A/B-Tests für Demand Gen-Kampagnen erstellen

Mit Tests können Sie Änderungen an Ihren Demand Gen-Kampagnen vorschlagen und testen. So sehen Sie mögliche Auswirkungen bestimmter Änderungen, bevor Sie diese auf eine Kampagne anwenden.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Demand Gen-Tests funktionieren. Wenn Sie einen Test starten möchten, richten Sie eine Demand Gen-Kampagne ein.

Themen in diesem Hilfeartikel


Hinweis

  • Für einen Test benötigen Sie mindestens zwei Demand Gen-Kampagnen. Beide Kampagnen sollten eingerichtet sein, aber noch nicht laufen.
  • Wählen Sie Kampagnen aus, die sich nur durch eine Variable unterscheiden. So können Sie die Testergebnisse besser nachvollziehen und mehr Erkenntnisse daraus gewinnen.
  • Alle Änderungen an den Kampagneneinstellungen sollten vor dem Speichern des Tests vorgenommen werden.
Hinweis: Bei A/B-Tests wird jetzt das Testszenario „Demand Gen-Kampagne mit Produktfeed“ im Vergleich zu „Demand Gen-Kampagne ohne Produktfeed“ unterstützt.

Funktionen, die nur bei A/B-Tests für Demand Gen verfügbar sind

  • Demand Gen-Tests werden für das gesamte Inventar, Discover, Gmail und YouTube, durchgeführt.
  • Mit ihnen können Werbetreibende alle möglichen Varianten von Bild- und Videokampagnen testen.
  • Tests können mit Creatives, Zielgruppen, Produktfeeds und Geboten durchgeführt werden. Wir raten derzeit davon ab, das Budget als Variable zu testen.
  • Werbetreibenden wird empfohlen, für den Test neue Kampagnen mit demselben Startdatum zu erstellen. Es können nur Demand Gen-Kampagnen verwendet werden.
Wichtig: Mit der Funktion für die A/B-Synchronisierung werden keine Budgets für Demand Gen-Kampagnen geändert.

Benutzerdefinierte Tests und A/B-Tests für Assets einrichten

Benutzerdefinierten Test einrichten

  1. Klicken Sie auf das Menü Kampagnen Symbol „Kampagnen“ und dann auf Tests.
  2. Klicken Sie oben in der Tabelle „Alle Tests“ auf das Pluszeichen und wählen Sie Demand Gen-Test aus.
    • Wenn Sie einen A/B-Test mit dem Creative als einziger Variable durchführen, wählen Sie „A/B-Test von Assets“ aus und fahren Sie mit Test zur Leistungssteigerung durch Assets einrichten fort.
    • Wenn Sie Zielgruppen, Gebotsstrategien, Formate oder Creatives mit mehr als zwei Testverzweigungen testen wollen, wählen Sie „Benutzerdefinierte Tests“ aus.
  3. Fügen Sie den Testverzweigungen ein Label hinzu. Standardmäßig gibt es zwei Testverzweigungen, es sind jedoch bis zu zehn möglich.
    • Geben Sie unter „Aufteilung des Traffics“ den Prozentsatz ein, nach dem der Test aufgeteilt werden soll. Für einen optimalen Vergleich zwischen der ursprünglichen Kampagne und der Testkampagne empfehlen wir eine Aufteilung von je 50 %.
    • Weisen Sie jeder Testgruppe Kampagnen zu. Eine Kampagne kann nicht gleichzeitig in mehreren Testgruppen enthalten sein, jedoch kann eine Testgruppe bei Bedarf mehrere Kampagnen umfassen.
  4. Wählen Sie den primären Messwert für den Erfolg des Tests aus, auf dem die Ergebnisse basieren sollen.
    • Dazu gehören: Klickrate (CTR), Conversion-Rate, Cost-per-Conversion und Cost-per-Click (CPC).
  5. Geben Sie den Namen und die Beschreibung des Tests ein. Der Name darf nicht mit dem Namen von Kampagnen oder anderen Tests übereinstimmen.
  6. Klicken Sie auf Speichern, wenn der Test eingerichtet ist. Der Test kann jetzt durchgeführt werden.

A/B-Test für Assets einrichten

  1. Klicken Sie auf das Menü Kampagnen Symbol „Kampagnen“ und dann auf Tests.
  2. Klicken Sie oben in der Tabelle „Alle Tests“ auf das Pluszeichen und wählen Sie Demand Gen-Test aus.
    • Wenn Sie einen A/B-Test mit dem Creative als einziger Variable durchführen, wählen Sie „A/B-Test von Assets“ aus.
    • Wenn Sie Zielgruppen, Gebotsstrategien, Formate oder Creatives mit mehr als zwei Testverzweigungen testen wollen, wählen Sie „Benutzerdefinierte Tests“ aus und fahren Sie mit Benutzerdefinierten Test einrichten fort.
  3. Klicken Sie auf das Drop-down-Menü „Messwert“ und wählen Sie einen Messwert für den Erfolg aus den folgenden Optionen aus:
    • Durchschnittlicher Cost-per-Click (durchschn. CPC)
    • Cost-per-Conversion (Kosten/Conversion)
    • Conversion-Rate (Conv.-Rate)
    • Klickrate (CTR)
  4. Klicken Sie auf Kontrollkampagne auswählen und wählen Sie die Kampagne aus der Liste aus.
    • Dabei kann es sich um eine laufende oder eine neue Kampagne handeln.
  5. Klicken Sie auf Testkampagne erstellen.
    • Ihre Kontrollkampagne wird dupliziert. Das Tagesbudget entspricht dem der Kontrollkampagne.
  6. Klicken Sie auf der Anzeigenkarte auf +Videos hinzufügen, um Videos zu Ihrer Testverzweigung hinzuzufügen, und wählen Sie dann die gewünschten Videos aus der Asset-Bibliothek aus.
  7. Geben Sie den Namen und die Beschreibung des Tests ein. Der Name darf nicht mit dem Namen von Kampagnen oder anderen Tests übereinstimmen.
  8. Klicken Sie auf Speichern.
Alle Änderungen, die Sie an der Kontrollkampagne vornehmen, werden automatisch auf die Testkampagne angewendet, mit Ausnahme von Budgetanpassungen. Wenn Sie in der Kontrollkampagne beispielsweise die Video-Optimierung deaktivieren oder optimiertes Targeting aktivieren, werden die Änderungen auch in der Testkampagne berücksichtigt. Wenn Sie die Video-Optimierung verwenden, bedeutet das nicht immer, dass neue Videos erstellt werden. Weitere Informationen zu Video-Optimierungen

