Kontosicherheit erhöhen

Wir bei Google nehmen die Onlinesicherheit sehr ernst. Zum Schutz Ihres Google-Kontos empfehlen wir, die folgenden Schritte regelmäßig durchzuführen.

Hinweis: Wenn Sie Journalist oder Aktivist sind oder bei Ihnen das Risiko zielgerichteter Onlineangriffe besteht, empfehlen wir Ihnen, sich über das Erweiterte Sicherheitsprogramm zu informieren.

Schritt 1: Sicherheitscheck vornehmen

Gehen Sie zur Seite Sicherheitscheck. Dort erhalten Sie personalisierte Empfehlungen zur Sicherheit Ihres Google-Kontos, darunter die Folgenden:

Optionen zur Kontowiederherstellung hinzufügen oder aktualisieren

Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse zur Kontowiederherstellung sind effektive Sicherheitstools. Diese Kontaktdaten können genutzt werden, um

  • andere Personen daran zu hindern, Ihr Konto ohne Erlaubnis zu verwenden,
  • Sie auf ungewöhnliche Aktivitäten in Ihrem Konto hinzuweisen und
  • Ihr Konto wiederherzustellen, falls Sie keinen Zugriff mehr darauf haben.

Weitere Informationen zum Ändern Ihrer Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zur Kontowiederherstellung

Bestätigung in zwei Schritten aktivieren

Mit der Bestätigung in zwei Schritten können sich Hacker nicht in Ihrem Konto anmelden, auch wenn sie Ihr Passwort stehlen. Sie haben die Möglichkeit, einen stärkeren zweiten Bestätigungsschritt auszuwählen, um häufige Phishingtechniken im Zusammenhang mit SMS-Codes zu vermeiden:

Erhöhte Sicherheit: Erweitertes Sicherheitsprogramm

Wenn Sie Journalist oder Aktivist sind oder bei Ihnen das Risiko zielgerichteter Onlineangriffe besteht, können Sie sich für ein noch höheres Sicherheitsniveau beim Erweiterten Sicherheitsprogramm anmelden. Bei der Erweiterten Sicherheit kommen Sicherheitsschlüssel zum Einsatz, um Sie vor Phishing zu schützen. Außerdem bietet sie weitere Schutzmaßnahmen und blockiert zum Beispiel unsichere Apps.

Den risikobehafteten Zugriff auf Ihre Daten entfernen

Wir empfehlen, den Kontozugriff für alle Apps zu entfernen, die Sie nicht unbedingt benötigen. So schützen Sie Ihre vertraulichen Informationen noch besser.

Displaysperre aktivieren

Die Displaysperre verhindert, dass Ihre Geräte ohne Ihre Erlaubnis verwendet werden. Weitere Informationen zum Einrichten einer Displaysperre auf Android-Geräten

Hinweis: Informationen dazu, wie Sie eine Bildschirmsperre auf anderen Geräten und Computern hinzufügen, finden Sie auf der Supportwebsite des Herstellers.

Schritt 2: Software aktualisieren

Wenn Ihr Browser, Ihr Betriebssystem oder Ihre Apps veraltet sind, ist die Software möglicherweise nicht vor Hackern sicher. Halten Sie Ihre Software aktuell, um Ihr Konto zu schützen.

Browser aktualisieren

Nutzen Sie immer die aktuelle Version Ihres Browsers.

Weitere Informationen zur Aktualisierung von Google Chrome

Hinweis: Informationen dazu, wie Sie andere Browser aktualisieren, finden Sie auf der Supportwebsite des Entwicklers.

Betriebssystem aktualisieren

Nutzen Sie immer die aktuelle Version des Betriebssystems auf Ihrem Gerät oder Computer.

Chromebooks aktualisieren

Weitere Informationen zur Aktualisierung des Betriebssystems auf Ihrem Chromebook

Hinweis: Informationen dazu, wie Sie andere Geräte und Computer aktualisieren, finden Sie auf der Supportwebsite des Herstellers.

Apps aktualisieren

Nutzen Sie immer die aktuelle Version der Apps auf Ihrem Smartphone oder Computer.

Android-Apps aktualisieren

So aktualisieren Sie Ihre Apps auf Android-Geräten und hier erfahren Sie, wie Sie Apps auf kompatiblen Chromebooks aktualisieren.

