Daten zu Ladenverkäufen mit Kundenabgleich verwenden

Sie können Daten zu Ladenverkäufen mit dem Kundenabgleich verwenden, um Listen anhand Ihrer hochgeladenen Transaktionsdaten zu erstellen. Mit diesen Listen können Sie dann Kunden, die bereits in Ihrem Ladengeschäft eingekauft haben, über Such-, Shopping-, Video- und Gmail-Kampagnen noch einmal ansprechen. 

Voraussetzungen

Damit Sie diese Funktion verwenden können, muss Ihr Google Ads-Konto diese Voraussetzungen erfüllen:

  • Es muss zur Nutzung des Kundenabgleichs berechtigt und genehmigt worden sein.
  • Es muss zur Nutzung der Analyse der Ladenverkäufe berechtigt und genehmigt worden sein. Wenn Sie die Analyse der Ladengeschäfte für Einzelhändler und Eigentümer von Restaurants verwenden möchten, lesen Sie diesen Artikel. Die Voraussetzungen für alle anderen Unternehmenstypen finden Sie hier.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie die Voraussetzungen erfüllen, wenden Sie sich an Ihren Google-Vertriebsmitarbeiter.

Funktionsweise

Nachdem Sie Ihre Transaktionsdaten in Google Ads hochgeladen haben, gleicht Google die in Google Ads-Konten hochgeladenen Daten ab. Sie werden dann verwendet, um Listen für den Kundenabgleich zu erstellen. Diese Zielgruppenlisten können für Such-, Shopping-, Video- und Gmail-Kampagnen ausgeliefert und regelmäßig mit jedem Upload von Ladenverkäufen aktualisiert werden.

Wenn Sie eine Liste erstellen, müssen Sie in Google Ads eine Reihe von Regeln einrichten. Diese werden von Google dann verwendet, um Ihre Liste zu füllen. 

Regeln, die Sie erstellen können

Ausgabenbasiert

Sie können eine Regel erstellen, mit der Nutzer anhand der Gesamt-, Durchschnitts- oder Einzelausgaben für Transaktionen in Ihre Liste eingefügt werden. Es gibt beispielsweise Regeln, durch die Ihre Listen so gefüllt werden:

  • Kunden, die insgesamt mehr als 100 € ausgeben
  • Kunden, die im Durchschnitt weniger als 30 € ausgeben
  • Kunden, die bei einer Transaktion mehr als 20 € ausgegeben haben

Häufigkeitsbasiert

Erstellen Sie eine Regel, mit der Nutzer anhand der Transaktionen in Ihrem Ladengeschäft in Ihre Liste eingefügt werden. Sie können beispielsweise eine Regel erstellen, mit der Kunden in Ihre Liste eingefügt werden, die mehr als fünf Transaktionen durchgeführt haben.

Zeitabhängig

Erstellen Sie eine Regel, mit der Nutzer anhand ihres letzten Kaufs in Ihrem Geschäft in Ihre Liste eingefügt werden. Sie können beispielsweise eine Regel erstellen, mit der Kunden in Ihre Liste eingefügt werden, die in den letzten 30 Tagen Transaktionen durchgeführt haben.

Attributbasiert

Für alle Unternehmen mit Ausnahme von Einzelhandel und Restaurants verfügbar.

Erstellen Sie eine Regel, mit der Nutzer basierend auf Attributen in Ihrer Transaktionsdatei in Ihre Liste eingefügt werden. Sie können beispielsweise eine Regel erstellen, mit der Nutzer in Ihre Liste eingefügt werden, die Schuhe gekauft haben. Erinnerung: Ihre Regeln müssen den Richtlinien zum Kundenabgleich entsprechen.

Sie können diese Regeln beliebig kombinieren und außerdem benutzerdefinierte Kombinationen für komplexere Anwendungsfälle erstellen.

Alle in Google Ads hochgeladenen Transaktionen werden für die Listenerstellung verwendet. Die Größe der gesamten Liste kann sich von den im Bericht erfassten Conversions in Ladengeschäften unterscheiden, da Conversions nach der Attribution erfasst werden. Listen für den Kundenabgleich werden hingegen erst nach dem Abgleich ergänzt.

Anleitung

Prüfen Sie zuerst, dass Ihr Google Ads-Konto für die Verwendung von Daten zu Ladenverkäufen mit dem Kundenabgleich zugelassen ist und Ihre Daten zu Ladenverkäufen in Google Ads hochgeladen wurden.

