Suche
Suche löschen
Suche schließen
Google-Apps
Hauptmenü

Datenimport

Ganzheitliche Übersicht abrufen

Mithilfe des Datenimports laden Sie Daten aus externen Quellen hoch und kombinieren diese mit Daten, die in Analytics erfasst wurden. Anschließend können Sie in Analytics alle Daten optimal für Ihr Unternehmen strukturieren und analysieren.

Themen in diesem Artikel:

Vorteile des Datenimports

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen verschiedene Systeme und Tools verwenden, können Sie die damit generierten Daten in Analytics zusammenführen und analysieren. So lassen sich beispielsweise separate CRM-, E-Commerce- und Analytics-Daten in einer einzigen Datenansicht zusammenfassen, um einen Überblick über das Unternehmen zu erhalten.

Für jedes System, das Sie in Ihrem Unternehmen verwenden, werden eigene Datenspeicher genutzt. Ihr CRM enthält möglicherweise Informationen wie Bewertung der Kundentreue, Lifetime-Wert und Produktvorlieben. Als Web-Publisher setzen Sie wahrscheinlich ein Content-Management-Tool ein, mit dem Datendimensionen wie Autor oder Artikelkategorie gespeichert werden. Wenn Sie ein E-Commerce-Unternehmen sind, erstellen Sie möglicherweise Kataloge zu Ihren Produkten mit Informationen zu beispielsweise Preisen, Stilen oder Größen. Und da Sie diesen Artikel lesen, können wir davon ausgehen, dass Sie die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Websites und mobilen Apps sowie deren Leistung und die anderer Geräte mit Analytics erfassen. In der Regel werden diese Daten jeweils in eigenen Datenspeichern gesichert und kommen nicht mit Daten aus anderen Speichern in Berührung.

Mit dem Datenimport können Sie die Daten, die von den Offlinesystemen Ihres Unternehmens generiert wurden, mit den von Analytics erfassten Onlinedaten zusammenführen. In dieser ganzheitlichen Datenansicht lassen sich die Daten gemäß Ihren spezifischen und individuellen Geschäftsanforderungen strukturieren, analysieren und verwenden. Als Web-Publisher könnten Sie beispielsweise die in Analytics erfassten Treffer mit Datendimensionen zusammenführen, die aus Ihren CMS- und CRM-Systemen exportiert wurden. So lässt sich bestimmen, welchen Beitrag die verschiedenen Autoren für Ihre Website geleistet haben.

Importierbare Datentypen

Mithilfe des Datenimports können Sie an drei unterschiedlichen Punkten der Datenerfassung und -verarbeitung Informationen in Ihrem Analytics-Konto hochladen und integrieren.

Trefferdatenimport

Über diesen Import können Sie Trefferdaten direkt an Analytics senden, statt den Tracking-Code, APIs zur Erfassung, mobile SDKs oder das Measurement Protocol zu verwenden. Die importierten Treffer werden Ihrer Analytics-Property hinzugefügt, bevor die Verarbeitung erfolgt. Daher können die importierten Daten durch Aktionen während der Verarbeitung beeinflusst werden, etwa durch Filter. Da Treffer importiert werden, sind diese Daten in allen Berichtsdatenansichten der entsprechenden Property verfügbar, es sei denn, Sie filtern sie in ausgewählten Datenansichten explizit heraus.

Über diesen Import können folgende Datentypen hochgeladen werden:

  • Rückerstattungsdaten – Sie können Ihre internen E-Commerce-Berichte mit Analytics abgleichen, indem Sie Daten zu E-Commerce-Rückerstattungen importieren.

Erweiterter Datenimport

Bei diesem Datenimport werden die Daten, die bereits erfasst und verarbeitet wurden bzw. gerade verarbeitet werden, für die ausgewählten Berichtsdatenansichten erweitert. In der Regel werden diese erweiterten Daten in einer benutzerdefinierten Dimension oder einem benutzerdefinierten Messwert gespeichert. Sie können jedoch auch die bereits erfassten Standarddaten überschreiben, indem Sie beispielsweise die Dimension "Quelle" oder "Medium" einer Kampagne importieren.

Sie können die folgenden Datentypen hochladen:

  • Nutzerdaten: Erstellen Sie Segmente und Remarketing-Listen, die importierte Metadaten zu Nutzern enthalten, etwa eine Bewertung der Treue oder den Lifetime-Wert des Kunden.
  • Kampagnendaten: Erweitern Sie Codes vorhandener Kampagnen, die über Drittanbieter laufen, oder verwenden Sie diese Codes wieder. Importieren Sie hierfür Dimensionen für Kampagnen, etwa "Quelle".
  • Geografische Daten: Erstellen Sie benutzerdefinierte Regionen, sodass Sie Berichte zu Analytics-Daten generieren und Analysen durchführen können, die besser auf Ihr Unternehmen abgestimmt sind.
  • Contentdaten: Gruppieren Sie Content anhand importierter Contentmetadaten, etwa Autor, Veröffentlichungsdatum oder Artikelkategorie.
  • Produktdaten: Gewinnen Sie genauere Einblicke in den Verkauf, indem Sie Produktmetadaten wie Größe, Farbe, Stil oder andere produktbezogene Dimensionen importieren.
  • Benutzerdefinierte Daten: Benutzerdefinierte Datensätze können ebenfalls importiert werden.

