Google Publisher-Tags – Erste Schritte

Google Publisher-Tags (GPT)

Google Publisher-Tags (GPT) ist eine Bibliothek mit Anzeigen-Tags, mit deren Hilfe Publisher Inventar definieren, Anzeigenanfragen einleiten und zusammenfassen sowie die übereinstimmende Nachfrage rendern können. GPT erhält von Ihnen grundlegende Angaben wie den Anzeigenblockcode, die Anzeigengröße und Schlüssel/Wert-Paare. Daraufhin erstellt GPT die Anfrage und blendet die Anzeige auf Webseiten ein.

Mit GPT können Sie gemeinsame Einstellungen wie Targeting auf Seitenebene definieren, anstatt dasselbe Targeting für jede Anzeige auf der Seite einzeln einrichten zu müssen. Außerdem können Sie bestimmen, wie und wann Anzeigenanfragen erfolgen. So können Sie beispielsweise die Einzelanfrage-Architektur verwenden, um alle Anzeigen aufzurufen, sobald sie im Header Ihrer Seite stehen.

Funktionsweise von GPT

Mit dem Google Publisher-Tag werden verfügbare Anzeigenflächen in Ihrem Werbenetzwerk definiert. Wenn Sie GPT auf einer Seite platzieren, wird eine Verknüpfung für die Kommunikation zwischen dem Ad-Server und dem Browser eines Nutzers hergestellt. Beim Rendern einer Seite mit GPT finden nacheinander die folgenden Ereignisse statt:

  1. Der in JavaScript erstellte Tag-Code gpt.js wird über den Browser des Nutzers vom Ad-Server angefordert.

  2. Über JavaScript werden ein odere mehrere Anfragen für Anzeigen erstellt, die auf der Seite getaggt sind, und an den Ad-Server gesendet.

  3. Der Ad-Server ordnet die Anzeigenblöcke und Schlüssel/Wert-Paare in der Anfrage einander zu.

  4. Der Ad-Server führt eine Auktion durch, um das am besten passende Creative für den Anzeigenblock auszuwählen.

  5. Der Ad-Server gibt die übereinstimmende Anzeige an das GPT-JavaScript zurück.

  6. Mit dem GPT-JavaScript-Code wird die Anzeige auf der Seite gerendert.

Vorteile von GPT

GPT hat mehrere Vorteile:

  • Inventarhierarchie mit mehreren Ebenen: Mit dem Google Publisher-Tag können Sie detaillierte Inventarebenen im Ad Manager-Frontend verwenden. Mit mehreren Hierarchieebenen lässt sich ein viel genaueres Targeting basierend auf dem Content Ihrer Website vornehmen.
  • Geringere Auswirkungen auf die Ladezeit der Seiten: Durch das asynchrone Laden mit JavaScript wird die Webseite direkt dargestellt – ohne darauf zu warten, dass das JavaScript von den Ad Manager-Servern zurückgegeben wird. Die Anzeigen werden in iFrames geladen, sobald die Creatives vom Server zurückgegeben werden.
  • Google Publisher Console: In diesem integrierten Fehlerbehebungs- und Supporttool wird das Tag bereitgestellt. Die Google Publisher Console ist für alle Seiten verfügbar, die das Google Publisher-Tag enthalten.
  • Einzelanfrage-Architektur: Statt einzelne Anzeigenanfragen an die Ad Manager-Server zu senden, wird bei der Einzelanfrage-Architektur nur eine Anfrage über das Tag gesendet, mit der der Server über alle Anzeigenblöcke auf der Seite benachrichtigt wird. Wir empfehlen die Verwendung dieses Anfragemodus, da damit ein erweitertes Roadblocking möglich ist und die Seitenladezeit verkürzt wird.
  • SafeFrame-Unterstützung: Mit der SafeFrame-Technologie sind transparente Interaktionen zwischen den Seiteninhalten und den Anzeigen möglich. Dabei behält der Publisher die Kontrolle und Sie werden vor möglicherweise unseriösen Creatives und automatischen Weiterleitungen geschützt.
  • Responsives Webdesign: Mit GPT können Sie responsive Anzeigen erstellen, die auf den Browser abgestimmt sind, mit dem der Nutzer Ihre Website aufruft. Somit sehen Ihre Anzeigen auf jedem Gerät gut aus.
  • Anzeigenauswahl auf Seitenebene: GPTs und Ad-Server beobachten zusammen, welche Anzeigen auf der Seite ausgeliefert werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, Roadblocks, Takeover und Konkurrenzausschlüsse zu definieren. 

GPT und sichere Seiten (https://)

GPT funktioniert automatisch für sichere Webseiten, deren URLs mit https:// beginnen. Es ist nicht nötig, das Tag in irgendeiner Weise für die Schaltung einer sicheren Seite zu ändern.

HTTPS steht für „HyperText Transfer Protocol Secure“. Es handelt sich um ein Kommunikationsprotokoll, das auf den Protokollen "Transport Layer Security" (TLS) und "Secure Sockets Layer" (SSL) basiert. Mit diesen Protokollen werden bestimmte Elemente der Kommunikation zwischen dem Server und dem Client verschlüsselt, um Manipulationen und das Abhören durch Dritte zu verhindern.

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