Richtlinien zu Hassrede


 
Die Sicherheit unserer Creator, Zuschauer und Partner hat für uns höchste Priorität – und jeder von uns ist gefragt, zum Schutz dieser einmaligen und lebendigen Community beizutragen. Die Community-Richtlinien spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sind die Grundlage dieser gemeinsamen Verantwortung, dass YouTube ein sicherer Ort bleibt. Darum ist es wichtig, dass jeder, der unsere Plattform nutzt, diese Bestimmungen kennt und versteht. Bitte nimm dir die Zeit und lies dir die Inhalte unten gründlich durch. Auf dieser Seite findest du eine vollständige Auflistung unserer Richtlinien.
Bei YouTube gab es schon immer Richtlinien, die Hassrede verbieten. Am 5. Juni haben wir einige Änderungen an diesen Richtlinien bekannt gegeben. Weitere Informationen dazu findest du hier. Die unten stehende Richtlinie wurde schon entsprechend überarbeitet.

Hassrede ist auf YouTube nicht erlaubt. Wir entfernen Inhalte, die in Bezug auf die folgenden Merkmale zu Gewalt oder Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufrufen:

  • Alter
  • Gesellschaftsklasse
  • Behinderung
  • Ethnische Herkunft
  • Geschlechtsidentität und -ausdruck
  • Nationalität
  • Rasse
  • Einwanderungsstatus
  • Religion
  • Geschlecht
  • Sexuelle Orientierung
  • Opfer von schwerwiegenden Gewaltereignissen und deren Angehörige
  • Veteranenstatus

Wenn du auf Inhalte stößt, die gegen diese Richtlinien verstoßen, melde sie uns bitte. Wie das geht, erfährst du hier. Falls du mehrere Videos oder Kommentare dieser Art gefunden hast, kannst du den Kanal melden.

Was bedeuten diese Richtlinien für dich?

Wenn du Inhalte veröffentlichst

Veröffentliche keine Inhalte auf YouTube, wenn diese mindestens eine der folgenden Absichten verfolgen:

  • Aufrufe zu Gewalt gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund der oben genannten Merkmale. Drohungen sind auf YouTube nicht erlaubt. Auch indirekte Aufrufe zu Gewalt betrachten wir als tatsächliche Drohungen. Weitere Informationen zu unseren Richtlinien zu Drohungen und Belästigung
  • Schüren von Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund der oben genannten Merkmale.

Weitere Inhalte, die gegen diese Richtlinien verstoßen

  • Die Entmenschlichung von Einzelpersonen oder Gruppen durch die Bezeichnung als "Untermenschen" oder den Vergleich mit Tieren, Insekten, Ungeziefer, Krankheiten oder anderen nicht-menschlichen Wesen.
  • Das Verherrlichen oder Glorifizieren von Gewalt, die aufgrund der oben genannten Merkmale gegen Einzelpersonen oder Gruppen ausgeübt wird.
  • Das Verwenden von rassistischen, religiösen oder anderen Beleidigungen und Stereotypen, die aufgrund der oben genannten Merkmale Hass schüren.Darunter fallen Inhalte in gesprochener, schriftlicher oder bildlicher Form, durch die diese Stereotype propagiert oder als Fakten dargestellt werden.
  • Behauptungen, dass Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund der oben genannten Merkmale körperlich oder geistig minderwertig oder krank sind bzw. körperliche oder geistige Schwächen haben. Dazu zählt auch, eine solche Gruppe abzuwerten, indem sie im Vergleich zu einer anderen als weniger intelligent, weniger begabt oder als geschädigt bezeichnet wird.
  • Behauptungen, dass eine bestimmte Gruppe anderen Personen mit den oben genannten Merkmalen überlegen ist, um Gewalt, Diskriminierung, Segregation oder Ausgrenzung zu rechtfertigen.
  • Verschwörungsmythen, die Einzelpersonen oder Gruppen beruhend auf einem der oben genannten Merkmale als böse, unredlich oder arglistig beschreiben.
  • Aufrufe zur Unterwerfung von oder Herrschaft über Einzelpersonen oder Gruppen, die die oben genannten Merkmale aufweisen.
  • Das Leugnen eines klar dokumentierten Gewaltereignisses.
  • Angriffe auf Personen, weil sie sich emotional, romantisch und/oder sexuell zu jemand anderem hingezogen fühlen.
  • Hasserfüllte rassistische Propaganda, einschließlich der Anwerbung neuer Mitglieder oder der Bitte um finanzielle Unterstützung durch entsprechende Vereinigungen.
  • Musikvideos, bei denen in Texten, Metadaten oder mit Bildern Volksverhetzung gefördert wird.

Lehrinhalte

Wir gestatten möglicherweise Inhalte, die Hassrede enthalten, wenn ihr primärer Zweck pädagogischer, dokumentarischer, wissenschaftlicher oder künstlerischer Natur ist. Dies ist kein Freifahrtschein zum Bewerben von Hassrede. Beispiele:

  • Eine Dokumentation über eine Gruppe, die zu Hass aufruft: Pädagogische Lerninhalte, die weder die Gruppe noch deren Anschauungen unterstützen, sind erlaubt. Dokumentationen, die zu Gewalt oder Hass aufrufen, sind nicht gestattet.
  • Eine Dokumentation über wissenschaftliche Studien des Menschen: Eine Dokumentation darüber, wie sich verschiedene Theorien im Laufe der Zeit verändert haben, auch wenn einige der vorgestellten Theorien die Unterlegenheit oder Überlegenheit bestimmter Gruppen vorgeben, ist erlaubt, da sie pädagogische Zwecke verfolgt. Dokumentationen, in denen behauptet wird, es gebe aktuelle wissenschaftliche Belege für die vermeintliche Minderwertigkeit einer Einzelperson oder Gruppe, sind nicht erlaubt.
  • Historische Aufzeichnungen eines Ereignisses wie dem Zweiten Weltkrieg, die nicht Gewalt und Hass fördern.

