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Chrome einrichten

Mit Chrome für Unternehmen können Sie den Chrome-Browser auf verschiedene Arten für Ihre Nutzer bereitstellen und diese verwalten. Chrome wird für Linux, Mac und Windows unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in den Systemanforderungen für Chrome.

Chrome on Windows desktop
  • Wenn Sie Chrome auf Ihren Unternehmensgeräten (Windows, Mac und Linux) installieren und verwalten möchten, finden Sie hilfreiche Informationen in der Installationsanleitung für Microsoft Installer (MSI) und weiter unten im Abschnitt Gerätebasierte Richtlinien festlegen.
  • Wenn Sie individuelle Chrome-Richtlinien festlegen möchten, die angewendet werden, sobald sich ein Nutzer außerhalb Ihres Unternehmens auf einem privaten Computer mit seinem G Suite-Konto in Chrome anmeldet, finden Sie weitere Informationen unten im Abschnitt Nutzerbasierte Richtlinien festlegen.
  • Wenn Sie Chrome-Richtlinien für Ihre verwalteten Chromebook- und Chromebox-Nutzer festlegen möchten, finden Sie die entsprechenden Informationen unter Chrome-Geräte verwalten.
  • Wenn Sie Chrome als Standardbrowser auf Geräten ab Microsoft® Windows 10® einrichten möchten, finden Sie weitere Informationen unter Chrome als Standardbrowser für Windows 10 verwenden.
MSI auf verwalteten Windows-Geräten installieren

Als Administrator können Sie Chrome MSI oder Chrome Enterprise Bundle herunterladen. Das Bundle umfasst Chrome MSI, die Chrome-Erweiterung zur Unterstützung älterer Browser (Legacy Browser Support – LBS) und Vorlagen für Verwaltungsrichtlinien. Lesen Sie hier, wie Sie Chrome Enterprise Bundle herunterladen und damit einen Chrome-Browser in Ihrer Organisation einrichten und bereitstellen.

In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Chrome MSI in einer Windows-Umgebung installieren können. So richten Sie Chrome für eine Organisation ein:

  1. Laden Sie Chrome herunter.

    Für Windows-Umgebungen können Sie den Windows-Installer für Google Chrome (MSI) herunterladen, der Chrome ohne Internetverbindung installiert. Für Mac- und Linux-Umgebungen können Sie die Endnutzerversion herunterladen.

    Chrome wird auf Systemebene installiert, sodass alle Nutzer, die ein bestimmtes Gerät verwenden, auf dieselbe Chrome-Instanz zugreifen.
  2. Konfigurieren Sie die Einstellungen und Richtlinien für Chrome.

    Einstellungen können vom Nutzer bearbeitet werden und gelten für eine einzelne Instanz von Chrome, während Richtlinien vom Administrator für mehrere Chrome-Instanzen festgelegt werden. Falls sich ein Konflikt zwischen Nutzereinstellungen und Richtlinien ergibt, werden ggf. die Nutzereinstellungen übergangen und die Richtlinien durchgesetzt.

    • Legen Sie Standardnutzereinstellungen für Chrome fest, die ihre Nutzer ggf. später anpassen können. Weitere Informationen finden Sie unter Standardnutzereinstellungen.
    • Konfigurieren Sie Richtlinien, um festzulegen, welche Chrome-Einstellungen Ihre Nutzer nicht ändern können. Weitere Informationen finden Sie unter Chrome-Richtlinien für Geräte festlegen.
  3. Installieren Sie Chrome-Erweiterungen.

    Erweiterungen verbessern die Funktionalität von Chrome. Weitere Informationen finden Sie unter Chrome-Erweiterungen installieren.

  4. Stellen Sie Chrome auf den Computern Ihrer Nutzer bereit.

    In Windows-Umgebungen können Sie den Systems Management Server (SMS) oder ähnliche Tools verwenden, um MSI bereitzustellen. Mit dem folgenden Befehl lässt sich MSI auch direkt auf den Zielgeräten starten:

    Msiexec /q /I GoogleChrome.msi
  5. Testen Sie die Installation.

    Starten Sie Google Chrome auf einem Zielgerät und überprüfen Sie, ob Ihre Konfigurationen korrekt angezeigt werden.