Sie können die automatische App-Aktualisierung für Ihre Android-Geräte aktivieren, damit immer die aktuelle Version der Apps installiert ist.

Hinweis: Informationen dazu, wie Sie Apps auf anderen Geräten und Computern aktualisieren, finden Sie auf der Supportwebsite des Herstellers.

Google Play Protect aktivieren

Google Play Protect schützt Ihre Android-Geräte vor schädlichen Apps. Weitere Informationen zur Aktivierung von Google Play Protect

Schritt 3: Eigene, starke Passwörter verwenden

Die Verwendung des gleichen Passwortes auf mehreren Websites stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Wenn Ihr Passwort für eine Website gehackt wurde, kann es danach dazu genutzt werden, sich in Ihren Konten bei mehreren Websites anzumelden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, jeweils ein eigenes und starkes Passwort für einzelne Konten zu erstellen.

Passwörter verwalten

Ein Passwortmanager kann Ihnen dabei helfen, starke und unterschiedliche Passwörter zu erstellen und zu verwalten. Sie können den Passwortmanager von Chrome oder den von einem anderen vertrauenswürdigen Anbieter verwenden.

Passwörter vor Hackern schützen

Falls Sie benachrichtigt werden möchten, wenn Sie das Passwort für Ihr Google-Konto auf einer Website eingeben, die nicht von Google stammt, aktivieren Sie die Funktion Passwort-Warnung für Chrome. Durch diese Warnung wissen Sie, dass jemand versucht, Sie mit einer falschen Google-Website zu täuschen, und Sie können Ihr Passwort ändern, wenn es gestohlen wird.

Hinweis: Aktivieren Sie die Bestätigung in zwei Schritten, um Ihre Kontosicherheit zusätzlich zu erhöhen.

Schritt 4: Apps und Browsererweiterungen entfernen, die Sie nicht benötigen

Je mehr Apps auf einem Gerät installiert sind, desto anfälliger kann es werden. Installieren Sie nur wichtige Apps und Browsererweiterungen auf Geräten, die Zugriff auf vertrauliche Informationen haben. Vermeiden Sie die Installation unbekannter Apps oder von Apps aus unbekannten Quellen, um Ihr Gerät und Ihre personenbezogenen Daten zu schützen.

Weitere Informationen

Hinweis: Informationen dazu, wie Sie Apps und Erweiterungen von anderen Geräten und aus anderen Browsern entfernen, finden Sie auf der entsprechenden Supportwebsite.

Schritt 5: Schutz vor verdächtigen Nachrichten und Inhalten

Hacker können E-Mails, SMS, Anrufe und Webseiten verwenden, um vorzugeben, Vertreter von Institutionen, Familienmitglieder oder Kollegen zu sein.

Nicht auf verdächtige Anfragen reagieren

  • Geben Sie Ihre Passwörter nicht heraus. Google wird Sie nie in einer E-Mail, einer Nachricht oder bei einem Anruf um Ihr Passwort bitten.
  • Reagieren Sie nicht auf verdächtige E-Mails, SMS, Chatnachrichten, Webseiten oder Telefonanrufe, bei denen Sie um personenbezogene Daten oder Finanzinformationen gebeten werden.
  • Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails, in Nachrichten, auf Webseiten oder in Pop-ups von Websites, deren Absender bzw. Inhaber nicht vertrauenswürdig sind.

Nicht auf verdächtige E-Mails reagieren

Gmail wurde so entwickelt, dass der Dienst verdächtige E-Mails automatisch erkennt und so zum Kontoschutz beiträgt. Anhand dieser Tipps können Sie verdächtige E-Mails und Situationen besser erkennen:

Tipp: Wenn Sie Gmail auf Ihrem Computer verwenden, haben Sie die Möglichkeit, den Mauszeiger über einen Link zu bewegen, ohne darauf zu klicken. Links unten sehen Sie so die Webadresse und können überprüfen, ob die URL vertrauenswürdig ist.

Keine verdächtigen Webseiten aufrufen

Google Chrome und die Google-Suche sind so konzipiert, dass sie Sie vor verdächtigen Inhalten und unerwünschter Software warnen.

So passen Sie diese Warnungen für Chrome an und hier erfahren Sie, wie Sie die Warnungen in der Google-Suche konfigurieren.

Wenn Sie verdächtige Aktivitäten in Ihrem Konto feststellen

Folgen Sie dieser Anleitung, um Ihr Konto zu schützen.

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