNNXgb > div > div.a4bIc > custEmail
  7. Führen Sie die Schritte 2 bis 6 in diesem Abschnitt für jeden einzelnen Kundendatentyp aus (z. B. für E-Mail-Adresse oder Telefonnummer).
  8. Klicken Sie in Ihrem Google Ads-Konto auf Speichern.

Hinweis: Die Best Practice ist, das ID-Attribut zu verwenden, um den Wert aus einem DOM-Element abzurufen. IDs sind eindeutig und ändern sich im Laufe der Zeit seltener als andere Attribute wie Klassennamen oder Namen. Außerdem sind sie nicht von Layoutänderungen betroffen. Ihr Code funktioniert also auch dann noch, wenn sich das Layout Ihrer Seite ändert.

Wenn ein Feld noch keine ID hat, können Sie mit dem Attribut id im HTML-Code eine ID hinzufügen. Beispiel:

<input type="text" id="MeinTextfeld">

Erweiterte Conversions für Leads durch Bearbeitung des Websitecodes einrichten

Sie können erweiterte Conversions für Leads mit benutzerdefiniertem JavaScript-Code implementieren, um das Google-Tag direkt aufzurufen, anstatt die automatische Erkennung oder Selektoren zu verwenden. Das direkte Aufrufen kann bei Formularen erforderlich sein, die von einem Drittanbietertool oder iFrame gehostet werden. Weitere Informationen zum Validieren der Implementierung mithilfe der Chrome-Entwicklertools

Felder für erweiterte Conversions ermitteln und festlegen

Achten Sie darauf, dass Ihre E-Mail-Adresse oder Telefonnummer für den benutzerdefinierten Code verfügbar ist. Sie können entweder nicht gehashte Daten senden, die vom Google-System normalisiert und gehasht werden sollen, bevor sie auf den Servern eingehen, oder normalisierte und gehashte Daten senden. Wenn Sie die Daten normalisieren und hashen möchten, folgen Sie der Anleitung unten.

Für die Normalisierung:

  • Entfernen Sie Leerzeichen am Anfang und Ende.
  • Verwenden Sie nur Kleinbuchstaben im Text.
  • Formatieren Sie Telefonnummern gemäß dem E.164-Standard.
  • Entfernen Sie alle Punkte (.) vor dem Domainnamen in gmail.com- und googlemail.com-E-Mail-Adressen.

Für das Hashen:

  • Verwenden Sie den Hexadezimalwert SHA256.

In der folgenden Tabelle finden Sie weitere Informationen zu den Feldern, die Sie festlegen können. In der Spalte „Schlüsselname“ ist zu sehen, wie die Felder im HTML-Snippet für erweiterte Conversions bezeichnet werden. Dieses Snippet wird im nächsten Schritt erstellt. Alle Daten müssen als String übergeben werden.

Datenfeld Schlüsselname Beschreibung
E-Mail-Adresse E-Mail

E-Mail-Adresse des Nutzers

Beispiel: mmuster@beispiel.de

sha256_email_address

Gehashte E-Mail-Adresse des Nutzers

Beispiel:

„a8af8341993604f29cd4e0e5a5a4b5d48c575436c38b28abbfd7d481f345d5db“

Telefonnummer phone_number

Telefonnummer des Nutzers. Muss im E.164-Format vorliegen, also 11 bis 15 Zeichen lang sein, einschließlich eines Pluszeichens (+) und eines Ländercodes ohne Bindestriche, Klammern oder Leerzeichen.

Beispiel: „+11231234567“

sha256_phone_number

Gehashte Telefonnummer des Nutzers

Beispiel:

„e9d3eef677f9a3b19820f92696be53d646ac4cea500e5f8fd08b00bc6ac773b1“

Hinweis: Die Kundendaten müssen verfügbar sein, wenn der benutzerdefinierte Code aktiviert wird. Falls die Nutzerinformationen auf einer vorherigen Seite oder in iFrame erfasst werden, müssen die Informationen beim Aufruf für den Code in einer Variable verfügbar sein.

Script für erweiterte Conversions implementieren

Konfigurieren Sie das folgende Skript und binden Sie es dort ein, wo das Google-Tag ausgelöst werden soll. Passen Sie die unten aufgeführten Variablennamen an die Namen für diese Attribute auf Ihrer Webseite an.

Wenn Sie beispielsweise die E-Mail-Adresse in einer Variablen namens "email_adresse" speichern, passen Sie das Snippet entsprechend an (in diesem Fall etwa die Variable „E-Mail_Variable“).

Hinweis: Sie können das Feld auch mit einem String hartcodieren oder eine Funktion anstelle von Variablen verwenden.

// Von Nutzern bereitgestelltes Datenobjekt implementieren

<script>

gtag('set', 'user_data', {

"email": E-Mail_Variable, *** Ändern Sie „E-Mail_Variable“ in die Bezeichnung der JavaScript-Variable, in der Sie die E-Mail-Adresse des Nutzers speichern. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle nachfolgenden Variablen. Diese Angaben dürfen keine Hash-Werte sein.

"phone_number": Telefon_Variable, *** Die Telefonnummer muss im Format E.164 vorliegen, also 11 bis 15 Zeichen lang sein, einschließlich eines Pluszeichens (+) und eines Ländercodes ohne Bindestriche, Klammern oder Leerzeichen.

});

</script>

// Von Nutzern bereitgestellte Daten mit dem folgenden Code-Snippet senden

<script>

gtag('event', 'form_submit', {'send_to': 'AW-ID'}); ***Lassen Sie AW- wie es ist und ändern Sie ID in Ihre Google-Tag-ID.

</script>

Wenn auf Ihrer Website eines der oben genannten Felder nicht erfasst wird, entfernen Sie das Feld, statt es leer zu lassen. Falls auf einer Website nur E-Mail-Adressen erfasst werden, sieht das Code-Snippet in etwa so aus:

// Implementieren

<script>

gtag('set', 'user_data', {

"email": {{ yourEmailVariable }}

});

</script>

Mehrere Werte

Entwickler können statt eines Strings einen Array-Wert verwenden, um mehrere Werte anzugeben (bis zu drei für die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse und bis zu zwei für die Anschrift). Wenn Sie mehr als einen Wert erfassen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung höher. Hier ein entsprechendes Beispiel:

<script>

gtag('set', 'user_data', {

"email": [E-Mail_Variable 1, E-Mail_Variable 2],

"phone_number": [Telefon_Variable1, Telefon_Variable2]

});

</script>

Beispielcode für die Bereitstellung von vorab gehashten Nutzerdaten:

// Implementieren

<script>

gtag('set', 'user_data', {

"sha256_email_address": {{ yourEmailVariable }},

"sha256_phone_number": {{ yourPhoneVariable }}

});

</script>

Weitere Informationen

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