Im Juni 2020 hat Apple ein Update angekündigt, in dessen Verlauf Nutzer in allen Apps über eine sogenannte ATT-Aufforderung (App Tracking Transparency) um ihre Zustimmung für den Zugriff auf den IDFA (Identifier for Advertisers) von Apple gebeten werden. Hier finden Sie einige Empfehlungen dazu, wie Sie Ihre App vorbereiten können, damit Ihr Werbeumsatz nicht beeinträchtigt wird.
Google Mobile Ads (GMA) SDK und Interactive Media Ads (IMA) SDK auf dem neuesten Stand halten
Wir empfehlen Ihnen, immer die aktuellste Version des Google Mobile Ads SDK bzw. Interactive Media Ads (IMA) SDK zu verwenden, damit Ihnen keine neuen Funktionen entgehen. Wir veröffentlichen regelmäßig Updates und neue Funktionen zur Verbesserung der Leistung. Installieren Sie das neueste Google Mobile Ads SDK für iOS (Version 7.64 oder höher).
Wenn Sie das IMA SDK verwenden, müssen Sie Folgendes installieren:
- IMA iOS 3.12.1 oder neuer
- IMA tvOS 4.3.2 oder neuer
- PAL iOS 2.2.2 oder neuer
- PAL tvOS 2.2.2 oder neuer
Die SDK-Instanz-ID
Bei den neuesten Versionen des GMA SDK und des IMA SDK wird für jede App automatisch eine rotierende SDK-Instanz-ID generiert. So können eine effektive Anzeigenauslieferung und ‑darstellung und die Integrität der Anzeigen sichergestellt werden. Die SDK-Instanz-ID ist für Ihre Apps eindeutig und hilft Ihnen, die Anzeigenleistung Ihrer Apps zu maximieren.
Entscheiden, ob Sie die ATT-Aufforderung von Apple für Ihre App nutzen möchten
Wenn Sie das ATT-Framework verwenden, empfehlen wir Ihnen, die Formulierung der Beschreibung sorgfältig zu wählen und Tests durchzuführen, um herauszufinden, was für Ihre App am besten funktioniert.
Entwickler haben die Möglichkeit, den Nutzern direkt vor der ATT-Aufforderung eine erklärende Mitteilung anzeigen zu lassen. Darin wird erläutert, wie die Nutzerdaten verwendet werden und wie Nutzer personalisierte Anzeigen aktivieren können. Wenn Sie eine solche erklärende Mitteilung einblenden möchten, können Sie Datenschutz und Mitteilungen verwenden, um die ATT-Berechtigung zu verwalten und einen Erklärungstext und/oder eine Mitteilung gemäß EU-Verordnungen zu erstellen, die Ihren Nutzern direkt davor angezeigt wird. Weitere Informationen zu IDFA-Mitteilungen in „Datenschutz und Mitteilungen“ finden Sie hier.
Beachten Sie, dass für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum und im Vereinigten Königreich weiterhin die Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU von Google gilt. Sie ist auch bei der Ausgestaltung jeglicher Texte zu berücksichtigen, die vor der ATT-Benachrichtigung eingeblendet werden.
SKAdNetwork von Apple konfigurieren
Über das „SKAdNetwork“ von Apple können Werbetreibende künftig die Leistung ihrer Kampagnen und die Wirksamkeit ihrer Anzeigen in Ihrer App messen. Damit sie Ihre App als wertvolle Quelle für Anzeigentraffic erkennen, müssen Sie das SKAdNetwork mit dem Netzwerkschlüssel von Google konfigurieren. Weitere Informationen zum Konfigurieren des SKAdNetwork für Mobilgeräte
Leistung von iOS-Werbekampagnen absichern
Wenn Sie Ihre Anzeigen auch über App-Kampagnen von Google ausliefern, finden Sie hier weitere Informationen zur Vorbereitung auf die Anwendung der ATT-Richtlinie.
Schlüssel/Wert-Paare verwenden, um Anzeigen auf der Grundlage der IDFA-Verfügbarkeit auszurichten
Mithilfe zielgerichteter Ertragsgruppen und Preismodellregeln können Sie die Leistung von Anzeigenanfragen mit und ohne IDFA vergleichen und optimieren. Erstellen Sie ein Schlüssel/Wert-Paar, um Anzeigenanfragen auf Grundlage der IDFA-Verfügbarkeit auszurichten. Verwenden Sie dann dieses Schlüssel/Wert-Paar für das benutzerdefinierte Targeting, wenn Sie eine neue Ertragsgruppe oder eine neue Preismodellregel erstellen.