Richtlinien für Anzeigen mit lokalem Inventar

Durch Anzeigen mit lokalem Inventar werden Nutzern lokale Informationen präsentiert, wenn der gesuchte Artikel in einem Geschäft in ihrer Nähe verfügbar ist. Diese Anzeigen sind für Einzelhändler verfügbar, die Ladengeschäfte in den folgenden Ländern haben: Deutschland, Österreich, Schweiz, Australien, Brasilien, Dänemark, Frankreich, Japan, Kanada, Niederlande, Norwegen, Schweden, USA und Vereinigtes Königreich.

Für Anzeigen mit lokalem Inventar gelten die Richtlinien für Shopping-Anzeigen mit folgenden Ausnahmen und Ergänzungen.

Unterstützte Sprachen: Der direkte Support für Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit ist momentan auf Deutsch, Englisch, Französisch und Portugiesisch verfügbar. Weitere Informationen zu allen anderen Sprachen finden Sie in der Hilfe.

Ausnahmen

Die folgenden Richtlinien für Shopping-Anzeigen gelten nicht für Anzeigen mit lokalem Inventar:

  • Anforderungen an Onlinezahlungen und -transaktionen: Ihre Website muss weder einen Onlinewarenkorb noch Optionen für eine Onlinezahlung enthalten. Falls Sie die Optionen anbieten, müssen Sie auch die Websiterichtlinien einhalten, also beispielsweise Rückgabe- und Erstattungsrichtlinien angeben. Weitere Informationen zu Qualitätsstandards für Ihre Werbeanzeigen und Ihre Website
  • Versand: Da Artikel aus Anzeigen mit lokalem Inventar und kostenlosen lokalen Produkteinträgen im Geschäft bezahlt und abgeholt werden, sind keine Versandinformationen erforderlich.

Zusätzliche Anforderungen

Für Anzeigen mit lokalem Inventar (nicht für Shopping-Anzeigen) gelten die folgenden zusätzlichen Einschränkungen:

  • Sie müssen einen physischen Standort haben, an dem Kunden den gewünschten Artikel sehen und kaufen können.
  • Wenn Sie Ihre Produkte nur für Kunden anbieten, die Mitglieder eines Klubs oder des Geschäfts sind, können Sie keine Anzeigen mit lokalem Inventar schalten. Wenn Ihre Produkte dagegen auch für Nicht-Mitglieder verfügbar sind, können Sie Anzeigen mit lokalem Inventar nutzen, solange darin die Preise für Nicht-Mitglieder erscheinen. Diese müssen auch auf Ihrer Landingpage angezeigt werden. Bei Bedarf können Sie aber auch die Preise für Mitglieder einblenden.
  • Sie dürfen keine Anzeigen mit lokalem Inventar verwenden, wenn Ihr Geschäft hauptsächlich dazu dient, Produkte anzubieten, die gegen die Inhaltsrichtlinien für Shopping-Anzeigen verstoßen.
  • Sie dürfen den Parameter „lsft“ nicht dazu verwenden, personenbezogene Daten oder andere Daten, die von Google mit personenbezogenen Daten in Verbindung gebracht werden können, nachzuverfolgen, zu erfassen oder hochzuladen. Hierzu zählen unter anderem Namen, E-Mail-Adressen und Abrechnungsinformationen. Es ist auch nicht gestattet, diese Verwendung des Parameters Dritten zu genehmigen.
  • Wenn Sie den Dienst eines Drittanbieters verwenden, um die Leistung von Anzeigen mit lokalem Inventar oder kostenlosen lokalen Produkteinträgen zu messen, dürfen weder Sie noch andere Parteien die Informationen von Nutzern, die mit Ihren Anzeigen oder Einträgen auf Google interagieren, für die Erstellung von Ausrichtungssegmenten oder zu Remarketing-Zwecken verwenden. Auch die Speicherung von Browser- oder Gerätedaten ist nicht zulässig.
  • Sie müssen sich in dem Land befinden, auf das Ihre Anzeigen ausgerichtet sind.
  • Möglicherweise werden Sie aufgefordert, an Inventarüberprüfungen teilzunehmen.

Personenidentifizierbare Informationen

Die personenidentifizierbaren Informationen Ihrer Kunden dürfen nicht zusammen mit Daten für Anzeigen mit lokalem Inventar bereitgestellt werden. Es dürfen keine Daten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kunden-IDs, Angaben zu Zahlungsmethoden, Kreditkartenangaben, Klubkartencodes oder andere demografische Informationen genannt werden, die die Zuordnung zu einer bestimmten Person erlauben würden.

Sollten Sie gegen diese Regelung verstoßen und Google personenbezogene Daten bereitstellen, tragen Sie die alleinige Verantwortung für die dadurch offengelegten personenbezogenen Daten.

Google gibt keine Daten wie Zeitstempel, Inventarnummern, Mengen oder größere Beträge preis, die auf die Identität Ihres Unternehmens schließen lassen. Google kann jedoch gegebenenfalls allgemeine Verfügbarkeitsdaten offenlegen.

Hinweis: Der Parameter „lsft“ dient dazu, Zugriffe auf Ihre Website zu erkennen, die durch das Bewerben lokal erhältlicher Produkte auf Google ausgelöst werden. Sie können den Parameter „lsft“ in Ihrer dynamischen Tracking-URL in Google Ads angeben. Diese Tracking-URL kann dazu verwendet werden, Parameter an Links von der Verkäuferseite zu Ihrer Website oder Ihren Produktseiten anzuhängen.

Hinweis

Einzelhändler, die Anzeigen mit lokalem Inventar nutzen, müssen alle Anforderungen von Standardrichtlinien zur Datenqualität erfüllen. Dazu zählt die Angabe korrekter Inventar- und Preisdaten, z. B. aktuelle Mengen- und Preisangaben. Falls Probleme bei Ihren Anzeigen mit lokalem Inventar oder kostenlosen lokalen Produkteinträgen auftreten, können Sie sich über dieses Kontaktformular an uns wenden.

War das hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?

Benötigen Sie weitere Hilfe?

Anmelden, um weitere Supportoptionen zu erhalten und das Problem schnell zu beheben