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Einspruch gegen Content ID-Ansprüche erheben

Wir führen derzeit zwei Neuerungen in Bezug auf die Seite „Urheberrechtliche Details zum Video“ ein:

  1. Design der Seite: Wir haben das Layout der Seite überarbeitet.Wenn du den Mauszeiger auf die Zeile „Auswirkungen auf das Video“ bewegst, werden dir jetzt der Name des Anspruchstellers und Details zur Anspruchsrichtlinie angezeigt.
  2. Tab „Urheberrecht“: Auf der Seite mit den Details zum jeweiigen Video gibt es einen neuen Tab namens „Urheberrecht“, über den du ganz einfach auf urheberrechtliche Angaben für die betreffenden Inhalte zugreifen kannst.

Es ändert sich nichts daran, welche Informationen auf der Seite verfügbar sind. Auch die Optionen zur Reaktion auf Ansprüche bleiben wie gehabt.

Wir optimieren das Verfahren für Content ID-Einsprüche. Weitere Informationen findest du im Community-Forum. Bis die Änderungen für alle aktiv sind, gilt möglicherweise weiterhin Folgendes, wenn du Einspruch gegen einen Content ID-Anspruch erhebst:

  • Anspruchsteller haben 30 Tage Zeit, auf von dir eingereichte Beschwerden zu reagieren.
  • Die Option „Direkt Beschwerde einlegen“ für Ansprüche vom Typ „Sperren“ ist unter Umständen noch nicht verfügbar.

Informationen dazu, wie du Beschwerde gegen einen Anspruch einlegen kannst, der reaktiviert wurde, findest du unter Beschwerde gegen einen Content ID-Anspruch einlegen.

Wenn ein Content ID-Anspruch auf dein Video vorliegt, kannst du Einspruch dagegen erheben, sofern ein zulässiger Grund gegeben ist. Dazu zählen z. B. die folgenden:

  • Du hast alle erforderlichen Rechte an den Inhalten deines Videos.
  • Bei der Nutzung der Inhalte liegt eine urheberrechtliche Ausnahme vor, wie z. B. Fair Use.
  • Du bist der Meinung, dass der Anspruch auf dein Video ein Irrtum ist oder ein Fehler vorliegt.
Content ID-Ansprüche sind nicht dasselbe wie Urheberrechtsverwarnungen. Was du tun kannst, wenn dein Kanal eine Urheberrechtsverwarnung erhalten hat, erfährst du hier.

Wenn du Einspruch gegen einen Content ID-Anspruch erhebst, wird der Anspruchsteller darüber benachrichtigt. Er hat dann 30 Tage Zeit, darauf zu reagieren.

Überblick über das Verfahren

Bevor du Einspruch einlegst

Bevor du Einspruch gegen einen Content ID-Anspruch erhebst, solltest du dich über urheberrechtsfreie Inhalte („Public Domain“) und urheberrechtliche Ausnahmen wie Fair Use oder Fair Dealing informieren. Beachte, dass Folgendes KEIN legitimer Grund für einen Einspruch ist:

Wenn du keinen Einspruch erhebst, gibt es noch andere Möglichkeiten, einen Content ID-Anspruch zu klären. Du kannst zum Beispiel die Inhalte mit Ansprüchen aus deinem Video entfernen.

Bei der Entscheidung, ob du Einspruch erheben solltest, kann dir YouTube leider nicht helfen. Wenn du dir nicht sicher bist, was du tun solltest, kannst du dich an einen Rechtsanwalt wenden. 

Du solltest nur dann Einspruch erheben, wenn du sicher bist, dass du alle erforderlichen Rechte zur Nutzung der Inhalte besitzt, auf die Anspruch erhoben wird. Wiederholter oder böswilliger Missbrauch des Einspruchsverfahrens kann mit Strafen gegen dein Video oder deinen Kanal geahndet werden.

Einspruch erheben

So kannst du Einspruch gegen einen Content ID-Anspruch erheben:

  1. Melde dich in YouTube Studio an.
  2. Wähle im Menü auf der linken Seite Inhalte  aus.
  3. Suche auf dem Tab Videos nach dem Video mit dem Anspruch, gegen den du Einspruch erheben möchtest.
    • Du kannst dir die Suche erleichtern, indem du auf die Filterleiste  und dann Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzung klickst.
  4. Bewege in der Spalte Einschränkungen den Mauszeiger auf Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzung.
  5. Klicke auf DETAILS ANSEHEN.
  6. Suche im Bereich In diesem Video gefundene Inhalte nach dem entsprechenden Anspruch und klicke auf Aktionen Three-dot menu vertical und dann Einspruch erheben.
Hinweis: Unter Umständen hast du auch die Möglichkeit, bei Ansprüchen vom Typ „Sperren“ direkt Beschwerde einzulegen. Dadurch wird der erste Schritt des Einspruchsverfahrens übersprungen und der Prozess gleich mit einer Beschwerde begonnen. Weitere Informationen zur Option „Direkt Beschwerde einlegen“

Nach dem Einspruch

Nachdem du Einspruch erhoben hast, hat der Anspruchsteller 30 Tage Zeit, darauf zu reagieren.

