Änderungen bei der Analyse von iOS 14-Kampagnen

Aufgrund von Änderungen an den ATT-Richtlinien (App Tracking Transparency) von Apple gibt es einige Neuerungen bei Berichten und Analysen zu Conversion-Daten für Anzeigen, die auf iOS 14-Geräten ausgeliefert werden. In diesem Artikel wird erläutert, welche Auswirkungen das auf Sie als Google Ads-Werbetreibender hat. Die meisten Werbetreibenden sind davon nicht betroffen.

So bereiten wir unsere Partner auf die Änderungen der iOS 14-Richtlinie vor

Auswirkungen auf Google Click ID, Website und Offline-Conversions

Mit dem Inkrafttreten der ATT-Richtlinien von Apple wird der Google Click Identifier (GCLID) für iOS 14-Zugriffe, die aus Anzeigen in einigen wenigen Google-Apps stammen, nicht mehr gesendet. Zugriffe aus anderen Google-Quellen sind nicht betroffen und enthalten weiterhin GCLIDs.

Welche Auswirkungen hat das für Sie?

Einige Google-Apps für iOS nutzen derzeit Kennungen wie den IDFA von Apple (Identifier for Advertising), für den ATT erforderlich ist. Mit dem Inkrafttreten der ATT-Richtlinien von Apple verwendet Google diese Kennungen nicht mehr. In den Apps ist dann die Einwilligungsaufforderung entsprechend den Richtlinien von Apple nicht mehr zu sehen.

Es kann daher sein, dass weniger GCLIDs in Ihren Landingpage-URLs für Zugriffe von betroffenen iOS-Apps verzeichnet werden. Für solche Zugriffe bedeutet das:

  • „&gclid={GCLID}“ wird nicht an Anzeigenklicks angehängt und der ValueTrack-Parameter {gclid} wird auf leeren Text gesetzt („“).
  • Unter Umständen sinkt die Anzahl der erfassten Website-Conversions.
  • Auch die Anzahl der erfassten Offline-Conversions (aus Klicks importiert) kann sinken.

Unterstützung durch Google

Ab März 2021 führen wir einen neuen URL-Parameter ein, um die Richtlinien von Apple einzuhalten und die Leistung Ihrer Anzeigen auf iOS-Geräten zu messen. 

Mit diesem Parameter können Sie Conversions Ihren Kampagnen zuordnen und Conversion-Modellierung nutzen, um genauere Messungen für iOS-Geräte zu ermöglichen.

Zur Unterstützung des Parameters in einem verknüpften Google Ads-Konto wird über das allgemeine Website-Tag (gtag.js), Google Tag Manager (gtm.js) und Google Analytics (analytics.js) in Ihren Domains standardmäßig ein neues eigenes Cookie gespeichert. Dadurch werden Conversions unter Einhaltung der ATT-Richtlinien wieder Anzeigen zugeordnet. 

Sie können das Tracking eigener Cookies jederzeit deaktivieren, indem Sie die Conversion-Verknüpfung in der entsprechenden Konfiguration aufheben.

Vorbereitung auf die Änderungen bei iOS 14

Wir empfehlen Ihnen, sich auf diese Änderungen vorzubereiten. Das umfasst unter anderem Folgendes:

  • Vergewissern Sie sich, dass das allgemeine Website-Tag (gtag.js) und/oder Google Tag Manager auf Ihrer Website richtig implementiert sind.
  • Bei den meisten Werbetreibenden sind keine Änderungen an der Website erforderlich. Einige müssen eventuell beliebige URL-Parameter auf ihrer Website zulassen, um sicherzugehen, dass die Kampagnen weiterhin wie vorgesehen analysiert werden.
Hinweis: Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert, damit Sie immer über die Best Practices für iOS 14-Änderungen informiert sind. Bitte rufen Sie deshalb diese Seite in den nächsten Wochen immer wieder auf.

Gebote für betroffene Kampagnen

Bei Kampagnen mit Smart Bidding werden Gebote weiterhin auf Grundlage der genauesten verfügbaren Analyse festgelegt. Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich auf die oben genannten Änderungen vorzubereiten. Dazu sollten Sie die Leistung und Auslieferung von Anzeigen in allen Kampagnen mit iOS-Zugriffen genau beobachten und gegebenenfalls Anpassungen bei Budgets und Smart Bidding-CPAs oder beim ROAS (Return on Advertising Spend) vornehmen, um Ihre Zielvorhaben zu erreichen. Wenn Sie beispielsweise die Ausgaben erhöhen möchten, können Sie den CPA anheben.

Auswirkungen auf App-Deeplinks

Hinweis: Wenn Sie Google Ads nutzen, um iOS-Apps zu bewerben, sollten Sie die Best Practices für iOS-App-Kampagnen lesen.

Falls Nutzer unter iOS 14 über Deeplinks in Ihren Anzeigen zu Ihren Apps gelangen, verzeichnen Sie eventuell weniger In-App-Conversions, sobald die ATT-Richtlinien von Apple gelten. Für Berichte führen wir Lösungen ein, damit Sie auch weiterhin unter iOS sehr genaue In-App-Analysen erhalten.

Vorbereitung auf die Änderungen bei iOS 14

Wir empfehlen Ihnen, sich auf diese Änderungen vorzubereiten. Das umfasst unter anderem Folgendes:

  • Informieren Sie sich bei Ihrem App Attribution Partner regelmäßig über den Stand der Dinge bei iOS 14 und/oder führen Sie ein Upgrade auf die neueste Version von Google Analytics for Firebase durch, um sicherzugehen, dass Ihr SDK Conversion-Analysen von Google für iOS unterstützt.
  • Bei den meisten Werbetreibenden sind keine Änderungen an der Website erforderlich. Einige müssen eventuell beliebige URL-Parameter auf ihrer Website zulassen, um sicherzugehen, dass die Kampagnen weiterhin wie vorgesehen analysiert werden.
  • Wenn Sie manuelle CPC-Gebote verwenden, sollten Sie keine CPC-Gebotsanpassungen vornehmen, um den Rückgang der erfassten iOS-In-App-Conversions zu kompensieren. Warten Sie damit, bis diese wieder wie gewohnt erfasst werden.
Hinweis: Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert, damit Sie immer über die Best Practices für iOS 14-Änderungen informiert sind. Bitte rufen Sie deshalb diese Seite in den nächsten Wochen immer wieder auf.

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