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Richtlinie zu Spam

Wir erlauben keine Inhalte, Metadaten oder Verhaltensweisen, die darauf abzielen, die YouTube-Community auszunutzen. Dazu gehören auch das Versenden von Spam an Personen und die Manipulation der Plattform, um Personen in die Irre zu führen. Außerdem ist es verboten, Personen in die Irre zu führen, um die Interaktion mit Inhalten zu steigern oder Community-Bereiche mit nicht organischer Werbung zu überfluten.

Wenn du auf Inhalte stößt, die gegen diese Richtlinie verstoßen, melde sie uns bitte. Wenn du mehrere Videos oder Kommentare auf demselben Kanal melden möchtest, kannst du stattdessen den Kanal melden.

Diese Richtlinie gilt für alle Arten von Inhalten auf YouTube, darunter nicht gelistete und private Inhalte, Kommentare, Links, Beiträge und Thumbnails sowie koordinierte Netzwerke von Kanälen.

Was bedeutet diese Richtlinie für dich?

Wir wissen, dass Creatorinnen und Creator verschiedene Strategien nutzen, um ihre Kanäle zu bewerben und neue Zielgruppen zu erreichen. Creator*innen, die ihr Publikum sicher und nachhaltig vergrößern wollen, dürfen keine Maßnahmen einsetzen, die zur künstlichen Steigerung von Interaktionen führen, die Integrität der Plattform untergraben oder ihre Nutzung beeinträchtigen. Im Folgenden findest du einige Beispiele dafür (dies ist jedoch keine vollständige Liste):