Optionen für den Anspruchsteller
  • Den Anspruch zurückziehen: Der Anspruchsteller kann den Anspruch zurückziehen, falls er deinen Einspruch akzeptiert. Nachdem alle Ansprüche zurückgezogen wurden, wird die Monetarisierung für dein Video wieder auf die ursprüngliche Einstellung zurückgesetzt. Weitere Informationen zur Monetarisierung bei Content ID-Einsprüchen
  • Den Anspruch reaktivieren: Falls der Anspruchsteller der Meinung ist, der Anspruch sei weiterhin gültig, kann er ihn reaktivieren. Das bedeutet, dass dein Einspruch abgelehnt ist und der Anspruch auf dein Video weiterhin bestehen bleibt. Unter Umständen kannst du gegen diese Entscheidung Beschwerde einlegen.
  • Deaktivierungsantrag einreichen: Wenn der Anspruchsteller weiterhin davon überzeugt ist, dass sein Anspruch gültig ist, kann er einen Deaktivierungsantrag wegen Urheberrechtsverletzung stellen. Wenn der Deaktivierungsantrag gültig ist, wird dein Video von YouTube entfernt und dein Kanal erhält eine Urheberrechtsverwarnung. Weitere Informationen zum Aufheben von Urheberrechtsverwarnungen
  • Den Anspruch ablaufen lassen: Wenn der Anspruchsteller nicht innerhalb von 30 Tagen reagiert, verfällt der Anspruch auf dein Video automatisch und wird entfernt.
 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

In diesem Video beantworten wir einige häufig gestellte Fragen zum Verfahren bei Content ID-Einsprüchen:

Content ID Dispute Process - Copyright on YouTube

Was geschieht, wenn mein Einspruch abgelehnt wird?
Wenn dein Einspruch abgelehnt wird, bleibt der Anspruch auf dein Video bestehen. Solltest du weiterhin der Meinung sein, dass der Anspruch unberechtigt ist, kannst du Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen. Weitere Informationen zu Beschwerden gegen Content ID-Ansprüche
Hinweis: Der Anspruchsteller kann während des Einspruchsverfahrens jederzeit einen Deaktivierungsantrag wegen Urheberrechtsverletzung stellen. Wenn das der Fall ist und der Deaktivierungsantrag gültig ist, wird dein Video von YouTube entfernt und dein Kanal erhält eine Urheberrechtsverwarnung.
Warum überprüft der Anspruchsteller sowohl den ersten Einspruch als auch die Beschwerde?

Der erste Einspruch und die Beschwerde werden vom Anspruchsteller überprüft, da YouTube keine Entscheidungen über die Eigentumsrechte treffen kann. Wir wissen nicht, welche Inhalte ordnungsgemäß lizenziert sind, und können deshalb auch nicht bestimmen, wann urheberrechtliche Ausnahmen wie Fair Use oder Fair Dealing greifen.

Der Beschwerdeschritt führt zu einer sorgfältigeren Überprüfung durch den Anspruchsteller. Denn reaktiviert dieser den Anspruch nach einer Beschwerde, muss er einen Deaktivierungsantrag wegen Urheberrechtsverletzung stellen (und damit den Rechtsweg beschreiten), damit dein Video deaktiviert bleibt. Wenn du anschließend eine Gegendarstellung einreichst, muss der Anspruchsteller Klage erheben, damit dein Video deaktiviert bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Einspruch und der Option „Direkt Beschwerde einlegen“?

Beim ursprünglichen Einspruchsverfahren kann es bis zu 30 Tage dauern, bis der Anspruchsteller auf den Einspruch reagiert. Wenn er ihn dann ablehnt, kannst du Beschwerde einlegen. Der Anspruchsteller hat dann wiederum sieben Tage Zeit, darauf zu reagieren.

Die Option „Direkt Beschwerde einlegen“ ist nur für Content ID-Ansprüche verfügbar, durch die dein Video gesperrt wird. Bei dieser Option wird der erste Schritt des Einspruchsverfahrens übersprungen, bei dem der Anspruchsteller 30 Tage Zeit hat, auf den Einspruch zu reagieren. Stattdessen beginnt der Prozess direkt mit einer Beschwerde. Der Anspruchsteller muss dann innerhalb von sieben Tagen reagieren. Das bedeutet, dass der Prozess schneller abgeschlossen werden kann.

Wenn der Anspruchsteller deine Beschwerde ablehnt, kann er anschließend einen Deaktivierungsantrag wegen Urheberrechtsverletzung stellen. Falls der Deaktivierungsantrag gültig ist, wird dein Video von YouTube entfernt und dein Kanal erhält eine Urheberrechtsverwarnung. Du kannst aber eine Gegendarstellung einreichen, wenn du der Meinung bist, dass ein Irrtum vorliegt.

Können mehrere Content ID-Ansprüche auf ein Video erhoben werden?
Ja, auf ein Video können mehrere Content ID-Ansprüche erhoben werden. Bei einem Video kann es auch mehrere Deaktivierungsanträge geben, allerdings nicht mehrere Urheberrechtsverwarnungen gleichzeitig.
Wie kann ich einen Content ID-Anspruch klären, ohne Einspruch zu erheben?
Wenn du dich gegen einen Einspruch entscheidest, gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Anspruch zu klären, wie etwa das Entfernen der Inhalte mit Ansprüchen aus deinem Video.
Kann ich einen bereits eingereichten Einspruch wieder zurückziehen?
Nein, ein einmal eingereichter Einspruch kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.
 

Weitere Informationen

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