    Falls die entsprechenden Richtlinien nicht angezeigt werden, können Sie das Microsoft-Programm zur Aktualisierung von Gruppenrichtlinien (gpupdate) ausführen, damit die Richtlinieneinstellungen aktualisiert werden.
Gerätebasierte Richtlinien festlegen

Nachdem Sie Chrome auf den Computern Ihrer Nutzer installiert haben, haben Sie drei Möglichkeiten, die Chrome-Instanzen Ihrer Nutzer auf den Unternehmensgeräten zu verwalten:

Falls sich ein Konflikt zwischen einer gerätebasierten Richtlinie auf einem firmenverwalteten Gerät und den cloudbasierten Richtlinien in der Admin-Konsole ergibt, wird die gerätebasierte Richtlinie durchgesetzt, die in den Windows Gruppenrichtlinien festgelegt wurde.

Tipp für die Bereitstellung: Viele Windows-Administratoren installieren Chrome mithilfe des MSI und verwalten die Chrome-Instanzen ihrer Nutzer über die Windows Gruppenrichtlinien (siehe unten). Anleitungen zum Einstieg, einschließlich technischer Details zur Konfiguration der Verwaltungsrichtlinien für Chrome unter Windows, Mac und Linux, finden Sie auf der Chrome-Entwicklerwebsite.

Nutzerbasierte Richtlinien fetlegen

Neben den gerätebasierten Richtlinien können Sie Ihren Nutzern auch ermöglichen, ihre Arbeitstabs zu synchronisieren sowie Chrome-Apps, Erweiterungen und Designs vorzuinstallieren. Diese werden dann übernommen, wenn sie sich an einem privaten Computer in Chrome anmelden. Diese Cloudrichtlinien werden in der Admin-Konsole eingerichtet und umfassen einen Großteil der über 100 Richtlinien, die über die Gruppenrichtlinien verfügbar sind. Sie gelten geräteunabhängig für alle Nutzer, die sich mit einem G Suite-Konto in Chrome anmelden.

  1. Fordern Sie Ihre Nutzer auf, Chrome auf ihre Computer herunterzuladen.

  2. Melden Sie sich in der Admin-Konsole an.

  3. Erstellen Sie ggf. Organisationseinheiten, für die Sie Richtlinien festlegen möchten. Zum Beispiel: Vollzeitmitarbeiter, Auftragnehmer, Kursleiter oder Kursteilnehmer.

  4. Öffnen Sie Geräteverwaltung > Chrome Management > Nutzereinstellungen und legen Sie die Richtlinien fest, die Sie für Ihre Organisation konfigurieren möchten. Viele Administratoren übernehmen die Standardeinstellungen in Chrome und konfigurieren nur Einstellungen wie Startseiten, Seiten für neue Tabs, Apps und Erweiterungen.

  5. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Speichern, damit diese Richtlinien durchgesetzt werden, sobald sich Ihre Nutzer – unabhängig vom verwendeten Gerät – mit einem G Suite-Konto in Chrome anmelden.

    • Im Gegensatz zu unternehmensverwalteten Geräten gelten diese Einstellungen nur dann auf privaten Computern, wenn sich die Nutzer mit ihrem G Suite-Konto in Chrome anmelden. In der Regel konfigurieren Administratoren Einstellungen wie Startseiten, neue Tabs, Apps, Erweiterungen und Designs.
    • Wenn Einstellungen der Gruppenrichtlinien (gerätebasierte Einstellungen) mit cloudbasierten Richtlinien auf unternehmensverwalteten Geräten in Konflikt stehen, haben die Einstellungen der Gruppenrichtlinien Vorrang.

Die Chrome-Verwaltung muss aktiviert sein, damit Nutzerrichtlinien auf Windows®-, Mac®- und Linux®-Computern umgesetzt werden. Wenn Sie Chrome-Lizenzen erworben haben, gelten die Richtlinien für Nutzer, die auf verwalteten Chrome-Geräten angemeldet sind – selbst wenn die Chrome-Verwaltung deaktiviert ist.

Unterstützung für Websites, die ältere Browser erfordern

Wenn Ihre Organisation die Vorteile von Google Chrome nutzen möchte, Ihre Nutzer jedoch weiterhin auf ältere Websites oder Apps zugreifen müssen, die nur mit dem Internet Explorer kompatibel sind, können Sie die Chrome-Erweiterung zur Unterstützung älterer Browser verwenden, um den automatischen Wechsel zwischen Chrome und einem anderen Browser zu ermöglichen. Sobald Ihre Nutzer auf einen Link klicken, der in einem älteren Browser geöffnet werden muss, wechselt Chrome automatisch zum erforderlichen Browser, um die betreffende URL aufzurufen.

Lesen Sie hier, wie Sie die Unterstützung für ältere Browser für Chrome und Internet Explorer einrichten können.

Eine ausführliche Anleitung für die Bereitstellung von Chrome in Ihrem Unternehmen finden Sie im Chrome-Bereitstellungshandbuch.

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