Bericht "Manuelle Maßnahmen"

Überprüfen Sie, ob manuelle Maßnahmen gegen Ihre Website angewendet wurden, und sehen Sie sich den Verlauf der manuellen Maßnahmen der Website an.

Wenn mit einer manuellen Maßnahme gegen Ihre Website vorgegangen wird, werden die gesamte Website oder einzelne Seiten nicht in den Google-Suchergebnissen angezeigt.

BERICHT "MANUELLE MAẞNAHMEN" ÖFFNEN

 

Was ist eine manuelle Maßnahme?

Google wendet eine manuelle Maßnahme gegen eine Website an, wenn ein menschlicher Prüfer bei Google feststellt, dass Seiten auf der Website nicht die Qualitätsrichtlinien für Webmaster von Google erfüllen. Die meisten manuellen Maßnahmen beziehen sich auf Versuche, unseren Suchindex zu manipulieren. Die meisten hier aufgelisteten Probleme führen dazu, dass Websites oder einzelne Seiten ein niedrigeres Ranking erhalten oder ganz aus den Suchergebnissen entfernt werden, ohne dass dies dem Nutzer angezeigt wird.

Wenn Ihre Website von einer manuellen Maßnahme betroffen ist, werden wir Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" und im Nachrichten-Center der Search Console benachrichtigen.

Warum gibt es manuelle Maßnahmen?

Seit es Suchmaschinen gibt, wurden immer wieder Tricks eingesetzt, um das Suchmaschinen-Ranking bestimmter Websites zu verbessern. Dies ist nicht nur nachteilig für die Nutzer, da relevante Websites von unwichtigeren Inhalten überlagert werden, sondern es entstehen auch Nachteile für die Inhaber von anderen Websites, die dadurch schwerer zu finden sind. Daher geht Google schon immer gegen Spammer vor und hilft damit Nutzern, Antworten auf ihre Fragen zu finden, sowie Websiteinhabern, mehr Zugriffe über Suchanfragen zu erhalten.

Google arbeitet ständig an der Verbesserung der Suche. Wir verfolgen einen datenbasierten Ansatz und beschäftigen Analysten, Forscher und Statistiker in Vollzeit zur regelmäßigen Evaluierung der Suchqualität. Änderungen an unseren Suchalgorithmen prüfen wir vor der Umsetzung umfassend. Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Algorithmen.

In den meisten Fällen wird Spam durch unsere Algorithmen automatisch erkannt und aus den Suchergebnissen entfernt. Um die Qualität unseres Indexes zu gewährleisten, wenden wir aber auch manuelle Maßnahmen an, um Spam aus unseren Suchergebnissen zu entfernen.

Ist meine Website von manuellen Maßnahmen betroffen?

Oben im Bericht wird die Anzahl von manuellen Maßnahmen gegen Ihre Website angezeigt. Wenn auf Ihrer Website keine manuellen Maßnahmen angewendet werden, wird ein grünes Häkchen und eine entsprechende Meldung angezeigt.

Aber ich habe diese Website gerade erst gekauft!

Wenn Sie kürzlich eine Website gekauft haben, die vor dem Kauf gegen unsere Richtlinien verstoßen hat, sollten Sie die in diesem Bericht aufgeführten Probleme beheben. Teilen Sie uns dann im Antrag auf erneute Überprüfung mit, dass Sie die Website kürzlich erworben haben und dass sie nun den Richtlinien entspricht.

Welche Seiten sind betroffen?

Erweitern Sie die Beschreibung der manuellen Maßnahme, um eine Liste der Muster der betroffenen Seiten zu sehen. Dies kann ein Teil Ihrer Website oder die gesamte Website sein. Es ist auch möglich, dass nicht alle Seiten betroffen sind, die mit dem Muster übereinstimmen.

Beispiel:

  • https://example.com/immobilien/* – einige oder alle Seiten unter dem Verzeichnis immobilien/ sind betroffen.
  • Betrifft alle Seiten – manuelle Maßnahmen mit dieser Beschreibung betreffen die gesamte Website.

Wie behebe ich das Problem?

So beheben Sie ein Problem mit einer manuellen Maßnahme auf Ihrer Website:

