Primäre und sekundäre Conversion-Aktionen

In Google Ads werden Aktionen, die Ihre Kunden ausführen sollen, also Conversion-Aktionen, in Conversion-Zielvorhaben zusammengefasst. Beispielsweise enthält das Conversion-Zielvorhaben „Kauf“ alle Conversion-Aktionen, bei denen Kunden etwas kaufen.

Sie können für ein Zielvorhaben auch auswählen, welche Conversion-Aktionen für die Gebotsoptimierung verwendet und in Berichte aufgenommen werden sollen. Diese werden als „primäre Conversion-Aktionen“ bezeichnet. Mögliche Conversion-Aktionen, die nicht direkt für die Kampagnenoptimierung verwendet werden, werden als "sekundär" bezeichnet. Die meisten Conversion-Aktionen lassen sich entweder als primäre oder sekundäre Aktionen festlegen. Das ist aber nicht bei allen möglich.

Beim Einrichten des Conversion-Trackings wählen Sie primäre und sekundäre Conversion-Aktionen aus, die für ein bestimmtes Zielvorhaben gelten:

  • Primäre Aktionen: Das sind Conversion-Aktionen, die in Ihren Berichten in der Spalte „Conversions“ aufgeführt und für Gebote unter der Voraussetzung berücksichtigt werden, dass sie zu dem Standardzielvorhaben gehören, das auch für Gebote verwendet wird.
    • Hinweis: Primäre Conversion-Aktionen, die nicht für die Optimierung verwendet werden, können zur Verbesserung von Vorhersagen herangezogen werden.
  • Sekundäre Aktionen: Diese Conversion-Aktionen dienen nur zur Beobachtung. Sie werden in der Spalte „Alle Conversions“ Ihrer Berichte aufgeführt. Allerdings werden sie selbst dann nicht für Gebote berücksichtigt, wenn das Zielvorhaben, in dem sie enthalten sind, für Gebote verwendet wird. Die einzige Ausnahme ist, wenn die sekundäre Aktion zu einem benutzerdefinierten Zielvorhaben gehört.

In diesem Artikel werden primäre und sekundäre Conversion-Aktionen sowie ihre Verwendung beschrieben.

Beispiel

Sie haben ein Standardzielvorhaben namens „Käufe“, das standardmäßig für Kampagnen in Ihrem Konto verwendet wird. Das Zielvorhaben „Käufe“ kann zwei Conversion-Aktionen umfassen: die primäre Conversion-Aktion „Abo“ und die sekundäre Conversion-Aktion „Einmaliger Kauf“. Die primäre Aktion wird in der Spalte „Conversions“ aufgeführt und in allen Kampagnen mit dem Zielvorhaben „Käufe“ für Gebote verwendet. Die sekundäre Aktion dient nur zur Beobachtung.

Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Zielvorhaben erstellen und darin die Conversion-Aktion „Einmaliger Kauf“ einfügen, wird diese Aktion automatisch für Berichte und Gebote in allen Kampagnen berücksichtigt, in denen das benutzerdefinierte Zielvorhaben verwendet wird, obwohl sie als sekundär gekennzeichnet ist.

Hinweis: Alle in einem benutzerdefinierten Zielvorhaben enthaltenen Conversion-Aktionen werden für Berichte und Gebote verwendet, unabhängig davon, ob sie als primäre oder sekundäre Aktionen festgelegt sind.
Diese Funktion ist möglicherweise nicht für Ihre Google Analytics-Property verfügbar. Das Google Analytics-Team arbeitet daran, sie auf weitere Properties auszuweiten. Wenn Sie Fragen zur Eignung Ihrer Property haben, wenden Sie sich bitte an Ihr Supportteam.

Sie können Conversions basierend auf Google Analytics-Ereignissen erstellen und für Google Ads freigeben. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, Conversion-Einstellungen für Google Analytics und Google Ads über eine zentrale Benutzeroberfläche zu verwalten. Standardmäßig sind in Google Analytics erstellte Conversions sekundär. Sie können ausschließlich in Google Ads in primäre Conversions geändert werden.

Einstellung „primär“ oder „sekundär“ einer Conversion-Aktion ändern

  1. Klicken Sie im Menü Zielvorhaben im Drop-down-Menü Conversions auf Zusammenfassung.
  2. Suchen Sie das Zielvorhaben mit der Conversion-Aktion, die Sie bearbeiten möchten.
  3. Klicken Sie auf Zielvorhaben bearbeiten.
  4. Wählen Sie im Bereich „Conversion-Aktion-Optimierung“ die Option Primär oder Sekundär (nur beobachten) aus.
  5. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis: Die Zielvorhabenkategorie und die Optimierung der Conversion-Aktion von Google Analytics-Conversions lassen sich nicht über die Google Analytics-Benutzeroberfläche bearbeiten. Diese Einstellungen können nur in Google Ads geändert werden. Conversion-bezogene Änderungen, die über die Google Analytics-Oberfläche vorgenommen wurden, werden nur in Google Ads auf der Seite „Änderungsverlauf“ angezeigt.

App-Conversion-Tracking einrichten

Richten Sie mit App Connect Conversion-Tracking für Apps ein. Sobald Sie Conversion-Tracking und Deeplinks über die App Connect-Oberfläche in Google Ads eingerichtet haben, können Sie Ihren Kunden ein nahtloses Web-zu-App-Erlebnis bieten und erzielen durchschnittlich doppelt so hohe Conversion-Raten für Anzeigenklicks, die zu Ihrer App führen, anstatt zu Ihrer mobilen Website.

Dadurch können Ihre Kunden die gewünschte Aktion einfacher ausführen, z. B. etwas kaufen, sich registrieren oder Artikel in den Einkaufswagen legen. Außerdem können Sie über die App Connect-Oberfläche diese In-App-Conversion-Aktionen erfassen und Empfehlungen zur Kampagnenoptimierung erhalten.

Führen Sie die folgenden drei Schritte aus, um App Connect zu verwenden:

  1. Klicken Sie in Ihrem Google Ads-Konto auf das Werkzeugsymbol Werkzeugsymbol .
  2. Klicken Sie auf Hub für App-Werbung. Daraufhin gelangen Sie zur App Connect-Oberfläche.

Weitere Informationen zur Optimierung von Conversions mit der App Connect-Oberfläche

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