Phishing-E-Mails vermeiden und melden

Unter einem Phishingangriff versteht man den Versuch, durch Täuschung an personenbezogene Daten zu gelangen.

Was Sie über Phishing wissen sollten

Phishing erfolgt meist über gefälschte E-Mails, Werbung oder Websites, die denen täuschend ähnlich sehen, die Sie nutzen. Betrüger senden Ihnen zum Beispiel eine E-Mail, die vermeintlich von Ihrer Bank stammt, und versuchen so, an Ihre vertraulichen Bankkontoinformationen zu gelangen.

In Phishing-E-Mails oder auf Phishingwebsites werden Sie möglicherweise aufgefordert, zu folgenden vertraulichen Informationen Angaben zu machen:

  • Nutzernamen und Passwörter (manchmal werden Sie auch zur Änderung Ihres Passworts aufgefordert)
  • Sozialversicherungsnummer
  • Bankkontonummern
  • PINs
  • Kreditkartennummern
  • Mädchenname Ihrer Mutter
  • Ihr Geburtstag

Wichtig: Google oder Gmail werden Sie nie zur Angabe solcher vertraulichen Informationen in einer E-Mail auffordern.

Phishing-E-Mails melden

Wenn eine eingehende Nachricht als verdächtige oder Phishing-E-Mail identifiziert wird, erhalten Sie möglicherweise eine entsprechende Warnung oder die E-Mail wird direkt in den Spamordner verschoben. Wenn eine E-Mail nicht korrekt markiert wurde, führen Sie die unten genannten Schritte aus, um die Nachricht als Phishing zu markieren bzw. die Markierung wieder aufzuheben.

Hinweis: Wenn Sie eine E-Mail manuell in den Spamordner verschieben, erhält Google eine Kopie der E-Mail und kann diese analysieren, um auch andere Nutzer vor Spam und Missbrauch zu schützen.

Phishing-E-Mails melden

  1. Öffnen Sie Gmail auf einem Computer. 
  2. Öffnen Sie die Nachricht.
  3. Klicken Sie neben „Antworten“ Antworten auf „Mehr“ Mehr.
  4. Klicken Sie auf Phishing melden.

E-Mails wurden fälschlicherweise als Phishing markiert

  1. Öffnen Sie Gmail auf einem Computer. 
  2. Öffnen Sie die Nachricht.
  3. Klicken Sie neben „Antworten“ Antworten auf „Mehr“ Mehr.
  4. Klicken Sie auf Kein Phishing.

Phishing-E-Mails vermeiden

Seien Sie bei E-Mails, in denen Sie zur Eingabe personenbezogener Daten aufgefordert werden, immer besonders vorsichtig. Wenn Sie diese Art von E-Mails erhalten, gehen Sie so vor:

  1. Klicken Sie auf keine Links und geben Sie keine personenbezogenen Daten an, bis Sie überprüft haben, dass die E-Mail tatsächlich von dem angegebenen Absender stammt.
  2. Wenn der Absender eine Gmail-Adresse verwendet hat, setzen Sie Google bitte über den Missbrauch in Kenntnis.

Hinweis: Gmail wird Sie niemals per E-Mail nach personenbezogenen Daten wie Ihrem Passwort fragen.

Prüfen Sie Folgendes, wenn Sie eine verdächtige E-Mail erhalten:

  • Prüfen Sie, ob die E-Mail-Adresse und der Name des Absenders übereinstimmen.
  • Prüfen Sie, ob die E-Mail authentifiziert ist.
  • Bewegen Sie den Mauszeiger über Links, bevor Sie auf diese klicken. Wenn die URL des Links nicht mit der Beschreibung des Links übereinstimmt, werden Sie möglicherweise auf eine Phishingwebsite geführt.
  • Lesen Sie den E-Mail-Header vollständig, um sich zu vergewissern, dass im Header des Absenders kein falscher Name steht.

Wichtig: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Gmail-Adresse missbraucht wurde, stellen Sie das manipulierte Gmail-Konto wieder her, bevor Sie weitere E-Mails senden oder öffnen.

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