  1. Erweitern Sie im Bericht den Bereich mit der Beschreibung der manuellen Maßnahme, um weitere Informationen zu erhalten.
  2. Sehen Sie sich an, welche Seiten betroffen sind.
  3. Sehen Sie sich die Art und die kurze Beschreibung des Problems an und folgen Sie dem Link "Weitere Informationen", um sich detaillierte Informationen und Schritte zur Fehlerbehebung anzeigen zu lassen. Auf dieser Seite finden Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Maßnahmen.
  4. Beheben Sie das Problem auf allen betroffenen Seiten. Wenn Sie das Problem nur auf einigen Seiten beheben, erscheinen diese Seiten trotzdem noch nicht in den Suchergebnissen. Wenn auf Ihrer Website mehrere manuelle Maßnahmen angewendet werden, lesen Sie alle entsprechenden Informationen und beheben Sie alle Fehler.
  5. Gehen Sie sicher, dass Ihre Seiten für Google erreichbar sind. Für betroffene Seiten sollte keine Anmeldung erforderlich sein, sie sollten sich nicht hinter einer Paywall befinden oder durch robots.txt oder eine "noindex"-Anweisung blockiert sein. Sie können den Zugriff mithilfe des Tools Abruf wie durch Google testen.
  6. Wenn alle im Bericht aufgeführten Probleme auf allen Seiten behoben sind, wählen Sie in diesem Bericht Überprüfung anfordern aus. Beschreiben Sie Ihre Korrekturen in Ihrer Überprüfungsanfrage. Eine gute Anfrage enthält drei Punkte:
    • Genaue Beschreibung des Qualitätsproblems Ihrer Website
    • Erläuterung der Schritte, die zum Beheben des Problems ergriffen wurden
    • Dokumentation des Erfolgs Ihrer Bemühungen
  7. Der Antrag auf erneute Überprüfung kann bis zu zwei Wochen dauern. Sie werden per E-Mail über den Fortschritt informiert. Nachdem Sie Ihre Anfrage gesendet haben, erhalten Sie eine Bestätigungsnachricht, in der Sie darüber informiert werden, dass die Überprüfung in Bearbeitung ist. Senden Sie Ihre Anfrage nicht noch einmal ein, bevor wir Ihnen die endgültige Entscheidung zu Ihrer ausstehenden Anfrage mitgeteilt haben.

Wie lange dauert mein Antrag auf erneute Überprüfung?

Der Antrag auf erneute Überprüfung kann bis zu zwei Wochen dauern. Wir informieren Sie per E-Mail über den Erhalt Ihrer Anfrage. So wissen Sie, dass wir daran arbeiten. Sie erhalten auch eine E-Mail, wenn die Überprüfung abgeschlossen ist. Bitte senden Sie Ihre Anfrage nicht noch einmal, bevor wir Ihnen die Entscheidung zu ausstehenden Anfragen mitgeteilt haben.

Den Verlauf meiner manuellen Maßnahmen ansehen

Sie können den Verlauf der manuellen Maßnahmen der Website am Ende des Berichts sehen. Der Verlauf enthält Benachrichtigungen zu manuellen Maßnahmen, Anträge auf Überprüfung und Überprüfungsergebnisse. Der Verlauf für die Website wird für mindestens ein Jahr gespeichert, selbst wenn die Website den Eigentümer wechselt.

Liste der manuellen Maßnahmen

Hier finden Sie die manuellen Maßnahmen, die von Google angewendet werden können, und eine Beschreibung dazu, wie Sie diese beheben können.

Gehackte Website

Google hat Seiten gefunden, die offenbar von Dritten gehackt wurden. Hacker laden häufig Dateien hoch oder ändern vorhandene Dateien. Diese erscheinen dann als Spam in unserem Index. Darüber hinaus wird bei vielen Hacks Cloaking von Inhalten betrieben. Das bedeutet, dass Google-Crawler andere Inhalte sehen als die, die Ihnen oder den Besuchern Ihrer Website angezeigt werden. Dies stellt einen Verstoß gegen unsere Richtlinien dar und kann zu zusätzlichen manuellen Maßnahmen führen.

Zum Schutz der Nutzer wird Ihre Website in diesem Fall als möglicherweise manipuliert gekennzeichnet oder weniger hoch in den Google-Suchergebnissen eingestuft. 

Empfohlene Maßnahmen

  1. Eine umfassende Liste der Maßnahmen, die Sie ergreifen können, wenn Ihre Website manipuliert wurde, finden Sie in der Anleitung "Hilfe, ich wurde gehackt".
  2. Wenn Sie Ihre Website repariert haben, verwenden Sie Abruf wie durch Google und gehen Sie sicher, dass die Seite für Google genauso aussieht wie für einen Nutzer. Ist dies nicht der Fall, liegt vermutlich Cloaking vor, was einen Verstoß gegen unsere Richtlinien darstellt.
  3. Wenn Sie sich sicher sind, dass das Problem auf Ihrer Website nicht mehr besteht, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  4. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass auf Ihrer Website keine problematischen Inhalte mehr vorhanden sind, wird die Warnung aus unseren Suchergebnissen entfernt.
Nutzergenerierter Spam

Google hat auf Ihren Seiten Spam festgestellt, der von Website-Besuchern stammt. Diese Art von Spam findet sich üblicherweise auf Forumseiten, in Gästebucheinträgen oder in Nutzerprofilen.

Matt Cutts explains the "User-Generated Spam" manual action.

