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Richtlinien zu Suizid und Selbstverletzung

Die Sicherheit unserer Creator, Zuschauer und Partner hat für uns höchste Priorität. Jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten, dass unsere lebendige Community bestmöglich geschützt wird. Die Community-Richtlinien spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sind die Grundlage dieser gemeinsamen Verantwortung, dass YouTube ein sicherer Ort bleibt. Darum ist es wichtig, dass jeder, der unsere Plattform nutzt, diese Bestimmungen kennt und versteht. Nimm dir bitte die Zeit und lies dir die Richtlinien unten gründlich durch. Auf dieser Seite findest du eine vollständige Auflistung unserer Richtlinien.

Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Creator und Zuschauer ist uns ein wichtiges Anliegen. Verständnis und Bewusstsein für psychische Gesundheit sind dabei ein entscheidender Aspekt. Wir unterstützen Creator, die ihre persönliche Geschichte erzählen und Inhalte veröffentlichen, in denen sie über ihre Erfahrungen mit Depressionen, Selbstverletzung oder anderen psychischen Problemen sprechen.

Inhalte, die Suizid oder selbstverletzendes Verhalten fördern, schockieren oder Ekel erregen sollen oder ein erhebliches Risiko für Zuschauer darstellen, sind auf YouTube aber nicht erlaubt.

Das kannst du tun, wenn du solche Inhalte siehst

Wenn du glaubst, dass jemand in Gefahr ist, hast du folgende Möglichkeiten:

  • Wende dich an einen lokalen Rettungsdienst
  • Melde das Video, um uns darauf aufmerksam zu machen

Wenn du von Inhalten zu psychischer Gesundheit, Suizid oder Selbstverletzung beeinträchtigt wirst, vergiss nicht, dass du nicht allein bist und es Hilfsangebote gibt. Im nächsten Abschnitt findest du eine Liste mit Ressourcen und Kontaktdaten von Organisationen, die dir weiterhelfen können.

Das kannst du tun, wenn du Hilfe brauchst

Wenn du an Depressionen leidest, Suizidgedanken hast oder mit selbstverletzendem Verhalten kämpfst: Du bist nicht allein und es gibt Möglichkeiten, dir Hilfe und Unterstützung zu holen. Suizidgedanken und selbstverletzendes Verhalten sind für viele Menschen ein Weg, mit schmerzhaften Gefühlen umzugehen. Ein Psychiater kann mit dir gemeinsam herausfinden, ob du an einer psychischen Erkrankung leidest, die behandelt werden muss. Dabei kannst du außerdem effektive Strategien entwickeln, die dir dabei helfen, belastende Gefühle zu bewältigen.

Unten findest du eine Liste mit Organisationen, die sich um Hilfe suchende Menschen in verschiedenen Ländern und Regionen kümmern. Sie sind anerkannte und kompetente Partnerorganisationen auf diesem Gebiet. Diese sind je nach Land/Region unterschiedlich.

Über die Websites findahelpline.com und www.wikipedia.org/wiki/List_of_suicide_crisis_lines findest du Organisationen in verschiedenen Regionen, die hier nicht aufgeführt sind.

Australien

Lifeline Australia

Kids Helpline

13 11 14

1800 55 1800

Argentinien  Centro de Asistencia al Suicida – Buenos Aires

135 (desde Capital y Gran Buenos Aires) 

(011) 5275-1135 (desde todo el país)