Schritt 1: Kundenliste für Ladenverkäufe erstellen

  1. Melden Sie sich in Ihrem Google Ads-Konto an.
  2. Klicken Sie oben rechts auf das Werkzeugsymbol Google Ads | tools [Icon].
  3. Klicken Sie im Abschnitt "Gemeinsam genutzte Bibliothek" auf Zielgruppenverwaltung.
  4. Klicken Sie im Seitenmenü links auf Zielgruppenlisten.
  5. Klicken Sie auf das Pluszeichen  und dann auf Kundenliste.
  6. Klicken Sie auf Kundenliste anhand von Daten zu Ladenverkäufen erstellen.
  7. Geben Sie einen Namen für die Zielgruppe ein.
  8. Klicken Sie in den Abschnitten Conversion-Attribute, Summe der Conversions und Conversion-Daten auf Regel hinzufügen und erstellen Sie eine Regel.
    • Conversion-Attribute: Erstellen Sie Regeln, die für jede Transaktion eines bestimmten Kunden gelten. 
    • Summe der Conversions: Erstellen Sie Regeln, die für alle Transaktionen eines bestimmten Kunden gelten.
    • Conversion-Daten: Wählen Sie ein Lookback-Window für die Regel aus. Es kann bis 180 Tage lang sein.
  9. Optional: Geben Sie eine Beschreibung der Zielgruppe ein. Eine Beschreibung ist hilfreich, wenn Sie mehrere Zielgruppen haben, die Sie in Google Ads unterscheiden müssen.
  10. Klicken Sie auf Speichern und fortfahren.

Beispiele für ausgabenbasierte Regeln

Kunden in Liste einfügen, die insgesamt mehr als 100 € ausgegeben haben

Erstellen Sie im Abschnitt "Summe der Conversions" mithilfe des Drop-downs eine Regel wie diese:

  • "Conversion-Wert insgesamt ist größer als 100"

Kunden in Liste einfügen, deren durchschnittliche Ausgaben unter 30 € liegen

Erstellen Sie im Abschnitt "Summe der Conversions" mithilfe des Drop-downs eine Regel wie diese:

  • "Durchschnittlicher Conversion-Wert ist kleiner als 30"

Kunden einfügen, die bei einer Transaktion mehr als 20 € ausgegeben haben

Erstellen Sie im Abschnitt "Conversion-Attribute" mithilfe des Drop-downs eine Regel wie diese:

  • "Conversion-Wert ist größer als 20"

Beispiele für häufigkeitsbasierte Regeln

Kunden einfügen, die in Ihrem Geschäft mehr als fünf Transaktionen ausgeführt haben

Erstellen Sie im Abschnitt "Summe der Conversions" mithilfe des Drop-downs eine Regel wie diese:

  • "Summe der Conversions ist größer als 5"

Beispiele für zeitabhängige Regeln

Kunden einbinden, die in den letzten 30 Tagen Transaktionen ausgeführt haben

Geben Sie im Abschnitt "Conversion-Daten" den Wert "30" in das Feld ein. Die Regel sieht dann so aus:

  • "Letzte 30 Tage"

Beispiele für attributbasierte Regeln

Nutzer einfügen, die in Ihrem Geschäft Schuhe gekauft haben

Erstellen Sie im Abschnitt "Conversion-Attribute" mithilfe des Drop-downs eine Regel wie diese:

  • "Conversion-Name ist gleich Schuhe"
Hinweis: Der Conversion-Name muss genau mit dem Namen übereinstimmen, der in der Datei mit den Daten zu Ladenbesuchen aufgeführt ist.

Schritt 2: Kundenliste der Ladenverkäufe in Kampagne einfügen

  1. Klicken Sie in Google Ads rechts oben auf das Werkzeugsymbol Google Ads | tools [Icon].
  2. Klicken Sie im Abschnitt "Gemeinsam genutzte Bibliothek" auf Zielgruppenverwaltung.
  3. Klicken Sie im Seitenmenü links auf Zielgruppenlisten.
  4. Klicken Sie auf das Kästchen neben dem Namen der Kundenliste für Ladenverkäufe und dann auf Hinzufügen zu.
    Wenn Sie mehrere Zielgruppenlisten haben, klicken Sie auf Suchen, um die Ergebnisse einzugrenzen und die Liste zu finden.
  5. Klicken Sie auf Kampagnen und suchen Sie die Kampagne, der Sie in Ihre Kundenliste einfügen möchten.
  6. Klicken Sie auf Weiter.
  7. Wählen Sie die gewünschte Ausrichtungseinstellung aus und klicken Sie auf Zielgruppen hinzufügen

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