 

Empfohlene Maßnahmen

Überprüfen Sie die Richtlinien für Webmaster von Google im Hinblick auf nutzergenerierten Spam und führen Sie dann die folgenden Schritte aus, um die Verstöße auf Ihrer Website zu identifizieren und zu korrigieren:

  1. Nutzer fügen häufig Inhalte auf Websites in Foren, Blogkommentaren und Nutzerprofilen hinzu. Identifizieren Sie Seiten Ihrer Website, zu denen Nutzer Inhalte hinzugefügt haben könnten.
  2. Halten Sie Ausschau nach Profilen mit kommerziellen Nutzernamen wie "Günstige Versicherung" oder Posts mit Werbung, nicht themenbezogenen Inhalten oder unsinnigem Text. Überprüfen Sie diese Bereiche auf folgende Inhalte:
    • Beiträge oder Profile, die wie Werbung aussehen
    • Beiträge oder Profile, die Links enthalten, die nichts mit dem Kontext oder dem Thema zu tun haben
    • Beiträge oder Profile mit kommerziellen Nutzernamen, die mit Websites ohne Bezug zum eigentlichen Thema verknüpft sind. Hierzu gehören etwa Namen wie "Günstige Versicherung", die nicht wie Namen von echten Personen klingen.
    • Beiträge oder Profile, die offensichtlich automatisch generiert, also nicht von einem echten Nutzer geschrieben wurden
  3. Durchsuchen Sie Ihre Website auf unerwartete Inhalte oder Spaminhalte. Verwenden Sie dazu in der Google-Suche den site:-Operator in Kombination mit kommerziellen oder nicht jugendfreien Keywords, die keinen Bezug zum Thema Ihrer Website haben. Wenn Sie beispielsweise nach [site:example.com viagra] suchen, wird auf Ihrer Website nach dem Wort "Viagra" gesucht.
  4. Entfernen Sie alle unangemessenen Inhalte.
  5. Führen Sie entsprechende Maßnahmen zum Schutz vor nutzergeneriertem Spam durch.
  6. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  7. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Kostenloser Spamhost

Ein erheblicher Teil der Websites, die bei Ihrem kostenlosen Webhostanbieter gehostet werden, sind Spam.

Google versucht, bei manuellen Spammaßnahmen präzise vorzugehen. Wenn wir jedoch feststellen, dass ein großer Teil der über einen Dienst gehosteten Webseiten Spam enthält, sehen wir uns unter Umständen gezwungen, manuelle Maßnahmen für den gesamten Dienst durchzuführen.

Empfohlene Maßnahmen

  1. Informieren Sie sich darüber, wie Sie den Missbrauch Ihres Dienstes erkennen bzw. verhindern können.
  2. Entfernen Sie alle Spamkonten aus Ihrem Dienst.
  3. Kontaktieren Sie das IT-Team Ihres Hostanbieters und teilen Sie ihm die manuelle Maßnahme mit.
  4. Wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Website den Richtlinien für Webmaster von Google entspricht, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  5. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Markup mit Spamstrukturen

Google hat auf einigen Ihrer Seiten Markup mit Techniken entdeckt, die eventuell nicht den Richtlinien für strukturierte Daten entsprechen. Dazu gehören zum Beispiel verborgene Inhalte, irrelevante oder irreführende Inhalte oder andere manipulative Methoden.

Empfohlene Maßnahmen

  1. Gehen Sie sicher, dass das Markup auf Ihrer Website den Richtlinien für strukturierte Daten von Google entspricht, wenn es in den Google-Suchergebnissen angezeigt werden soll. Dazu ist es unter Umständen notwendig, dass Sie vorhandenes Markup aktualisieren oder Markup entfernen, das gegen die Richtlinien verstößt.
  2. Wenn Sie diese Änderungen vorgenommen haben, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern
  3. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Unnatürliche Links zur Website

Google hat unnatürliche, betrügerische oder manipulative Links entdeckt, die auf Ihre Website verweisen. Der Kauf von Links oder die Teilnahme an Linktauschprogrammen mit der Absicht, den PageRank zu manipulieren, ist ein Verstoß gegen die Richtlinien für Webmaster von Google. Dies kann dazu führen, dass ein Teil Ihrer Website oder Ihre gesamte Website eine manuelle Maßnahme auslösen.

Matt Cutts and Alex explain the "Unnatural links to your site" manual action.

 

Empfohlene Maßnahmen

Informieren Sie sich zunächst in den Richtlinien für Webmaster von Google über Verlinkungen.

