Schutz von Kindern auf YouTube

Am 21. August haben wir unsere Richtlinien zum Schutz von Kindern erweitert, um die Plattform für Familien sicherer zu machen. Inhalte, die auf junge Minderjährige und Familien ausgerichtet sind, aber Gewalt bzw. sexuelle, vulgäre oder sonstige nicht jugendfreie Themen umfassen, die nicht für minderjährige Zuschauer geeignet sind, sind auf YouTube nicht erlaubt. Weitere Informationen

Inhalte, die das emotionale oder körperliche Wohlbefinden Minderjähriger gefährden, sind auf YouTube nicht erlaubt. Als Minderjähriger gilt eine Person, die dem Gesetz nach noch nicht volljährig ist; in den meisten Ländern ist das normalerweise jeder, der jünger als 18 Jahre ist.

Wenn du Inhalte siehst, die gegen diese Richtlinien verstoßen, melde sie uns bitte. Auch wenn du glaubst, dass ein Kind in Gefahr sein könnte, solltest du dies umgehend einer Strafverfolgungsbehörde bei dir vor Ort melden.

Wie das geht, erfährst du hier. Wenn du mehrere Videos, Kommentare oder das gesamte Konto eines Nutzers melden möchtest, verwende bitte unsere Meldefunktion. Damit kannst du uns einen ausführlicheren Bericht mit deinen Beobachtungen senden.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du Inhalte veröffentlichst

Die folgenden Inhalte dürfen auf YouTube nicht veröffentlicht werden:

  • Sexualisierung von Minderjährigen: Sexuell explizite Inhalte mit Minderjährigen und Inhalte, in denen Minderjährige sexuell ausgebeutet werden. Wir melden Inhalte mit Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern an das National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC), das mit globalen Strafverfolgungsbehörden im Bereich vermisster und ausgebeuteter Kinder zusammenarbeitet.
  • Schädliche oder gefährliche Handlungen mit Minderjährigen: Inhalte, die Minderjährige bei einer gefährlichen Aktivität zeigen oder sie dazu ermutigen. Setze Minderjährige niemals gefährlichen Situationen aus, die zu Verletzungen führen können, einschließlich gefährlicher Stunts, Mutproben und Streiche.
  • Auslösen von emotionalem Stress bei Minderjährigen: Inhalte, die bei minderjährigen Mitwirkenden oder minderjährigen Zuschauern emotionalen Stress verursachen könnten. Das können zum Beispiel nicht jugendfreie Inhalte, ein simulierter Missbrauch durch die Eltern, Kämpfe mit Minderjährigen oder andere Gewalt sein.
  • Irreführende Familieninhalte: Inhalte, die auf junge Minderjährige und Familien ausgerichtet sind, aber Gewalt bzw. sexuelle, vulgäre oder sonstige nicht jugendfreie Themen umfassen, die nicht für minderjährige Zuschauer geeignet sind. Dazu gehören auch familienfreundliche Cartoons, die auf junge Minderjährige ausgerichtet sind und nicht jugendfreie oder für diese Altersgruppe unangemessene Themen wie Gewalt, Sex, Tod oder Drogen umfassen. Du solltest darauf achten, dass deine Titel, Beschreibungen und Tags zur Zielgruppe passen, für die die Inhalte gedacht sind. Du kannst deine Videos beim Upload mit einer Altersbeschränkung versehen, wenn sie ausschließlich für Erwachsene gedacht sind.
  • Cybermobbing und Belästigung von Minderjährigen: Inhalte, in denen jemand missbraucht oder gedemütigt wird, in denen personenbezogene Daten wie E-Mail-Adressen oder Kontonummern offengelegt werden, in denen andere ohne Zustimmung gefilmt werden sowie in denen andere sexuell belästigt oder zu Mobbing oder Belästigung animiert werden.

Diese Richtlinien gelten für Videos, Videobeschreibungen, Kommentare, Livestreams sowie alle sonstigen YouTube-Produkte und ‑Funktionen. Die Liste dieser Beispiele ist nicht vollständig.