Testergebnisse bewerten

Während der Test läuft, können Sie die Leistung bewerten und mit der der ursprünglichen Kampagne vergleichen. Wenn Sie möchten, können Sie den Test vorzeitig beenden. Der Testbericht besteht aus drei Komponenten:

  • Drop-down-Menü „Konfidenzniveau“: Wählen Sie das Konfidenzniveau aus, für das Sie die Ergebnisse sehen möchten. Das wirkt sich sowohl auf die obere Karte als auch auf die Berichtstabelle aus. Ein niedrigerer Wert ermöglicht schnellere Ergebnisse. Bei einem höheren Wert dauert es länger, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher:
    • 70% (Standardeinstellung): Richtwerte, entsprechen dem niedrigsten Konfidenzniveau bei der Analyse der Anzeigenwirkung auf die Markenbekanntheit.
    • 80%: Richtwerte, eine Balance zwischen Geschwindigkeit und Wahrscheinlichkeit.
    • 95%: Aussagekräftige Ergebnisse, für Nutzer, die eine hohe Wahrscheinlichkeit für große Entscheidungen anstreben.
  • Oberste Karte: Hier sehen Sie das Testergebnis für den ausgewählten Erfolgsmesswert. Der Status auf der Karte enthält nützliche Informationen:
    • Daten werden erfasst: Für den Test sind mehr Daten erforderlich, um mit der Berechnung der Ergebnisse zu beginnen. Für Conversion-bezogene Messwerte müssen Sie mindestens 100 Datenpunkte erfassen, damit Ergebnisse angezeigt werden.
    • Ähnliche Leistung: Es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Verzweigungen beim gewählten Konfidenzniveau. Sie können länger warten, um zu sehen, ob der Unterschied mit mehr Datenpunkten bedeutend größer ausfällt.
    • Eine Testverzweigung ist besser: Beim gewählten Konfidenzniveau gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen den verschiedenen Verzweigungen.
  • Berichtstabelle: Hier finden Sie umfassendere Ergebnisse für den Erfolgsmesswert und für alle anderen verfügbaren Messwerte. Die Spalten enthalten Informationen zur Kontrollgruppe, zur Testgruppe, zum Status der Gruppenleistung und zu allgemeinen Leistungsmesswerten.

Test beenden

Sobald die Ergebnisse eingegangen sind, können Sie den Test beenden und entsprechende Maßnahmen bezüglich der Kampagne vornehmen. Wenn Sie den Test beenden möchten, rufen Sie die Seite „Tests“ auf, bewegen Sie den Mauszeiger auf den relevanten Test und klicken Sie auf Test beenden.

Wenn Sie den Test nicht beenden, wird der Traffic bei allen nicht pausierten Kampagnen möglicherweise eingeschränkt, selbst wenn die Kampagnen in der anderen Testverzweigung pausiert wurden.

Best Practices

  • Wenn Sie Gebotsstrategien auf Conversion-Basis verwenden, sind bei Demand Gen-Tests mindestens 50 Conversions pro Verzweigung erforderlich, damit Ergebnisse ausgegeben werden. Dazu wird empfohlen, die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ oder „Conversions maximieren“ zu verwenden und die Einstellungen für flache Conversions wie „In den Einkaufswagen“ oder „Seitenaufruf“ zu optimieren.
  • Erstellen Sie Tests mit Kampagnen, die sich nur durch eine Variable unterscheiden.
  • Sie können beispielsweise einen Creative-Test mit verschiedenen Creatives durchführen, die dasselbe Format haben und auf dieselbe Zielgruppe ausgerichtet sind. Die Creative-Variable ist also unterschiedlich, die Format- und Zielgruppenvariablen bleiben jedoch gleich.
  • Ergebnisorientiert handeln: Wenn Sie in einer Testverzweigung statistisch signifikante Ergebnisse sehen, können Sie die Auswirkungen maximieren, indem Sie andere Testverzweigungen pausieren und das gesamte Budget in diese Testverzweigung verschieben.
  • Auf bisherigen Erkenntnissen aufbauen: Wenn Sie beispielsweise herausfinden, dass angepasste Video-Assets für unterschiedliche Zielgruppensegmente eine bessere Leistung erzielen als ein und dasselbe allgemeine Asset für alle Zielgruppen, lässt sich diese Erkenntnis für die Entwicklung von neuen Video-Assets nutzen.
  • Nicht aussagekräftige Ergebnisse sind möglicherweise auch aufschlussreich: Wenn ein Test keinen Erfolg hat, ist die Creative-Variante, die Sie testen, eventuell nicht maßgeblich. Sie können auch andere Asset-Typen testen oder bei Ihrem nächsten Test signifikantere Varianten verwenden.

Weitere Informationen

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