Führen Sie anschließend die folgenden Schritte aus, um die Verstöße auf Ihrer Website zu identifizieren und zu beheben:

  1. Laden Sie in der Search Console eine Liste mit Links zu Ihrer Website herunter. Beim Herunterladen haben Sie die Wahl zwischen zwei verschiedenen Sortierkriterien: entweder nach Hostname geordnet über Links zu Ihrer Website > Wer erstellt die meisten Links? > Weitere Beispiel-Links herunterladen oder in chronologischer Reihenfolge über Links zu Ihrer Website > Wer erstellt die meisten Links? > Aktuelle Links herunterladen.
  2. Suchen Sie in dieser Liste nach sämtlichen Links, die gegen unsere Richtlinien in Bezug auf Links verstoßen. Handelt es sich um eine umfangreiche Liste, dann suchen Sie erst einmal nach den Websites mit den meisten Links zu Ihrer Seite oder nach Links, die erst in den letzten Monaten erstellt wurden.
  3. Wenden Sie sich bei allen Links, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, an den Webmaster der betreffenden Website und fordern Sie ihn auf, die entsprechenden Links zu entfernen oder zu verhindern, dass diese PageRanks weitergeben. Dies kann beispielsweise durch Hinzufügen des Attributs rel="nofollow" erreicht werden.
  4. Verwenden Sie in der Search Console das Tool Links für ungültig erklären, um Links, die Sie nicht entfernen konnten, für ungültig zu erklären. Das Tool "Links für ungültig erklären" wird häufig nicht korrekt verwendet. Beachten Sie bei der Verwendung des Tools folgende Punkte:
    • Versuchen Sie zuerst alles Mögliche, um die Backlinks zu entfernen. Fügen Sie nicht einfach alle Backlinks zur Datei mit den für ungültig erklärten Links hinzu. Das reicht nicht zur Genehmigung für Ihren Antrag auf erneute Überprüfung aus.
    • Wenn Sie mehrere Links hinzufügen möchten, die von derselben Domain auf Ihre Website weiterleiten, können Sie den Operator "domain:" in der Datei mit den für ungültig erklärten Links verwenden.
    • Achten Sie darauf, nicht aus Versehen ordnungsgemäße Links zu Ihrer Website für ungültig zu erklären.
    • Wenn Sie die Backlinks einfach für ungültig erklären, ohne zu versuchen, sie zu entfernen, wird Ihr Antrag eventuell abgelehnt.
  5. Wenn Sie die unnatürlichen Links entfernt oder für ungültig erklärt haben, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern. Schicken Sie uns Informationen über die entfernten Links und eine Erklärung zu den Links, die Sie nicht entfernen konnten, damit wir Ihren Antrag besser bearbeiten können.
  6. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Unnatürliche Links von Ihrer Website

Google hat auf Ihrer Website unnatürliche, betrügerische oder manipulative externe Links entdeckt. Der Kauf von Links oder die Teilnahme an Linktauschprogrammen mit der Absicht, den PageRank zu manipulieren, ist ein Verstoß gegen die Richtlinien für Webmaster von Google.

Matt Cutts and Sandy discuss the "Unnatural links from your site" manual action.

Empfohlene Maßnahmen

Informieren Sie sich zunächst in den Richtlinien für Webmaster von Google über Verlinkungen.

Führen Sie anschließend die folgenden Schritte aus, um die Verstöße auf Ihrer Website zu identifizieren und zu beheben:

  1. Identifizieren Sie alle Links auf Ihrer Website, für die bezahlt wurde oder die offensichtlich gegen unsere Richtlinien für Links verstoßen. Hierzu zählt beispielsweise übermäßiger Linktausch.
  2. Entfernen Sie diese Links oder ändern Sie sie so ab, dass sie nicht länger den PageRank weitergeben. Dies können Sie beispielsweise dadurch erreichen, dass Sie das Attribut rel="nofollow" hinzufügen oder die Links auf eine Seite weiterleiten, die von robots.txt blockiert wird.
  3. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern. Geben Sie Beispiele für nicht zulässige Inhalte an, die Sie entfernt haben, und für gute Inhalte, die Sie hinzugefügt haben.
  4. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Inhalte von geringer Qualität mit geringem oder gar keinem Mehrwert

Google hat auf Ihrer Website Seiten von minderwertiger Qualität oder Seiten ohne nützliche Inhalte gefunden. Hier finden Sie einige Beispiele für Seiten, die häufig Inhalte von minderwertiger Qualität mit geringem oder gar keinem Mehrwert aufweisen:

  • Automatisch generierte Inhalte
  • Affiliate- oder Partnerseiten ohne Mehrwert
  • Inhalte aus anderen Quellen, etwa kopierte Inhalte oder Gastbeiträge von geringer Qualität auf Blogs
  • Brückenseiten

Derartige Verfahren verhindern, dass Nutzern nützliche, eigenständige Inhalte geliefert werden. Sie verstoßen daher gegen unsere Richtlinien für Webmaster.

Matt Cutts explains the "Thin Content with little or no added value" manual action.

