Richtlinie zu medizinischen Fehlinformationen über COVID-19

Die Sicherheit unserer Creator, Zuschauer und Partner hat für uns höchste Priorität – und jeder von uns ist gefragt, zum Schutz dieser einmaligen und lebendigen Community beizutragen. Die Community-Richtlinien spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie sind die Grundlage dieser gemeinsamen Verantwortung, dass YouTube ein sicherer Ort bleibt. Darum ist es wichtig, dass jeder, der unsere Plattform nutzt, diese Bestimmungen kennt und versteht. Bitte nimm dir die Zeit und lies dir die Inhalte unten gründlich durch. Auf dieser Seite findest du eine vollständige Auflistung unserer Richtlinien.

Auf YouTube sind keine Inhalte in Bezug auf COVID-19 erlaubt, die ein ernsthaftes Risiko erheblicher Gefährdung mit sich bringen.

Auf YouTube sind keine Inhalte erlaubt, die medizinische Fehlinformationen verbreiten, die im Widerspruch zu medizinischen Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder lokaler Gesundheitsbehörden zu COVID-19 stehen. Dies beschränkt sich auf Inhalte, die den Informationen der WHO oder lokaler Gesundheitsbehörden zu folgenden Themen widersprechen:

  • Behandlung
  • Prävention
  • Diagnose
  • Übertragung

Hinweis: Die Richtlinien von YouTube zu COVID-19 können sich ändern, wenn sich die zugrunde liegenden Informationen der weltweiten oder lokalen Gesundheitsbehörden zum Virus ändern. Diese Richtlinie wurde am 20. Mai 2020 veröffentlicht.

Was bedeutet diese Richtlinie für dich?

Wenn du Inhalte veröffentlichst

Die folgenden Inhalte dürfen auf YouTube nicht veröffentlicht werden:

Fehlinformationen zur Behandlung: Inhalte, in denen Nutzern von einer medizinischen Behandlung abgeraten wird. Stattdessen werden ihnen Heilmethoden oder Heilmittel zur Behandlung von COVID-19 empfohlen.

  • Behauptungen, dass COVID-19 nicht existiert oder dass bisher niemand daran gestorben ist
  • Inhalte, die die Nutzer dazu ermutigen, Hausmittel zu verwenden, statt sich in medizinische Behandlung zu begeben
  • Inhalte, die die Nutzer zu Gebeten oder Ritualen ermutigen, statt sich in medizinische Behandlung zu begeben
  • Inhalte, in denen behauptet wird, dass es einen Impfstoff gegen das Coronavirus oder ein garantiert wirksames Heilmittel gibt
  • Behauptungen über Schutzimpfungen gegen COVID-19, die der übereinstimmenden Expertenmeinung lokaler Gesundheitsbehörden oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) widersprechen
  • Inhalte, in denen behauptet wird, dass es ein derzeit erhältliches Medikament gibt, das gegen das Coronavirus schützt
  • Sonstige Inhalte, die Nutzern davon abraten, eine medizinische Fachkraft zu konsultieren oder medizinische Beratung einzuholen

Fehlinformationen zur Prävention: Inhalte, die Präventionsmethoden propagieren, die im Widerspruch zu Informationen der WHO oder lokaler Gesundheitsbehörden stehen.

Fehlinformationen zur Diagnose: Inhalte, die Diagnoseverfahren propagieren, die im Widerspruch zu Informationen der WHO oder lokaler Gesundheitsbehörden stehen.

Fehlinformationen zur Übertragung: Inhalte, die Informationen zur Übertragung propagieren, die im Widerspruch zu Informationen der WHO oder lokaler Gesundheitsbehörden stehen.

  • Inhalte, in denen behauptet wird, dass COVID-19 nicht durch eine Virusinfektion verursacht wird
  • Inhalte, in denen behauptet wird, dass COVID-19 nicht ansteckend ist
  • Inhalte, in denen behauptet wird, dass sich COVID-19 in bestimmten Klimazonen oder Regionen nicht verbreiten kann
  • Inhalte, in denen behauptet wird, dass es bestimmte Gruppen oder Personen gibt, die gegen das Virus immun sind oder das Virus nicht übertragen können
  • Inhalte, in denen die Wirksamkeit der Maßnahmen bestritten wird, die die WHO oder lokale Gesundheitsbehörden im Sinne des Social Distancing oder der Selbstisolation empfehlen, um COVID-19 einzudämmen.

Pädagogische, dokumentarische, wissenschaftliche oder künstlerische Inhalte

In manchen Fällen können Inhalte erlaubt sein, obwohl sie gegen die auf dieser Seite beschriebenen Richtlinien zu Fehlinformationen verstoßen. Voraussetzung dafür ist, dass in diesen Inhalten Kontext gegeben wird, in dem entgegengesetzte Ansichten von lokalen Gesundheitsbehörden oder der medizinische und wissenschaftliche Konsens ein ebenso großes oder größeres Gewicht erhalten. Ausnahmen sind ebenfalls möglich, wenn Inhalte dazu dienen, Fehlinformationen zu diskutieren oder zu widerlegen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Dieser Kontext muss in den Bildern oder Audioinhalten des Videos selbst ersichtlich sein. Die Angabe im Titel oder in der Beschreibung reicht nicht aus.

Beispiele

Hier einige Beispiele für Inhalte, die auf YouTube nicht erlaubt sind:

  • Leugnung, dass COVID-19 existiert
  • Behauptungen, dass bisher niemand an COVID-19 gestorben ist
  • Behauptungen, dass es einen garantiert wirksamen Impfstoff gegen COVID-19 gibt
  • Behauptungen, dass eine spezielle Behandlung oder ein bestimmtes Medikament ein garantiert wirksames Heilmittel gegen COVID-19 ist
  • Behauptungen, dass bestimmte Personen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder Nationalität immun gegen COVID-19 sind
  • Inhalte, die bei Krankheit dazu ermutigen, Hausmittel zu nehmen, statt sich medizinisch behandeln zu lassen
  • Inhalte, die Nutzern davon abraten, eine medizinische Fachkraft zu konsultieren, wenn sie krank sind
  • Inhalte, in denen behauptet wird, dass Luftanhalten als Diagnosetest für COVID-19 dienen kann
  • Videos, in denen behauptet wird, dass zum Schutz vor dem Coronavirus auf asiatisches Essen verzichtet werden sollte
  • Videos, in denen behauptet wird, dass das Virus durch Feuerwerke aus der Luft entfernt werden kann
  • Behauptungen, dass COVID-19 durch die Strahlung von 5G-Netzwerken verursacht wird
  • Videos, in denen behauptet wird, dass der COVID-19-Test das Virus verursacht
  • Behauptungen, dass sich das Virus in Ländern mit heißem Klima nicht verbreitet
  • Videos, in denen behauptet wird, dass Social Distancing und Selbstisolation für die Eindämmung des Virus nicht effektiv sind
  • Behauptungen, dass der Impfstoff gegen COVID-19 für die Geimpften tödlich ist

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinien verstoßen, entfernen wir sie und benachrichtigen dich per E-Mail darüber. Beim ersten Verstoß gegen unsere Community-Richtlinien hat dies noch keine Konsequenzen für deinen Kanal. Handelt es sich um einen wiederholten Verstoß, erhält dein Kanal eine Verwarnung. Wenn du drei Verwarnungen erhältst, wird dein YouTube-Kanal gekündigt. Weitere Informationen zu Verwarnungen

 

 

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