  1. Manipulation zur Steigerung von Interaktion: Posten sich wiederholender oder auf Vorlagen basierender Inhalte, die darauf abzielen, die Interaktionsraten künstlich in die Höhe zu treiben, zum Beispiel durch Bots, Zwang oder das Versprechen von Belohnungen im Austausch für Likes, Aufrufe oder Abos. Du darfst dein Publikum jedoch bitten, ein Like zu geben, einen Kommentar zu hinterlassen oder deinen Kanal zu abonnieren.
    • Beispiel: Die Creatorin oder der Creator nimmt an koordinierten „Sub4Sub“-Aktionen teil.
  2. Gefälschte Interaktionen: Nutzen von Community-Funktionen wie Umfragen oder Bildbeiträgen, um Interaktionen zu erzwingen, statt Wecken von echtem Interesse beim Publikum oder in der Community.
    • Beispiel: Mehrmals täglich werden simple Umfragen und sich wiederholende Inhalte gepostet, z. B. „Klicke auf das Herz, wenn du Essen magst“.
  3. Kommentar-Spam: Erstellen oder Verwenden zahlreicher, sich wiederholender oder irreführender Kommentare, Livechats oder anderer Nachrichten, um Traffic oder Interaktionen mit Inhalten zu generieren.
    • Beispiel: Unter Hunderten von Videos werden identische oder ähnliche Nachrichten wie „Schaut mal auf meinem Kanal vorbei“ gepostet.
  4. Wegleiten von der Plattform: Posten von Inhalten, die ausschließlich dazu dienen, Nutzer von YouTube auf externe Websites zu locken, insbesondere auf solche mit unzulässigen Inhalten wie Malware, Inhalten für Erwachsene oder illegalen Waren und Dienstleistungen.
    • Beispiel: Es wird ein 10-sekündiges Video gepostet, das einen „kostenlosen, noch nicht veröffentlichten Film“ verspricht und Zuschauende auf eine URL in der Videobeschreibung leitet, die Malware enthält.
  5. Umgehen von Erkennungssystemen: Nutzung technischer Manipulationen (wie das Beschleunigen von Audio, starke Filter oder Zuschneiden), die darauf abzielen, die Missbrauchserkennung zu umgehen.
    • Beispiel: Hochladen einer horizontal gespiegelten Folge einer Fernsehserie, um die Erkennung zu umgehen.
  6. Automatisierte oder synthetische Massenproduktion: Fließbandartiges Erstellen großer Mengen ähnlicher Inhalte mit nur minimalen Änderungen mithilfe von automatisierten Tools oder KI. Es ist zwar völlig in Ordnung, neue Erstellungstools auszuprobieren oder verschiedene Varianten eines Videos zu posten, aber diese Tools dürfen nicht dazu genutzt werden, unsere Plattform mit sich wiederholenden Inhalten zu überfluten. Dazu gehören die koordinierte Massenproduktion und technische Manipulationen, um Filter zu umgehen oder Zuschauende in die Irre zu führen.
    • Beispiel: Kanäle, die in vielen Videos exakt dieselbe Hintergrundmusik und sich wiederholende KI-generierte Bilder verwenden und in denen jeweils ein KI-generiertes Skript vorgelesen wird.
  7. Kopierte Inhalte: Posten von Material von anderen Websites, Plattformen oder aus anderen Videos ohne eigene Ergänzungen, wie Kommentierungen, erläuternde Einordnungen oder eigene kreative Bearbeitungen.
    • Beispiel: Auf dem eigenen Kanal werden beliebte Clips anderer in voller Länge hochgeladen, ohne sie in irgendeiner Form zu etwas Eigenem zu machen, auf sie zu reagieren oder sie pädagogisch einzuordnen.
  8. Betrug: Werben für Investitionsangebote, die schnellen Reichtum versprechen, Posten gefälschter Stellenangebote oder Angeben falscher Kontaktdaten für den „Kundensupport“, um private Daten wie Bankverbindungen, Passwörter oder amtliche Ausweisdokumente zu stehlen.
    • Beispiel: Ein Video wird gepostet, das vorgibt, von einem echten Unternehmen oder einer Behörde zu stammen, und Zuschauende dazu verleiten soll, auf einen Link für eine „kostenlose Auszahlung“ zu klicken, um Passwörter und Bankdaten zu stehlen.
  9. Irreführendes Clickbaiting: Verwenden von bewusst täuschenden Titeln, Thumbnails, Beschreibungen oder Bildern, um Nutzerinnen und Nutzer zum Klicken auf ein Video zu verleiten, das nicht hält, was es verspricht.
    • Beispiel: Es wird ein Video hochgeladen, dessen Titel eine vollständige Spielübertragung verspricht, obwohl das Video selbst nur einen kurzen Ausschnitt zeigt.

Was passiert, wenn Inhalte gegen diese Richtlinie verstoßen?

Wenn deine Inhalte gegen diese Richtlinie verstoßen, können wir die Monetarisierung für dein Konto aussetzen oder deinen Kanal bzw. dein Konto schließen. Weitere Informationen zu den Monetarisierungsrichtlinien und zur Schließung von Kanälen oder Konten

Bei einigen Verstößen behalten wir uns vor, die betreffenden Inhalte zu entfernen und deinem Kanal eine Warnung oder Verwarnung auszusprechen. Wir benachrichtigen dich in diesem Fall per E-Mail.

Du kannst an einem optionalen Richtlinientraining teilnehmen, damit die Warnung nach 90 Tagen abläuft. Wenn du innerhalb dieser 90 Tage aber noch einmal gegen dieselbe Richtlinie verstößt, läuft die Warnung unter Umständen nicht ab und dein Kanal erhält möglicherweise eine Verwarnung. Wenn du nach Abschluss des Trainings gegen eine andere Richtlinie verstößt, erhältst du eine weitere Warnung. Personen, die wiederholt gegen die Richtlinien verstoßen, können von uns von künftigen Richtlinientrainings ausgeschlossen werden.

Wenn du drei Verwarnungen innerhalb von 90 Tagen erhältst, können wir deinen Kanal schließen. Weitere Informationen zu Verwarnungen

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