Empfohlene Maßnahmen

Lesen Sie sich zunächst die folgenden Abschnitte unserer Richtlinien für Webmaster durch:

Führen Sie anschließend die folgenden Schritte aus, um die Verstöße auf Ihrer Website zu identifizieren und zu beheben:

  1. Überprüfen Sie Ihre Website auf Duplikate von an anderer Stelle gefundenen Inhalten.
  2. Überprüfen Sie Ihre Website auf Seiten ohne eigenen Inhalt, die aber Partnerlinks enthalten.
  3. Überprüfen Sie Ihre Website auf Brückenseiten oder automatisch generierte Inhalte.
  4. Sollte Ihre Website Inhalte dieser Art aufweisen, sollten Sie sich fragen, ob Sie Ihren Nutzern einen bedeutenden Mehrwert bieten. In diesem Artikel finden Sie weitere Informationen zur Erstellung qualitativ hochwertiger Websites.
    Tipp: Bitten Sie Freunde oder andere Personen, die in keiner Verbindung zu Ihrer Website stehen, Ihre Website zu besuchen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge zu machen.
  5. Verbessern Sie Ihre Website dahingehend, dass sie Ihren Nutzern einen erkennbaren Mehrwert bietet.
  6. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern. Geben Sie Beispiele für nicht zulässige Inhalte an, die Sie entfernt haben, und für gute Inhalte, die Sie hinzugefügt haben.
  7. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Cloaking bzw. irreführende Weiterleitungen

Nutzer auf Ihrer Website sehen möglicherweise andere Seiten als Google oder werden auf eine andere Seite weitergeleitet als die von Google gesehene Seite. Cloaking und irreführende Weiterleitungen verstoßen gegen die Richtlinien für Webmaster von Google.

Abo- und Paywall-Inhalte: Publisher sollten per Paywall geschützte Inhalte mit strukturierten Daten umgeben, damit Google diese Inhalte erkennen kann und nicht als unzulässiges Cloaking einstuft. Beim Cloaking wird dem Googlebot ein anderer Inhalt bereitgestellt als dem Nutzer.

 

Empfohlene Maßnahmen

Informieren Sie sich zuerst in den Richtlinien für Webmaster von Google über Cloaking und irreführende Weiterleitungen.

Führen Sie anschließend die folgenden Schritte aus, um die Verstöße auf Ihrer Website zu identifizieren und zu beheben:

  1. Verwenden Sie das Tool Abruf wie durch Google in der Search Console, um Seiten aus dem betroffenen Bereich Ihrer Website abzurufen.
  2. Vergleichen Sie die Inhalte, die von Google abgerufen wurden, mit den Inhalten, die einem menschlichen Nutzer beim Besuch der Website angezeigt werden.
  3. Wenn sich die Inhalte unterscheiden, identifizieren und entfernen Sie den Teil Ihrer Website, der Google und Nutzern unterschiedliche Inhalte liefert. Dazu müssen Sie den Code Ihrer Website auf dem Server überprüfen.
  4. Überprüfen Sie Ihre Website auf URLs, durch die Nutzer auf unerwartete Websites weitergeleitet werden.
  5. Überprüfen Sie Ihre Website auf URLs, die nicht alle Nutzer weiterleiten. So können beispielsweise nur Nutzer weitergeleitet werden, die über die Google-Suche oder bestimmte IP-Adressen auf Ihre Website gelangt sind.
  6. Wenn Sie auf Ihrer Website derartige Weiterleitungen entdecken, identifizieren und entfernen Sie den Teil Ihrer Website, der diese Weiterleitungen verursacht. Dazu müssen Sie den Code Ihrer Website auf dem Server überprüfen.
    Tipp: Derartige Weiterleitungen sind häufig in JavaScript geschrieben oder befinden sich in Ihrer HTACCESS-Datei. Überprüfen Sie auch Ihr Content-Management-System sowie sämtliche Plug-ins.
  7. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  8. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Reine Spamwebsite

Auf einigen Ihrer Seiten werden möglicherweise Techniken eingesetzt, die gegen die Richtlinien für Webmaster verstoßen. Auf der Website werden offenbar aggressive Spamtechniken wie automatisch generierte unsinnige Inhalte, Cloaking oder kopierte Inhalte anderer Websites verwendet bzw. es wurden andere wiederholte oder schwerwiegende Verstöße gegen die Qualitätsrichtlinien von Google festgestellt.

