Unternehmensdaten auf Mobilgeräten schützen

Als Administrator können Sie zum Schutz der Unternehmensdaten auf privaten und unternehmenseigenen Mobilgeräten beitragen, indem Sie die Geräte für die Mobilgeräteverwaltung registrieren. So erhalten Nutzer sicheren Zugriff auf ihre geschäftlichen E-Mails, Apps und Dokumente. Um die Sicherheit der Geräte (und Daten) zu gewährleisten, lassen sich Richtlinien festlegen und überwachen.

Überprüfen, ob Geräte geschützt sind

Wenn Sie Daten auf verwalteten Mobilgeräten schützen möchten, sollten Sie darauf achten, dass Nutzer eine Displaysperre oder ein Passwort für ihr Gerät festlegen. Bei der erweiterten Verwaltung können Sie unter anderem den Passworttyp und die Passwortstärke selbst definieren, die Mindestzahl von Zeichen festlegen, das Gerät sperren und das Gerätepasswort zurücksetzen. Entspricht ein Passwort nicht Ihren Anforderungen, werden die Unternehmensdaten nicht mehr mit dem Gerät synchronisiert. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Passworteinstellungen für Mobilgeräte anwenden.

Hinweis: Wenn Sie ein Gerät sperren und das Passwort dafür zurücksetzen möchten, benötigen Sie die Cloud Identity Premiumversion.  Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Einstellungen für Android-Mobilgeräte anwenden.

Unternehmensdaten auf verloren gegangenen Geräten löschen

Auf Mobilgeräten werden nicht nur Unternehmensdaten gespeichert, sie können auch Zugriff auf das Unternehmenskonto eines Nutzers gewähren. Wenn ein Gerät verloren geht oder ein Mitarbeiter Ihre Organisation verlässt, haben Sie die Möglichkeit, Unternehmensdaten aus der Ferne vom Gerät zu löschen. Diese Berechtigung lässt sich für das jeweils eigene Gerät auch an Nutzer übertragen. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Unternehmensdaten von einem Mobilgerät entfernen

Unerwünschten Zugriff auf Nutzerkonten verhindern

Wenn eine nicht autorisierte Person versucht, auf ein Nutzerkonto zuzugreifen, stellen wir eine zusätzliche Sicherheitsfrage oder aktivieren die Identitätsbestätigung. Wenn Sie die Google-Mobilgeräteverwaltung verwenden, bitten wir Nutzer möglicherweise, ihre Identität über ein verwaltetes Mobilgerät zu bestätigen, also über das Gerät, mit dem sie normalerweise auf ihr Unternehmenskonto zugreifen. Mit diesen zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen ist es weit weniger wahrscheinlich, dass sich eine unbefugte Person Zugang zu Nutzerkonten verschafft. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Identitätsbestätigung bei verdächtigen Anmeldungen

Nur Geräte mit Verschlüsselung verwenden

Nur erweiterte Verwaltung

Bei der Verschlüsselung werden Daten so gespeichert, dass sie nur gelesen werden können, wenn das Gerät entsperrt ist. Die Daten werden also beim Entsperren des Geräts entschlüsselt. Dies erhöht den Schutz bei Verlust oder Diebstahl des Geräts. Weitere Informationen finden Sie unter Verschlüsselung.

Gerätebeschränkungen anwenden

Nur erweiterte Verwaltung

Es besteht die Möglichkeit einzuschränken, wie Nutzer Daten auf Android- und Apple® iOS®-Geräten freigeben und sichern. Auf Android-Geräten können Sie z. B. USB-Dateiübertragungen und auf iOS-Geräten Sicherungen im persönlichen Cloudspeicher verhindern. Außerdem lässt sich der Zugriff auf einige Geräte- und Netzwerkeinstellungen beschränken. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, die Kamera des Geräts auszuschalten und zu verhindern, dass Android-Nutzer ihre WLAN-Einstellungen ändern. Weitere Informationen:

Gehackte Geräte sperren

Nur erweiterte Verwaltung

Sie können verhindern, dass das Unternehmenskonto eines Nutzers nicht mit möglicherweise gehackten Android- und Apple iOS-Geräten synchronisiert wird. Ein Gerät gilt als gehackt, wenn es gerooted oder wenn ein Jailbreak darauf ausgeführt wurde. Bei diesen Vorgängen werden alle Einschränkungen auf dem Gerät entfernt. Gehackte Geräte können eine Sicherheitsbedrohung darstellen. Weitere Informationen 

Nicht konforme Geräte sperren

Nur erweiterte Verwaltung

Wenn ein Gerät die Richtlinien Ihrer Organisation nicht mehr erfüllt, können Sie dessen Zugriff auf Unternehmensdaten automatisch sperren und den Nutzer benachrichtigen lassen. Wenn Sie zum Beispiel eine Mindestpasswortlänge von sechs Zeichen durchsetzen und ein Nutzer sein Gerätepasswort auf eines mit fünf Zeichen ändert, ist das Gerät nicht mehr konform, da es Ihre Passwortrichtlinien nicht erfüllt. Weitere Informationen finden Sie im Hilfeartikel Audit-Log für Geräte.

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