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Zonen

Mit Zonen können Sie den Zugriff auf die Tag-Kennzeichnung Ihrer Websites steuern und eine Sandbox dafür erstellen.
Dieser Artikel richtet sich an fortgeschrittene Nutzer, die Zonen für Tag Manager-Container einrichten möchten.

Eine Zone bietet die Möglichkeit, zusätzliche Tag Manager-Container zu verknüpfen, wenn der Hauptcontainer geladen wird. Dadurch können über die verknüpften Container Tags auf Ihrer Website ausgelöst werden. Verknüpfte Container können jedem Tag Manager-Konto zugewiesen werden. Das gilt auch für Container, die Dritten gehören und von diesen verwaltet werden.

Anwendungsbeispiele:

  • Eine Drittanbieter-Werbeagentur erhält Zugriff auf eine Zone, in der Tags auf bestimmten Seiten ausgelöst werden. Dabei werden nur die Tag-Typen verwendet, die für die Werbekampagnen relevant sind, an denen die Werbeagentur arbeitet.
  • Die Personalabteilung erhält die Berechtigung, Container auf den Jobseiten Ihrer Website zu veröffentlichen.
  • Das Marketingteam erhält die Berechtigung, auf den meisten Seiten Container veröffentlichen. Inhalte, bei denen die Sicherheit eine größere Rolle spielt (z. B. Einkaufswagenseiten), darf dieses Team hingegen nur bearbeiten, nicht veröffentlichen. Die Änderungen müssen daher überprüft und freigegeben werden.

Außerdem können Sie Zonen verwenden, um Tag Manager-Container mit Google-Tags zu verknüpfen, also mit Tags für ähnliche Google-Produkte wie Analytics und Google Ads, die mit dem gtag.js-Framework erstellt wurden. 

Sie können Parameterwerte für Zonen-Tags festlegen, Zonengrenzen konfigurieren, die die Seiten definieren, auf denen die Zone aktiv ist, und die Arten von Tags einschränken, die eine Zone auslösen kann. 

In Verbindung mit Freigaben sind Zonen nützlich, um die Workflows zur Tag-Verwaltung Ihrer Organisation zu optimieren. Sie können unterschiedliche Nutzer und Berechtigungen für die Haupt- und verknüpften Tag Manager-Container und andere Google-Tags festlegen, die mit einer Zone verknüpft sind. Administratoren des Hauptcontainers benötigen keinen Zugriff auf die verknüpften Container. 

Conversion-Verknüpfung und Zonen

Über das Tag vom Typ Conversion-Verknüpfung werden die Informationen zum Anzeigenklick in den URLs der Conversion-Seite automatisch erfasst und in eigenen Cookies in Ihrer Domain gespeichert. Es wird empfohlen, das Tag vom Typ „Conversion-Verknüpfung“ auf allen Seiten einer Website zu implementieren. Wenn Sie das Tag vom Typ „Conversion-Verknüpfung“ in einem Zonencontainer implementieren, muss der Container auf allen Seiten der Website verknüpft sein. Wenn der Zonencontainer nicht alle Seiten des Kaufprozesses auf der Website abdecken kann, implementieren Sie das Tag vom Typ „Conversion-Verknüpfung“ direkt im übergeordneten Container für die Website.

In einigen Fällen kann es erforderlich sein, das Tag vom Typ „Conversion-Verknüpfung“ im übergeordneten Container für die Website und in einem oder mehreren verknüpften Zonencontainern zu implementieren. Das kann dazu führen, dass das Tag für ein einzelnes Klickereignis mehrmals ausgelöst wird. Die Genauigkeit der Conversion-Messung wird dadurch jedoch nicht beeinflusst.

Zonentrigger und Timing von Datenschichtereignissen

Wenn zum Auslösen eines Zonen-Tags ein Datenschichtereignis verwendet wird, muss dieses Ereignis auftreten, nachdem die Zone geladen wurde. Andernfalls wird das Tag nicht ausgelöst.