Brasilien Centro de Valorização da Vida 188
Belgien

Centre de Prévention du Suicide /

Zelfmoordlijn 1813

0800 32 123

1813

Bulgarien  Български Червен Кръст  02 492 30 30
Tschechien  Psychiatrická léčebna Bohnice – Centrum krizové intervence  
+420 284 016 666
Dänemark  Livslinien 70201201
Frankreich S.O.S Amitié 09 72 39 40 50
Finnland Suomen Mielenterveysseura / Kansallinen kriisipuhelin 09-2525-0111
Deutschland Telefonseelsorge 0800-1110111
Griechenland ΚΛΙΜΑΚΑ 1018
801 801 99 99
Hongkong 香港撒瑪利亞防止自殺會 2389 2222
Ungarn S.O.S. Telefonos Lelki Elsősegély Szolgálat 06 1 116-123 
Indien आसरा
AASRA
91-9820466726
Irland Samaritans 116 123
Israel ער"ן – עזרה ראשונה נפשית 1201
Italien Samaritans Onlus 800 86 00 22 
Japan こころの健康相談統一ダイヤル 0570-064-556
Neuseeland Lifeline New Zealand 0800 543 354
Niederlande Stichting 113Online 0900-0113
Singapur Samaritans of Singapore 1800-221-4444
Spanien

Telèfon de l'Esperança de Barcelona

Teléfono de la Esperanza

93 414 48 48

717 003 717

Südkorea 한국자살예방협회 1393
Taiwan 生命線協談專線 1995
Thailand กรมสุขภาพจิต กระทรวงสาธารณสุข 1323
Vereinigtes Königreich Samaritans 116 123
USA

National Suicide Prevention Lifeline

1-800-273-8255 / Chat

Community-Richtlinien zum Posten von Inhalten zu Suizid oder Selbstverletzung

YouTube-Nutzer sollten keine Angst haben, auf unterstützende und nicht schädliche Weise offen über psychische Probleme, Suizid und selbstverletzendes Verhalten zu sprechen. 

Manche Inhalte sind jedoch sensibel und können für einige Nutzer ein Risiko darstellen. Bedenke bei der Erstellung von Inhalten zu Selbstmord oder selbstverletzendem Verhalten, dass sie negative Auswirkungen auf andere Nutzer haben können, insbesondere Minderjährige und Nutzer, die eventuell empfindlich auf diese Inhalte reagieren. 

Halte dich zum Schutz deiner Zuschauer und anderer Nutzer an die Community-Richtlinien, wenn du Inhalte zu Suizid oder Selbstverletzung erstellst. Verstöße gegen die Richtlinien können dazu führen, dass du eine Verwarnung erhältst, deine Inhalte entfernt oder andere Maßnahmen ergriffen werden, um unsere Nutzer zu schützen. Weitere Informationen

Diese Community-Richtlinien gelten für Videos, Videobeschreibungen, Kommentare, Livestreams und alle anderen YouTube-Produkte und ‑Funktionen. Beachte bitte, dass das keine vollständige Liste ist. Diese Richtlinien gelten auch für externe Links in deinen Inhalten. Dazu gehören unter anderem anklickbare URLs und die verbale Weiterleitung auf andere Websites in deinen Videos. 

Folgende Inhalte solltest du nicht posten: 

  • Inhalte, die Suizid oder selbstverletzendes Verhalten fördern oder verherrlichen
  • Anleitungen zu Suizid oder Selbstverletzung
  • Inhalte zu Suizid oder Selbstverletzung, die an Minderjährige gerichtet sind
  • Grausame Bilder von Selbstverletzungen
  • Bilder von Suizidopfern, es sei denn, sie wurden unkenntlich gemacht oder verdeckt, sodass sie nicht zu sehen sind
  • Unkenntlich gemachte Bilder in Kombination mit Details oder Bildern, die die Suizidmethode zeigen
  • Videos, in denen ein Suizid, ein Selbstmordversuch oder der anschließende Rettungseinsatz ohne ausreichenden Kontext gezeigt werden
  • Inhalte, in denen die Teilnahme an einer Suizid- und Selbstverletzungs-Challenge oder eine entsprechende Anleitung gezeigt werden (z. B. Blue-Whale-Challenge oder Momo-Challenge)
  • Abschiedsbriefe ohne ausreichenden Kontext

