Datenschutz und Mitteilungen

Apps für iOS 14 und neuere Versionen vorbereiten

Im Juni 2020 hat Apple ein Update für iOS 14 angekündigt. Dieses Update erfordert, dass Nutzer in allen Apps über eine sogenannte ATT-Aufforderung (App Tracking Transparency) um ihre Zustimmung für den Zugriff auf den IDFA (Identifier for Advertisers) von Apple gebeten werden. Hier finden Sie einige Empfehlungen, wie Sie Ihre App für iOS 14 und neuere Versionen vorbereiten können, damit Ihr Werbeumsatz nicht beeinträchtigt wird.

Google Mobile Ads (GMA) SDK und Interactive Media Ads (IMA) SDK auf dem neuesten Stand halten 

Wir empfehlen Ihnen, immer die aktuellste Version des Google Mobile Ads (GMA) SDK bzw. Interactive Media Ads (IMA) SDK zu verwenden, damit Ihnen keine neuen Funktionen entgehen. Wir veröffentlichen regelmäßig Updates und neue Funktionen zur Verbesserung der Leistung. Zur Vorbereitung auf iOS 14 und neuere Versionen sollten Sie das aktuellste Google Mobile Ads SDK für iOS installieren (Version 7.64 oder höher).

Wenn Sie das IMA SDK verwenden, müssen Sie Folgendes installieren:

  • IMA iOS 3.12.1 oder neuer
  • IMA tvOS 4.3.2 oder neuer 
  • PAL iOS 2.2.2 oder neuer
  • PAL tvOS 2.2.2 oder neuer   

SKAdNetwork von Apple konfigurieren

Über das „SKAdNetwork“ von Apple können Werbetreibende künftig die Leistung ihrer Kampagnen und die Wirksamkeit ihrer Anzeigen in Ihrer App messen. Damit sie Ihre App als wertvolle Quelle für Anzeigentraffic erkennen, müssen Sie SKAdNetwork mit dem Netzwerkschlüssel von Google konfigurieren. Weitere Informationen zur Konfiguration von SKAdNetwork für Anzeigen auf Mobilgeräten und für Videoanzeigen finden Sie unter den angegebenen Links.

Entscheiden, ob Sie die ATT-Aufforderung von Apple für Ihre App nutzen möchten

Im Rahmen von iOS 14 können Sie das neue ATT-Framework verwenden. Wir empfehlen Ihnen, die Formulierung der Beschreibung sorgfältig zu wählen und Tests durchzuführen, um herauszufinden, was für Ihre App am besten funktioniert. 

Entwickler haben die Möglichkeit, den Nutzern direkt vor der ATT-Aufforderung eine erklärende Mitteilung anzeigen zu lassen. Darin wird erläutert, wie die Nutzerdaten verwendet werden und wie Nutzer personalisierte Anzeigen aktivieren können. Wenn Sie eine solche erklärende Mitteilung einblenden möchten, können Sie mit Datenschutz und Mitteilungen Ihre ATT-Berechtigung verwalten und eine erklärende Mitteilung und/oder eine Mitteilung zur Einwilligung der Nutzer in der EU erstellen, die Ihren Nutzern direkt davor angezeigt wird. Weitere Informationen zu IDFA-Mitteilungen in „Datenschutz und Mitteilungen“  

Beachten Sie, dass für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum und im Vereinigten Königreich weiterhin die Richtlinie zur EU-Nutzereinwilligung von Google gilt. Sie ist auch bei der Ausgestaltung jeglicher Texte zu berücksichtigen, die vor der ATT-Benachrichtigung eingeblendet werden.

Leistung von iOS-Werbekampagnen absichern

Wenn Sie Anzeigen auch über App-Kampagnen von Google ausliefern, finden Sie hier weitere Informationen zur Vorbereitung auf die Anwendung der ATT-Richtlinie.

SDK-Instanz-ID

Bei den neuesten Versionen des GMA SDK und des IMA SDK wird für jede App automatisch eine rotierende SDK-Instanz-ID erstellt. So können wir eine effektive Auslieferung und Darstellung sowie die Integrität der Anzeigen gewährleisten. Die SDK-Instanz-ID ist für Ihre Apps eindeutig und hilft Ihnen, die Anzeigenleistung Ihrer Apps zu maximieren.

Der app-interne Schlüssel (SameAppKey)

In Version 8.3.0 des GMA SDK und Version 3.14.5 des IMA SDK wurde der app-interne Schlüssel (SameAppKey) eingeführt. Dies ist ein verschlüsselter Schlüssel, der einen einzelnen Nutzer in Ihren Apps identifiziert. Mit dem app-internen Schlüssel (SameAppKey) können Sie mithilfe von Daten aus Ihren Apps relevantere und personalisierte Anzeigen ausliefern. Es ist nicht möglich, den app-internen Schlüssel (SameAppKey) zu verwenden, um Nutzeraktivitäten in Ihren Apps mit Drittanbieter-Apps zu verknüpfen.

Der app-interne Schlüssel (SameAppKey) ist standardmäßig aktiviert, Sie können ihn jedoch jederzeit in Ihrem SDK (GMA SDK oder IMA SDK) oder in Ihrem Ad Manager-Konto deaktivieren. 

App-Nutzer haben die Möglichkeit, über die Anzeigeneinstellungen festzulegen, dass keine Anzeigen über den app-internen Schlüssel (SameAppKey) personalisiert werden. Bei der Anzeigenpersonalisierung über den app-internen Schlüssel (SameAppKey) werden vorhandene Datenschutzeinstellungen berücksichtigt, einschließlich derer für nicht personalisierte Anzeigen, die eingeschränkte Datenvereinbarung und TFCD/TFUA.

Schlüssel/Wert-Paare verwenden, um Anzeigen auf Grundlage der IDFA-Verfügbarkeit auszurichten

Mithilfe zielgerichteter Ertragsgruppen und Preismodellregeln können Sie die Leistung von Anzeigenanfragen mit und ohne IDFA vergleichen und optimieren. Erstellen Sie ein Schlüssel/Wert-Paar, um Anzeigenanfragen auf Grundlage der IDFA-Verfügbarkeit auszurichten. Verwenden Sie dann dieses Schlüssel/Wert-Paar für das benutzerdefinierte Targeting, wenn Sie eine neue Ertragsgruppe oder eine neue Preismodellregel erstellen.

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