Falls eine Zone beispielsweise bei „Gesamte Seite – Container laden“ geladen wird und ein Tag in der Zone das Datenschichtereignis „Initialisierung der Einwilligung“ als Trigger verwendet, wird das Tag nicht ausgelöst, weil das Ereignis „Initialisierung der Einwilligung“ vor „Gesamte Seite – Container laden“ auftritt. In diesem Szenario müssten Sie den Trigger für das Zonen-Tag in ein Ereignis ändern, das nach dem Laden der Zone auftritt.

Zonen erstellen

Verwenden Sie diese Methode, um eine Zone zu erstellen, die mit einem Tag Manager-Container verknüpft ist. Folgen Sie der Anleitung unter Mit Google-Tags verknüpfen.

So erstellen Sie eine neue Zone, die mit einem Tag Manager-Container verknüpft ist:

  1. Klicken Sie in Tag Manager auf Zonen und dann NEU.
  2. Klicken Sie unter Konfiguration der Zone auf Hinzufügen, um einen oder mehrere Container hinzuzufügen.
  3. Folgen Sie einer dieser Anleitungen, um einen Container auszuwählen:
    1. Klicken Sie auf the container select icon und wählen Sie einen Container aus dem aktuellen Konto aus.
    2. Geben Sie eine Container-ID und bei Bedarf einen Alias ein. 
      Hinweis: Sie können die ID eines beliebigen Containers eingeben. Er muss sich nicht im selben Konto befinden.
  4. Optional: Konfigurieren Sie unter Festzulegende Felder die dauerhaften Parameterwerte für alle Seiten, die ein bestimmtes Tag auslösen. Weitere Informationen finden Sie unter Festzulegende Felder.
  5. Optional: Wählen Sie unter Grenzen die Option Einige Seiten aus, um festzulegen, auf welchen Seiten durch die verknüpften Container Tags ausgelöst werden dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter Grenzen.
  6. Optional (nur Tag Manager 360): Legen Sie mithilfe von Typeinschränkungen fest, welche Arten von Tags, Triggern oder Variablen mit den verknüpften Containern ausgelöst werden dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter Typeinschränkungen.
  7. Benennen Sie die Zone und klicken Sie auf Speichern.
  8. Speichern und veröffentlichen Sie den Arbeitsbereich, damit die Änderungen wirksam werden.
Verwenden Sie diese Methode, um ein Google-Tag (gtag.js) mit Ihrem Hauptcontainer zu verknüpfen.

Sie können einen Hauptcontainer mit mehreren Google-Tags (beliebige gtag.js-Implementierungen) verknüpfen, damit alle Tags auf derselben Seite geladen werden. Jedes Tag sollte sich in einer eigenen Zone befinden. Verwenden Sie diese Methode, um beispielsweise ein Google Analytics-Tag oder ein Google Ads-Tag mit derselben Website zu verknüpfen.

So erstellen Sie eine neue Zone für ein Google-Tag: 

  1. Klicken Sie in Tag Manager auf Zonen und dann NEU.
  2. Klicken Sie unter Zonenkonfiguration auf Hinzufügen, um einen Container hinzuzufügen.
  3. Geben Sie unter Container ID einen der folgenden Werte ein:
    1. Google Analytics-Tag-ID (gtag.js) (G-XXXXXXXXX).
    2. Conversion-Tracking-ID für Google Ads (gtag.js) (AW-XXXXXXXXX)
    3. Floodlight-Conversion-ID (gtag.js) (DC-XXXXXXXXX)
    4. Beliebige gtag.js-Implementierung (Tag-spezifische ID-XX…) .
  4. Optional: Konfigurieren Sie unter Festzulegende Felder die dauerhaften Parameterwerte für alle Seiten, die ein bestimmtes Tag auslösen. Weitere Informationen finden Sie unter Festzulegende Felder.
  5. Optional: Wählen Sie unter Grenzen die Option Einige Seiten aus, um festzulegen, auf welchen Seiten durch die verknüpften Container Tags ausgelöst werden dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter Grenzen.
  6. Optional (nur Tag Manager 360): Legen Sie mithilfe von Typeinschränkungen fest, welche Arten von Tags, Triggern oder Variablen mit den verknüpften Containern ausgelöst werden dürfen. Weitere Informationen finden Sie unter Typeinschränkungen.
  7. Benennen Sie die Zone und klicken Sie auf Speichern.
  8. Speichern und veröffentlichen Sie den Arbeitsbereich, damit die Änderungen wirksam werden.