In einigen Fällen können wir Inhalte zu Suizid und Selbstverletzung einschränken, anstatt sie zu entfernen, wenn sie mindestens eins der folgenden Kriterien erfüllen (zum Beispiel durch eine Altersbeschränkung, eine Warnung oder einen Bereich mit Ressourcen zur Bewältigung von gesundheitlichen und Lebenskrisen im Video). Bitte beachte, dass dies keine vollständige Liste ist:

  • Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Inhalte
  • Inhalte von öffentlichem Interesse
  • Grausame Inhalte, die ausreichend unkenntlich gemacht wurden und keine Details oder Bilder von der Suizid- oder Selbstverletzungsmethode enthalten
  • Dramatisierungen oder drehbuchbasierte Inhalte, wie z. B. Animationen, Videospiele, Musikvideos oder Clips aus Filmen und Serien
  • Umfassende Diskussionen über Suizid- oder Selbstverletzungsmethoden, entsprechende Orte und Hotspots
  • Grausame Beschreibungen von Selbstverletzung oder Suizid

Best Practices für Creator, die Inhalte zu Suizid oder Selbstverletzung posten

Wir empfehlen die folgenden Best Practices, damit deine Zuschauer geschützt werden:

  • Zeige nicht das Suizidopfer und respektiere die Privatsphäre des Opfers und seiner Familie. Weitere Informationen
  • Nutze positive und förderliche Formulierungen, die sich auf die Heilung und Prävention konzentrieren, und erzähle Geschichten über Hoffnung
  • Stelle Informationen und Ressourcen zur Prävention von Suizid und Selbstverletzung sowie Bewältigungsstrategien zu Verfügung. Binde sie nach Möglichkeit sowohl im Video als auch in der Videobeschreibung ein
  • Vermeide reißerische Formulierungen oder dramatische Bilder
  • Biete Hintergrundinformationen, sprich aber nicht darüber, wie das Opfer durch den Suizid gestorben ist. Erwähne nicht die Methode oder den Ort
  • Mache Inhalte unkenntlich, die Bilder von Suizidopfern enthalten. Dafür kannst du zum Beispiel den Editor in YouTube Studio nutzen. Weitere Informationen

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen, werden sie entfernt und du wirst per E-Mail darüber benachrichtigt. Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien wird im Normalfall eine Warnung erteilt, die aber noch keine weiteren Konsequenzen für deinen Kanal hat. Handelt es sich um einen wiederholten Verstoß, erhält dein Kanal unter Umständen eine Verwarnung. Bei drei Verwarnungen innerhalb von 90 Tagen wird dein Kanal gekündigt. Weitere Informationen zu Verwarnungen

Wiederholte Verstöße gegen die Community-Richtlinien oder die Nutzungsbedingungen können dazu führen, dass wir deinen Kanal oder dein Konto kündigen. Das gilt auch im Fall eines einzelnen schweren Verstoßes oder wenn ein Kanal gezielt für einen Richtlinienverstoß genutzt wird. Weitere Informationen zur Kündigung von Kanälen oder Konten

Außerdem können wir deinen Zugriff auf das Livestreaming einschränken, wenn du durchblicken lässt, dass du einen Livestream veröffentlichen könntest, der gegen unsere Community-Richtlinien verstößt. Weitere Informationen zu Einschränkungen beim Livestreaming

Warnungen und zusätzliche Ressourcen

Bei Inhalten zu Suizid oder Selbstverletzung kann YouTube den Nutzern bestimmte Funkionen oder Ressourcen zur Verfügung stellen. Hier ein paar Beispiele: 

  • Eine Warnung, bevor das Video abgespielt wird, in der wir darauf hinweisen, dass es Inhalte zu Suizid und Selbstverletzung enthält
  • Ein Bereich unter dem Video, der unterstützende Ressourcen enthält, z. B. Telefonnummern von Organisationen für Suizidprävention 
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