Diese Richtlinien gelten für Videos, Videobeschreibungen, Kommentare, Livestreams und alle anderen YouTube-Produkte und ‑Funktionen. Bei Lehrinhalten, die Hassrede zeigen, muss der pädagogische Kontext in den Bildern oder Audioinhalten des Videos selbst ersichtlich sein. Die Angabe im Titel oder in der Beschreibung reicht nicht aus.

Monetarisierung und Strafen 

In einigen seltenen Fällen werden Inhalte entfernt oder andere Strafen verhängt, wenn ein Creator:

  • Zuschauer wiederholt zu unangemessenem Verhalten auffordert.
  • Bei mehreren Uploads eine Gruppe von Menschen wegen der oben genannten Merkmale attackiert, beleidigt und beschimpft.
  • Eine Gruppe von Menschen wegen der oben genannten Merkmale und des sozialen oder politischen Hintergrunds dem Risiko von Körperverletzungen aussetzt.
  • Inhalte erstellt, die der YouTube-Plattform schaden, indem anhaltende Feindseligkeiten gegenüber einer Gruppe von Menschen mit den oben genannten Merkmalen angefacht werden, um sich zu bereichern.

Beispiele

Hier findest du einige Beispiele für Hassreden, die auf YouTube nicht gestattet sind.

  • "Ich freue mich, dass es zu diesem [gewalttätigen Ereignis] gekommen ist. Sie haben bekommen, was sie verdienen [in Bezug auf Personen mit den oben genannten Merkmalen]."
  • "[Personen mit den oben genannten Merkmalen] sind Hunde" oder "[Personen mit den oben genannten Merkmalen] sind Tiere."

Weitere Beispiele

  • "Geht raus und schlagt [eine Person mit den oben genannten Merkmalen]."
  • "Alle [Personen aus Gruppen mit den oben genannten Merkmalen] sind Verbrecher und Kriminelle."
  • "[Person mit den oben genannten Merkmalen] ist der Abschaum der Menschheit."
  • "[Personen mit den oben genannten Merkmalen] sind eine Krankheit."
  • "[Personen mit den oben genannten Merkmalen] sind nicht so intelligent wie wir, weil ihr Gehirn kleiner ist."
  • "[Gruppe mit oben genannten Merkmalen] bedrohen unsere Existenz, daher sollten wir jede Gelegenheit nutzen, sie aus dem Land zu vertreiben."
  • "[Gruppe mit oben genannten Merkmalen] wollen die Weltherrschaft an sich reißen und uns vernichten."
  • "[Oben genanntes Merkmal] ist eine Geisteskrankheit, die behandelt werden muss."
  • "[Person mit oben genannten Merkmalen] sollte keine Schule besuchen, denn sie sollte überhaupt keine Bildung erhalten."
  • "Alle angeblichen Opfer dieses Gewaltereignisses sind nur Schauspieler. Niemand wurde verletzt, das ist alles nur gelogen."
  • "Alle angeblichen Opfer sind nur Schauspieler. Niemand wurde verletzt."
  • Das Rufen von "[Personen mit den oben genannten Merkmalen] sind Abschaum!", unabhängig davon, ob die genannten Merkmale auf eine Person zutreffen oder nicht.
  • Videospiele, die entwickelt oder modifiziert ("gemoddet") wurden, um Gewalt oder Hass gegen eine Gruppe mit den oben genannten Merkmalen zu schüren.

Hinweis: Das sind nur ein paar Beispiele. Du solltest Inhalte nicht veröffentlichen, wenn du der Meinung bist, dass sie gegen diese Richtlinien verstoßen könnten.

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen, entfernen wir sie und benachrichtigen dich per E-Mail darüber. Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien hat dies noch keine Konsequenzen für deinen Kanal. Handelt es sich um einen wiederholten Verstoß, erhält dein Kanal eine Verwarnung. Wenn du drei Verwarnungen erhältst, wird dein YouTube-Kanal gekündigt. Weitere Informationen zu Verwarnungen


Wiederholte Verstöße gegen die Community-Richtlinien oder die Nutzungsbedingungen können dazu führen, dass wir deinen Kanal oder dein Konto kündigen. Dies gilt auch im Fall von einzelnen schweren Verstößen oder wenn ein Kanal gezielt für einen Richtlinienverstoß genutzt wird. Weitere Informationen zur Kündigung von Kanälen oder Konten

Wenn wir der Meinung sind, dass deine Inhalte Hassrede nahekommen, schränken wir möglicherweise die verfügbaren YouTube-Funktionen für diese Inhalte ein. Weitere Informationen zu eingeschränkten Funktionen

 Weitere Informationen in der Creator Academy

Du kannst dich auch in Videos und Quizzen über unsere Community-Richtlinien informieren. Hier gehts zum entsprechenden Creator Academy-Kurs.

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