Grundlagen der Ad Manager-Berichterstellung

Impressionen und Klicks zählen

Mit digitaler Werbung können detaillierte Messwerte zur Leistung von Werbekampagnen abgerufen werden. Die grundlegendsten Messwerte sind Klicks und Impressionen, also wie oft eine Anzeige ausgeliefert wurde. Es ist wichtig zu wissen, wie diese gezählt werden, um Kampagnen richtig analysieren und Fehler beheben zu können. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Impressionen und Klicks in Ad Manager gezählt werden, wie ungültige Aktivitäten herausgefiltert werden und wie sich die Zählung für verschiedene Anzeigenformate unterscheidet.

Hinweis: Es ist wichtig zu wissen, dass manchmal Abweichungen zwischen den in Ad Manager gemeldeten Messwerten und denen anderer Plattformen (z. B. Display & Video 360, Drittanbieter-Tracker oder Publisher-Berichte) auftreten können. Geringfügige Abweichungen sind oft auf unterschiedliche Zählmethoden, Latenz, Filterung von ungültigem Traffic und Berichtszeiträume zurückzuführen. Erhebliche Abweichungen können auf Probleme mit der Tag-Implementierung oder dem Trafficking hinweisen.

Wenn bei Tracking-Anzeigen Klicks erfasst werden, aber keine oder nur sehr wenige Impressionen, deutet das oft darauf hin, dass der Klick-Tracker ohne den entsprechenden Impressions-Tracker implementiert wurde oder der Impressions-Tracker nicht richtig ausgelöst wird.

Auf dieser Seite:

Weitere Informationen zur Zählung von Impressions-Tracking-URLs durch Drittanbieter für Display- und native Anzeigen oder zu Video-Tracking-Ereignissen mit Drittanbieter-URLs

Tipp: Ermitteln Sie mit der Auslieferungsprüfung, warum für eine Werbebuchung keine Impressionen erfasst werden, und sehen Sie in der Creative Preview nach, ob für ein Creative Klicks gezählt werden.

Impressionen zählen

Je nach Anzeigenformat werden Impressionen in Ad Manager anhand der entsprechenden Messmethode gezählt. In Ad Manager wird jedes Mal eine Impression gezählt, wenn ein Creative auf das Gerät des Nutzers heruntergeladen und der Ladevorgang gestartet wird. Die Impression wird erfasst, bevor das Creative vollständig heruntergeladen und vom Endnutzer gesehen wurde.

Hinweis: Die Zählung der „Impressionen für mobile Apps“ in Google Ad Manager entspricht den Branchenstandards. Eine mobile App-Impression wird gezählt, wenn ein oder mehrere Pixel des Anzeigen-Creatives auf dem Bildschirm eines Geräts sichtbar sind. Derzeit wird diese Methode für Ad Exchange-Creatives, einige Ad Manager-Creative-Formate und Open Bidding verwendet.

Weitere Informationen zur Zählung von Impressionen für mobile Apps

Statistiken zu Werbebuchungen

Die Zahl der Impressionen, die auf der Detailseite der Werbebuchung im Bereich „Zusammenfassung“ angezeigt wird, enthält nur Impressionen, die über Master-Creatives erzielt wurden. Wenn Sie die Zahl der Impressionen sehen möchten, die Sie über Companion-Creatives erhalten haben, können Sie einen Bericht vom Typ „Bisherige Daten“ erstellen und die Dimension Master- und Companion-Creative verwenden.

Verzögerte Impressionen

Bei allen Creative-Typen werden verzögerte Impressionen verwendet. Das bedeutet, dass eine Impression erst dann in Ad Manager gezählt wird, wenn vom Creative eine Impressionsanfrage an Ad Manager gesendet wird. Da diese zweite Anfrage abgewartet wird, ist der Gesamtwert für den Messwert „Gesamtzahl der Codeübermittlungen“ für die Creative-Typen möglicherweise größer als der Wert für „Impressionen insgesamt“.

Hinweis: Bei Ad Manager muss nach der Auslieferung des Creative-Codes an den Endnutzer eine nachfolgende Impressionsanfrage vom Creative eingehen. Es gelten dabei folgende Zeiträume:
  • App-Start-Anfragen: 4 Stunden
  • Serverseitige Anfragen: 4 bis 6 Stunden
  • In-Stream-Videoinventar in Pods: 4 bis 6 Stunden
  • Anderes Inventar: 1 Stunde

Zählung manueller Impressionen für Banneranzeigen in mobilen Apps

Standardmäßig wird in Ad Manager eine Impression für eine mobile App gezählt, wenn ein oder mehrere Pixel des Anzeigen-Creatives auf dem Bildschirm eines Geräts sichtbar sind. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Impressionszählung für Banner zu steuern, indem Sie die Funktion zum manuellen Zählen von Impressionen des Google Mobile Ads SDKs verwenden. Bei dieser Funktion werden Impressionen auch verzögert erfasst.

Die manuelle Erfassung von Impressionen ist nur mit Creatives kompatibel, die direkt in Ad Manager getraffickt werden. Diese Methode sollte nicht bei Anzeigenanfragen für Anzeigenblöcke verwendet werden, auf denen Backfill-Anzeigen aus Ad Exchange, AdSense oder AdMob oder Anzeigen aus Drittanbieternetzwerken einschließlich Anzeigen aus der SDK-Vermittlung erscheinen können.