Empfohlene Maßnahmen

  1. Aktualisieren Sie Ihre Website, sodass sie den Richtlinien für Webmaster von Google entspricht.
  2. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern. Geben Sie Beispiele für nicht zulässige Inhalte an, die Sie entfernt haben, und für gute Inhalte, die Sie hinzugefügt haben.
  3. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Bilder-Cloaking

Einige Bilder Ihrer Website werden in den Google-Suchergebnissen möglicherweise anders dargestellt als auf Ihrer Website. Mit Cloaking bezeichnet man ein Verfahren, bei dem für menschliche Nutzer andere Inhalte als für Suchmaschinen bereitgestellt werden. Cloaking wird als Verstoß gegen die Google-Richtlinien für Webmaster angesehen, da es den Nutzern andere Ergebnisse als erwartet liefert. Das Bilder-Cloaking kann eine schlechte Nutzererfahrung bei den Ergebnissen der Google Bildersuche zur Folge haben, weil Nutzer im Fall verborgener Bilder und falsch zugeordneter Miniaturansichten nicht das Bild erhalten, nach dem sie suchen.

Beispiele für Bilder-Cloaking

Hier sind einige Beispiele für Bilder-Cloaking:

  • Bereitstellen von Bildern gegenüber Google, die von einem anderen Bild oder einem Textabschnitt verdeckt werden
  • Bereitstellen unterschiedlicher Bilder gegenüber Google einerseits und Besuchern der Seite andererseits

Wenn Sie Bilder aus den Google-Suchergebnissen blockieren möchten, gehen Sie anhand der unten beschriebenen Methode vor.

Empfohlene Maßnahmen

  1. Achten Sie darauf, dass gegenüber Besuchern Ihrer Website genau dieselben Bilder wie in den Google-Suchergebnissen für Ihre Website angezeigt werden. Cloaking ist nur dann akzeptabel, wenn das Inline-Linking für die Bildersuche wie unten beschrieben deaktiviert wird.
  2. Wenn Sie sich sicher sind, dass die auf Ihrer Website sichtbaren Bilder mit jenen übereinstimmen, die in den Google-Suchergebnissen für Ihre Website angezeigt werden, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  3. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.

 

Ein Bild in den Suchergebnissen minimieren oder blockieren

  • Sie können verhindern, dass das Bild auf der Google-Suchergebnisseite in Originalgröße angezeigt wird, indem Sie das Inline-Linking deaktivieren.
  • Sie können auch komplett verhindern, dass das Bild in den Suchergebnissen angezeigt wird. Befolgen Sie dazu diese Schritte.

 

So deaktivieren Sie das Inline-Linking:

  1. Wenn Ihr Bild angefordert wird: Prüfen Sie den HTTP-Verweis-URL-Header in der Anfrage.
  2. Wenn die Anfrage von einer Google-Domain stammt: Antworten Sie mit HTTP 200 oder 204 und ohne weitere Inhalte.

Google crawlt Ihre Seite und sieht das Bild weiterhin. In den Suchergebissen wird jedoch nur das Miniaturbild angezeigt, das während des Crawlings generiert wurde. Die Funktion kann jederzeit deaktiviert werden. Die Bilder einer Website müssen dazu nicht noch einmal verarbeitet werden. Diese Methode wird nicht als Bild-Cloaking betrachtet und hat auch keine manuellen Maßnahmen zur Folge.

Verborgener Text bzw. überflüssige Keywords

Einige Ihrer Seiten enthalten möglicherweise verborgenen Text oder überflüssige Keywords, was einen Verstoß gegen unsere Richtlinien für Webmaster darstellt.

Empfohlene Maßnahmen

Informieren Sie sich zuerst in den Richtlinien für Webmaster von Google über verborgenen Text und überflüssige Keywords.

Führen Sie anschließend die folgenden Schritte aus, um die Verstöße auf Ihrer Website zu identifizieren und zu beheben:

  1. Verwenden Sie das Tool Abruf wie durch Google in der Search Console, um nach Inhalten zu suchen, die zwar für unseren Crawler, jedoch nicht für menschliche Nutzer beim Besuch der Website angezeigt werden.
  2. Suchen Sie nach Text, der die gleiche oder eine ähnliche Farbe wie der Hintergrund der Webseite hat.
    Tipp: Sie können derartigen Text erkennen, indem Sie den kompletten Text auf der Seite zum Beispiel durch Drücken von Strg + A oder Befehl + A markieren.
  3. Suchen Sie nach Text, der mithilfe von CSS-Stilen oder -Positionierung verborgen wurde.
  4. Entfernen Sie derartigen Text oder formatieren Sie ihn neu, sodass er sowohl für Suchmaschinen-Crawler als auch für menschliche Nutzer sichtbar ist.
  5. Suchen Sie nach Listen oder Absätzen, die Wortwiederholungen ohne Kontext enthalten.
  6. Prüfen Sie <title>-Tags und Alternativtext auf Wortwiederholungen.
  7. Entfernen Sie solche Wörter sowie sämtliche anderen Formen von überflüssigen Keywords.
  8. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  9. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Nicht übereinstimmende AMP-Inhalte

Die AMP-Seite und ihre kanonische Version haben unterschiedliche Inhalte.