Festzulegende Felder

Mit „Festzulegende Felder“ können Sie Einstellungen für ein bestimmtes gtag.js-Tag initialisieren und konfigurieren. Je nach verknüpftem Produkt haben diese Felder auch Auswirkungen auf das Verhalten des Produkts selbst. 

Die hier konfigurierten Einstellungen entsprechen den im gtag.js-Code definierten Konfigurationsparametern. Wenn Sie beispielsweise für ein Analytics-Tag den Feldnamen auf send_page_view mit dem Wert false festlegen, wird die Messung der Seitenaufrufe deaktiviert, damit das folgende Snippet im Code funktioniert:

gtag('config', 'TAG_ID', { 'send_page_view': false });

Weitere Informationen dazu, wie sich die festzulegenden Felder auswirken können, finden Sie in der produktspezifischen Dokumentation:

Grenzen

Mit Grenzen legen Sie fest, auf welchen Seiten Ihre Zone ausgelöst wird. 

Die beiden Hauptoptionen sind Alle Seiten (Standard) und Einige Seiten. Unter Einige Seiten können Sie die Bedingungen zum Auslösen Ihres Zonencontainers festlegen. Bedingungen funktionieren genauso wie Trigger.

Der zugrunde liegende Trigger für Seitenaufrufe ist standardmäßig auf Initialisierung der Einwilligung festgelegt. Wählen Sie 3 vertical dots icon > Benutzerdefinierte Auswertung anzeigen aus, um auf diese Einstellung zuzugreifen.

Der standardmäßige Trigger für Seitenaufrufe wurde im März 2022 von Initialisierung in Initialisierung der Einwilligung geändert. Zonen, die vor dieser Änderung erstellt wurden, sind davon nicht betroffen und behalten den Trigger zur Initialisierung des Seitenaufrufs bei. 

Typeinschränkungen (nur Tag Manager 360)

Mit Typeinschränkungen können Sie einschränken, welche Tags in Ihrer Zone ausgelöst werden. So erhalten Sie zusätzliche Kontrolle und Sicherheit für das Verhalten Ihrer Zone.

Sie können Einschränkungen auf Grundlage von Tag-, Trigger-, Variablen- und Skripttypen festlegen.

Standardmäßig gelten die folgenden Einschränkungen:

  • Google-Tag-Typen: alle zulässig
  • Triggertypen: alle zulässig
  • Variablentypen: alle erlaubt außer benutzerdefiniertem JavaScript-Code
  • Skript- und iFrame-Tag-Typen: Keine zulässig
  • Pixel-Typen: Keine erlaubt
  • In Sandbox ausgeführte Skripttypen: keine zulässig.
    Hinweis: Wenn benutzerdefinierte Vorlagen zulässig sein sollen, aktivieren Sie In einer Sandbox ausgeführte Skripttypen.

Für Nutzer der Standard-Tag Manager-Version, also nicht der Version 360, werden keine Einschränkungen auf die Zone angewendet.

Zone bearbeiten

So bearbeiten Sie eine Zone:

  1. Klicken Sie auf Zonen und dann auf den Namen der Zone, die Sie bearbeiten möchten.
  2. Nehmen Sie unter Zonenkonfiguration , Grenzen der Zone und Typeinschränkungen die erforderlichen Änderungen vor.
  3. Speichern und veröffentlichen Sie den Arbeitsbereich, damit die Änderungen wirksam werden.
Hinweis: Die zonenübergreifende Kommunikation wird nicht unterstützt. Änderungen der Datenschicht Ihres Hauptcontainers werden unter Umständen nicht auf verknüpfte Container angewendet.

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