Falls Ihre in Ad Manager getraffickten Creatives Impressions-Tracking-Pixel von Drittanbietern enthalten, werden sie ausgelöst, sobald die Funktion mAdView.recordManualImpression() aufgerufen wurde.

Interstitial-Impressionen in mobilen Apps

In Ad Manager wird eine Impression gezählt, wenn das Interstitial für den Nutzer eingeblendet wird und nicht wenn ein Creative über Ad Manager bereitgestellt wird. Sollte eine Interstitial-Anzeige angefordert und das Creative über Ad Manager an die App gesendet, darin aber nicht ausgeliefert werden, dann wird keine Impression gezählt.

Audioimpressionen

In Ad Manager wird eine Impression für eine Audioanzeige erfasst, sobald sie in einem Audioplayer wiedergegeben wird, in den das IMA SDK integriert wurde.

Klicks zählen

Wenn ein Nutzer auf ein Anzeigen-Creative klickt, wird eine Klickanfrage an den Ad-Server von Ad Manager gesendet. Sobald diese Anfrage bei Ad Manager eingeht, wird ein Klick gezählt und die festgelegte Klick-URL an den Nutzer übermittelt. Der Klick wird in Ad Manager direkt bei der Erfassung aufgezeichnet und nicht erst, wenn der Nutzer an die Klick-URL weitergeleitet wird.

Statistiken zu Werbebuchungen

Die Zahl der Klicks, die auf der Detailseite der Werbebuchung im Bereich „Zusammenfassung“ angezeigt wird, enthält Klicks, die über Master- und Companion-Creatives erzielt wurden.

Ungültige Impressionen und Klicks herausfiltern

Impressionen und Klicks, die als ungültig eingestuft werden, werden in Ad Manager nicht berücksichtigt. Weitere Informationen zur Ermittlung von unzulässigem Traffic und Filterverfahren in Ad Manager

Mehrere Klicks für dieselbe Impression verarbeiten

In Ad Manager werden maximal zwei Klicks gezählt, die mit derselben Anzeigenimpression verknüpft sind.

Klicks (und Impressionen) werden verworfen, wenn sie als ungültig eingestuft werden. Beispiel:
  • Unsere Systeme bewerten doppelte Klicks nur anhand der Impression. Es spielt keine Rolle, ob es sich um denselben Nutzer handelt oder ob dieselbe Impression 100 Nutzern präsentiert wurde. Wenn zwei Klicks schnell hintereinander erfolgen, wird der erste Klick herausgefiltert (z. B. wenn ein Nutzer doppelt auf eine Anzeige klickt).
  • Auch die Anzahl der Klicks auf dieselbe Impression wird gezählt. Wir betrachten maximal zwei Klicks als gültig. Wenn zu viele Klicks erfolgen, werden alle Klicks als ungültig markiert.

Weitere Informationen zu ungültigen Zugriffen und zur Filterungsmethodik

Klick ohne zugehörige Impression erfassen

Alle Klicks werden einer Impression zugeordnet.

Wenn die entsprechende Anzeigenanfrage (Abfrage) für einen Klick nicht identifiziert werden kann, wird der Klick als ungültig eingestuft.

Video- und Displayanzeigen im Vergleich

Das IAB unterscheidet zwischen Video- und Displayanzeigen basierend auf dem Tracking sowie darauf, wie oft die Seite bzw. Anzeige geladen wurde und wie viele Impressionen erfasst wurden.

Displayanzeigen

  1. Seite wird geladen
  2. Anzeige wird geladen und Impression wird erfasst
  3. Klick-Tracking wird erfasst (falls zutreffend)

Videoanzeigen

  1. Seite wird geladen (mit Videoplayer)
  2. Anzeige wird geladen
  3. Video wird abgespielt und Impression wird erfasst
  4. Klick- und Interaktions-Tracking wird erfasst (falls zutreffend)

Hier sind die Details:

  • Seite wird geladen: Beide Seiten werden auf ähnliche Weise geladen. Das Video-Tag befindet sich jedoch innerhalb des Players, während das Display-Tag direkt auf der Seite platziert ist.
  • Anzeige wird geladen: Beide Anzeigen werden auf ähnliche Weise über das entsprechende Anzeigen-Tag geladen. Bei Videoanzeigen wird erst dann eine Impression gezählt, wenn die Wiedergabe im Player begonnen hat.
  • Impression wird erfasst: Impressionen von Displayanzeigen werden sofort gezählt, sobald die Anzeige geladen wird. Videoanzeigen-Tags werden hingegen erst berücksichtigt, nachdem die Anzeige im Player abgespielt wird.
  • Zusätzliches Tracking wird erfasst: Bei Displayanzeigen kann ein zusätzlicher Klick-Messwert aufgezeichnet werden. Bei Videoanzeigen lassen sich hingegen viele weitere Interaktionsmesswerte erfassen, beispielsweise wie oft die Videoanzeige bis zum ersten Quartil, bis zur Mitte, bis zum dritten Quartil oder vollständig wiedergeben wurde.

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