Die Inhalte der AMP-Seite sollten im Wesentlichen mit den Inhalten der kanonischen Version übereinstimmen. Der Text braucht nicht identisch zu sein, aber das Thema sollte übereinstimmen und Nutzer sollten auf der AMP-Seite und der kanonischen Seite jeweils dieselben Aufgaben erledigen können.

Von dieser manuellen Maßnahme betroffene AMP-Seiten werden in der Google-Suche nicht angezeigt. Stattdessen wird die kanonische Seite angezeigt.

Empfohlene Maßnahmen

  1. Gehen Sie sicher, dass die AMP-Seite auf die richtige kanonische Webseite verweist.
  2. Prüfen Sie, ob die Inhalte der AMP-Seite und der kanonischen Seite im Großen und Ganzen übereinstimmen. Nehmen Sie Änderungen vor, falls nötig.
  3. Gehen Sie sicher, dass Google die Seite so angezeigt wird, wie der Nutzer sie sieht. Verwenden Sie hierbei sowohl für die AMP-Seite als auch für die kanonische Seite das Tool Abruf wie durch Google. Dieser Fehler tritt möglicherweise dann auf, wenn eine robots.txt-Datei wichtige Ressourcen auf einer der Seiten blockiert. Blockierte Ressourcen werden auch bei "Abruf wie durch Google" angezeigt.
  4. Sind Ihre AMP-Seite und die kanonische Seite im Wesentlichen identisch, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  5. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.
Irreführende mobile Weiterleitungen

Einige Seiten dieser Website leiten die Nutzer von Mobilgeräten an andere Inhalte weiter, die Suchmaschinen-Crawlern nicht zur Verfügung stehen. Diese irreführenden Weiterleitungen verstoßen gegen die Google-Richtlinien für Webmaster. Damit Nutzer hochwertige Suchergebnisse erhalten, kann das Google Search Quality Team bei Websites, die gegen die Regeln verstoßen, bestimmte Maßnahmen ergreifen. Dazu gehört auch das Entfernen von URLs aus unserem Index.

Übersicht

In vielen Fällen ist es kein Problem, auf verschiedenen Geräten Inhalte mit geringfügigen Unterschieden darzustellen. So kann es bei der Optimierung der Darstellung für kleinere Displays wie denen von Smartphones erforderlich sein, bestimmte Inhalte wie z. B. Bilder entsprechend zu bearbeiten. Es ist auch häufig sinnvoll, mobilen Nutzern Weiterleitungen einzurichten, um ihnen eine bessere mobile Erfahrung zu bieten. So können Sie beispielsweise eine mobile Weiterleitung von example.com/url1 an m.example.com/url1 einrichten. Die irreführende Weiterleitung mobiler Nutzer zu anderen Inhalten sorgt jedoch für eine negative Nutzererfahrung.

Sneaky Mobile Redirect

Eine frustrierende Nutzererfahrung: Auf den Suchergebnisseiten auf Computern und auf Mobilgeräten erscheint dieselbe URL. Wenn ein Nutzer auf seinem Computer auf dieses Ergebnis klickt, wird die URL A geöffnet. Tippt ein Nutzer jedoch auf seinem Smartphone auf dasselbe Ergebnis, wird er an eine ganz andere URL weitergeleitet.

Irreführende mobile Weiterleitungen können von Website-Inhabern absichtlich erstellt werden. Es gibt allerdings auch Fälle, bei denen es Website-Inhabern nicht bewusst ist, dass es bei Mobilgeräten irreführende Weiterleitungen gibt. Folgende Beispiele zeigen Konfigurationen, bei denen es zu irreführenden mobilen Weiterleitungen kommen kann:

  • Code wird hinzugefügt, mit dem Weiterleitungsregeln für Nutzer von Mobilgeräten erstellt werden.
  • Für die Einblendung von Werbung und die Monetarisierung von Inhalten wird ein Skript oder Element verwendet, das mobile Nutzer weiterleitet.
  • Von Hackern wird ein Skript oder Element hinzugefügt, das mobile Nutzer an schädliche Websites weiterleitet.

Empfohlene Maßnahmen

  1. Wenn Sie sich nicht aktiv an diesem Verhalten beteiligen:
    1. Gehen Sie sicher, dass Ihre Website nicht gehackt wurde

      Sehen Sie im Bericht "Sicherheitsprobleme" nach, ob Google der Meinung ist, dass Sie gehackt wurden.

