Spamrichtlinien für SMTP-Relay

Wenn Sie mit dem SMTP-Relay-Dienst E-Mails über Google-Server senden, erhalten Sie möglicherweise eine E-Mail-Benachrichtigung, wenn wir feststellen, dass über G Suite-Nutzerkonten und/oder über nicht registrierte Nutzerkonten sehr viele Spamnachrichten verschickt werden. Nicht registrierte Nutzerkonten gehören entweder zu Ihrer Domain oder haben bei der Weiterleitung über das SMTP-Relay Ihren Domainnamen im HELO-Argument enthalten.

Wenn über ein registriertes G Suite-Nutzerkonto nach 24 Stunden immer noch Spamnachrichten verschickt werden, wird das Konto gesperrt. Sie erhalten eine zweite Benachrichtigung, in der Sie über die Sperrung informiert werden. Sobald das Problem behoben ist, können Sie das Konto wiederherstellen.

Sie erhalten auch eine zweite Benachrichtigung, wenn über nicht registrierte G Suite-Nutzerkonten nach 24 Stunden weiterhin Spamnachrichten verschickt werden. Wir empfehlen, dass Sie diese Konten sperren, bis Sie die Quelle der Spamnachrichten gefunden und das Problem behoben haben.

Warum wird über meine Konten Relay-Spam versendet?

Manchmal sind Nutzergeräte mit Malware infiziert und versenden große Mengen an Spam. Auch Geräte, die als offenes Relay konfiguriert sind, können die Ursache von hohem Spamaufkommen sein. Sehen Sie sich die Spamquelle an, um Genaueres herauszufinden.

Inwiefern ist Relay-Spam schädlich für meine legitimen E-Mails?

Große Mengen an Spam können dem Ruf Ihrer Domain schaden und dazu führen, dass legitime E-Mails abgelehnt oder in den Spamordner des Empfängers verschoben werden. Möglicherweise erreichen Sie dadurch auch Ihre Sendebeschränkungen für den SMTP-Relay-Dienst, wodurch E-Mails verzögert oder gar nicht versendet werden.

Warum sperrt Google Nutzerkonten?

Um den Ruf Ihrer Domain zu schützen und den reibungslosen E-Mail-Verkehr für Sie zu gewährleisten, sperrt Google Konten, die weiterhin große Mengen an Relay-Spam versenden. Nachrichten werden weiterhin an die gesperrten Konten übermittelt. Nutzer können sich aber nicht darin anmelden oder Nachrichten versenden.

Wie ermittle und behebe ich Spamprobleme?

Prüfen Sie die Sendemuster der Konten, die in der E-Mail-Benachrichtigung aufgeführt sind.

Sendemuster der Nutzer analysieren

Verwenden Sie die E-Mail-Protokollsuche, um sich die Menge und Art der Nachrichten anzusehen, die vom Nutzer weitergeleitet wurden. Geben Sie die Relay-IP in das Suchfeld Absender-IP ein, um nach der Kombination aus Absender- und Relay-IP zu suchen.

Wenn Sie Gmail für den Versand von Massen-E-Mails verwenden, lesen Sie die Richtlinien für den Versand solcher E-Mails.

Nutzergeräte untersuchen

Untersuchen Sie Nutzergeräte basierend auf den IP-Adressen, die in der Spalte für die Ursprungsgeräte-IP aufgeführt sind.

In der Benachrichtigung werden bis zu zehn IP-Adressen aufgeführt, die vom Absender kürzlich genutzt wurden. Wenn mehrere IP-Adressen aufgeführt sind, prüfen Sie die Geräteprotokolle, um herauszufinden, welches Gerät die Ursache für das hohe Spamaufkommen sein könnte. Prüfen Sie dieses Gerät dann auf Viren.

Handelt es sich bei der Ursprungs-IP um eine private IP-Adresse, ist es wahrscheinlich die interne Adresse eines Geräts in Ihrem Netzwerk.

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