Inhalte mit Altersbeschränkung

Videos mit den folgenden Inhalten können mit einer Altersbeschränkung versehen werden:

  • Schädliche oder gefährliche Handlungen, die Minderjährige nachahmen könnten: Videos, in denen Erwachsene bei gefährlichen Aktivitäten zu sehen sind, die von Minderjährigen leicht nachgeahmt werden können. Hinweis: Es kann sein, dass solche Inhalte nicht mit einer Altersbeschränkung versehen werden, wenn Minderjährige darin vor den Gefahren gewarnt werden und darauf hingewiesen wird, dass die Aufsicht eines Erwachsenen beim Ansehen erforderlich ist.
  • Nicht jugendfreie Themen in Familieninhalten: Inhalte für Erwachsene, die leicht mit Familieninhalten verwechselt werden können. Dazu gehören auch Cartoons mit nicht jugendfreien Themen wie Gewalt, Sex, Tod usw. Du kannst deine Videos beim Upload mit einer Altersbeschränkung versehen, wenn sie ausschließlich für Erwachsene gedacht sind.
  • Vulgäre Sprache: Bestimmte Ausdrücke sind für ein minderjähriges Publikum ungeeignet. Inhalte mit sexuell expliziter oder übermäßig vulgärer Sprache können zu Altersbeschränkungen führen.

Inhalte mit Minderjährigen

Zum Schutz von Minderjährigen auf YouTube werden bei Inhalten, die zwar nicht gegen unsere Richtlinien verstoßen, in denen aber Kinder vorkommen, möglicherweise einige Funktionen deaktiviert. Dazu gehören Kommentare, Livestreaming oder Livechat. Diese Funktionen können möglicherweise auch auf Kanalebene deaktiviert werden. Wir möchten dadurch Uploader und Zuschauer gleichermaßen schützen. Bevor du Videos von dir, deiner Familie oder deinen Freunden postest, überlege dir gut, ob dadurch irgendjemand zum Ziel negativer Aufmerksamkeit werden könnte. Über die Datenschutzeinstellungen kannst du festlegen, wer deine Videos ansehen kann. Hier findest du weitere Best Practices für Inhalte mit Kindern.

Beispiele

Die folgenden Inhalte sind auf YouTube nicht erlaubt:

  • Videos, in denen Minderjährige bei aufreizenden, sexuellen oder sexuell anzüglichen Handlungen, Challenges und Mutproben wie Küssen oder Grapschen zu sehen sind
  • Videos, in denen Minderjährige bei gefährlichen Aktivitäten wie Stunts, dem Umgang mit Waffen oder Sprengkörpern oder dem Genuss von Substanzen wie Alkohol oder Nikotin zu sehen sind
  • Videos mit Tags wie "Für Kinder" und familienfreundlichen Cartoons, bei denen allerdings unangemessene Handlungen wie der Gebrauch von Spritzen gezeigt werden

Beachte, dass dies nur einige Beispiele sind. Veröffentliche keine Inhalte, wenn du glaubst, dass sie gegen diese Richtlinien verstoßen könnten.

Weitere Beispiele

  • Anbieten von Geld, Lob, "Mag ich"-Bewertungen oder sonstigen Anreizen für Minderjährige als Gegenleistung für körperlichen Kontakt mit einer anderen Person.
  • Videos, in denen sexuelle Handlungen mit Minderjährigen oder der Missbrauch von Minderjährigen zu sehen sind.
  • Sexuell missbräuchliches Verhalten, darunter auch Gespräche mit oder über Minderjährige.
  • Sammlung unverfänglicher Inhalte mit Minderjährigen zum Zweck der sexuellen Befriedigung.
  • Videos mit Kämpfen oder Mobbing, in denen Kinder zu sehen sind.
  • Challenges, Streiche oder Stunts, die zu Verletzungen oder ernsthaftem emotionalem Stress führen können. Weitere Informationen
  • Ermutigung Minderjähriger zu gefährlichen Aktivitäten, auch wenn im Video selbst keine Minderjährigen zu sehen sind.
  • Videos, in denen Missbrauch oder Vernachlässigung durch die Eltern simuliert und Minderjährige vermeintlich Tod oder Gewalt ausgesetzt werden, um ein Gefühl von Scham hervorzurufen oder sie zu erniedrigen.
  • Die Verwendung von Cartoons, Marionetten oder Figuren der Familienunterhaltung, um Inhalte mit nicht jugendfreien Inhalten wie Gewalt und Sex für Kinder interessant zu machen.

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen, entfernen wir sie und benachrichtigen dich per E-Mail darüber. Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien gibt es eine Warnung, die noch keine Konsequenzen für deinen Kanal hat. Bei weiteren Verstößen bekommst du eine Verwarnung. Nach drei Verwarnungen wird dein Kanal gekündigt. Weitere Informationen zu Verwarnungen

Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik bei sexuell missbräuchlichem Verhalten auf YouTube.  Wenn wir aufgrund von gemeldeten Inhalten glauben, dass ein Kind in Gefahr ist, unterstützen wir in entsprechenden Fällen eine strafrechtliche Untersuchung des Inhalts. 

 Weitere Informationen in der Creator Academy

Wir haben zu unseren Community-Richtlinien auch Videos und Quizze zusammengestellt. Diese findest du in diesem Kurs in der Creator Academy.

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