Datenübersichtsimport

Über den Datenübersichtsimport können Sie hochgeladene Messwerte zusammenfassen. Die importierten Daten für diese Übersicht werden auf die ausgewählte Berichtsdatenansicht angewendet, sobald die Verarbeitung und die Zusammenfassung der erfassten Daten abgeschlossen sind. Dies kann nützlich sein, wenn Sie beispielsweise einige Zeit nach der Erfassung von Treffern Datensätze empfangen, da Sie über den Datenübersichtsimport Informationen hinzufügen oder aktualisieren können, sobald diese verfügbar sind.

Derzeit werden für den Datenübersichtsimport die folgenden Importtypen unterstützt:

  • Kostendaten: Importieren Sie Klickdaten aus Drittanbieter-Werbenetzwerken sowie Daten zu Kosten und Impressionen, um einen umfassenden Überblick über Ihre Ausgaben für Anzeigen zu erhalten.

Zugriff auf den Datenimport

Data import steps: select your account, then property, then click Data Import.
Zugriff auf den Datenimport

So rufen Sie den Datenimport auf:

  1. Melden Sie sich in Google Analytics an.
  2. Wechseln Sie zur Seite "Verwaltung" und rufen Sie die Property auf, für die Sie die Daten hochladen möchten.
  3. Klicken Sie in der Spalte PROPERTY auf Datenimport. Hierdurch wird die Seite mit den Datensätzen aufgerufen.
  4. Wählen Sie einen bestehenden Datensatz für die Importdaten aus oder erstellen Sie einen neuen Datensatz.

Funktionsweise des Datenimports

Beim Datenimport werden Textdateien mit externen Daten in eine Analytics-Property hochgeladen. Diese Daten werden in der Regel aus einem Offlinetool Ihres Unternehmens exportiert, etwa einem CRM- oder CMS-System. Bei kleineren Datenmengen können Sie die Uploaddatei mit einem Texteditor oder Tabellenkalkulationsprogramm manuell erstellen.

Über den Datenimport werden die hochgeladenen Offlinedaten mit den von Analytics erfassten standardmäßigen Trefferdaten Ihrer Websites, mobilen Apps oder anderen Geräte zusammengeführt. Mit den importierten Daten können Sie die Berichte, Segmente und Remarketing-Zielgruppen an die Bedürfnisse und Struktur Ihres eigenen Unternehmens anpassen. Unter dem Strich gewinnen Sie so einen genaueren und vollständigeren Überblick über die Online- und Offlineaktivitäten Ihrer Nutzer.

Daten hochladen

Sie haben zwei Möglichkeiten, Daten hochzuladen:

Die hochgeladenen Daten werden den Daten hinzugefügt, die bereits mit dem JavaScript-Tracking-Code, dem mobilen SDK oder dem Measurement Protocol für die Property erfasst wurden. Die gesammelten Daten können aber auch durch die hochgeladenen modifiziert werden.

Online- und Offlinedaten beim Datenimport zusammenführen

Beim Konfigurieren des Datenimports erstellen Sie einen Datensatz, in dem eine oder mehrere Dimensionen als Schlüssel definiert sind. Anhand dieses Schlüssels werden beim Datenimport die Werte der hochgeladenen Daten mit den Werten der erfassten Trefferdaten abgeglichen. Die restlichen hochgeladenen Daten werden in den Dimensionen und Messwerten gespeichert, die Sie im Datensatz festlegen. Für importierte Daten können sowohl die standardmäßigen als auch benutzerdefinierte Dimensionen und Messwerte verwendet werden. Sie können die importierten Daten in Berichten, für Remarketing-Zielgruppen und in anderen Analytics-Tools zusammen mit den Standarddaten verwenden, die über den Tracking-Code, das mobile SDK oder das Measurement Protocol der Website erfasst werden.

Datenimport und Datenerfassung im Vergleich

Erweitern Sie den Abschnitt unten, um einige Gründe einzusehen, die dafür sprechen, Daten zu importieren, anstatt Trefferdaten zu sammeln. Vorteile des Datenimports gegenüber der Erfassung von Trefferdaten

In Analytics werden Daten grundsätzlich auf zwei Arten erfasst:

  • durch Senden der Treffer, die mit dem JavaScript-Tracking-Code, mobilen SDK oder Measurement Protocol erfasst wurden
  • mithilfe des Datenimports

Sie können die Trefferdaten mit benutzerdefinierten Daten erweitern, indem Sie Parameter in der Seiten-URL übergeben oder die Google Analytics API verwenden. Allerdings sprechen einige Gründe gegen diese Vorgehensweise, beispielsweise folgende:

  • Für das Erweitern von Trefferdaten ist ein kompetenter Entwickler erforderlich, der benutzerdefinierten Code schreiben kann.
  • Die Daten, beispielsweise Nutzerdaten, sind sensibel und sollten daher nicht als Klartext gesendet werden.
  • Es handelt sich um große Datenmengen, die deshalb nicht an jeden Treffer angefügt werden sollten.
  • Die Daten sind möglicherweise nicht verfügbar, wenn ein Treffer erzielt wird.

Sie umgehen diese Probleme, indem Sie Daten in asynchronen Stapeln importieren.

Weitere Informationen

War dieser Artikel hilfreich?
Wie können wir die Seite verbessern?