    2. Überprüfen Sie Skripts und Elemente von Drittanbietern auf Ihrer Website

      Falls Ihre Website nicht gehackt wurde, sollten Sie überprüfen, ob die Weiterleitungen durch Skripts oder Elemente von Drittanbietern verursacht werden. Gehen Sie dazu so vor:

      1. Entfernen Sie nacheinander die Skripts oder Elemente von Drittanbietern, über die Sie keine Kontrolle haben, von den Weiterleitungsseiten.
      2. Nachdem Sie alle Skripts oder Elemente entfernt haben, überprüfen Sie das Verhalten Ihrer Website auf einem Mobilgerät, im Chrome Mobile Emulator oder einem anderen Emulator, um festzustellen, ob die Weiterleitung verschwunden ist.
      3. Wenn Sie der Ansicht sind, dass ein bestimmtes Skript oder Element für die irreführende Weiterleitung verantwortlich ist, sollten Sie es eventuell von Ihrer Website entfernen. Wenden Sie sich dann zur Problembehebung an den entsprechenden Anbieter.
  2. Wenn Sie sich aktiv an diesem Verhalten beteiligen:
    Führen Sie auf Ihren Seiten eine Fehlerbehebung durch.
  3. Bestätigen Sie Ihre Fehlerbehebung, indem Sie Ihre Seiten aus den Google-Suchergebnissen mit einem Smartphone oder in einem Mobilgeräte-Emulator aufrufen.
  4. Wenn das Problem auf allen Seiten Ihrer Website behoben wurde, können Sie im Bericht "Manuelle Maßnahmen" eine Überprüfung anfordern.
  5. Nachdem Sie eine erneute Überprüfung beantragt haben, warten Sie bitte, bis Sie in Ihrem Search Console-Konto eine Nachricht mit dem Status der Überprüfung erhalten. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Überprüfung Ihrer Website abgeschlossen ist. Die manuelle Maßnahme wird aufgehoben, sobald Ihre Website nicht mehr gegen unsere Richtlinien verstößt.

Irreführende mobile Weiterleitungen künftig vermeiden

Sie können das Risiko senken, dass Sie Ihre Nutzer unwissentlich weiterleiten, wenn Sie Werbetreibende auswählen, die offenlegen, wie sie mit dem Nutzer-Traffic umgehen. Wenn Sie das Vertrauen der Nutzer in die Onlinewerbung stärken möchten, informieren Sie sich über die branchenüblichen Best Practices für die Teilnahme an Werbenetzwerken. Einen guten Einstieg bietet hier beispielsweise die Trustworthy Accountability Group (Interactive Advertising Bureau) mit ihren Inventory Quality Guidelines. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre Inhalte durch mobile Lösungen, die eine hochwertige Nutzererfahrung bieten, monetarisieren können. Setzen Sie sie unbedingt ein.

Anhand der folgenden Schritte können Sie Ihre Website auf irreführende mobile Weiterleitungen überprüfen:

  1. Überprüfen Sie, ob Sie beim Aufrufen Ihrer Website auf einem Smartphone weitergeleitet werden

    Wir empfehlen, die mobile Nutzererfahrung Ihrer Website zu prüfen, indem Sie Ihre Website auf dem Smartphone über die Google-Suchergebnisse aufrufen. Bei der Problembehebung ist die Mobilgeräte-Emulationsfunktion in Desktopbrowsern sehr hilfreich, da Sie damit viele verschiedene Geräte testen können. In Chrome, Firefox oder Safari können Sie dies direkt im Browser testen. Achten Sie bei Safari darauf, dass die Option "Menü "Entwickler" in der Menüleiste anzeigen" aktiviert ist.

  2. Hören Sie auf Ihre Nutzer

    Die Nutzer sehen möglicherweise eine ganz andere Version Ihrer Website als Sie. Nutzerbeschwerden sollten Sie unbedingt ernst nehmen, denn dadurch erfahren Sie von Problemen mit der mobilen Nutzererfahrung.

  3. Überprüfen Sie mithilfe der Analysedaten Ihrer Website das Nutzerverhalten

    Sie können ungewöhnliche Aktivitäten mobiler Nutzer unter Umständen anhand bestimmter Analysedaten Ihrer Website erkennen. Ein gutes Indiz ist beispielsweise die durchschnittliche Zeit, die mobile Nutzer auf Ihrer Website verbringen: Wenn ausschließlich die mobilen Nutzer plötzlich sehr viel weniger Zeit auf Ihrer Website verbringen als zuvor, könnte dies auf ein Problem im Zusammenhang mit mobilen Weiterleitungen hindeuten.

    Wenn Sie die Aktivitäten Ihrer mobilen Nutzer auf signifikante Änderungen überwachen, können Sie irreführende mobile Weiterleitungen proaktiv ermitteln. Sie können Benachrichtigungen von Google Analytics einrichten, durch die Sie bei einem starken Rückgang der Anzahl der mobilen Nutzer oder der durchschnittlich von mobilen Nutzern auf Ihrer Website verbrachten Zeit gewarnt werden. Solche Benachrichtigungen bedeuten zwar nicht zwingend, dass tatsächlich irreführende mobile Weiterleitungen vorhanden sind, aber eine Überprüfung lohnt sich hier auf jeden Fall.

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